• Drei Frauen laufen ausgelassen einen Gang hinunter und halten sich bei den H√§nden.

    Who run the world? Girls!

    Obwohl Studien zeigen, dass Frauen beim Anlegen gute Renditen erzielen, gibt es in Deutschland deutlich weniger Investorinnen als Investoren. Zeit, dass sich das ändert!

Frauen sind die besseren Anleger – und so weckst Du den Anleger in dir

„Mathe ist nichts für Mädchen.“ – wer von euch hat nicht schon mal diesen Spruch gehört? Was als vermeintlich harmlose Neckerei anfängt, zieht sich oft bis ins Erwachsenenalter durch und sorgt dafür, dass Frauen lieber allzu viele Zahlen meiden. Dies mag einer der Gründe sein, warum es in Deutschland viel weniger Aktionärinnen gibt als Aktionäre.

Das Deutsche Aktieninstitut hat Anfang 2021 neue Zahlen vorgelegt, die zeigen, dass sich immer mehr Frauen an die Börse trauen: Allein im Corona-Jahr 2020 entschlossen sich 650.000 Frauen dazu, ihr Geld an der Börse zu investieren und zu vermehren. Was dabei besonders auffällig ist: Frauen investieren anders als Männer. Nicht umsonst sagte einst die ehemalige EZB-Chefin Christine Lagarde: „Die Welt sähe anders aus, wenn Lehman Brothers Lehman Sisters gewesen wäre.“ Denn Aktionärinnen wählen eher breit gestreute Fonds und ETFs, statt in Einzelaktien zu investieren – wie es die meisten Männer tun. Ist das nun gut oder schlecht?

Die Nadel im Aktienhaufen

Wer in Einzelaktien investiert, muss nicht nur viel mehr Zeit mit der Recherche nach dem besten Wertpapier verbringen, sondern trägt auch ein viel höheres Risiko: Schon seit den 1950er-Jahren und der Portfolio-Theorie von Harry Markowitz ist bekannt, dass es besser ist, möglichst breit zu streuen. So auch die alte Börsenweisheit: „Lege nicht alle Eier in einen Korb.“ Diversifikation wird dies genannt und Studien bestätigen diese Theorie immer wieder. Anstatt also auf wenige ausgewählte Einzelaktien zu setzen, solltet ihr besser in sehr viele verschiedene Firmen und Branchen investieren. So streut ihr euer Risiko!

Um die Diversifikation etwas zu vereinfachen, könnt ihr in ETFs oder aktiv gemanagte Aktienfonds investieren. Mit nur einem Kauf habt ihr viele verschiedene Aktien in eurem Portfolio. Das bedeutet, dass ihr euch die Suche nach der besten Aktie sparen könnt – und somit auch viel Recherchezeit. Wer beispielsweise in einen ETF wie den MSCI World investiert, hat über 1.600 Aktien aus 23 verschiedenen Industrieländern im Depot. Geht es wirklich mal einem Unternehmen schlecht und eine Aktie schmiert ab, leidet die Performance deutlich weniger. Denn ihr habt ja noch viele andere Unternehmen, die das auffangen können. Und überhaupt müssen es nicht Unternehmen sein, in die ihr investiert.. Es gibt viele verschiedene Anlageklassen. Unter anderem auch Immobilienfonds, bei denen ertragreiche Immobilien hinter dem Anlagevolumen stehen.

Deutsche Anlegerinnen scheinen genau das verstanden zu haben. Statt die Nadel im Heuhaufen zu suchen, kaufen Frauen den ganzen Heuhaufen. Aber ist das wirklich die bessere Strategie?

Hand hält Mobiltelefon, auf dem Aktienkurse zu sehen sind.

Frauen sind die besseren Anlegerinnen

Tatsächlich gibt es auch hierzu viele Studien, die immer wieder belegen: Frauen sind die besseren Anlegerinnen. So erzielten Privatanlegerinnen 2019 einer Studie zufolge 24,11 Prozent Rendite, Männer hingegen nur 23,5 Prozent. Egal, ob man deutsche oder amerikanische Aktiendepots untersucht: Frauen haben die Nase in diesem Punkt immer vorn. Einer der Gründe: Frauen überschätzen sich seltener, halten an ihren Entscheidungen fest und lassen sich von Marktschwankungen nicht so sehr beeinflussen. Man könnte auch sagen, Frauen investieren öfter klüger und bleiben dabei entspannter als Männer.

Zeit also, dass wir mehr Investorinnen werden! Schließlich ist der Start nicht schwieriger als die Planung der nächsten Reise. Der Unterschied dabei: Das Feeling ist nicht schon nach zwei Wochen verflogen, sondern begleitet euch ein Leben lang und gibt euch ein gutes Gefühl.

So gestaltet ihr eure Anlagereise

Hier ist unser Fahrplan für euch, wie ihr euer Geld selbst in die Hand nehmen und erfolgreiche Anlegerinnen werden könnt.

Zwei Frauen sitzen vor einem Laptop und schauen gemeinsam auf den Bildschirm.

Was ist euer Reiseziel?

Genau wie bei jeder guten Reise gilt es auch bei der Finanzplanung sich erst einmal zu überlegen, wohin man eigentlich möchte. Das können richtige Fernziele sein wie die Absicherung der Altersvorsorge in 30–40 Jahren oder auch Mittelstreckenziele wie das Eigenkapital für die eigene Immobilie in 10 Jahren.

Grundsätzlich solltet ihr euch merken, dass mit der Entfernung eures Zieles auch die Risiken, die ihr eingehen könnt, höher sein können, da Schwankungen ausgeglichen werden. Wir sprechen dabei auch vom Anlagehorizont und meinen damit: Wie lange möchtet ihr investieren und in wie vielen Jahren soll euer angelegtes Geld genutzt werden?

Wenn ihr 30 oder sogar 40 Jahre an der Börse investiert, werdet ihr viele Marktschwankungen miterleben. Das gilt für wenig riskante Investitionen wie ETFs genauso wie für Einzelaktien, wenn auch in verschiedenem Ausmaß. So oder so sollte euch das nicht aus der Ruhe bringen – und wie wir mittlerweile wissen, sind Frauen eh entspannter. Marktschwankungen und sogar Crashs können immer wieder eintreten. Wichtig ist, dass ihr euch vorher sorgfältig eine Strategie überlegt habt und nach dieser handelt. Dann könnt ihr Schwankungen einfach aussitzen. So etwas könnt ihr direkt bei eurem Beratungsgespräch klären.

Abenteuerreise oder Wellnessurlaub?

Wenn ihr euer Ziel kennt, stellt sich die Frage, welche Art von Reise es sein soll. Während manche eher einen Abenteuertrip bevorzugen, möchten andere im Wellnessurlaub entspannen. Genau nach diesen Kriterien könnt ihr auch eure Anlagestrategie wählen.

Wenn ihr eher der Abenteuer-Typ seid und gerne Risiken eingeht, um danach mit einer hoffentlich entsprechend hohen Rendite belohnt zu werden, könnt ihr auch dementsprechend investieren. Das höchste Risiko habt ihr, wenn ihr in Einzelaktien investiert. Doch selbst wenn man richtiger Risiko-Fan ist, sollte man auch dann von diversen Unternehmen kaufen und nicht nur auf ein Pferd setzen. Gerade wenn man sich noch nicht so gut auskennt, kann man von diesem Weg jedoch nur abraten. Mehr Sicherheit geben euch Fonds und ETFs, in denen Expert:innen einen Mix an Aktien zusammenstellen. Für eher Sicherheitsorientierte und wenn ihr keine hektischen Bewegungen im Depot haben möchtet, seid ihr mit Fonds und ETFs besser aufgestellt. Auch Anleihen sind eine gute Wahl. Mit ihnen ist vielleicht eure Rendite etwas geringer, aber dafür habt ihr einen entspannten Schlaf. Und natürlich könnt ihr eure Investments auch nach einem ausgeglichenen Prinzip gestalten – alles Typ-Frage.

Im Gespräch mit unseren erfahrenen Berater:innen wird genau das mit euch abgeklärt. Denn Ziel soll sein, dass ihr am Ende eine Investition habt, die perfekt zu euch und euren Wünschen passt!

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Wie ist das Reisebudget?

Zu guter Letzt bleibt wie bei jeder Reise natürlich auch die Frage nach dem Preis: Wie hoch ist euer Budget? Hierbei gibt es die Fernreise auch für kleines Geld, denn was viele nicht wissen: Ihr müsst nicht immer gleich zehntausende Euro investieren. Es lohnt sich schon, mit einem kleinen Budget von 25 Euro monatlich zu starten. Für jedes Budget gibt es ein passendes Angebot, das sich tatsächlich immer lohnt. Stellt euch vor, ihr spart 30 Jahre lang, jeden Monat 25 Euro in eure Spardose. Dann habt ihr am Ende der Zeit insgesamt 9.000 Euro gespart. Jedoch verliert Geld im Sparschwein durch die Inflation Jahr für Jahr im Schnitt 2 Prozent an Wert. Euer Erspartes schrumpft also.

Was passiert aber, wenn ihr das Geld nicht nur spart, sondern zum Beispiel in einen Aktienfonds investiert? Wenn wir von einer Rendite von 3 Prozent pro Jahr ausgehen, habt ihr am Ende nicht nur 9.000 Euro, sondern stolze 14.700,80 Euro! Das kann sich sehen lassen, oder?.

Es kommt also wirklich nicht darauf an, wie viel ihr habt, um zu starten, sondern darauf, dass ihr anfangt und euch Zeit nehmt. Vielleicht habt ihr auch schon von dem Spruch gehört, dass man Geld für sich arbeiten lassen könne. Und das ist tatsächlich möglich, wenn ihr mithilfe von verschieden Anlagen anfangt zu sparen und Geld anzulegen.

Bereit zum Abflug?

Ihr habt nun gesehen, welche Überlegungen wichtig sind und wie eure Schritte dabei aussehen können. Genau wie bei jeder Reise auch habt ihr die Möglichkeit, eure finanzielle Reise auf eigene Faust zu gestalten und zu recherchieren. Oder ihr vertraut auf erfahrene Expert:innen, die euch durch all diese Schritte führen und euch am Ende das für euch passende Angebot zeigen.

In unserem Test könnt ihr schauen, ob ihr wirklich startklar seid. Oder ihr vereinbart hier ein unverbindliches Beratungsgespräch. Die Finanzexpert:innen der Commerzbank nehmen sich dabei Zeit, um eure ganz individuelle Reise zusammenzustellen und euch alle Fragen zu beantworten.

Studien zum Investitionsverhalten zeigen übrigens nicht nur, dass Frauen oftmals das bessere Händchen beim Investieren haben. Laut einer entsprechenden US-Studie holen Frauen, die investieren, Männer hinsichtlich ihres Vermögens ein. Aktuell verfügen Frauen über 32% des weltweiten Vermögens. Expert:innen nehmen an, dass das Gesamtvermögen bis 2032 auf über 81 Billionen Dollar anwächst. In Zeiten von Gender Pay Gap bedeutet das: Es gibt noch eine andere Möglichkeit, sich das zu holen, was Frauen an anderer Stelle weniger zugestanden wird.

Lasst euer Geld also nicht mehr länger ungenutzt, sondern macht es wie die vielen mutigen Frauen, die ihr Geld nun investieren und dabei extrem erfolgreich sind. Auch ihr könnt das schaffen!

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