US-Inflation zu hoch für Fed

Die US-Verbraucherpreise sind im August deutlich um 0,4% gegenüber dem Vormonat gestiegen.

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Bernd Weidensteiner

Commerzbank Economic Research

11.09.2026

Dies lag nicht nur am spürbar teureren Benzin. Noch wichtiger ist der zu hohe unterliegende Preisdruck, den die über den Erwartungen liegende Kernrate ohne Energie und Nahrungsmittel von 0,3% belegt. Die US-Notenbank hat bereits Signale gesendet, dass sie die Zinsen anheben könnte, wenn der Inflationstrend sich nicht rasch abschwächt. Jetzt muss sie eigentlich springen. Bei der Sitzung am Mittwoch dürfte sie den Leitzins um 25 Basispunkte anheben.

Die Daten

Die US-Verbraucherpreise sind im August gegenüber dem Vormonat um 0,4% gestiegen. Ohne Energie und Nahrungsmittel sind sie um 0,3% gestiegen, ein Zehntel stärker als von uns und dem Konsens erwartet. Bei den Vorjahresraten blieb die alle Güter und Dienstleistungen umfassende Gesamtrate bei 3,4%, die Kernrate hat sich von 2,5% auf 2,4% abgeschwächt.

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