Handelsabkommen – Wie geht es nach Mercosur weiter?

Mit dem Mercosur-Freihandelsabkommen will die EU den europäischen Unternehmen einen besseren Zugang zum südamerikanischen Markt verschaffen, ...

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Dr. Vincent Stamer

Commerzbank Economic Research

23.01.2026

... um die Belastung durch die höheren US-Zölle auszugleichen. Zwar ist das Abkommen nach einer Entscheidung des Europäischen Parlaments wieder in der Warteschleife. Es könnte aber in Zukunft vorläufig angewendet werden. Zudem dürften in den kommenden Monaten weitere Handelsabkommen folgen, die auch der deutschen Wirtschaft wichtige Chancen bieten.

Mercosur-Abkommen schürt Hoffnung ...

In dieser Woche hat Donald Trumps Hin und Her um die Strafzölle im Streit um Grönland noch einmal verdeutlicht, wie wichtig neue Handelsabkommen mit anderen großen Volkswirtschaften sind. Denn falls Ausfuhren in die USA wegen steigender Zölle wegbrechen, eröffnen solche Abkommen europäischen Exporteuren bessere Ausweichmöglichkeiten. Mit einem Anteil von derzeit nur 5% am deutschen Außenhandel haben Länder mit geplanten Freihandesabkommen großes Potenzial.

Erst vor einer Woche haben die EU-Kommission und die Staatschefs der Länder Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay das sogenannte EU-Mercosur-Abkommen unterzeichnet. Dieses Abkommen würde den Handel zwischen den südamerikanischen Ländern und der EU spürbar erleichtern. Schließlich würden nicht nur die gegenseitigen Zölle fallen, sondern auch andere Handelsbarrieren würden durch eine Angleichung von technischen Standards, eine gegenseitige Anerkennung von Patenten und Berufsabschlüssen und gegenseitigem Investitionsschutz abgebaut.

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