Klimavereinbarung des deutschen Finanzsektors Klimavereinbarung des deutschen Finanzsektors

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Gemeinsame Maßnahmen und Ziele zur Erreichung der Pariser Klimaziele

Die Commerzbank hat gemeinsam mit 15 weiteren Akteuren des deutschen Finanzsektors Ende Juni 2020 eine Klimaschutz-Selbstverpflichtung unterzeichnet. Darin verpflichtet sie sich, ihre Kredit- und Investmentportfolien im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens auszurichten. Konkret geht es darum, mit Produkten, Dienstleistungen und sonstigen Engagements die Transformation hin zu einer emissionsarmen und klimaresilienten Wirtschaft und Gesellschaft zu finanzieren mit dem Ziel, die Erderwärmung auf deutlich unter 2 Grad zu begrenzen sowie das 1,5-Grad-Ziel anzustreben. Die Unterzeichner sehen darin nicht nur ihre gesellschaftlichen Verantwortung, sondern auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit: Durch die aktive Begleitung des Umbaus werden gleichzeitig Wettbewerbs- und Widerstandsfähigkeit der finanzierten Unternehmen gestärkt sowie Nachhaltigkeits- und Ausfallrisiken bei den Banken reduziert.

Jeder Unterzeichner der Klima-Selbstverpflichtung führt bis Ende 2022 eine gegenseitig akzeptierte Methode zur Messung der Klimaauswirkungen seiner Kredit- und Investmentportfolien ein und steuert diese dann im Einklang mit den nationalen und internationalen Klimazielen. Die Teilnehmer der Initiative verpflichten sich außerdem, regelmäßig über den individuellen Fortschritt bei der Implementierung zu berichten.

„Der Klimawandel wird für uns immer spürbarer. Tauende Permafrostböden, schmelzende Polkappen und die steigende Waldbrandgefahr sind nur einige Beispiele dafür, wie bedrohlich sich die Erderwärmung auf unseren Planeten auswirkt, “begründet Vorstandsvorsitzender Martin Zielke das Engagement der Commerzbank. „Gemeinsam mit anderen Instituten wollen wir die Realwirtschaft in ihrer Transformation zu mehr Nachhaltigkeit bestmöglich unterstützen und so unseren Beitrag für eine zukunftsfähige Gesellschaft leisten.“

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