Amundi Core DAX UCITS ETF Dist

DAX-Rekorde dank steigender Unternehmensgewinne

Votum: Kauf

Eine Beschreibung der Risiken dieser Anlage finden Sie im Basisinformationsblatt (gesetzliche Pflichtinformation).

Highlights

  • DAX-Rekorde dank steigender Unternehmensgewinne
  • Geringe Handelsspanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs
  • Physische Index-Nachbildung

21.08.2026

Investmentansatz

Anlageziel des Amundi Core DAX UCITS ETF Dist

Der Amundi Core DAX UCITS ETF Dist ist ein börsengehandelter Investmentfonds (Exchange Traded Fund). Das Anlageziel des ETF besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des DAX® Index anknüpft. Der Index umfasst die 40 größten und umsatzstärksten deutschen Unternehmen, die an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert sind.

Bei der Berechnung des Index werden neben den Kurswerten der in ihm enthaltenen Unternehmen auch Dividenden- und Bonuszahlungen abzüglich der Quellensteuer berücksichtigt.

Physische Replikation des ETF

Physische Replikation baut auf der Grundidee des Indexnachbaus auf. Dabei wird ein ETF so zusammengestellt, dass er tatsächlich die Aktien aller Unternehmen enthält, die sich auch im zugrunde liegenden Index befinden – beim Dax zum Beispiel alle 40 Aktien. Dabei ist der Anteil jeder Aktie genauso groß wie ihr jeweiliges Gewicht im Index.

Allerdings ist ein Index kein statisches Gebilde und Details verändern sich im Zeitablauf. So bleibt die Gewichtung einzelner Aktien entsprechend ihrer sich täglich ändernden Marktkapitalisierung nicht auf Dauer gleich. Zudem werden immer wieder einzelne Titel ausgetauscht. Die einen verlassen den Index, andere kommen neu hinzu. Um diese Dynamik nachzuvollziehen, gilt es beim ETF nach einer bestimmten Zeit die Gewichtungen anzupassen und einzelne Titel auszutauschen.

Wertentwicklung 5 Jahre

Ladevorgang...

Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft.

Quelle: FactSet

Zahlen und Fakten

Stammdaten
Fondsgesellschaft Amundi Luxembourg S.A.
Fondstyp Aktienfonds
Anlagesegment Deutschland Large Caps
Managementtyp Passiv (ETF)
Währung EUR
Replikationsmethode Voll replizierend (Physisch)
Ertragsverwendung Ausschüttend
WKN ETF200
ISIN LU2611732046
Produktgruppe Aktien, Aktienfonds, Aktien-ETFs
Sparplanfähig Ja
VL-fähig Ja
Kosten
Ertragsanteil, orientiert am Ausgabeaufschlag1 0,00%
Transaktionskosten (gemäß Preis-/Leistungsverzeichnis): 1,00% vom Kurswert (fließen an die Commerzbank) zzgl. Courtage
Performanceabhängige Vergütung -
Laufende Kosten2 0,08%

1 Wird von der Commerzbank AG einmalig beim Kauf vereinnahmt

2 Kosten, die nach Angabe der Fondsgesellschaft vom Fondsvermögen im Laufe des Jahres abgezogen werden

Weltkonjunktur entwickelt sich trotz Iran-Krieg 2026 erstaunlich robust

Die Weltwirtschaft ist auch in den vergangenen Monaten weitergewachsen, obwohl die negativen Auswirkungen des Iran-Krieges mit den erhöhten Rohstoffpreisen und den höheren Renditen die Wirtschaft bremsen. Wir erwarten für die USA unverändert ein reales Wachstum von 2,4% für 2026, und unsere Wachstumsprognose für Deutschland haben wir dank einer guten Entwicklung im zweiten Quartal zuletzt von 0,6% auf 1,0% erhöht. Auch der für viele europäische Unternehmen weiterhin wichtige Exportmarkt China dürfte 2026 um 4,5% wachsen.

Die Inflation im Euroraum dürfte Ende 2026 unverändert über dem Zwei-Prozent-Ziel der EZB liegen mit 2,9% (Gesamtrate) und 2,5% (Kernrate ohne Energie- und Nahrungsmittel). Wir erwarten daher, dass die Europäische Zentralbank ihren Einlagesatz um weitere 25 Basispunkte von 2,25% auf 2,50% anheben wird. Auch in den USA dürfte Ende des Jahres die Inflation mit 3,5% (Gesamtrate) und 2,6% (Kernrate) über dem Inflationsziel der US-Notenbank liegen. Wir vertreten dennoch die Meinung, dass der neue Fed-Chef Warsh in den kommenden Quartalen die Leitzinsen nicht anheben wird - unter anderem aufgrund des politischen Drucks vom US-Präsidenten Trump, der sich niedrigere Leitzinsen wünscht.

DAX-KGV mit 15,3 über dem langjährigen Mittel von 13,4

Der Iran-Krieg hatte das DAX-KGV von knapp 16 zu Jahresbeginn Richtung 14 gedrückt, gefolgt von einer Bewertungsausweitung zurück auf 15,3 - verglichen mit einem Zehn-Jahres-Durchschnitt von 13,4. Für die kommenden Monate gehen wir davon aus, dass sich die KGV-Bewertung für den DAX größtenteils auf dem aktuellen Niveau seitwärts bewegen wird. Bei einer stagnierenden Bewertung wird daher das 2026er-Gewinnwachstum der DAX 40-Unternehmen wohl entscheiden, wie stark der DAX im Börsenjahr 2026 schließlich steigen kann.

Erwartete Dividendenrendite des DAX-Index liegt wieder bei 2,9%

Eine positive Seite der DAX-Schwäche infolge des Iran-Krieges war, dass die erwartete DAX-Dividendenrendite von 2,7% wieder auf 3,2% kletterte. Zuletzt ist die DAX-Dividendenrendite jedoch wieder auf 2,9% gesunken, so dass die Rendite ungefähr 30 Basispunkte unter der Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe von 3,2% liegt (Stand 11. August 2026).

Iran-Krieg ist bislang der große Risikofaktor im Börsenjahr 2026

Die implizite DAX-Volatilität VDAX stellt dar, welche erwarteten Kursschwankungen für den DAX an den Optionsmärkten eingepreist werden. Je höher der VDAX notiert, desto höher ist die Nervosität, und desto größer ist die Angst der Anleger vor weiteren Kursverlusten. Im Börsenjahr 2025 gab es sechs Handelstage (2% der Handelstage) mit einem VDAX größer 30. Trumps Handelsstreit hatte vor allem im April und Mai eine deutlich steigende Volatilität ausgelöst. Der VDAX ist im Börsenjahr 2026 bislang an acht Handelstagen (5% der Handelstage) über die Marke von 30 geklettert, da der Start des Iran-Krieges die Investoren im März und April stark verunsichert hatte.

Wir sehen neben dem Iran-Krieg und der wohl unverändert unberechenbaren Trump-Politik weitere Risikofaktoren, die eine höhere Volatilität am deutschen Aktienmarkt auslösen könnten. Eine zwischenzeitlich aufgrund hoher Energiepreise weiter steigende Inflation könnte die Leitzinserhöhungs-Ängste für die Notenbanken wieder anheizen und höhere Renditen auslösen. Zudem absorbieren Aktien-Neuemissionen, Aktien-Kapitalerhöhungen und Unternehmensanleihen-Platzierungen zunehmend die Liquidität an den globalen Kapitalmärkten. Investoren sollten vor allem in nervösen und von einem steigenden VDAX geprägten Marktphasen Positionen in deutschen Aktien in kleinen Schritten nochmals aufstocken.

Fazit

Eine überraschend starke Gewinnsaison hat nicht nur die Aktienmärkte in den USA und Europa, sondern auch den DAX auf neue Allzeithochs getrieben. Mit dem Auslaufen der Gewinnsaison dürften zwar im Spätsommer und Herbst DAX-Verschnaufpausen anstehen, doch bis zum Jahresende sehen wir dank steigender Unternehmensgewinne weiteres Kurspotential. Wir erwarten für den DAX eine ungefähr ähnliche Entwicklung wie für den MSCI Welt, auch wenn die MSCI-Welt-Unternehmensgewinne sogar noch stärker wachsen.

21. August 2026

Zahlen und Fakten

Stammdaten
Fondsgesellschaft Amundi Luxembourg S.A.
Fondstyp Aktienfonds
Anlagesegment Deutschland Large Caps
Managementtyp Passiv (ETF)
Währung EUR
Replikationsmethode Voll replizierend (Physisch)
Ertragsverwendung Ausschüttend
WKN / ISIN ETF200 / LU2611732046
Fondsauflage 08.12.2023
Orderannahmezeit Börsenhandel (z.B. Xetra 09:00 - 17:30 Uhr)
Sparplanfähig Ja
VL-fähig Ja
Weitere Anteilsklassen
Kennzahlen per 07.09.2026
Wertentwicklung 1/3/5 Jahre in %3 +9,74% / - / -
Volatilität (3 Jahre)3 -
Kosten
Ertragsanteil, orientiert am Ausgabeaufschlag1 0,00%
Transaktionskosten (gemäß Preis-/Leistungsverzeichnis): 1,00% vom Kurswert (fließen an die Commerzbank) zzgl. Courtage
Verwaltungsvergütung 0,08%
Performanceabhängige Vergütung -
Laufende Kosten2 0,08%
Laufende Vertriebsprovision4 -

1 Wird von der Commerzbank AG einmalig beim Kauf vereinnahmt

2 Kosten, die nach Angabe der Fondsgesellschaft vom Fondsvermögen im Laufe des Jahres abgezogen werden

3 Quelle: FactSet, Wertentwicklung in EUR

4 Fließt an die Commerzbank AG

Kosteninformation

Die anfallenden Kosten beim Kauf (Ertragsanteil, orientiert am Ausgabeaufschlag bzw. Transaktionskosten) sowie die laufenden Fondskosten (z.B. Pauschalvergütung, performanceabhängige Vergütung, laufende Vertriebsprovisionen) entnehmen Sie diesem Dokument unter „Kennzahlen und Kosten“. Grundsätzlich werden die angegebene Transaktionskosten erhoben. Diese variieren jedoch in Abhängigkeit des gewählten Depotmodels. So fällt z.B. beim PremiumDepot dieser Kostenbestandteil nicht an.

Eine auf die jeweilige Transaktion bezogene Aufstellung der Gesamtkosten („Kosteninformation vor Wertpapiergeschäft“) erhalten Sie rechtzeitig vor Auftragserteilung. Die „Kosteninformation vor Wertpapiergeschäft“ beinhaltet neben den beim Kauf und Verkauf anfallenden Kosten und den laufenden Fondskosten als Teil der Produktkosten auch zusätzliche Kostenbestandteile wie z.B. ein eventuelles Depot- bzw. Pauschalentgelt und Produktkosten sowie die Auswirkung der Gesamtkosten auf die Rendite der Anlage.

Zum Schutz der Interessen der Anteilsinhaber kann es bei diesem Fonds ab einer gewissen Höhe von Mittelzu- bzw. -abflüssen zur Anwendung einer zusätzlichen Verwässerungsschutzgebühr durch die Fondsgesellschaft kommen, die dann bereits im Ausgabe- bzw. Rücknahmepreis enthalten ist. Details zur evtl. Verwässerungsschutzgebühr sind im Verkaufsprospekt des Fonds veröffentlicht. Da uns die etwaige Anwendung im Vorfeld nicht bekannt ist, können evtl. damit verbundene Effekte auf den Ausgabe- bzw. Rücknahmepreis hier nicht berücksichtigt werden.

Chancen & Risiken

Chancen

  • Aktien bieten auf lange Sicht überdurchschnittliches Renditepotenzial verglichen mit anderen Anlageklassen
  • Durch die Investition in einen Fonds wird das Risiko gegenüber einer Investition in Einzeltitel reduziert (Risikostreuung, Diversifikation)
  • Nahezu vollständige Teilhabe an der täglichen Performance des zugrundeliegenden Index
  • ETFs zeichnen sich durch hohe Liquidität und einfache Handelbarkeit aus. Market Maker sorgen für börsentägliche Liquidität bei einer engen Geld-/Brief Spanne und ermöglichen die einfache Handelbarkeit unter normalen Marktbedingungen
  • Der Fonds ermöglicht die Teilhabe an der Entwicklung des deutschen Aktienmarktes und damit eine besonders breite Streuung (Diversifikation) des Fondsportfolios, sodass dieser weniger abhängig von der Entwicklung einzelner Regionen/Branchen ist

Risiken

  • Die Volatilität (Wertschwankung) des Fondsanteilwerts kann stark erhöht sein
  • Investmentfonds unterliegen Kursschwankungen sowie dem Risiko sinkender Anteilspreise, sodass diese möglicherweise bei einem Verkauf nicht mehr dem Wert des investierten Kapitals entsprechen
  • Die vollständige Teilhabe an der täglichen Performance des zugrundeliegenden Index ist nicht garantiert, sodass es zu Abweichungen in der Wertentwicklung kommen kann
  • Es ist möglich, dass sich einzelne Regionen/Branchen besser entwickeln als der Fonds und dass der Fonds unter Umständen nicht oder nur geringfügig in diese investiert ist
  • Zum Schutz der Interessen der Anteilsinhaber kann es bei Fonds zur Aussetzung von Ausgaben, Zeichnungen, Rückkäufen und Rücknahmen aufgrund von nicht ausreichender Liquidität kommen. Das bedeutet, dass den Anlegern die Zeichnung, der Rückkauf oder die Rückgabe von Anteilen vorübergehend untersagt wird. Allgemeine Informationen zum Umgang mit Aussetzungen sind im Verkaufsprospekt des Fonds zu finden. Die Fondsgesellschaft wird darüber hinaus Details im Falle einer Aussetzung veröffentlichen, bspw. über ihre Internetseite.
  • Für diesen Fonds kann die Rücknahme der Anteile beschränkt werden, wenn die Rückgabeverlangen der Anleger den im Verkaufsprospekt festgelegten Schwellenwert an einem Geschäftstag erreichen oder auch überschreiten. Der Schwellenwert legt den Punkt fest, ab dem die Rückgabeverlangen aufgrund der Liquiditätssituation des Investmentvermögens nicht mehr im Interesse der Anleger ausgeführt werden können. Eine Rückgabe der Anteile kann dann ganz oder teilweise nicht möglich sein. Eventuell nicht ausgeführte Verkaufsaufträge können gestrichen oder auf den nächsten Geschäftstag vorgetragen werden. Weitere Informationen zur evtl. Rücknahmebeschränkung sind im Verkaufsprospekt des Fonds zu finden. Die Fondsgesellschaft wird darüber hinaus Details im Falle einer Rücknahmebeschränkung veröffentlichen, bspw. über ihre Internetseite.
  • Bei Fonds kann es zu einer Abspaltung illiquider Anlage kommen (sog. Side Pockets). Vermögenswerte, die nur schwer oder gar nicht handelbar sind, werden in diesem Fall vom Investmentvermögen in separate Anteile getrennt. Anleger müssen berücksichtigen, dass die illiquiden Vermögenswerte zwar liquidiert werden sollen, aber eine Rückgabe dieser Anteile nicht möglich ist. Weitere Informationen zur evtl. Abspaltung illiquider Anlagen (Side Pockets) sind im Verkaufsprospekt des Fonds zu finden.