Was kostet eine Ausbildung zum Heilpraktiker?

05.05.2022 – Heilpraktiker haben fundierte Kenntnisse über alternative Heilmethoden. Doch wer bildet sie aus und wie hoch sind die Kosten für die Lehre?

Eine junge Frau in weißer Kleidung liegt auf einer Behandlungsliege und eine Heilpraktikerin legt ihr die Hände auf den Bauch. - Ausbildung zum Heilpraktiker

Wer Patienten mit den Methoden der Naturheilkunde behandeln möchte, muss eine qualifizierte Ausbildung absolvieren. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie eine Heilpraktikerin oder ein Heilpraktiker werden und welche Voraussetzungen dafür notwendig sind.

Die Ausbildung zum Heilpraktikerin und Heilpraktiker – mit sanften Methoden heilen

Der Beruf „Heilpraktikerin/Heilpraktiker“ ist eine geschützte Bezeichnung in Deutschland und das Heilpraktikergesetz regelt die Ausübung. Wer eine Heilpraktikerin oder ein Heilpraktiker werden will, muss eine Prüfung beim Gesundheitsamt ablegen und erhält dadurch die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde ohne Approbation. Die alternativen Behandlungsmethoden abseits der Schulmedizin basieren auf einem ganzheitlichen Ansatz und gehen davon aus, dass der Mensch Selbstheilungskräfte besitzt. Körper, Geist und Seele bilden dabei eine Einheit. Der Körper ist gesund, wenn alles im Gleichgewicht ist. Krankheiten werden als ein Zeichen von Störung im körperlichen und seelischen Gesamtsystem betrachtet.

Aufgaben des Heilpraktikers

Eine Heilpraktikerin oder ein Heilpraktiker behandelt Menschen mit Methoden aus der Naturheilkunde. Dabei verzichtet er auf die Schulmedizin und setzt alternative und natürliche Verfahren zur Heilung und Gesunderhaltung ein. Er erkundigt sich ausführlich über die Lebensverhältnisse, Beschwerden und Vorerkrankungen und entwickelt gemeinsam mit dem Patienten ein auf ihn abgestimmtes Therapieverfahren. Hierzu wendet er naturheilkundliche Behandlungsverfahren und Methoden an wie beispielsweise die Homöopathie, Akupunktur, Blutegeltherapie oder Kinesiologie.

Grenzen einer Heilpraktikerin, eines Heilpraktikers

Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker dürfen nicht wie ein Arzt agieren. Daher sind ihrer Tätigkeit gesetzliche Grenzen gesetzt. Gerade innerhalb der Ärzteschaft gibt es oftmals Kritik an Heilpraktikern und Heilpraktikerinnen, da die Ausbildung nicht einheitlich sei und es deswegen eine Ausbildungsreform brauche. Folgende Tätigkeiten sind Heilpraktikerinnen und Heilpraktikern per Gesetz untersagt:

  • Behandlung von meldepflichtigen Krankheiten
  • Behandlung von Geschlechtskrankheiten
  • Verordnung verschreibungspflichtiger Medikamente
  • Zahnheilkunde
  • Geburtshilfe
  • Röntgen
  • Ausstellung amtlicher Bescheinigungen
  • Feststellung des Todes
  • Abgabe von Heilungsversprechen

Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Heilpraktiker

Die Ausbildung als Heilpraktikerin und Heilpraktiker setzt einige Anforderungen für die Anwärter voraus. Dazu zählen:

Persönliche Voraussetzungen

  • Interesse an Naturheilkunde
  • Die Eigenschaft, anderen Menschen helfen zu wollen
  • Leidenschaft für Philosophie und Ethik des Heilpraktikerberufs
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Empathie
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Disziplin

Formale Voraussetzungen

Für die Zulassung zur amtsärztlichen Heilpraktikerprüfung müssen folgende Kriterien erfüllt sein:

  • Mindestalter von 25 Jahren
  • Hauptschulabschluss
  • Aktuelles ärztliches Zeugnis über geistige, körperliche und sittliche Gesundheit
  • Aktuelles amtsärztliches Führungszeugnis ohne Vorstrafeneintrag
  • Für ausländische Mitbürgerinnen und Mitbürger in Deutschland eine zusätzliche Aufenthaltsgenehmigung

Die Ausbildung zum Heilpraktikerin und Heilpraktiker: die Vor- und Nachteile

Vorteile

  • Einsatz sanfter Behandlungsmethoden
  • Kleine Beschwerden können effektiv behandelt werden
  • Wichtige Ergänzung zur Schulmedizin
  • Nach Angaben der Heilpraktiker selbst: Behandlungsansatz
  • Unterliegen nicht den Zwängen des Gesundheitssystems

Nachteile:

  • Nicht für alle Krankheiten zugelassen
  • Keine standardisierte Ausbildung mit hohen Qualitätsunterschieden
  • Keine Überprüfung der Behandlungsmethoden
  • Wenig Sicherheit für die Patienten
  • Schulen werden nicht überprüft

Ablauf einer Ausbildung für Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker

Wer Heilpraktikerin / Heilpraktiker werden will, muss eine staatliche Heilpraktikerprüfung ablegen. Wie sich eine angehende Heilpraktikerin oder Heilpraktiker auf diese Prüfung vorbereitet, ist ihm selbst überlassen, da die Ausbildung in Deutschland nicht reglementiert ist. Es stehen verschiedene Ausbildungsformen zur Verfügung, die von 6 Monaten bis 36 Monaten dauern. Unterschieden werden die Ausbildungsformen nach ihrem Praxisanteil und nach dem Zeitmodell. Grundsätzlich gibt es 2 Ausbildungswege, die das Basiswissen der Heilpraktikerin oder des Heilpraktikers vermitteln:

Der Präsenzlehrgang

Bei dieser Ausbildungsform finden an speziellen Schulen Seminare in Form von Gruppenunterricht statt. Diese Art der Heilpraktikerausbildung ist berufsbegleitend und in Vollzeit möglich. Eine Ausbildung dauert in den meisten Fällen 12 bis 36 Monate. Bei der Vollzeit-Variante lernen die angehenden Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker gemeinsam in den Schulen in kleinen Gruppen. Bei der berufsbegleitenden Variante findet der Unterricht abends und am Wochenende statt. Das Angebot der Heilpraktikerschulen ist vielfältig und für jede private Situation gibt es das passende Angebot: Es reicht von 10 Monate dauernden Intensivlehrgängen mit 4 Präsenztagen pro Woche bis hin zu berufsbegleitenden Seminaren, die sich über 4 Jahre ziehen.

Inhalte der Ausbildung bei der Heilpraktikerschule

  • Berufs- und Gesetzeskunde
  • Grenzen und Gefahren diagnostischer und therapeutischer Methoden des Heilpraktikers
  • Grundkenntnisse in Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie
  • Grundkenntnisse der allgemeinen Krankheitslehre
  • Erkennung und Erstversorgung akuter Notfälle und lebensbedrohlicher Zustände
  • Technik der Anamneseerhebung
  • Methoden der unmittelbaren Patientenuntersuchung
  • Praxishygiene, Desinfektion und Sterilisation
  • Injektions- und Punktionstechniken
  • Blutabnahme
  • Bedeutung grundlegender Laborwerte
  • Alternative Behandlungsmethoden wie bspw. Homöopathie, Chiropraktik und Pflanzenheilkunde
  • Massagetechniken
  • Spezialisierungen wie Bewegungstherapie, die klassische Homöopathie, die Ernährungsberatung und die traditionelle chinesische Medizin

Neben humanmedizinischen Grundlagen werden den Schülerinnen und Schülern alternative Behandlungsmethoden wie beispielsweise Homöopathie, Chiropraktik und Pflanzenheilkunde an den Schulen vermittelt. Ebenso werden Massagetechniken gelehrt und Anamnese- und Diagnosestellung vermittelt. Viele Heilpraktikerschulen geben Ihnen die Möglichkeit, sich bereits während der Ausbildung zu spezialisieren. Beliebte Spezifikationen sind dabei die Bewegungstherapie, die klassische Homöopathie, die Ernährungsberatung und die Traditionelle chinesische Medizin. Ein großer Vorteil der Schulen ist die Kombination der Lehrinhalte in Theorie und Praxis über mehrere Monate hinweg.

Das Fernstudium

Bei einem Fernstudium bekommen Sie die Studienmaterialien von einem Anbieter zur Verfügung gestellt. Sie studieren mit freier Zeiteinteilung und an einem beliebigen Ort. Jede Studentin oder Student bekommt während seiner Studienzeit Tutoren zugeteilt, die ihn betreuen. Bearbeitete Aufgaben reichen Sie ein und der Lernfortschritt wird somit sukzessiv überprüft. In dem Fernstudium werden alle Themen vermittelt, die für eine solide Grundausbildung notwendig sind. Ergänzend finden Wochenendseminare statt, die den Lernstoff vertiefen. Für einige Fernkurse müssen Sie medizinisches Vorwissen oder einen medizinischen Ausbildungsberuf nachweisen. Ein Fernstudium zur Heilpraktikerin und Heilpraktiker dauert in der Regel zwischen 12 und 30 Monaten. Neben der amtsärztlichen Heilpraktikerprüfung legt die zu Prüfenden meistens auch eine institutsinterne Prüfung ab und erhält ein Teilnahmenachweis für den Studiengang.

Inhalt des Fernstudiums

  • Anatomie und Physiologie
  • Anamnese
  • Diagnostik
  • Krankheitslehre
  • Arzneimittellehre
  • Naturheilverfahren
  • Psychiatrie
  • Notfallmedizin
  • Infektionskunde
  • Hygiene
  • Rechtliche Bestimmungen

Die richtigen Ausbildungsstätten für Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker finden

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, um den Beruf der Heilpraktikerin oder des Heilpraktikers zu erlernen und sich auf die Prüfung vorzubereiten. Wichtig ist, eine Ausbildungsform zu finden, die in den eigenen Alltag passt. Dazu stehen unterschiedliche Ausbildungsmodelle von Vollzeit bis berufsbegleitend zur Verfügung. Wichtig bei der Auswahl der Ausbildungsstätte ist, auf die dort gelehrten Inhalte zu achten. Manche Schulen haben sich auf bestimmte Themenbereiche wie beispielsweise Traditionelle chinesische Medizin oder auch Psychotherapie spezialisiert. Am besten informieren Sie sich im Vorfeld bei den Fachverbänden der Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker auf Bundes- und Länderebene über diverse Anbieter. Ebenso finden Sie in Vergleichsportalen im Internet die unterschiedlichen Ausbildungsstätten inklusive Bewertungen.

Ziel: Prüfung zur Heilpraktikerin oder Heilpraktiker beim Gesundheitsamt

Wer Heilpraktikerin und Heilpraktiker werden will, muss diese Prüfung vor dem Gesundheitsamt ablegen. Während das Zulassungsverfahren zur Heilpraktikerausbildung gesetzlich geregelt ist, bleibt die Vorbereitung darauf eigene Sache und Anwärterinnen und Anwärter können frei wählen, ob sie eine Heilpraktikerschule besuchen, ein Fernstudium absolvieren oder sich als Autodidaktin und Autodidakt die Bildungsinhalte selbst aneignen. Bei der amtsärztlichen Prüfung ist die sogenannte Kenntnisprüfung der Schlüssel zum Heilpraktikerberuf. Die Prüfung am Gesundheitsamt findet zweimal im Jahr statt. Sie besteht aus einem 2-stündigen schriftlichen Teil, in dem Sie 60 Multiple-Choice-Fragen beantworten. Bei 45 richtig beantworteten Fragen gilt die Prüfung als bestanden. Es folgt eine mündliche Prüfung von 30 Minuten pro Person, die als Einzel- oder Gruppenprüfung stattfindet.

Die Kosten für eine Heilpraktikerausbildung

Die Kosten für eine Heilpraktikerausbildung sind abhängig von der Studienform. Dabei sollten Sie nicht nur auf die gesamten Kosten der Ausbildung achten, sondern vor allem auf den Leistungsumfang der Ausbildungsstätte. Eine Vielzahl von Ausbildungsstätten locken mit einem günstigen Festpreis. Wichtig ist, zu prüfen, welche Leistungen die Ausbildung tatsächlich beinhaltet. Kosten für Materialien, Prüfungsvorbereitung und die amtsärztliche Prüfung kommen häufig gesondert hinzu. Die günstigste Variante ist das Fernstudium. Je nach Qualität müssen Sie mit Ausbildungskosten in Höhe von 2.000 bis 3.500€ rechnen.

Kosten für die Heilpraktikerprüfung beim Gesundheitsamt

Die Gebühren für die Ablegung der amtsärztlichen Prüfung sind je nach Bundesland unterschiedlich.

Bei der Kenntnisprüfung für Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker fallen dabei Kosten von 350€ bis 750€ an. In den Kosten enthalten sind:

  • Gebühren für die schriftliche und mündliche Prüfung
  • Gebühren bzw. Aufwandsentschädigung bei der Überprüfung
  • Verwaltungsgebühren

Hinweis: Einige Gesundheitsämter verlangen zusätzliche Gebühren, wenn Sie den Antrag zurückziehen oder Sie die Prüfung verschieben.

Rechenbeispiel für eine Heilpraktikerinnen- und Heilpraktiker-Ausbildung in Vollzeit

Ein Vollzeitstudium mit einem Umfang von knapp 1.500 Unterrichtsstunden mit Präsenzunterricht kostet an einer seriösen Schule zwischen 7.000 und 8.000€. Hierin sollten aber Zusatzpakete, wie E-Learning und Prüfungsvorbereitungskurse im Preis enthalten sein. Findet die Ausbildung an Wochenend- und Abendkursen statt, variieren die Kosten zwischen 3.500 und 6.000€.

Studienkosten für eine Präsenzausbildung: 7.000-8.000€

Häufig berechnen Ausbilderinnen und Ausbilder zusätzlich noch folgende Posten, da sie oft nicht in der Ausbildung enthalten sind:

  • Prüfungsgebühren bei einem Gesundheitsamt, z. B. in Baden-Württemberg: 350€
  • Erteilung der Erlaubnis durch das Gesundheitsamt: 250€
  • Gesundheitszeugnis und polizeiliches Führungszeugnis (Baden-Württemberg): 38€
  • Zusätzliche Lernmaterialien und Kopiergebühren: bis zu 400€
  • Erste-Hilfe-Kurs: bis zu 80€

Gesamtkosten bis zu 9.118€

Alternativen zur Heilpraktikerausbildung

Neben der Ausbildung zur Heilpraktikerin und Heilpraktiker gibt es noch eine Vielzahl an weiteren Möglichkeiten, Ausbildungen im Gesundheits- und Wellnessbereich zu absolvieren. Dazu gehören beispielsweise:

  • Personal Coach
  • Ernährungsberater
  • Entspannungstrainer
  • Yogalehrer
  • Feng-Shui
  • Aromatherapeut
  • Mentaltrainer

Spartipps bei der Heilpraktikerausbildung

Mögliche Förderungen nutzen

Verschiedene Förderprogramme stehen zur Auswahl, um die Heilpraktikerausbildung zu finanzieren. Prüfen Sie im Vorfeld, ob staatliche oder private Förderungen für Sie infrage kommen. Hierzu gibt es folgende Möglichkeiten:

Bildungsgutschein

Bei einem Bildungsgutschein übernimmt die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter bestimmte Kosten für die Heilpraktikerschulen oder das Fernstudium. Diese Förderung können Sie beantragen, wenn Sie dadurch Arbeitslosigkeit vermeiden oder beenden. Voraussetzung für den Bildungsgutschein ist eine abgeschlossene Berufsausbildung oder 3 Jahre Berufserfahrung. Der Bildungsgutschein deckt folgende Kosten im Zusammenhang mit Ihrer Ausbildung ab:

  • Kosten für Lehrgänge
  • Gebühren für die Prüfung
  • Kosten für Lernmaterialien
  • Fahrtkosten
  • Kinderbetreuung

Tipp: Der Bildungsgutschein ist eine Ermessensleistung der Agentur für Arbeit und es besteht kein Rechtsanspruch darauf. Bereiten Sie sich auf das Gespräch beim Jobcenter gut vor und legen Sie sich Argumente zurecht, die für Ihre geplante Ausbildung sprechen.

Begabtenförderung

Die Stiftung Begabtenförderungswerk berufliche Bildung (SBB) fördert besonders junge begabte Menschen mit einem Weiterbildungsstipendium. Voraussetzung für ein Stipendium sind ein Höchstalter von 25 Jahren und ein guter Abschluss einer Berufsausbildung im pflegerischen oder medizinischen Bereich.

Bildungskredit

Volljährige Schülerinnen und Schüler sowie Studentinnen und Studenten können vom staatlichen Bildungskredit in Höhe von 100 bis 300€ profitieren. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie Anspruch auf Bafög haben und die Heilpraktikerschule im Register für bafögförderungsfähige Ausbildungsstätten eingetragen ist. Die Zuständigkeit für die Antragsstellung und Bewilligung des Bildungskredits obliegt dem Bundesverwaltungsamt. Leider sind bis jetzt aber nicht viele Heilpraktikerschulen im Register gelistet.

WeGebAU

Das Förderprogramm WeGebAU ist auf gering qualifizierte Mitarbeiterinenn und Mitarbeiter von kleineren und mittelständischen Unternehmen zugeschnitten. Bei Personen mit einem Alter über 45 Jahren übernimmt die zuständige Arbeitsagentur bis zu 75% der Kosten. Bei jüngeren Beschäftigten sind es immerhin bis zu 50%. In diesem Programm zur Förderung von Weiterbildungsmaßnahmen ist auch die Ausbildung zur Heilpraktikerin und Heilpraktiker aufgeführt.

Förderprogramme der Bundesländer

Einzelne Bundesländer bieten Finanzierungsmodelle für Weiterbildungsmaßnahmen an. Dazu gehören beispielsweise folgende Möglichkeiten:

  • Der Quali-Scheck in Rheinland-Pfalz
  • Der Bildungsscheck in Brandenburg und NRW
  • Der Qualifizierungsscheck in Hessen
  • Der Weiterbildungsscheck in Sachsen, Thüringen und Bremen

Die Ausbildungskosten steuerlich absetzen

Der Gang zur Steuerberaterin oder Steuerberater lohnt sich: Es gibt mehrere Möglichkeiten, die hohen Ausbildungskosten bei Heilpraktikerschulen und Fernstudium steuerlich abzusetzen.

Die Rabatte der Heilpraktikerschule nutzen

Bei den meisten Heilpraktikerschulen erhalten Rentnerinnen und Rentner, Studentinnen und Studenten oder Arbeitslose Rabatte auf die Ausbildung. Ebenso sind die Lehrgangskosten der Schulen bei früher Buchung häufig geringer.

Die Beteiligung des Arbeitgebers nutzen

Erhöht die Heilpraktikerausbildung die Qualifikation einer Arbeitnehmerin oder eines Arbeitnehmers, beteiligen sich manche Unternehmen an den Ausbildungskosten des Mitarbeiters. Dazu lohnt es sich sehr, ein Gespräch mit der Arbeitgeberin oder dem Arbeitgeber zu suchen. Eine mögliche Förderung kann nicht nur durch eine Geldleistung, sondern auch durch eine Kürzung der Arbeitszeit erfolgen.

Finanzierungsmöglichkeiten der Ausbildungskosten

Wer sich für den Beruf der Heilpraktikerin oder des Heilpraktikers entscheidet, möchte anderen Menschen helfen. Und wir als Ihre Bank unterstützen Sie dabei! Nicht nur in der Ausbildungszeit, sondern auch bei der Gründung einer eigenen Praxis. Ein günstiger Ratenkredit oder der Bildungskredit der KfW helfen dabei, die Ausbildungskosten zu finanzieren. Informieren Sie sich auch im Vorfeld bei uns zu Existenzgründungskrediten von der KfW.

Die Heilpraktikerausbildung – eine Investition in die Zukunft

Die alternative Heilkunde findet immer mehr ihren Platz in der Ergänzung der Schulmedizin. Als Heilpraktikerin und Heilpraktiker lernen Sie in der mehrere Monate dauernden Ausbildung die Geheimnisse der Naturheilkunde kennen und anwenden. Für die Heilpraktikerausbildung stehen verschiedene Modelle zur Auswahl. So lässt sich in nahezu jeder beruflichen und familiären Situation das passende Ausbildungsangebot als Fernstudium oder bei Heilpraktikerschulen finden. Und auch von der Dauer der Ausbildung stehen Ihnen von einem Intensivkurs von wenigen Monaten bis hin zu einer fundierten Ausbildung über 48 Monate verschiedene Optionen zur Verfügung. Im Gegensatz zu Ärztinnen und Ärzten sind Sie keinem Budget- und Leistungszwang unterworfen und können individuell auf Ihre Patientinnen und Patienten eingehen und sie ganzheitlich behandeln.

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