Pflasterarbeiten Kosten - Preisliste, Rechenbeispiele und mehr!

Ob in der Einfahrt, im Garten oder auf der Terrasse: Hier erfahren Sie, mit welchen Kosten Sie für Pflasterarbeiten rechnen müssen.

Blick auf zwei Hände mit Handschuhen, die einen Weg/eine Straße pflastern - Pflasterarbeiten Kosten

Was kosten Pflasterarbeiten?

Ob Einfahrt, Gartenwege oder Terrasse: Pflasterarbeiten sind gefragt. Dies begründet sich in erster Linie in der schönen Optik und in der hohen Funktionalität. Möchten Sie auch Teile Ihres Grundstücks, wie Ihre Einfahrt pflastern lassen und so verschönern? Hier erfahren Sie, mit welchen Preisen und Kosten Sie bei Pflasterarbeiten rechnen müssen. Darüber hinaus informiert Sie der Ratgeber über das Pflastern im Allgemeinen und was es dabei zu berücksichtigen gilt.

Entscheidungsfrage: Sollten Sie Ihre Einfahrt oder Terrasse pflastern?

Pflasterarbeiten ermöglichen Ihnen, eine ganz neue Nutzung von Terrasse und Einfahrt. Sorgfältig durchgeführt begeistern Pflasterarbeiten durch eine lange Haltbarkeit und eine schöne Optik. Über Wege mit Pflastersteinen gelangen Sie sauberen Fußes in Ihr Zuhause. Das Pflastern Ihrer Terrasse verwandelt den Außenbereich in eine leicht zu reinigende Wohlfühlzone. Pflasterarbeiten sind daher eine tolle Möglichkeit, den Boden zu begradigen und gut befahr- sowie begehbar zu machen. Nicht zu vergessen sind hierbei die Kosten, die bei Pflasterarbeiten auf Sie zukommen. Doch durch ein geschicktes Vorgehen ist es möglich, Geld zu sparen.

Kostenfrage: Welche Pflastersteine gibt es und was sind ihre Preise?

Die Auswahl an Pflastersteinen ist umfangreich. Grob lassen sie sich in die Kategorien Betonsteine und Natursteine unterteilen. Zu beiden Kategorien gehören jeweils diverse Unterarten, die sich im Preis stark unterscheiden können.

Wie kommen die unterschiedlichen Preise zustande?

Der Preis von Pflastersteinen hängt von diversen Faktoren ab. Hier sind die wichtigsten Faktoren:

  • Materialqualität
  • Form und Größe
  • Stärke
  • Oberflächenart und Beschichtung
  • Witterungsbeständigkeit
  • Belastbarkeit
  • Versickerung
  • Farbe oder Nuancen
  • Seltenheitsgrad

Wie wirkt sich die Oberflächenstruktur auf die Kosten aus?

Umso stärker der Stein bearbeitet wurde, umso teurer ist er. Für Beton- und für Natursteine kommen spezielle Oberflächenbearbeitungen und Beschichtungen zum Einsatz. So kann das Material hydrophobiert worden sein, wodurch es weniger Wasser aufnehmen und sich dadurch die Lebensdauer verlängern kann. Darüber hinaus verschmutzen solche Steine weniger.

Lohnt es sich, Kosten für Pflasterarbeiten durch Eigenregie einzusparen?

Ob Einfahrt oder Terrasse: Das Verlegen von Pflastersteinen ist eine aufwendige Arbeit, die Zeit, Mühe und Kraft kostet. Zudem ist ein gewisses Maß an Fachwissen und handwerkliches Geschick gefragt. Es ist daher ratsam, sich gut zu überlegen, ob Sie selbst Ihre Einfahrt oder Terrasse pflastern möchten. Es reicht nicht aus, Steine auf den Boden zu legen. Denn Sie müssen vor der Pflasterung einen Bodenausgleich durchführen. Im Anschluss planen Sie, in welchem Muster die Steine verlegt werden, nicht zu vergessen sind hierbei die Randsteine. Teilweise kommt Bindematerial zum Einsatz. Wer diese anspruchsvolle und zeitaufwendige Arbeit selbst vornehmen kann, spart an Arbeitskosten. Ansonsten ist es ratsamer, einen Profi zu beauftragen. Wer beim Verlegen in Eigenregie nämlich Fehler macht, muss sie im Nachhinein kostenaufwendig ausbessern. Am Ende kann dies dann teurer sein, als von Anfang an einen Profi die Arbeit machen zu lassen.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten für das Pflastern?

Zwei Faktoren bestimmen maßgeblich die Kosten für Pflasterarbeiten:

Arbeitszeit

Neben der Arbeitszeit für das Verlegen der Pflastersteine müssen hierbei auch die vorbereitenden Arbeitsschritte berücksichtigt werden. Dazu zählen zum Beispiel das Ausheben des Bodens, das Ausfüllen des Unterbaus mit Schotter sowie das Auslegen des Splittbetts.

Material

Die Materialkosten werden in der Regel pro Quadratmeter berechnet. Zusätzlich zu den Pflastersteinen müssen je nach Bedarf auch Kosten für Schotter, Split und Randsteine einkalkuliert werden.

An einem kleinen Beispiel lässt sich dies gut darstellen: Familie Meier plant die Pflasterung der Einfahrt. Als Erstes muss der Bereich vorbereitet werden, denn ohne Unterbau ist kein Verlegen möglich. Im ersten Schritt erfolgt ein Bodenaushub von rund 40cm Tiefe. Oft ist hierfür ein kleiner Bagger erforderlich, der rund 100€ pro Tag kostet. Anschließend wird der Aushub abtransportiert, was wiederum circa 5€ pro m² kosten wird. Dann können hierzu noch Anfahrtskosten für das Abfuhrunternehmen kommen. Engagiert dafür Familie Meier einen Profi, übernimmt er all diese Aufgaben zumeist im Rahmen eines Komplettpreises. Ist alles vorbereitet, erfolgt das Verlegen der Pflastersteine.

Die Materialkosten setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen. Neben den Pflastersteinen benötigt Familie Meier Schotter und Split, um den Unterbau auszufüllen. Durch das Ausfüllen des Unterbaus wird der Untergrund stabil, sodass die Steine darauf gut halten. Für etwaige Oberflächenbehandlungen der Steine fallen weitere Kosten an.

Wie hoch sind die Kosten für das Pflastern einer Einfahrt?


Wie hoch sind die Kosten für das Pflastern einer Terrasse?


Einfahrt und Co. pflastern oder doch lieber Asphalt?

Oft wägen Verbraucher zwischen Pflastersteinen und Asphalt ab. Zwischen beiden Bodenbelägen gibt es deutliche Unterschiede. So sehen Pflastersteine eleganter aus als eine Asphaltfläche. Der Asphalt versiegelt komplett den Boden, weswegen Ablaufrinnen und eine Versickerungsanlage notwendig werden. Dafür ist der Asphalt jedoch sehr pflegeleicht. Kein Unkraut dringt durch ihn durch. Darüber hinaus hält er oft bis zu 30 Jahren. Bei Pflastersteinen hängt die Haltbarkeit von der Art der Steine ab. Im Hinblick auf die Kosten ist der Unterbau von Asphaltflächen aufwendiger als von Flächen mit Pflastersteinen. Die Kosten pro Quadratmeter können beim Asphalt daher höher liegen. Dafür sind Pflege- und Instandhaltungsaufwand erheblich geringer.

Kurzum: Wenn Ihnen die Optik nicht so wichtig ist und Sie für sehr große Flächen einen Bodenbelag suchen, ist Asphalt eine gute Wahl. Ansonsten empfehlen sich schon allein wegen der Optik Pflastersteine.

Welche Vorteile und Nachteile haben Betonsteine und Natursteine?

Beton- und Natursteine haben bestimmte Vor- und Nachteile hinsichtlich entscheidender Kaufkriterien. Am besten wägen Sie diese gegeneinander ab, um die für Sie beste Lösung zu finden.

  • Kosten: Beton ist preiswerter als Naturstein.
  • Vielfalt im Design: Da Betonsteine produziert werden, gibt es die unterschiedlichsten Formen und Farben. Bei Naturstein ist die Designvielfalt limitierter.
  • Maßgenauigkeit: Betonsteine sind maßgenau, wohingegen es bei Natursteinen Abweichen geben kann. Es ist ein Naturmaterial.
  • Verlegbarkeit: Betonsteine sind so einfach zu verlegen, dass diesen Job auch ein Laie übernehmen kann. Das Verlegen der Natursteine ist aufwendiger.
  • Lebensdauer: Bei Betonsteine hängt die Haltbarkeit stark von der Qualität ab. Nach Erfahrungswerten ist sie jedoch kürzer als bei Natursteinen.
  • Befestigung: Betonsteine verrutschen gelegentlich, was eine Randbefestigung unerlässlich macht. Natursteine liegen sicherer.
  • Rutschfestigkeit: Betonsteine bleiben auch bei gefrierender Nässe noch rutschfest. Bei Natursteinen kann dies anders sein. Spezielle Oberflächenbehandlungen verschaffen Abhilfe.

Welche Verlegmuster gibt es beim Pflastern?

Die Auswahl an Verlegemuster ist umfangreich. Einige Muster sind aufwendiger zu verlegen als andere. Ein Profi kann Ihnen jedoch unterschiedlichste Verlegemuster anbieten.

Hier ein paar Beispiele für beliebte Verlegemuster:

  • Reihen- oder Läuferverband
  • Diagonalverband
  • Ellenbogenverband
  • Fischgrätverband
  • Mittelstein
  • Block- oder Parkettverband
  • Schuppenbogenverband
  • Segmentbogenverband

5 Tipps für Planung und Einsparungen bei Pflasterarbeiten

1

Wählen Sie die richtigen Materialien

Ein seltener Naturstein treibt die Kosten stark nach oben. Suchen Sie sich hingegen einen preiswerten Betonstein aus, können Sie erheblich bei der Pflasterung der Einfahrt oder Terrasse sparen.

2

Reduzieren Sie die Arbeitskosten

Selbst wer handwerklich wenig geschickt ist, kann beispielsweise den Aushub für den Unterbau der Einfahrt übernehmen. Auf diese Weise sparen Sie. Für das Verlegen selbst beauftragen Sie Handwerker.

3

Größe der zu verlegenden Fläche minimieren

Überlegen Sie vorab gut, wie groß die zu verlegende Fläche tatsächlich sein muss. Ist eine Einfahrt von 50m² erforderlich oder reichen nicht auch 30m² aus? Den Rest füllen Sie mit Kies aus.

4

Durch Sonderrabatte sparen

Eine weitere Möglichkeit, die Materialkosten zu minimieren, ist die Nutzung von Rabatten. Teilweise können Sie Restbestände von Pflastersteinen für Einfahrt oder Terrasse aufkaufen. So kaufen Sie die Steine und auch Kies zu besonders geringen Preisen ein.

5

Finanzieren Sie clever

Die Pflasterung von Einfahrt oder Terrasse kann den Kontostand stark belasten. Anstatt die hohen Zinsen eines Dispokredits zu zahlen, sollten Sie besser gleich einen Kredit aufnehmen. Denn Modernisierungskredite schließen Sie oft mit einem niedrigeren Zinssatz ab.

Beim Pflastern von Einfahrt und Terrasse lassen sich Kosten einsparen

Die Einfahrt oder Terrasse in Eigenregie zu pflastern spart zwar Kosten ein, ist für einen Laien jedoch nicht ratsam, da Pflasterarbeiten sehr mühselig sein können und ein gewisses Fachwissen vorausgesetzt wird. Ein Teil der Vorbereitungsarbeit kann jedoch auch von Laien übernommen werden, somit können erste Kosten eingespart werden.
Zudem können Sie einige Teile Ihrer Einfahrt oder Terrasse, die sich nicht pflastern, mit Kies bedecken, der übrigens auch optisch einiges hermacht.
Die Kosten können sehr stark variieren und hängen von verschiedenen Faktoren ab, ein
Modernisierungskredit kann sich für Sie allemal bei der Aufwertung Ihrer Einfahrt und/oder Terrasse lohnen.