db x-trackers MSCI AC Asia ex Japan TRN Index ETF

Positive Faktoren dürften Börse weiter unterstützen

Votum: Kauf

Eine Beschreibung der Risiken dieser Anlage finden Sie in der Wesentlichen Anlegerinformation (gesetzliche Pflichtinformation).

Highlights

  • Niedrige Geld-Brief-Spanne
  • Viele Länder in der Region profitieren als Rohstoffimporteure
  • Robuste Firmengewinne erwartet

09.02.2018

Investmentansatz

Anlageziel des db x-trackers MSCI AC Asia ex Japan Index UCITS ETF

Der db x-trackers MSCI AC Asia ex Japan Index UCITS ETF ist ein börsengehandelter Investmentfonds (Exchange Traded Fund), der sich auf die Wertentwicklung des MSCI AC Asia ex Japan TRN Index bezieht.

MSCI AC Asia Ex Japan TRN Index

Beim MSCI AC Asia Ex Japan TRN Index handelt es sich um den asiatischen Leitindex, der nach Streubesitz-Marktkapitalisierung gewichtet ist und die Wertentwicklung von mehr als 500 börsennotierten Unternehmen der Industrie und Schwellenländer Asiens (mit Ausnahme von Japan) widerspiegelt. Der Index setzt sich aus 609 Unternehmen mit hoher und mittlerer Marktkapitalisierung aus folgenden Ländern zusammen: China, Hongkong, Indien, Indonesien, Korea, Malaysia, Pakistan, den Philippinen, Singapur, Taiwan und Thailand.

Gemäß der MSCI-Index-Methodologie strebt der Referenzindex eine 85%ige Marktabdeckung unter Berücksichtigung des Streubesitzes innerhalb jeder Branchengruppe in Asien, mit Ausnahme des japanischen Marktes, an. Der Referenzindex wird in US-Dollar auf Tagesschlussbasis berechnet. Die jährliche Indexprüfung in Bezug auf alle Länder wird für die einzelnen MSCI Länderindizes einmal in 12 Monaten durchgeführt.

Synthetische ETF Struktur

Dieser ETF wird über die swapbasierte Replikationsmethode (Nachbildung) abgebildet.

Das bedeutet, swapbasierte ETFs investieren in der Regel nicht in die Bestandteile des abzubildenden Index. Vielmehr gibt es ein sogenanntes Trägerportfolio, welches in der Zusammensetzung deutlich vom abzubildenden Index abweichen kann. Um die Differenz in der Wertentwicklung zwischen dem Trägerportfolio und dem abzubildenden Index auszugleichen, schließt der Fonds in der Regel mit der Deutschen Bank einen Tauschvertrag (sogenannter Index-Swap) ab.

Hieraus ergeben sich sowohl für die Deutsche Bank als auch für den Fonds Zahlungsverpflichtungen. Entwickeln sich beispielsweise die im Index enthaltenen Wertpapiere besser als die vom Fonds erworbenen, ist die Deutsche Bank verpflichtet, den Unterschied in der Wertentwicklung an den Fonds zu zahlen.

Der Hauptgrund der synthetischen Replikation ist, dass durch das Swap-Geschäft die Abweichung (Tracking Error) zwischen der Wertentwicklung des Index und der des ETFs nur sehr gering ist. Gerade bei sehr breiten oder illiquiden Marktindizes können synthetische ETFs unter anderem durch ihre Kostenoptimierung Vorteile bieten. So machen Handelsrestriktionen, unterschiedliche Zeitzonen und auch steuerliche Aspekte eine physische Replikation schwierig.

Wertentwicklung 5 Jahre

Ladevorgang...

Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft.

Quelle: FactSet

Zahlen und Fakten

Stammdaten
Fondsgesellschaft db x-trackers
Fondstyp Aktienfonds
Anlagesegment Asien ex Japan
Managementtyp Passiv (ETF)
Währung USD
Ertragsverwendung Ausländisch thesaurierend
WKN DBX1AE
ISIN LU0322252171
Kosten
Ausgabeaufschlag1 0,00%
Transaktionskosten (gemäß Preis-/Leistungsverzeichnis): 1,00% vom Kurswert (fließen an die Commerzbank) zzgl. Courtage
Performanceabhängige Vergütung -
TER2 0,65%

1 Fließen an die Commerzbank

2 Total Expense Ratio, Gesamtkosten nach Angabe der Fondsgesellschaft für das letzte abgelaufene Geschäftsjahr

Schwellenländerbörsen erzielen im Jahr 2017 eine kräftige Outperformance

Die Schwellenländerbörsen übertrafen im Jahr 2017 alle Erwartungen. Der MSCI Emerging Markets (EM)-Index gewann 2017 34,3%. Damit erzielte er sowohl gegenüber dem Developed Markets-Index (+20,1%) als auch gegenüber dem MSCI Welt-Index (+21,6%) eine deutliche Outperformance. Die vielen kritischen Äußerungen nach der Wahl über Trump zum neuen US-Präsidenten erwiesen sich fast alle als falsch. Die von vielen befürchtete protektionistische Politik seitens der USA blieb aus. Politische Störfeuer innerhalb der EM, die es 2017 zahlreich gab, belasteten die Aktienmärkte allenfalls zeitweise. Die Widerstandsfähigkeit vieler Volkswirtschaften innerhalb der EM war stärker als gedacht.

Auf Regionenebene wies Asien (ex-Japan) mit einem Plus von 38,7% die beste Performance auf. Performancetreiber waren vor allem die Börsen in China, Hongkong, Südkorea und Indien. Die Region profitierte insbesondere von ihrem starken IT-und Exportfokus sowie von der besser als erwartet ausgefallenen Wachstumsdynamik in China.

Die Emerging Markets dürften auch 2018 weiter steigen

Nach dem famosen Jahr 2017 dürften die Schwellenländerbörsen auch 2018 noch einmal zulegen können. Hierfür spricht zum einen das in großen Teilen sehr robuste konjunkturelle Wachstum in vielen Ländern der EM. Regionaler Wachstumstreiber innerhalb der EM bleibt die Region Asien (ex-Japan) mit einem geschätzten BIP-Wachstum von 5,7%. Nach einem starken Vorjahr erwartet der Konsensus für China nochmals einen sehr ordentlichen BIP-Zuwachs von fast 8,5%.

Die chinesische Fiskal- und Geldpolitik dürfte weiterhin sehr vorsichtig agieren, um (Wachstums-) Schocks zu vermeiden. Das gilt insbesondere für den in Teilbereichen heißgelaufenen Immobilienmarkt. Hier dürfte es zwar auch 2018 immer wieder einmal Maßnahmen geben, die die Preise „im Zaum halten sollten“; Preisschocks erwarteten wir aber nicht, da dies überproportional negative Effekte auf die Gesamtwirtschaft hätte. Bei durchschnittlichen Quadratmeterpreisen in Peking und Schanghai von über 10.000 Euro Mitte 2017 erscheint es aber dringend geboten, die Preise nicht außer Kontrolle geraten zu lassen.

09. Februar 2018

Struktur nach Regionen

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Struktur nach Wärhungen

Ladevorgang...

Zahlen und Fakten

Stammdaten
Fondsgesellschaft db x-trackers
Fondstyp Aktienfonds
Anlagesegment Asien ex Japan
Managementtyp Passiv (ETF)
Währung USD
Ertragsverwendung Ausländisch thesaurierend
WKN / ISIN DBX1AE / LU0322252171
Fondsauflage 20.01.2009
Orderannahmezeit Börsenhandel (z.B. Xetra 09:00 - 17:30 Uhr)
Produkt-Risikoklasse E
Sparplan ab 25 EUR
VL-fähig Nein
Weitere Anteilsklassen
Kennzahlen per 20.04.2018
Wertentwicklung 1/3/5 Jahre in %3 +9,35% / +3,98% / +55,63%
Volatilität (3 Jahre)3 14,68%
Kosten
Ausgabeaufschlag1 0,00%
Transaktionskosten (gemäß Preis-/Leistungsverzeichnis): 1,00% vom Kurswert (fließen an die Commerzbank) zzgl. Courtage
Verwaltungsvergütung 0,65%
Performanceabhängige Vergütung -
TER2 0,65%
Laufende Vertriebsprovision1 -

1 Fließen an die Commerzbank

2 Total Expense Ratio, Gesamtkosten nach Angabe der Fondsgesellschaft für das letzte abgelaufene Geschäftsjahr

3 Quelle: FactSet, Wertentwicklung in EUR

Chancen & Risiken

Chancen

  • Aktien bieten auf lange Sicht überdurchschnittliches Renditepotenzial verglichen mit anderen Anlageklassen
  • Durch die Investition in einen Fonds wird das Risiko gegenüber einer Investition in Einzeltitel reduziert (Risikostreuung, Diversifikation)
  • Nahezu vollständige Teilhabe an der täglichen Performance des zugrundeliegenden Index
  • Aufgrund der Anlage in Fremdwährungen kann der Fondsanteilwert durch Wechselkursänderungen begünstigt werden
  • ETFs zeichnen sich durch hohe Liquidität und einfache Handelbarkeit aus. Market Maker sorgen für börsentägliche Liquidität bei einer engen Geld-/Brief Spanne und ermöglichen die einfache Handelbarkeit unter normalen Marktbedingungen

Risiken

  • Die Volatilität (Wertschwankung) des Fondsanteilwerts kann stark erhöht sein
  • Investmentfonds unterliegen Kursschwankungen sowie dem Risiko sinkender Anteilspreise, sodass diese möglicherweise bei einem Verkauf nicht mehr dem Wert des investierten Kapitals entsprechen
  • Die vollständige Teilhabe an der täglichen Performance des zugrundeliegenden Index ist nicht garantiert, sodass es zu Abweichungen in der Wertentwicklung kommen kann
  • Dieser ETF beinhaltet ein Kontrahentenrisiko von max. 10% des Nettoinventarwerts aus Derivaten (Swap)
  • Es ist möglich, dass sich einzelne Regionen/Branchen besser entwickeln als der Fonds und dass der Fonds unter Umständen nicht oder nur geringfügig in diese investiert ist
  • Aufgrund der Anlage in Fremdwährungen kann der Fondsanteilwert durch Wechselkursänderungen belastet werden
  • Ein grundsätzliches Risiko bei Investmentfonds besteht in der vorübergehenden Aussetzung der Anteilsrücknahme aufgrund nicht ausreichender Liquidität bis hin zu einer geordneten Auflösung des Fonds