VermögensManagement Stabilität

Gut angelegt. Gut aufgelegt.

Votum: Starker Kauf

Eine Beschreibung der Risiken dieser Anlage finden Sie in der Wesentlichen Anlegerinformation (gesetzliche Pflichtinformation).

Highlights

  • Sehr erfahrenes und mehrfach ausgezeichnetes Managementteam
  • Stabile Rentenanlagen im Fokus, Aktienbeimischungen sollen für Rendite-Extra sorgen
  • Ausblick - An der Aktie führt kein Weg vorbei
  • ESG-Produkt nach Artikel 8 der EU-Verordnung 2019/2088 (Offenlegungsverordnung): Dieser Fonds ist ein Finanzprodukt, das im Rahmen seiner Anlagestrategie ökologische oder soziale Merkmale berücksichtigt und bewirbt

31.03.2022

Investmentansatz

Das Anlageziel des Fonds

VermögensManagement Stabilität investiert breit gestreut in verschiedene Segmente des Kapitalmarktes. Dabei kann eine Vielzahl von Instrumenten wie Fonds, Zertifikate, Derivate und Direktanlagen genutzt werden. Der Fonds zielt darauf ab, eine marktgerechte Rendite und auf langfristige Sicht Kapitalzuwachs zu erwirtschaften.

Stabile Rentenanlagen sind die Basis

Bei der Auswahl der Zielinvestments wird in allen Anlageklassen konsequent der Ansatz einer breiten Diversifikation verfolgt. Die Basis bilden mit 55%-100% Rentenanlagen. Im Mittel werden 10% in Aktien investiert. Dieser Anteil kann zwischen 0% und 20% schwanken. Darüber hinaus können bis zu 15% Alternative Investments beigemischt werden. Im Rahmen dieser Bandbreiten kann das Portfoliomanagement flexibel auf Bewegungen der Märkte reagieren und das Rendite- / Risikoprofil laufend optimieren.

Stringenter Investmentprozess

Das sehr erfahrene Fondsmanagement greift auf das globale ökonomische Research von Allianz Global Investors zurück und wählt die Anlageklassen entsprechend aus. Zur Umsetzung der Investmententscheidungen steht eine Vielzahl an Instrumenten zur Auswahl. Bei der Wahl der Instrumente spielen insbesondere folgende Aspekte eine wichtige Rolle: Liquidität, Kosten, Verfügbarkeit, Renditeerwartung und Produktqualität. Nach der entsprechenden Zusammenstellung des Portfolios werden die Performance- und Risikokennzahlen laufend analysiert und überwacht.

Wertentwicklung 5 Jahre

Ladevorgang...

Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft.

Quelle: FactSet

Zahlen und Fakten

Stammdaten
Fondsgesellschaft Allianz Global Investors GmbH - Frankfurt
Fondstyp Dachfonds
Anlagesegment Europa Defensiv
Managementtyp Aktiv
Währung EUR
Ertragsverwendung Ausschüttend
WKN 979738
ISIN DE0009797381
Kosten
Ertragsanteil, orientiert am Ausgabeaufschlag1 2,00%
Performanceabhängige Vergütung -
Laufende Kosten2 1,25%

1 Wird von der Commerzbank AG einmalig beim Kauf vereinnahmt

2 Kosten, die nach Angabe der Fondsgesellschaft vom Fondsvermögen im Laufe des Jahres abgezogen werden

Vermögensverwaltung für den konservativen Anleger

VermögensManagement Stabilität ist das passende Investment für Kunden, die einzelne Anlageentscheidungen nicht selbst treffen wollen, sondern diese an erfahrene Anlagespezialisten übertragen möchten. Mit dem Schwerpunkt der risikoarmen Anlagen richtet sich der Fonds dabei eher an den konservativen Anleger.

Überzeugende Aufstellung im Niedrigzinsumfeld

Herausfordernd ist im aktuellen Niedrigzinsumfeld vor allem das Management des Rentenanteils. Dabei gilt es, zusätzliche Ertragsquellen zu erschließen. Der Schwerpunkt liegt bei europäischen Anleihen. Zur Steigerung des Ertragspotentials werden aktuell insbesondere Unternehmensanleihen, Nachranganleihen und inflationsgeschützte Anleihen beigemischt.

Corona-Jahr 2020 gut gemeistert

Die Turbulenzen im Frühjahr 2020, bedingt durch Corona-Virus und Ölkrise, hatten dem Aktienmarkt und auch dem Fonds zwischenzeitlich stark zugesetzt. Mit final -0,1% konnten die Einbußen jedoch wieder aufgeholt werden. Das Risikomanagement hat sehr schnell gegriffen und die Aktienquote massiv reduziert. Nach 18% Mitte Februar lag sie im Tief bei 4%. Mit zunehmenden Anzeichen für eine Marktstabilisierung hat das Fondsmanagement den Fuß sukzessive wieder von der Bremse genommen und die Aktienquote peu-à-peu erhöht.

Deutliches Plus in 2021

Im letzten Jahr hat die überdurchschnittliche Aktienquote die zeitweise Schwäche an den Rentenmärkten mehr als ausgeglichen und zu einer Wertentwicklung von +4,3% geführt. Hier half auch eine hohe Europaquote im Fonds, da konjunktursensible Märkte im Zuge der mit dem Impffortschritt verbesserten Wirtschaftsprognosen nach Jahren der relativen Schwäche gegenüber Wachstumstiteln aufholen konnten.

Ukraine-Krieg belastet

Im Zuge der russischen Invasion in der Ukraine ist die Lage an den Märkten von Nervosität und hoher Volatilität geprägt. Abhängig vom weiteren Verlauf und der Dauer des Konflikts steigen Rezessions- und Inflationsrisiken. Die zunehmende Inflationsthematik und der angekündigte Kurswechsel der US-Notenbank hatten schon vor der Invasion in der Ukraine dazu geführt, dass das Fondsmanagement trotz der guten Gewinnlage der Unternehmen die optimistische Einschätzung der Aktienmärkte revidiert und Anlagerisiken eher verringert hatte. Nach 18% zu Jahresbeginn liegt die Aktienquote aktuell (Stand 15.03.) bei nur noch 8,5%.

In Summe ist bisher eine Fondsperformance von -2,1% im laufenden Jahr zu verzeichnen (Stand 30.03.).

Ausblick - An der Aktie führt kein Weg vorbei

Nach vielen Jahren bzw. Jahrzehnten des Rückganges des Zinsniveaus müssen sich insbesondere konservative Anleger an neue Renditen für Geldanlagen gewöhnen. Einzelne Segmente des Rentenmarktes bieten zwar immer wieder Chancen, etwas auskömmlichere Verzinsungen zu erzielen, in Summe dürften Anleihen jedoch kaum noch einen positiven Performancebeitrag liefern. Somit kommt vor allem der Aktienquote die Aufgabe zu, den Renditebeitrag eines Depots bzw. einer Geldanlage zu liefern. Dass dies mit höheren Schwankungen und kurzfristigen Risiken verbunden ist, haben die Jahre 2018 und 2020 gezeigt.

Anleger, die sich die Chance auf eine höhere Gesamtrendite erhalten wollen, sollten dementsprechend eine Erhöhung ihrer Risikobudgets (=Aktienquoten) prüfen.

Für die Zukunft gut gerüstet

Folgende Aspekte stimmen uns dennoch optimistisch, dass VermögensManagement Stabilität eine für konservative Kunden richtige Lösung ist:

  • Anleihe ist nicht gleich Anleihe - ein professionelles und aktives Fondsmanagement findet auch im Niedrigzinsumfeld Opportunitäten mit Zusatzrenditen
  • Zinssteigerungsrisiken sind aufgrund der sehr kurzen Laufzeiten im Portfolio (rund 2 Jahre) sehr gering, der Fonds würde von einem höheren Zinsniveau sogar vergleichsweise schnell profitieren
  • Eine sehr aktive Steuerung der Aktienquote nutzt Renditechancen in freundlichen Märkten und reduziert Risiken in Schwächephasen

31. März 2022

Struktur nach Top-Holdings

Ladevorgang...

Übersicht ausgewählter Strukturgrafiken

Struktur nach Top-Holdings

Ladevorgang...

Zahlen und Fakten

Stammdaten
Fondsgesellschaft Allianz Global Investors GmbH - Frankfurt
Fondstyp Dachfonds
Anlagesegment Europa Defensiv
Managementtyp Aktiv
Währung EUR
Ertragsverwendung Ausschüttend
WKN / ISIN 979738 / DE0009797381
Fondsauflage 27.01.2010
Orderannahmezeit Erfassung bis 13.00 (t), Bewertungstag: t+2, Valuta: t+4
Produkt-Risikoklasse D
Sparplan ab 25 EUR
VL-fähig Nein
Nachhaltigkeits- einstufung ESG-Produkt (Art. 8)
Weitere Anteilsklassen
Kennzahlen per 27.06.2022
Wertentwicklung 1/3/5 Jahre in %3 -3,22% / +0,32% / -2,43%
Volatilität (3 Jahre)3 2,45%
Kosten
Ertragsanteil, orientiert am Ausgabeaufschlag1 2,00%
Pauschalvergütung 1,15%
Performanceabhängige Vergütung -
Laufende Kosten2 1,25%
Laufende Vertriebsprovision4 58,90% der Pauschalvergütung

1 Wird von der Commerzbank AG einmalig beim Kauf vereinnahmt

2 Kosten, die nach Angabe der Fondsgesellschaft vom Fondsvermögen im Laufe des Jahres abgezogen werden

3 Quelle: FactSet, Wertentwicklung in EUR

4 Fließt an die Commerzbank AG

Die anfallenden Kosten beim Kauf (Ertragsanteil, orientiert am Ausgabeaufschlag bzw. Transaktionskosten) sowie die laufenden Fondskosten (z.B. Pauschalvergütung, performanceabhängige Vergütung, laufende Vertriebsprovisionen) entnehmen Sie diesem Dokument unter „Zahlen & Fakten“. Grundsätzlich wird der angegebene Ertragsanteil, orientiert am Ausgabeaufschlag erhoben. Er variiert jedoch in Abhängigkeit des gewählten Depotmodells. So fällt z.B. beim PremiumDepot und PremiumFondsDepot dieser Kostenbestandteil nicht an.

Eine auf die jeweilige Transaktion bezogene Aufstellung der Gesamtkosten („Kosteninformation vor Wertpapiergeschäft“) erhalten Sie rechtzeitig vor Auftragserteilung. Die „Kosteninformation vor Wertpapiergeschäft“ beinhaltet neben den beim Kauf und Verkauf anfallenden Kosten und den laufenden Fondskosten als Teil der Produktkosten auch zusätzliche Kostenbestandteile wie z.B. ein eventuelles Depot- bzw. Pauschalentgelt und Produktkosten sowie die Auswirkung der Gesamtkosten auf die Rendite der Anlage.

Chancen & Risiken

Chancen

  • Durch die Investition in einen Fonds wird das Risiko gegenüber einer Investition in Einzeltitel reduziert (Risikostreuung, Diversifikation)
  • Der Fonds ermöglicht die Teilhabe an der Entwicklung der Aktien- und Rentenmärkte und damit eine breite Streuung (Diversifikation) des Fondsportfolios
  • Aufgrund der teilweisen Anlage in Fremdwährungen kann der Fondsanteilwert durch Wechselkursänderungen begünstigt werden
  • Der Fonds besitzt keine formale Benchmark und kann somit in Bezug auf Einzelwerte/ Regionen/ Anleihenarten das Portfolio frei zusammensetzen

Risiken

  • Investmentfonds unterliegen Kursschwankungen sowie dem Risiko sinkender Anteilspreise
  • Die Volatilität (Wertschwankung) des Fondsanteilwerts kann erhöht sein
  • Aufgrund der teilweisen Anlage in Fremdwährungen kann der Fondsanteilwert durch Wechselkursänderungen belastet werden
  • Es ist möglich, dass sich andere Regionen/ Branchen besser entwickeln als der Fonds und dass der Fonds unter Umständen nicht oder nur geringfügig in diese investiert ist
  • Da der Fonds unabhängig von einer Benchmark allokiert, kann sich der Fonds auch deutlich schlechter entwickeln als andere Fonds dieser Vergleichsgruppe
  • Der Fonds deckt sein Anlageuniversum auch über Investitionen in andere Fonds (Zielfonds) ab. Dadurch können weitere Kosten entstehen
  • Ein grundsätzliches Risiko bei Investmentfonds besteht in der vorübergehenden Aussetzung der Anteilsrücknahme aufgrund nicht ausreichender Liquidität bis hin zu einer geordneten Auflösung des Fonds