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US-Wahlen rücken sukzessive in den Marktfokus

03.09.2020

  • US-Wahlkampf wird in den intensiven Wochen vor dem Wahltermin an Brisanz für den Aktienmarkt gewinnen
  • Eine Wiederwahl von Donald Trump dürfte gemäß seiner dargelegten Pläne eher eine Fortführung der bisherigen Politik bedeuten und so keine wesentlich neue Aspekte für Konjunktur und Märkte liefern
  • Der aktuell wahrscheinlichste Wahlausgang einer Präsi-dentschaft Joe Bidens sowie einem demokratisch domi-nierten Repräsentantenhaus (während die Republikaner die Stimmenmehrheit im Senat behalten) sollte letztendlich für die Gesamtwirtschaft keine wesentliche Verände-rung bringen
  • Für einzelne Kernthemen und Branchen dürfte der Wahlausgang aber sehr wohl eine Neuorientierung bedeuten
  • Politisches Risiko sollte nicht überbewertet werden, denn keines der Wahlprogramme dürfte angesichts der wahr-scheinlichen Mehrheitsverhältnisse im Kongress konsequent umgesetzt werden

Kandidaten offiziell nominiert
Am 3. November findet in den Vereinigten Staaten die 59. Präsidentschaftswahl statt. In den letzten beiden Augustwochen wurden nun mit Joe Biden (Demokraten) und Amtsinhaber Trump (Republikaner) die beiden Kandidaten der führenden Parteien offiziell nominiert, womit auch die heißeste Phase des Wahlkampfs startet. Am 30. September treffen die beiden Kontrahenten bei ihrem ersten TV-Duell aufeinander.

Neben der Präsidentschaftswahl wird auch der Kongress neu aufgestellt. Dabei werden neben dem gesamten Repräsentantenhaus auch 35 der 100 Senatoren neu gewählt. Aktuell wird das „Haus“ von den Demokraten beherrscht und es ist davon auszugehen, dass sie ihre Mehrheit halten werden. Der Senat wird mit 53 zu 47 Sitzen von den Republikanern bestimmt. Allerdings stehen bei den 35 vakanten Positionen 23 republikanische Stimmen und nur 12 demokratische Stimmen zur Neuwahl, womit für die Demokraten durchaus eine Chance besteht, die Vormacht der Republikaner hier zu durchbrechen.

Wer wird die nächsten 4 Jahre wie regieren?
Neben der - trotz des aktuellen Vorsprungs von Joe Biden in den aktuellen Umfragen - sicherlich spannenden Frage, welcher der beiden Präsidentschaftskandidaten letztendlich die Nase vorn haben wird, ist es wichtig, auf welche Mehrheitsverhältnisse im Kongress sich der nächste Präsident voraussichtlich stützen kann. Dies wird dann mitentscheidend dafür sein, ob und in welchen Umfang er seine Wahlversprechen wird umsetzen können.

Wahrscheinlichster Wahlausgang
In den aktuellen Umfragen führt Biden noch mit 6,9% der Stimmen. Dies ist allerdings wesentlich knapper, als es auf den ersten Blick erscheint.

Grafik: Entwicklung der Umfrageergebnisse:
Grafik: Stimmungsindikatoren kurzfristig sehr optimistisch
Quelle: realclearpolitics.com

Auch Hillary Clinton hatte bis kurz vor der Wahl in den Um-fragen mit 4-5% geführt, dann aber wegen der komplizierten Wahlmännerverteilung die Wahl trotz der Mehrzahl der absoluten Stimmen verloren. Darüber hinaus ist der Vorsprung Bidens zuletzt sukzessive geschmolzen. Eine sich stabilisierende Konjunktur und rückläufige Neuinfektionsraten haben Trump wieder herangeführt und sein schlechtes Krisenmanagement in den Hintergrund gerückt. Dementsprechend können auch das Maß der weiteren Stabilisierung der US-Wirtschaft und die Entwicklung bei den Covid-19-Fallzahlen das Zünglein an der Waage bei den diesjährigen US-Präsidentschaftswahlen spielen.

Schaut man auf die aktuellen nationalen Umfrageergebnisse und auch insbesondere auf die Erhebungen in den wichtigen, weil noch unentschlossenen Swing-Staaten, scheint eine Wahl von Joe Biden und eine Mehrheit der Demokraten im Repräsentantenhaus, während die Republikaner den Senat halten sollten, das wahrscheinlichste Ergebnis zu sein. Doch auch bei den Umfragen in den am härtesten umkämpften Staaten sinkt aktuell der Vorsprung von Joe Biden (siehe folgende Grafik).

Grafik: Umfrageergebnisse der Battleground-States
Grafik: Stimmungsindikatoren kurzfristig sehr optimistisch
Quelle: realclearpolitics.com

Wichtigste Positionen der Wahlprogramme
Donald Trump hat auf seiner Webseite zur Wahlkampagne kein ausführliches Wahlprogramm aufgeführt, sondern eine Liste der durchaus diskutablen Erfolge seiner bisherigen Amtszeit, die er natürlich verteidigen wird. Somit dürften sich die möglichen Wahlkampfthemen im Wesentlichen an seiner ersten Amtszeit und seinen öffentlichen Reden orientieren. Im Fokus sollten insofern stehen: Einwanderung, Wirtschaft, Gesundheits-und Handelspolitik sowie sein politischer Gegner Joe Biden.

Der demokratische Kandidat hingegen dürfte den gesellschaftlichen Wandel in den Fokus stellen. Seine Kernthemen sollten Umweltpolitik, Gleichstellung und Einkommensgleichheit sein, womit programmiert ist, dass es in diesen Themen im Falle seiner Wahl eine deutliche Umkehr zur Trumpschen Politik geben dürfte. Erstaunlicherweise hält er sich bisher in dem Thema „Black Lifes Matter“ noch sehr zurück, allerdings spricht allein die Wahl von Kamala Harris als Kandidatin für die Vize-Präsidentschaft dafür, dass er der Bewegung einen hohen Wert beimessen wird. Auch er wird seinen Kontrahenten hart angreifen, dies war schon mit den Reden von Barack Obama, Hillary Clinton und eben Kamala Harris anlässlich ihrer Nominierung sehr offensichtlich geworden. Alle drei hatten Trump und seine Amtsführung hart attackiert.

Steuer- und Fiskalpolitik
Biden dürfte bei der staatlichen Umverteilung einen wesentlichen Hebel ansetzen. Trump hatte sowohl die Körperschaftssteuer als auch die Spitzensätze der Einkommenssteuer gesenkt und somit Konzerne und Bestverdiener bessergestellt. Biden hingegen will Unternehmen und Top-Verdiener wieder höher besteuern. Durch die diversen Maßnahmen, die vor allem international orientierte Konzerne mit Gewinnen über 100 Mio. USD betreffen würden, sollen in den nächsten 10 Jahren 3.8 Billionen USD an Mehreinnahmen generiert werden. Diese sollen in zusätzliche Sozialleistungen fließen.

Während Biden also dem Staat eine gewichtige Rolle bei der Stützung der Wirtschaft beimisst und die kräftige Steigerung der Staatsausgaben durch Steuererhöhungen finanzieren will, wird Trump den Status Quo beibehalten und die Konjunktur mit weiteren Steuersenkungen ankurbeln. Ein wesentlicher Punkt der Einkommensgleichstellung durch Joe Biden wäre eine Verdoppelung des Mindestlohns.

Hier unterscheiden sich die Kandidaten also deutlich, allerdings bleibt die Frage der Umsetzungen. Da ein Sweep (Wahlsieg mit einer gleichzeitigen Kongressmehrheit) für beide eher unwahrscheinlich ist, wären ihre Programme gegen den Widerstand im Kongress schwer umzusetzen. Eine mögliche zweite Welle an Neuinfektionen und somit eine neuer konjunktureller Rückschlag würde bedeuten, dass einige seiner Themen realistischerweise nicht sinnvoll durchführbar wären.

Handelspolitik
In der Handelspolitik besitzt der US-Präsident umfassende Vollmachten, womit Trump die Möglichkeit gegeben wurde, drastische protektionistische Maßnahmen durchzuführen. Zuletzt zeigte er sich hier moderater und setzte im Ringen um die ökonomische und auch weltpolitische Vormachtstellung mit der Volksrepublik China auf kleinere Nadelstiche. Neue Strafzölle, die entsprechende Gegenmaßnahmen zur Folge haben würden, dürften nicht mehr im Fokus stehen. Biden wird wiederum den eingeschlagenen Weg weiter fortsetzen, womöglich mit einer moderateren Gangart, um einer Eskalation vorzubeugen. Insgesamt dürfte sich die Politik der beiden Kandidaten hier am wenigsten unterscheiden.

Immigration
Immigration war eines der Hauptthemen im Wahlkampf Trump/Clinton. Hier konnte Trump sich in seiner Amtszeit selbst mit voller Oberhoheit der Republikaner im Kongress (bis zu den Zwischenwahlen) nur bedingt durchsetzen. Vor allem der Supreme Court bremst ihn hier aus. Trump dürfte weiterhin versuchen, die Einwanderungsprogramme im Sinne des rechten Flügels seiner Partei zu reformieren. Biden wird hier sicherlich im Sinn seiner Mitstreiterin dagegenhalten. Wie sich dieses Thema im Laufe des Wahlkampfes entwickelt und ausgelegt wird, liegt sicherlich auch an dem weiteren Verlauf der inneren Unruhen und Proteste gegen die soziale Ausgrenzung dunkelhäutiger Mitbürger.

Gesundheitspolitik
Auch hier ist Trump nicht erfolgreich gewesen. Sein Versuch, Obamacare rückgängig zu machen, scheiterte im Kongress. Außer einigen Exekutiv-Anordnungen hat er hier nicht viel umgesetzt. Insgesamt setzt Trump auf die Marktmechanismen Im Sektor und will die Rolle des Staates minimieren. Eigene Vorschläge zur Reform des Gesundheitswesens hat die Administration unter Trump nie vorgelegt.

Gesundheit ist eines der zentralen Themen der Demokraten. So wurde es in einem Memo des Hauptparteiorgans der Demokraten, dem Democratic National Comittee (DNC), als Kernthema für die anstehenden Wahlen ausgemacht. Biden will hier einen Großteil der neuen Mittel aus der Steuerreform einfließen lassen. Er will ein Optionsmodell zu einer staatlichen Krankenversicherung einrichten und so die Gesundheitsversorgung erschwinglicher machen. Vor allem Personen mit niedrigen Einkommen sollen in den Genuss einer Krankenversicherung kommen. Hohe Priorität hat bei ihm auch die das Thema Regulierung. Hier hatte Trump etliche Vorgaben bei der Zulassung von Medikamenten gestrichen, die Biden wieder einführen will. Auch die hohen Medikamentenpreise werden bei ihm im Fokus stehen.

Umweltschutz
Umweltschutz dürfte das Thema sein, an dem die beiden Kandidaten am weitesten auseinanderliegen. Während Trump den Klimawandel leugnet, viele der umwelt- und klimapolitischen Vorhaben seiner Vorgänger rückgängig gemacht hat, aus dem Pariser Abkommen für Klimaschutz ausgetreten ist sowie einige Initiativen gestartet hat, um die Produktion fossiler Brennstoffe weiter auszuweiten, setzt Biden sehr aktiv auf den Umweltschutz. So hat er enorme Summen für Investitionen in die Infrastruktur und dem Kampf gegen den Klimawandel in Aussicht gestellt. Im „Green New Deal“ ist verankert, die Nettoemissionen an Treibhausgasen in 10 Jahren auf Null zu senken, Bis 2050 soll in den USA Klimaneutralität erreicht werden. Dazu sollen Milliarden in den Umbau des Energiesektors, Forschung und Entwicklung, Ausbildung und insbesondere in die Infrastruktur gesteckt werden. Gleichzeitig soll damit der Aufbau von Millionen an neuen Jobs verbunden sein. Zur Gegenfinanzierung dienen auch hier die beschriebenen Steuererhöhungen.

„Unabhängigkeit“ der US-Notenbank
Trump hat unentwegt die Unabhängigkeit der Fed in Frage gestellt und kontinuierlich an einer republikanisch geprägten Besetzung der Notenbankgremien gearbeitet, auch wenn seine letzten Kandidaten bisher nur vom Senat bestätigt wurden. Biden hingegen dürfte als Demokrat für eine unabhängige Notenbank und insbesondere für eine stärkere Regulierung des Finanzsektors stehen.

Vermutliche Auswirkungen auf die Konjunktur
Sowohl Trump als auch Biden werden im Fall eines Wahlsiegs mittels einer expansiv ausgerichteten Fiskalpolitik versuchen, die Wirtschaftskraft wieder anzukurbeln. Allerdings unterscheidet sie die Herangehensweise. Trump will Steuern senken, Biden steht für höhere Staatsausgaben, die er mit Steuererhöhungen finanzieren will. Ob und welchem Umfang dies durchgesetzt werden kann, liegt letztendlich auch an den Kongresswahlen, da größere Reformen nur mit der Unterstützung beider Häuser umzusetzen sind. Letztendlich ist nicht auszumachen, welches Wahlergebnis der Wirtschaft mehr Schwung verleihen würde. Beide müssen die größte Krise seit den Weltkriegen bewältigen und in der Umsetzung ihrer Wahlversprechen sehr pragmatisch und situativ vorgehen.

Welche Börsenreaktion ist zu erwarten?
Hier sei daran erinnert, dass 2016 bei einem Wahlsieg Trumps von nahezu allen Experten ein Einbruch der weltweiten Börsen vorausgesagt wurde. Genau das Gegenteil war der Fall. Die „Trumponomics“ führten zu einem starken Kursanstieg. Auch die zahlreichen Fauxpas des US-Präsidenten führten nur zwischenzeitlich zu stärkeren Kursreaktionen. Insgesamt muss aber konstatiert werden, dass die Unberechenbarkeit von Donald Trump immer wieder zu Unsicherheiten bei den Anlegern führte.

Von Joe Biden ist sicherlich ein ausgeglicheneres Verhalten zu erwarten, was ein höheres Maß an Planungssicherheit für Wirtschaft und Märkte bedeuten würde. Allerdings dürften eine wieder deutlich stärkere Regulierung und höhere Unternehmenssteuern nicht für Begeisterung bei den Anlegern sorgen. Auch wenn Bidens Strategie langfristig gesehen erfolgversprechender erscheint, dürfte sein Wahlsieg die Aktienmärkte eher belasten.

Komplett fatal wäre, wenn Trump eine mögliche Wahlniederlage, wie bereits mehrfach von ihm angeteasert, nicht akzeptieren würde. Diese vage Möglichkeit belastet bereits jetzt den US-Dollar und würde die Aktienbörsen erschüttern.

Welche Branchen dürften vom jeweiligen Wahlausgang besonders betroffen sein?
Die teilweise markanten Abweichungen in den Positionen der beiden Wahlkandidaten bedingen auch klare Unterschiede bei den Einflüssen, die ihre Wahl für einzelne Branchen haben würde. Abhängig ist dies natürlich auch von der Unterstützung durch den Kongress für den jeweiligen Wahlsieger. Hinzu kommen der weitere Verlauf der Pandemie mit möglichen konjunkturellen Belastungen und auch die Entwicklung bei den Unruhen, die drohen, die Nation zu spalten.

Grafik: Republikaner (Elefanten) und Demokraten (Esel)
Grafik: Stimmungsindikatoren kurzfristig sehr optimistisch

Wahl von Donald Trump:

Eine Wiederwahl von Donald Trump wäre in erster Linie vorteilhaft für den Energiesektor, sprich die Produzenten fossiler Brennstoffe wie Erdöl, Kohle und Gas. Im Gegensatz zu europäischen Wettbewerbern ist bei US-Konzernen kaum eine Tendenz in Richtung Erneuerbare Energien auszumachen. Weiter im Fokus würde die Rüstungsindustrie stehen. Finanztitel, insbesondere Banken, würden von einem fortgesetzten Trend der Deregulierung profitieren. Vorteilhaft wäre für alle Großkonzerne mit hohen, bzw. von Auslandsniederlassungen erzielten Gewinnen, eine Beibehaltung des Status Quo.

Weiterhin belastend wäre eine zweite Amtsperiode Trumps hingegen für Handelsunternehmen. Negativ beeinflusst wären auch Gesellschaften, die einen hohen Exportanteil oder starken Importbedarf von Vorleistungen haben. Dasselbe gilt für Immobilienunternehmen im Bereich Vermietung und Verwaltung, Krankenversicherungen, Pflegedienste, Krankenhäuser und Spezialisten für Geldtransfer. Kleinere Unternehmen im Freizeitbereich dürften weiterhin unter dem Verlust von Billig-Arbeitskräften leiden.

Branchenliste positiv: Finanzen, Industrie/Rüstung, Energie, partiell IT und Gesundheit

Branchenliste negativ: Gebrauchsgüter/Freizeit, Gebrauchsgüter/Handel, Interaktive Medien

Wahl von Joe Biden:
Die Favoriten bei einer Wahl des demokratischen Kandidaten wären Infrastruktur-Unternehmen, Gesellschaften aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien und Konzerne im Bereich der Biotechnologie und der medizinischen Ausrüstung. Daneben sollten Verkehr, Mobilität und Bau profitieren. Negative Auswirkungen dürften Großbanken, Energie, Pharma, Waffenhersteller, Tabakkonzerne und zu einem gewissen Ausmaß auch die Technologie-Megakonzerne (neben IT auch Online-Handel und Interaktive Medien: Diskussion um Zerschlagung, zumindest aber gesünderen Wettbewerb) erfahren. Restaurants und Freizeitunternehmen (wegen einer Erhöhung der Mindestlöhne) stehen ebenfalls auf der Negativliste.

Branchenliste positiv: Versorger/Erneuerbare Energien, Industrie/Infrastruktur, Bau, Verkehr, Medizintechnik

Branchenliste negativ: Pharma klassisch, Finanzen, Rüstung/Waffen, Tabak, partiell IT, Gebrauchsgüter/Freizeit, Gebrauchsgüter/Handel

Fazit

Fazit

Der Versuch, einen möglichen Wahlausgang mit seiner Wirkung auf die Börsen zu vorherzusagen, gleicht der Quadratur des Kreises. Eine weitere Amtsperiode von Trump dürfte noch den geringsten Nachhall haben, sofern sich die Corona-Lage weiter bessert und so über sein schlechtes Krisenmanagement hinwegschauen lässt. Dementsprechend dürfte sich auch die konjunkturelle Erholung weiter fortsetzen. Einen nicht unwesentlichen Unsicherheitsfaktor stellen die andauernden Black Lifes Matter-Proteste dar, vor allem wegen der fehlenden Sensibilität der aktuellen Regierung für dieses Thema. Somit kann es zu einem extrem hart geführten Wahlkampf kommen, der die Nation weiter spalten und die Kluft zwischen den Parteien wachsen lassen könnte. Definitiv schlecht für die Börse wäre ein langwieriges Kopf an Kopf-Rennen.


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