Glossar

CAC 40

Der CAC 40 mit seinen 40 Titeln ist Indikator für die Kursentwicklung der Blue Chips am französischen Aktienmarkt. Er startete Ultimo 1987 bei 1000 Punkten.

Call

Cap

Von Emittenten (Emission) einer Floating Rate Note höchstens gezahlter Jahreszinssatz.

Carry Trade

Unter dem Begriff Carry Trade versteht man im Allgemeinen die Aufnahme von Mitteln oder das Eingehen von Positionen zu einem niedrigeren Sollzins in einer Währung und die Wiederanlage dieser Mittel zu einem höheren Zins in einer anderen Währung.

Cash-flow

Der aus der amerikanischen Finanzanalyse stammende Begriff dient zur Beurteilung der inneren Finanzkraft eines Unternehmens; er zeigt auf, über welche Mittel eine Gesellschaft zur Selbstfinanzierung sowie zur Gewinnverteilung verfügt.

Außerordentliche bzw. periodenfremde Einflüsse werden bei der Berechnung ausgeschaltet. Zusätzlich zum Jahresüberschuss (Gewinnausschüttung und Dotierung der offenen Rücklagen) werden besonders laufende Abschreibungen und Zuweisungen zu den langfristigen Rückstellungen, insbesondere Pensionsrückstellungen berücksichtigt.

Als Ergänzung der Gewinnangaben ist der Cash-flow von wesentlicher Bedeutung, weil er ­ besonders bei überdurchschnittlich hoher oder niedriger Abschreibung ­ eine einseitige Interpretation des Ertragsbildes verhindern kann: Schwankungen im Reingewinn, die auf dem Investitions-Rhythmus beruhen, sowie Unterschiede in der Bilanzierungspolitik (Bilanz) werden weitgehend ausgeschaltet.

Die Cash-flow-Analyse ist besonders geeignet zur längerfristigen Unternehmensbeurteilung sowie zum Vergleich innerhalb einer Branche; sie hat einen festen Platz in der Aktienbewertung wie auch bei der Kreditprüfung der Banken.

Beachtung findet in diesem Zusammenhang auch eine Kennzahl, die sich aus dem Verhältnis Effektivverschuldung zu Cash-flow errechnet: Dieser fiktive „Verschuldungsgrad“ gibt an, wie viele Jahre ein Unternehmen auf Grund des letzten Ergebnisses benötigt, um alle seine Schulden abzudecken.

Cash-Settlement

Erfüllung einer Kontraktverpflichtung aus einem Options- & Futures-Geschäft in bar statt durch physische Lieferung.

CashGroup und Geldautomatensuche

Für eine kostenlose Bargeldversorgung stehen Ihnen etwa 9.000 Geldautomaten der Cash Group-Partner (Commerzbank, Deutsche Bank, HypoVereinsbank, Postbank und deren Tochtergesellschaften) in Deutschland zur Verfügung. Mit Ihrer ec-Karte (Commerzbank Girocard), Service Card sowie SparCard und der dazugehörigen Geheimzahl (PIN) gibt es rund um die Uhr Bargeld. Ihre girocard-Maestro Card und Service Card mit Geldkartenfunktion können Sie jederzeit an den Geldautomaten aufladen.

Den nächsten Geldautomaten finden Sie ganz einfach mit der Geldautomatensuche der Cash Group.

Certificates of Deposit (CDs)

CGI-Scripte

CGI-Scripte (Common Gateway Interface) sind beliebige externe Programme, die ein Server aufgrund der Anfrage eines Browsers aufruft. Die Ausgaben werden auch wieder zur Anzeige an diesen Browser zurückgeschickt. Man kann damit zum Beispiel Datenbankanfragen durchführen oder dynamisch Dokumente erzeugen.

Charts

Für die Beurteilung von Kapitalanlagen in Aktien haben sich zwei grundsätzlich verschiedene Verfahren herausgebildet: die fundamentale und die technische Wertpapieranalyse (Analyse). Im Gegensatz zur traditionellen Fundamentalanalyse, die auf die Ertragskraft des Unternehmens abstellt und eine Vielzahl von Informationen auswertet, greift die technische Analyse (Chartanalyse) allein auf Daten zurück, die unmittelbar von der Börse selbst stammen. Diese Methode geht von der Annahme aus, dass alle wesentlichen preiswirksamen Einflüsse im täglichen Kurs ihren aktuellen Ausdruck finden.

Als Arbeitsmittel verwendet der Analyst sogenannte Charts; das sind grafische Darstellungen von Kurs- und Umsatzbewegungen (Börsenumsätze). Aus den Kurs- und Umsatzkurven einer Aktie bzw. eines Marktes, die das Börsenverhalten in der Vergangenheit widerspiegeln, versucht der Chartist, Signale für Kauf- bzw. Verkaufsentscheidungen zu erhalten. Der Chartist macht sich dabei die Erkenntnis zunutze, dass die Verhaltensweise einer Großzahl von Menschen über lange Zeiträume hinweg relativ konstant bleibt. Er erwartet gleichartige Reaktionen auf gleichartige Situationen, die sich in typischen Kursformationen ausprägen. Chartanalyse lässt sich auch anhand anderer in Charts darstellbarer Größen betreiben, z.B. Zinsen, Wechselkurse und Indizes.

Grundlage für Anlageentscheidungen sollte dennoch primär die Fundamentalanalyse sein. Der technischen Analyse kommt dabei eine Timing- und Kontrollfunktion zu.

Chat

Das Durchführen von Gesprächen mit Teilnehmergruppen über das Internet. Chat ist ähnlich wie eine Telefon-Konferenzschaltung, mit dem Unterschied, dass Sie Ihre Äußerungen über die Tastatur eingeben und die Äußerungen anderer vom Bildschirm ablesen müssen. Es gibt Web-basierten Chat (Web-Chat) und den „Internet Relay Chat“ (IRC) als eigenen Dienst.

Chipkarte

Clearing

Bargeldlose Verrechnung von Forderungen bzw. Verbindlichkeiten insbesondere zwischen Banken durch gegenseitige Verrechnung über eine zentrale Institution (Clearingstelle), mit dem Ziel, dass nur die sich ergebenden Salden gutgeschrieben bzw. belastet werden. Große Bedeutung hat das Clearing im nationalen und im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr sowie bei Börsen- Termingeschäften.

Client

Computer, der an einen Server angeschlossen ist.

Collar

Zinsmarge zwischen einem vertraglich festgelegten Mindest- und Höchstzinssatz (Kombination aus Cap und Floor).

Commercial Banks

Im amerikanischen Bankensystem - dem früheren Trennbanksystem - anders als die im Wertpapiergeschäft tätigen Investment Banks auf das Kredit- und Einlagengeschäft sowie den Zahlungsverkehr spezialisierte Banken. Die deutschen Universalbanken verbinden diese Geschäftszweige unter einem Dach.

Commercial Paper

Commercial Paper (CP) sind als Inhaberschuldverschreibungen (Festverzinsliche Wertpapiere) ausgestattete Geldmarkttitel mit einer festen Laufzeit zwischen sieben Tagen und maximal zwei Jahren minus einem Tag. Sie werden auf abgezinster Basis (Abzinsungspapier) ausgegeben.

In Deutschland wurde erst mit der Abschaffung der staatlichen Genehmigungspflicht für inländische Wertpapieremissionen und mit dem Wegfall der Börsenumsatzsteuer zum Jahresbeginn 1991 der Weg für die Erfolg versprechende Entwicklung eines DM-Commercial-Paper-Marktes geebnet. Damit wird deutschen Unternehmen erstmals der direkte Zugang zum inländischen Geldmarkt ermöglicht.

Vor der Begebung von CP wird zwischen mehreren Platzierungsbanken (Platzierung) ein in der Regel unbefristeter Rahmenvertrag (CP-Programm) vereinbart. Im Rahmen des Programms werden je nach Marktlage zu unterschiedlichen Zeitpunkten einzelne Tranchen mit unterschiedlichen Laufzeiten begeben, wobei der Ausgabekurs dem aktuellen Renditeniveau angepasst wird. Jedes Konsortialmitglied (Konsortium) ist berechtigt, sowohl Investoren im Auftrag des Emittenten anzusprechen, um neue Papiere zu begeben, als auch bei entsprechender Nachfrage von Seiten der Anleger an die Schuldner.

Um niedrigere Emissionskosten und eine ausreichende Markttiefe gewährleisten zu können, wird für die einzelnen Tranchen häufig ein Mindestvolumen (z. B. 5 Mio. Euro) festgelegt.

CP werden durch Banken und Broker am Sekundärmarkt (Primärmarkt) außerbörslich im Telefonverkehr (over the counter) gehandelt.

Compliance

Compliance bezeichnet alle freiwilligen, bankaufsichtlichen und gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen zur Sicherstellung, dass die Geschäftstätigkeit der Wertpapierdienstleistungsunternehmen sowie die Eigengeschäfte der Mitarbeiter den geltenden Gesetzen, Regelungen und Usancen entsprechen.

Die Compliance-Organisation befasst sich mit allen interessenkonfliktträchtigen Informationen und hat dafür Sorge zu tragen, dass diese nicht in irgendeiner Weise unter Verstoß gegen die gesetzlichen Insiderregelungen oder sonst missbräuchlich zum Nachteil der Kunden oder Geschäftspartner des Kreditinstituts verwendet werden.

Compliance dient als „vertrauensbildende Maßnahme“ dem Schutz des Ansehens der Kreditinstitute, seiner Mitarbeiter und des Finanzplatzes Deutschland.

Hauptaufgaben von Compliance sind:

  • Vermeidung von Interessenkonflikten zwischen Bank, Kunden und Mitarbeitern
  • Verhinderung von Insiderdelikten
  • Schutz der Bank und ihrer Mitarbeiter vor bewusstem oder unbewusstem Fehlverhalten
  • Überwachung der Geschäftstätigkeit der Bank

Zu diesem Zweck kann sich Compliance verschiedener organisatorischer Maßnahmen, insbesondere der Einrichtung von Vertraulichkeitsbereichen (sogenannten Chinese Walls), dem Führen einer Beobachtungsliste (Watch-List) sowie einer Sperrliste (Restricted-List) bedienen.

Die Compliance-Organisation findet ihre gesetzliche Grundlage in §33 Abs.1 Wertpapierhandelsgesetz in Verbindung mit der Compliance-Richtlinie des Bundesaufsichtsamtes für den Wertpapierhandel (Wertpapieraufsicht).

Computerbörse

Beim sogenannten Parketthandel an der Börse sind die Handelsteilnehmer präsent (Präsenzbörse) und führen die Kauf- und Verkaufsaufträge im Direktkontakt mit den Handelspartnern aus. Demgegenüber werden die Aufträge bei der Computerbörse von den Börsenteilnehmern am Bildschirm von ihrem eigenen Arbeitsplatz aus eingegeben und von einem Zentralrechner zusammengeführt. Während die Frankfurter Wertpapierbörse eine Präsenzbörse ist, arbeitet die Eurex (vormals DTB/Deutsche Terminbörse) als Computerbörse.

Convertible Bonds

Convertible Bonds oder Wandelanleihen sind eine Kombination aus Anleihe und Option. Im Gegensatz zur Optionsanleihe ist ein separater Verkauf des Optionsrechts nicht möglich. Rechtlich gesehen handelt es sich bei Wandelanleihen um Schuldverschreibungen.

Convertible Bonds können innerhalb einer bestimmten Frist in Aktien umgetauscht werden. Fällt der Kurs der Aktie, die der Wandelanleihe zugrunde liegt, kann der Investor auf sein Umtauschrecht verzichten. Er erhält dann weiter Zinsen und kann sich die Anleihe am Ende der Laufzeit zu 100% zurückzahlen lassen. Steigt hingegen der Aktienkurs, kann der Anleger den Bond vorzeitig am Markt verkaufen. In diesem Fall würde er einen Kursgewinn realisieren. Es gibt verschiedene Formen von Wandelanleihen: Pflichtwandelanleihen, Umtauschanleihen und Nullkuponanleihen.

Cookies

Cookies (engl. für „Kekse“) sind Datensätze, die von einem WWW-Server auf Ihrem Rechner abgelegt werden. Der Zustand einer Verbindung kann dadurch gespeichert und beim nächsten Zugriff auf den WWW-Server wieder aufgenommen werden. Dadurch können trotz Verbindungsunterbrechungen komplexe Formulare aufgebaut werden (z.B. beim Online-Shopping).

Cost-Average-Verfahren

Das Cost-Average-Verfahren ist eine Kapitalanlagemethode zur Erzielung günstiger Durchschnitts-Einstandspreise beim Kauf von Investment-Anteilen (Investmentsparen). Nach dieser Methode werden bei der Anlage regelmäßiger und fester Beträge bei höherem Kurs weniger bzw. bei tieferem Kurs mehr Wertpapiere erworben.

Zu diesem Verfahren gehört, dass der Anleger auch eine Baisse durchsteht, das heißt, auch bei fallenden Kursen die regelmäßigen Einzahlungen beibehält. Jeder Baisse folgt eine Hausse, und je mehr Anteile in der Baisse erworben wurden, um so mehr Investment-Substanz nimmt an der nachfolgenden Hausse teil.

Courtage

siehe Kursmakler.