Sparen wie Gen Z
, Was Sparer von der Gen Z lernen können

11.05.2026 – Neue Commerzbank-Studie mit überraschendem Ergebnis: Junge Menschen sparen smarter als ältere. Drei Tipps, wie auch Sie mehr aus Ihrem Geld machen können.

Spar-Nation Deutschland: der Generationen-Vergleich

Die neue Anlagestudie der Commerzbank mit 3.200 Befragten liefert ein überraschendes Bild: Die Deutschen sparen weiterhin fleißig – gleichzeitig holen junge Anleger bei der Geldanlage deutlich auf. Insgesamt legen 72 Prozent der Menschen Geld zurück, etwas mehr als im Vorjahr.

Wertpapieranlagen werden dabei zwar immer beliebter: Bundesweit legen inzwischen rund 40 Prozent der Befragten ihr Geld in Wertpapiere an. Trotzdem liegt der Spar-Fokus der meisten Befragten weiterhin auf klassischen Sparformen wie Tagesgeld, Festgeld oder Sparbuch.

Hand aufs Herz: Bei Ihnen auch?

Dann lohnt sich der Blick auf die Generation Z (1996-2010), kurz Gen Z. Knapp 50 Prozent der jungen Erwachsenen geben an, ihr Geld in Wertpapiere anzulegen – etwa über Wertpapier-Sparpläne oder durch gelegentliche Wertpapier-Käufe. Damit investiert die Gen Z deutlich häufiger als der Bundesdurchschnitt in Wertpapiere. Besonders beliebt sind neben ETFs auch ETCs – also börsengehandelte Wertpapiere auf einzelne Rohstoffe wie Gold oder Silber –, Aktien und Kryptowährungen.

Die Gen Z macht also einiges anders. Warum sich dieses Spar-Vorgehen auch für Sie lohnen kann, zeigen drei zentrale Gründe.

Drei Gründe, warum es sinnvoll ist, auf Wertpapiere zu setzen

Tagesgeld, Festgeld und Sparbuch fühlen sich zwar sicher an, doch Ihr Geld wächst dort oft nur kaum und kann über die Zeit sogar an Wert verlieren.

Inflation

Wenn Ihr Tagesgeld 2 Prozent Zinsen bringt, die Preise zum Beispiel im Supermarkt aber um 3 Prozent steigen, wird Ihr Geld auf dem Papier zwar mehr, Sie können sich aber trotzdem jedes Jahr weniger davon kaufen.

Wachstum und Zinseszinseffekt

Ein breit gestreuter ETF investiert Ihr Geld in viele Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen, Regionen und Ländern. Entwickeln sich diese positiv, partizipieren Sie an deren Wertentwicklung. Dass sich dieser Ansatz langfristig lohnen kann, zeigt auch der Blick auf die Vergangenheit: Aktienmärkte haben historisch über lange Zeiträume deutlich höhere Renditen erzielt als Tagesgeldkonten. Werden Ausschüttungen zusätzlich wieder angelegt, profitieren Sie außerdem vom Zinseszinseffekt, da daraus wiederum neue Erträge entstehen können. So kann Vermögen langfristig deutlich stärker wachsen als auf klassischen Sparformen.

Hier geht’s zum Praxis-Check

Regelmäßiges Investieren mit Cost-Average-Effekt

Wer regelmäßig in einen Wertpapier-Sparplan investiert, kauft bei niedrigen Kursen mehr Anteile und bei hohen Kursen weniger. Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Einstiegskurs, der oft günstiger ist als bei einem einmaligen Kauf.

Drei einfache Maßnahmen für Ihren Einstieg

Wer heute einen ETF- oder Fonds-Sparplan startet, setzt genau auf obige Prinzipien – unabhängig davon, ob man 28 oder 58 Jahre alt ist. Diese drei Maßnahmen können Ihnen bei Ihrem Einstieg helfen:
Darstellung eines beispielhaften Newsletters auf einem Tablet-Display. Daneben der Schriftzug "Immer up-to-date zu wichtigen Finanzthemen".

1. Maßnahme

, Informieren Sie sich regelmäßig

Machen Sie es wie die Gen Z und beschäftigen Sie sich regelmäßig mit dem Thema Wertpapieranlage. Laut Commerzbank-Studie nutzen die jungen Sparer dafür verschiedene Quellen – von Social Media über YouTube bis hin zu KI-Tools wie ChatGPT, den Austausch mit Freunden und Familie bis zur klassischen Bankberatung.

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Unser Lese-Tipp für Sie: In unserem Ratgeber-Artikel „Mit KI Geld investieren“ erfahren Sie, wie Sie ChatGPT am besten für Ihre Geldanlage nutzen. Wir haben den Praxistest gemacht und das KI-Ergebnis von Experten prüfen lassen – inklusive Tipps fürs richtige Prompten.

Frau steht lachend mit ihrem Smartphone in der Hand vor einem Gebäude

2. Maßnahme

, Starten Sie klein – aber starten Sie

Sie müssen nicht gleich Ihr Sparbuch, Tages- oder Festgeldkonto auflösen und alles in Wertpapiere investieren. Die Gen Z macht es vor: Viele sparen klassisch und investieren zusätzlich in gelegentliche Wertpapierkäufe und in Wertpapier-Sparpläne.

Fangen Sie einfach mit kleinen Beträgen an – bei der Commerzbank können Sie Wertpapier-Sparpläne zum Beispiel schon ab 25 Euro monatlich starten.

Nutzen Sie gezielt Aktionsangebote zum Beispiel zu ETF- oder Fonds-Sparplänen. So fließt jeder Euro direkt in Ihr Vermögen und Ihre Anlage muss nicht erst Gebühren aufholen, bevor sie Gewinn abwirft.

Ein Vater trägt sein Kind in der Wohnung auf den Schultern.

3. Maßnahme

, Wenn Sie es einfacher möchten: investieren lassen

Sie möchten investieren, aber sich nicht selbst um Auswahl, Strategie und laufende Verwaltung kümmern? Dann kann professionelle Unterstützung sinnvoll sein.

Mit money mate von der Commerzbank zum Beispiel entscheiden Sie, wie viel und wie lange Sie investieren möchten und unsere Experten legen das Geld für Sie an. Sie brauchen sich um nichts zu kümmern und haben trotzdem immer den vollen Überblick.

So kommen Sie auch ohne tiefes Börsenwissen ins Handeln – statt Ihren Einstieg immer weiter aufzuschieben.

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