Schroder ISF EURO Credit Conviction A

Der solide Weg durch das Zinstief – mit 3% fester Ausschüttung

Votum: Starker Kauf

Eine Beschreibung der Risiken dieser Anlage finden Sie in der Wesentlichen Anlegerinformation (gesetzliche Pflichtinformation).

Highlights

  • Hervorragende Ergebnisse im Vergleich zu Mitbewerbern
  • Investition in Unternehmensanleihen mit guter Bonität ohne Restriktionen eines Vergleichsindex
  • Bis zu 30% Hochzinsanleihen zur Renditesteigerung flexibel investiert
  • Auch mit fester Ausschüttung* von 3% jährlich in der ausschüttenden Anteilsklasse A erhältlich

10.04.2019

Investmentansatz

Das Anlageziel des Schroder ISF EURO Credit Conviction

Der Fonds strebt überdurchschnittliche Kapitalzuwächse und Erträge in Bezug auf Euro-Unternehmensanleihen an. Dazu investiert das Fondsmanagement hauptsächlich in Anleihen und andere fest- und variabel verzinsliche Wertpapiere, die auf Euro lauten und von Regierungen, Regierungsstellen, überstaatliche Einrichtungen und Unternehmen ausgegeben werden. Mindestens 80% des Nettovermögens des Fonds werden in nicht-staatlichen Wertpapieren gehalten.

Am Anfang stehen die weltwirtschaftlichen Zusammenhänge

Der Fondsmanager analysiert die globalen wirtschaftlichen Zusammenhänge, um die Themen identifizieren, die die Anleihenmärkte treiben. Dabei greift er auf die gesamten Analyse-Kapazitäten des europäischen sowie des UK-Credit-Teams von Schroders zurückgreifen. So kann er die besten Ideen kombinieren und in der Anlagestrategie umsetzen. Die Auswahl der Einzeltitel erfolgt dann auf Basis einer intensiven Analyse einzelner Anleihen und Emittenten. Dies beruht auf einem disziplinierten Kredit-Analyse-Prozess.

Mehr Freiheiten – mehr Ertrag – begrenztes Risiko

Neben den Unternehmensanleihen mit guter Bonität, die den Kern des Portfolios ausmachen, kann das Fondsmanagement dem Portfolio auch maximal 30% Hochzinsanleihen beimischen. Der Anteil von Anleihen, die nicht in Euro begeben sind, darf max. 30% betragen. In diesem Fall wird das Fremdwährungsrisiko jedoch zu 100% abgesichert. Der Fonds kann außerdem in derivative Finanzinstrumente investieren. Die Derivate werden zu Absicherungszwecken sowie zur Erzielung eines aktiven Risikos (Ertragsgenerierung) eingesetzt.

Damit soll eine Mehrrendite gegenüber dem Index, dem iBoxx EUR Corporate BBB, von jährlich 2% (vor Kosten) über einen Wirtschaftszykus hinweg erzielt werden.

Wertentwicklung 5 Jahre

Ladevorgang...

Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft.

Quelle: FactSet

Zahlen und Fakten

Stammdaten
Fondsgesellschaft Schroder Investment Management (Luxembourg) S.A.
Fondstyp Rentenfonds
Anlagesegment EUR
Managementtyp Aktiv
Währung EUR
Ertragsverwendung Ausschüttend
WKN A1W8V9
ISIN LU0995120242
Kosten
Ertragsanteil, orientiert am Ausgabeaufschlag1 3,09%
Performanceabhängige Vergütung -
Laufende Kosten2 1,29%

1 Wird von der Commerzbank AG einmalig beim Kauf vereinnahmt

2 Kosten, die nach Angabe der Fondsgesellschaft vom Fondsvermögen im Laufe des Jahres abgezogen werden

Im aktuellen Zinsumfeld ist höhere Flexibilität geboten

Uns überzeugt das sehr gute Konzept, das Unternehmensanleihen mit guter Bonität, unabhängig von den herkömmlichen Begrenzungen eines Vergleichsindex, mit ausgewählten Hochzinsanleihen flexibel kombiniert. Der Fonds verfügt damit über eine deutlich höhere Flexibilität, um die besten Anlagechancen zu identifizieren und umzusetzen.

Anspruchsvolles Renditeziel und feste Ausschüttung von 3% jährlich

Der Schroder ISF EURO Credit Conviction eignet sich besonders für Investoren, die über einen Zeitraum von drei bis fünf Jahren einen höheren Gesamtertrag (Total Return) anstreben und außerdem bereit sind, auf Rating-Ebene einen Kompromiss zugunsten einer höheren Rendite zu machen. Die anvisierte Mehrrendite von 2% gegenüber dem iBoxx EUR Corporate BBB sollte das etwas höhere Risiko mehr als nur kompensieren.

Zusätzlich bietet der Fonds dem Anleger seit Juni 2015 in der ausschüttenden Euro-A Anteilsklasse eine feste Ausschüttung* von 3% jährlich.

2018 war ein herausforderndes Jahr

2018 war für Unternehmensanleihen ein sehr herausforderndes und negatives Jahr. Drei Quartale konnte sich der Schroder ISF Euro Credit Conviction Fund in dem Umfeld gut behaupten. Ab November folgten dann die Anleihemärkte dem Ausverkauf an den Aktienmärkten. Trübe Konjunkturdaten sowie die Ungewissheit über das weitere Vorgehen der US Notenbank, schwächere Wirtschaftsdaten aus Europa, die politische Unsicherheit in Italien, der Brexit und der anhaltende Wirtschaftskrieg zwischen den USA und China sorgten für eine schwache Marktstimmung für risikoreiche Anlagen. Unternehmensanleihen mussten in diesem risikoscheuen Umfeld kräftig Federn lassen.

Hohe Kapitalabflüsse und sich über das gesamte Marktsegment ausweitenden Credit Spreads drückten kräftig auf die Kurse. Dem konnte sich auch der Schroder ISF Euro Credit Conviction Fund nicht gänzlich entziehen. Der positive Effekt dieser Korrektur war, dass das Risiko für europäische Unternehmensanleihen wieder deutlich besser bezahlt wurden. In der sich anschließenden Erholung konnte, seit dem Jahrestief im Dezember 2018, ein Ertrag von über 5,2% (Stand 10.April 2019) erwirtschaften werden. Damit wurde im ersten Quartal 2019 das negative Ergebnis für das Jahr 2018 mehr als kompensiert.

Was erwartet uns 2019?

Für 2019 erwarten wir einen volatilen Markt für Unternehmensanleihen, in dem Kursrückgänge attraktive Einstiegsmöglichkeiten offerieren. Der Schroder ISF Euro Credit Conviction Fund gehört nach wie vor zu den Besten seiner Vergleichsgruppe. Wir sind von der Qualität des Fondsmanagement überzeugt und erwarten auch weiterhin eine überzeugende Wertentwicklung des Fonds, gerade auch in den vor uns liegenden Herausforderungen der Kapitalmärkte.

* entspricht: 1,5 % halbjährlich; Ausschüttung erfolgt jeweils im Juni und Dezember; Die Ausschüttungspolitik wird laufend überprüft. Falls die Erträge zur Deckung dieser Zahlungen nicht ausreichen, können die Ausschüttungen das Fondskapital verringern. ** Volatilität: Schwankungsbreite der Kursveränderungen, Sie ist ein Risikomaß zur Messung des Gesamtrisikos einer Anlage. Je höher die Volalität, desto stärker sind die Schwankungen.

10. April 2019

Übersicht ausgewählter Strukturgrafiken

Struktur nach Bonität

Ladevorgang...

Struktur nach Region

Ladevorgang...

Zahlen und Fakten

Stammdaten
Fondsgesellschaft Schroder Investment Management (Luxembourg) S.A.
Fondstyp Rentenfonds
Anlagesegment EUR
Managementtyp Aktiv
Währung EUR
Ertragsverwendung Ausschüttend
WKN / ISIN A1W8V9 / LU0995120242
Fondsauflage 18.12.2013
Orderannahmezeit Erfassung bis 12.00h (t), Bewertungstag: t+0, Valuta: t+3
Produkt-Risikoklasse C
Sparplan ab 25 EUR
VL-fähig Nein
Weitere Anteilsklassen
Kennzahlen per 20.10.2019
Wertentwicklung 1/3/5 Jahre in %3 +6,86% / +11,35% / +23,21%
Volatilität (3 Jahre)3 2,21%
Kosten
Ertragsanteil, orientiert am Ausgabeaufschlag1 3,09%
Verwaltungsvergütung 1,00%
Performanceabhängige Vergütung -
Laufende Kosten2 1,29%
Laufende Vertriebsprovision4 62% der Verwaltungsvergütung

1 Wird von der Commerzbank AG einmalig beim Kauf vereinnahmt

2 Kosten, die nach Angabe der Fondsgesellschaft vom Fondsvermögen im Laufe des Jahres abgezogen werden

3 Quelle: FactSet, Wertentwicklung in EUR

4 Fließt an die Commerzbank AG

Bei einem Anlagebetrag von 10.000,00 EUR fallen für dieses Wertpapier im Depotmodell

  • KlassikDepot/StartDepot Kosten des Wertpapierkaufs von 310,98 EUR und während der Haltedauer (pro Jahr) von 173,00 EUR* an. Für den Wertpapierverkauf fallen Kosten in Höhe von 1,98 EUR an. Bei einer angenommenen Haltedauer von 5 Jahren belaufen sich die voraussichtlichen Gesamtkosten auf 1175,98 EUR und reduzieren die Rendite um durchschnittlich 2,35% pro Jahr. Die Gesamtkosten setzen sich aus Dienstleistungskosten (der Bank und fremde) von 761,00 EUR inklusive Zahlungen an die Bank (Vertriebsvergütungen) von 325,02 EUR und Produktkosten (nach Zahlung an die Bank) von 414,98 EUR zusammen. Für das Firmendepot gelten entsprechende Werte.
  • PremiumDepot Kosten des Wertpapierkaufs von 1,98 EUR und während der Haltedauer (pro Jahr) von 293,00 EUR* an. Für den Wertpapierverkauf fallen Kosten in Höhe von 1,98 EUR an. Bei einer angenommenen Haltedauer von 5 Jahren belaufen sich die voraussichtlichen Gesamtkosten auf 1466,98 EUR und reduzieren die Rendite um durchschnittlich 2,93% pro Jahr. Die Gesamtkosten setzen sich aus Dienstleistungskosten (der Bank und fremde) von 1052,00 EUR inklusive Zahlungen an die Bank (Vertriebsvergütungen) von 325,02 EUR und Produktkosten (nach Zahlung an die Bank) von 414,98 EUR zusammen.
  • PremiumFondsDepot Kosten des Wertpapierkaufs von 1,98 EUR und während der Haltedauer (pro Jahr) von 238,00 EUR* an. Für den Wertpapierverkauf fallen Kosten in Höhe von 1,98 EUR an. Bei einer angenommenen Haltedauer von 5 Jahren belaufen sich die voraussichtlichen Gesamtkosten auf EUR 1191,98 EUR und reduzieren die Rendite um durchschnittlich 2,38% pro Jahr. Die Gesamtkosten setzen sich aus Dienstleistungskosten (der Bank und fremde) von 777,00 EUR inklusive Zahlungen an die Bank (Vertriebsvergütungen) von 325,02 EUR und Produktkosten (nach Zahlung an die Bank) von 414,98 EUR zusammen.

* Setzen sich aus den laufenden Fondskosten, Transaktionskosten innerhalb des Fonds, Performance Fee und Depotgebühren zusammen.

Chancen & Risiken

Chancen

  • Durch die Investition in einen Fonds wird das Risiko gegenüber einer Investition in Einzeltitel reduziert (Risikostreuung, Diversifikation)
  • Anleihen bieten eine laufende Verzinsung, Kurschancen sowie eine konstante Wertentwicklung
  • Risikoaufschläge bei Unternehmensanleihen (Investmentgrade und Hochzinsanleihen) erhöhen das Renditepotenzial gegenüber Staatsanleihen
  • Der Fonds besitzt große Freiheiten ggü. seiner Benchmark in der Allokation und kann somit in Bezug auf Einzelwerte/Währungen/Regionen/Anleihenarten deutlich von dieser abweichen um eine höhere Rendite zu erzielen

Risiken

  • Investmentfonds unterliegen Kursschwankungen sowie dem Risiko sinkender Anteilspreise
  • Unternehmensanleihen, insbesondere auch Hochzinsanleihen, unterliegen im Vergleich zu Staatsanleihen höheren Ausfallrisiken
  • Die großen Freiheiten des Fonds ggü. seiner Benchmark und die damit möglichen Abweichungen in Bezug auf Einzelwerte/Währungen/Regionen/ Anleihenarten können zur einer deutlich schlechteren Performance des Fonds ggü. der Benchmark und der Peergroup führen
  • Ein grundsätzliches Risiko bei Investmentfonds besteht in der vorübergehenden Aussetzung der Anteilsrücknahme aufgrund nicht ausreichender Liquidität bis hin zu einer geordneten Auflösung des Fonds