Crowdlending als Finanzierungsalternative?

P2P-Lending ist eine attraktive Option, Anleger, Anlegerinnen und Kreditsuchende ohne Zwischenschritt zusammenzubringen. Das gemeinsame Ziel: erfolgreiche Projekte.

Drei Kolleginnen besprechen sich zu Finanzierungsmöglichkeiten.

Alternative Vermögensanlage für Privatpersonen

Crowdlending gilt als sichere Form der Vermögensanlage für Privatpersonen. Kreditgeber ist nicht die Bank, sondern eine Gruppe privater Personen. Die gesamte Abwicklung verläuft in der Regel vollkommen digital und somit wesentlich schneller als am traditionellen Bankenweg der Antragstellung. Finanziert über die Crowd, organisiert auf der Plattform. Crowdfunding ist eine spannende Alternative zu herkömmlichen Finanzierungen. Sowohl Privatpersonen als auch Klein- und Mittelbetriebe können diese Option für sich in Betracht ziehen. Während bei konventionellen Finanzierungen die Bank als Kreditgebende auftritt, wird beim Crowdlending die Kreditsumme aus unterschiedlichen Geldquellen gesammelt. Diese Art der Geldbeschaffung ist für private Projektbetreiber eine spannende Alternative zum herkömmlichen Bankkredit.

Was ist Crowdlending?

Die beliebte Peer-to-Peer-Finanzierung (P2P) versammelt eine Gruppe an Darlehengebenden, die zusammen eine Investitionssumme für bestimmte Projekte bereitstellen. Dabei orientiert sich das Wort „Peer“ an der Übersetzung des „Gleichgestellten“. Es handelt sich sozusagen um eine Kreditvergabe auf Augenhöhe von privat zu privat und nicht von einer Bank zu Privatpersonen. Während bei konventionellen Finanzierungen die Bank als Kreditgebende auftritt, wird beim Crowdlending die Kreditsumme aus unterschiedlichen Geldquellen gesammelt. Diese Art der Geldbeschaffung ist für private Projektbetreiber eine spannende Alternative zum herkömmlichen Bankkredit.

Die gesamte Abwicklung verläuft in der Regel vollkommen digital und somit wesentlich schneller als am traditionellen Bankenweg der Antragstellung. Im Rahmen des Crowdlendings eingesammelte Gelder sind allerdings immer projektbezogen oder zweckgebunden. Das Crowdlending stellt Kapital im Voraus und zu einem vereinbarten Zins bereit.

Im Rahmen des Crowdlendings zwischen Privatpersonen und einem projektierenden Unternehmen kommt es zu einem P2B-Kredit (Peer-to-Business). Beide Arten des Crowdlendings haben in allen Fällen zwei Dinge gemein: Die Investition erfolgt ohne Bankenbeteiligung und Kreditvergaben werden ausschließlich online abgewickelt. Dazu gibt es spezialisierte Plattformen, die nur online agieren. Hier ist es jeder Privatperson mit guten, spannenden oder innovativen Ideen möglich, einen Kreditantrag zu stellen und die eigene Vision öffentlichkeitswirksam zu präsentieren.

Wird ein Antrag für das Crowdlending erfolgreich geprüft, kommt es zur Festlegung von Zinsen und Rahmenbedingungen. Die Rendite ist für Kreditgeber oder Kreditgeberin lediglich ein Kriterium, mindestens gleich wichtig ist das Projekt selbst, in das investiert wird. Häufig folgen Privatpersonen dabei eigenen Grundsätzen oder sozialen Werten.

Im Anschluss an die Veröffentlichungsgenehmigung werden alle inhaltlich relevanten Informationen online gestellt. Jeder Besucher und jede Besucherin der Plattform kann sich bei jedem Projekt und jeder Kreditanfrage beteiligen. Der eigentliche Kreditvertrag wird zwischen Kreditgeber und dem Kreditnehmer bzw. der Kreditnehmerin geschlossen. Für die Vermittlungsdienste der Internetplattform erhält diese eine Provision vom Kreditnehmer bzw. von der Kreditnehmerin, die Crowd als Kreditgeber muss mit keinen zusätzlichen Kosten rechnen.

Wie funktioniert der Crowdlending-Prozess?

Im Gegensatz zur stationären Kreditvergabe wird ein Projekt mit Crowlending als Finanzierung ausschließlich über entsprechende Plattformen und vollkommen automatisch abgewickelt. Betreiber und Betreiberinnen der Plattformen prüfen jeden Kreditantrag von Hand. Auf Basis der Bonität der Antragsteller und Antragstellerinnen wird für die Risikoklasse ein Zinssatz errechnet. Ist das Projekt substanziell nicht überzeugend oder die Bonität des potenziellen Kreditnehmers oder der Kreditnehmerin zu gering, wird der Antrag abgelehnt. Bei zugelassenen Kreditanträgen erscheint das Angebot inklusive Projektbeschreibung und den fixierten Konditionen wie Laufzeit und Zinsen auf der Plattform. Jetzt können künftige Anlegerinnen und Anleger, sowie Privatpersonen frei entscheiden, mit welchen (Klein-) Beträgen sie in die einzelnen Vorhaben oder Konzepte einsteigen möchten.

Haben sich genügend Kreditgeber gefunden, wird der Kredit an den Kreditnehmer bzw. die Kreditnehmerin ausbezahlt. In den meisten Fällen tilgen diese die Finanzierung auf monatlicher Basis.

Crowdlending ist für Kreditsuchende interessant

Die schnelle und unkomplizierte Kreditvergabe ohne Bankeneinfluss hält für jede Privatperson mit einer tollen Idee alle Möglichkeiten offen. Bislang war mit dem Scheitern der Bankenlösung ein Projekt auch zum Scheitern verurteilt. Heute gibt es die Chance auf Crowdfunding und Crowdlending. Plattformen versprechen kurze und rasche Prüfungen der Kreditanliegen. Insbesondere für finanziell kleinere Vorhaben kann Crowdlending daher eine gute Alternative darstellen.

Crowdlending ist für Anlegerinnen und Anleger eine Chance

Für Privatpersonen bietet Crowdlending eine gute Option auf solide Rendite. Je höher die Zinsen für das Projekt angesetzt sind, desto höher ist allerdings das Ausfallrisiko. Daher teilen die Plattformen eingehende Konzepte unterschiedlichen Risikoklassen zu, in denen verschieden hohe Zinsen verlangt werden. Beim Crowdlending entscheiden Privatpersonen in ihrer Position als Investor oder Investorin selbst, ob und wie viel Geld sie in welche Projekte oder Unternehmen anlegen. Das kann beispielsweise eine Konsumausgabe oder eine individuelle Fortbildung sein. Bei Konzepten mit unternehmerischem Hintergrund fließt das Kapital in offen kommunizierte Zielsetzungen mit stabiler Rendite.

Das Prinzip Crowdlending basiert auf klaren und verständlichen Regeln. Dabei handelt es sich um feste Konditionen bei der direkten Kreditvergabe. Es gibt keine Bankberater und keine Zwischenakteure – nur den Kreditnehmer bzw. die Kreditnehmerin und seine Crowd, die Kreditgeber oder Kreditgeberinnen. Finanzlagen sind niemals intransparent und allen beteiligten Privatpersonen wird der Sinn und Zweck des Kredits deutlich kommuniziert. Beim Crowdlending für Kreditgeber bzw. Kreditgeberinnen gibt es keine Mindestanlagesummen, so machen bereits kleine Beträge ab 25€ in einzelnen Projektideen den Unterschied. Diese direkte Form Geld anlegen zu können, ist somit jeder Privatperson möglich und für alle Menschen mit Internetanschluss zugänglich. Eventuelle Risiken können durch die breite Risikoaufteilung optimal gestreut werden.

Was sind Crowdlending-Plattformen?

Mit Zentrum aller Crowdlending-Aktivitäten steht die Vermittlung eines Darlehens zwischen Kreditnehmer bzw. Kreditnehmerin und Kreditgeber bzw. Kreditgeberin. Beide Parteien können Privatpersonen, aber auch KMUs oder Start-ups sein. Die offizielle Präsentation eines Projektes, Konzepts oder Vorhaben wird über eine Dienstleistungspräsenz im Netz veröffentlicht. Plattformen sind allerdings rechtlich nicht haftbar. Sie betreiben das Einlagengeschäft im Sinne des Kreditwesengesetzes nach § 1 Abs. 1 Satz 2. Dies gilt, wenn fremde oder rückzahlbare Gelder als Einlage des Publikums angenommen werden. Frei von dieser Regelung sind verbriefte Inhaber- oder Orderschuldverschreibungen, unerheblich, ob dafür Zinsen vergütet werden.

Durch ihre große Reichweite sind Plattformen in der Lage, Privatpersonen mit unterschiedlichsten Anliegen zu unterstützen. Das Zusammenbringen von regionalen mit persönlichen Interessen bringt beim Anlegen eine breite Streuung eventueller Risiken mit sich. Zum anderen ermöglichen es diese modernen Prozesse Menschen, die sehr wahrscheinlich innerhalb traditioneller Bankenlösungen keine Finanzierung erhalten, dennoch durchzustarten.

Plattformanbieter finanzieren Ihre Serviceleistungen sowie den Unterhalt der virtuell verfügbaren Kreditmarktplätze über zwei Faktoren. Auf beiden Seiten von Kreditnehmern und Kreditgeben fallen Gebühren an. Die Summen variieren zwischen 0,25% und 5% je nach Kreditsumme. Allerdings hängen die tatsächlichen Kosten stark von der Kreditlaufzeit sowie dem individuellen Scoring des Kreditnehmers bzw. der Kreditnehmerin ab. Anlegen ist demnach günstiger und orientiert sich anteilig am investierten Vermögen in Höhe von etwa 1%.

Einige der Crowdlending-Plattformen haben sich auf bestimmte Bereiche spezialisiert. Grüne Investitionen beispielsweise spielen eine Rolle, der Konsumkreditbereich oder im gewerblichen Sektor Immobilienprojekte. Bei ausschließlich privaten Vorhaben finden Menschen zum Beispiel Unterstützung, wenn sie ein neues Auto kaufen müssen oder die nächsten Ferienträume über eine Crowdlending-Aktion präsentieren. Die gewünschte P2P-Finanzierung wird anderen Privaten in Momenten zur Verfügung gestellt, wo sie selbst gerade keine finanziellen Mittel mehr haben.

Welche Vorteile hat Crowdlending, welche Risiken?

Aufgrund der voll automatisierten Prozesse und ausschließlichen Onlinepräsenzen bieten Plattformen für Crowdlending-Projekte eine wesentlich geringere Gebührenstruktur als Banken – zumindest für anlegende Privatpersonen. Für Kreditnehmer und Kreditnehmerinnen hingegen ist ein Crowdlending-Kredit teurer als ein Bankkredit. Zur Kreditsumme kommen Gebühren für die Plattform und die Zinsen der Anlegerinnen und Anleger hinzu.

Die Vermittlung findet wesentlich schneller und unbürokratischer statt, starke Kräfte zum richtigen Zeitpunkt zu mobilisieren, ist ein absolutes Pro. Gerade für Privatpersonen und KMUs eröffnen sich mit Crowdlending neue Möglichkeiten.Einige der Crowdlending-Plattformen haben sich auf bestimmte Bereiche spezialisiert. Grüne Investitionen beispielsweise spielen eine Rolle, der Konsumkreditbereich oder im gewerblichen Sektor Immobilienprojekte. Die gewünschte P2P-Finanzierung wird anderen Privaten in Momenten zur Verfügung gestellt, wo sie selbst gerade keine finanziellen Mittel mehr haben.

Marktgerechte Zinsen für beide Seiten

Abhängig von der Bonität bezahlen Kreditnehmer und Kreditnehmerinnen Zinsen für ihre Schwarmfinanzierung. In der Regel sind die veranschlagten Verzinsungssätze äußerst konkurrenzfähig. Anders als bei klassischen Krediten werden die Zinsen, abzüglich der Vermittlungsgebühr, direkt an den Anleger bzw. die Anlegerin weitergegeben. Die marktgerechte Kompensation für das Kreditrisiko bewahrt die Idee des Crowdlendings.

Einfacher Zugang zu effizienten Finanzierungsquellen

Besonders Privatpersonen erhalten über das Crowdlending Zugang zu bisher verwehrten Finanzierungsmöglichkeiten. Auf Plattformen werden Anfragen innerhalb weniger Tage verarbeitet. Antragstellerinnen und Antragssteller profitieren von der modernen digitalen Infrastruktur sowie der 24/7 Erreichbarkeit der Angebote.

Sinnsuche Geldanlage

Institutionelle und private Anlegerinnen und Anleger erhalten über die Onlineplattformen Zugang zu bisher nicht öffentlich gehandelten Anlageklassen. In schwer erschließbaren Segmenten wie der Erfüllung privater Wünsche oder der Abfederung finanzieller Engpässe leistet Crowdlending einen wichtigen Beitrag. Mit seinem hohen Automatisierungsgrad ist diese Art der Finanzierungsunterstützung erst jetzt ökonomisch sinnvoll. Umso wichtiger ist die freie Entscheidung, ob und wie viel jemand in welche Ideen und Vorhaben investieren möchte.

Risiken im Crowdlending

Wie auch beim Crowdfunding fallen Kredite auf Basis von Crowdlending manchmal aus, sobald der Kreditnehmer oder die Kreditnehmerin als Privatperson oder Unternehmen Insolvenz anmeldet. Plattformen übernehmen für dieses Szenario keinerlei Haftung. Der Einlagensicherungsfonds der Banken ist nicht für Ausfälle greifbar, da die Abwicklung außerhalb des Bankensektors stattfindet. Bei einer zu niedrigen Insolvenzmasse können Privatpersonen in der Crowd einen Totalausfall erleiden.

Um unnötige Risiken zu minimieren, sollten Kreditgeber und Kreditgeberinnen ihr Kapital nur in Vorhaben anlegen, die ihrer eigens gewählten Risikopräferenz entsprechen. Gerade geringe Anlagesummen ermöglichen eine umfangreiche Streuung. Einzelne Plattformen bieten Kreditnehmern und Kreditnehmerinnen die Möglichkeit, zusätzliche Sicherheiten für den Fall eines Verlustgeschäftes zu hinterlegen. Damit werden später Anlegerforderungen bedient.

Risiko Kreditausfall

Ähnlich wie bei Wertverlusten von Anleihen oder Aktien kann es beim Anlegen von Geld in Crowdlending-Projekten zu einem Kreditausfall kommen. Wurden zu Beginn des Deals Sicherheiten hinterlegt oder können Finanzierungen restrukturiert werden, ist ein drohender Totalausfall unwahrscheinlich. Deshalb ist es empfehlenswert, auch als Privatperson und zukünftiger Kreditgeber oder zukünftige Kreditgeberin, ein gut diversifiziertes Portfolio zu führen.

Keine Garantie auf Finanzierung

Im Gegensatz zum klassischen Kreditgeschäft müssen Kreditnehmer und Kreditnehmerinnen nach einer erfolgreichen Prüfung durch die Plattform zusätzlich die Investoren und Investorinnen überzeugen. Letztlich sind es ihre Finanzierungszusagen, die über eine positive Abwicklung entscheiden. Die Plattform selbst garantiert bei Bewilligung des Projektes keine 100%ige Finanzierung.
Für interessierte Kreditnehmer und Kreditnehmerinnen gibt es bis zum Erreichen des Finanzierungslimits keine Garantie den Kredit gewährt zu bekommen. In diesem Fall sind alle Präsentationsmühen umsonst. Entscheidend ist nicht immer der beste Schufa-Score, sondern ob die Crowd an die Finanzierungsidee glaubt. Ist das geschehen, funktioniert auch die Kreditvergabe. Mit durchschnittlich 5% bis 7% Zinsen müssen Kreditnehmer und Kreditnehmerinnen bei Crowdlending-Plattformen kalkulieren.

Für wen ist Crowdlending die richtige Finanzierungsform?

Crowdfunding generell ist eine spannende Alternative zu herkömmlichen Finanzierungen. Sowohl Privatpersonen als auch Klein- und Mittelbetriebe können diese Option für sich in Betracht ziehen. P2P-Lending bietet Finanzierungssuchenden den Vorteil, ihre Anfragen 24/7 stellen zu können. In der Regel dauert der Prozess des Ansuchens nur wenige Minuten.

Nach einer kurzen Bearbeitungsfrist erhalten diese eine Antwort, ob und wie der weitere Finanzierungsprozess zustande kommt. Crowdlending eignet sich vor allem für Menschen, die an einer breiten Risikostreuung ohne Mindestbeträge teilnehmen möchten. Kleine Kreditsummen oder Projekte mit geringer Eigenkapitalanforderung sind hier die Realität und nicht die Ausnahme. Daher lässt sich Crowdfunding optimal in die Kategorie „Alternative Anlageklasse“ einordnen. Unter finanztypischen Aspekten investieren private Investoren und Investorinnen im Hinblick auf ihr gesamtes Anlageportfolio nicht mehr als 20% in diesem Segment. Geldanlagen, die sich ideal streuen lassen, können auch einen größeren Anteil ausmachen. Neben einem eigens verwalteten Wertpapierdepot, Aktien- und Anleihenkäufen oder individuellen Sparplänen bieten Crowdlending-Projekte eine gute Chance die Diversifikation auf ein Optimum zu verteilen. Das schwächt die Auswirkung einzelner Kreditausfälle und minimiert eventuelle Risiken zusätzlich.

Was gibt es bei der Fundingzeit zu beachten?

In diesem Zeitraum haben Privatpersonen die Möglichkeit, sich die Modalitäten der Kreditvergabe und das Vorhaben des Kreditnehmers bzw. der Kreditnehmerin genauer anzusehen. Bevor diese anlegen, vergeht einige Zeit. Rund 2 Wochen bis 3 Monate dauert die Fundingzeit, nach der entweder der Kredit zu 100% von der Crowd finanziert wurde oder das gesetzte Zeitlimit abläuft. In diesem Fall konnte die Finanzierung nicht sichergestellt werden. In bestimmten Situationen kommt es zu einer Verlängerung der Fundingphase.

Crowdlending revolutioniert das Bankensystem

Aus digitaler Perspektive handelt es sich beim Crowdlending um die Kreditvergabe 2.0. Auf einem freien virtuellen Marktplatz treffen Angebot und Nachfrage aufeinander. Anleger und Anlegerinnen profitieren von der Rendite, herkömmliche Banken könnten auf lange Sicht kritische Kreditanfragen automatisch an Crowdlending-Plattformen weiterleiten. Kommt es hier zu einer positiven Veröffentlichungsentscheidung, ist Crowdfunding mit seiner Unterart des Crowdlendings nicht nur eine äußerst transparente Methode der Geldanlage, sondern bietet auch für alle involvierten Privatpersonen zahlreiche Vorteile. Gerade Menschen mit einer mäßigen Bonität oder kleinere bis mittelständische Unternehmen haben bei Banken häufig Schwierigkeiten, einen Kredit zu bekommen. Crowdlending eignet sich für Kreditvolumen im bis zu 6stelligen Bereich bei mittleren Laufzeiten. Eine gute Alternative mit moderaten Zinsen einerseits und solider Rendite andererseits. Zwar ist das Risiko bei höherer Rendite naturgemäß größer, doch einen Totalausfall verhindern potenzielle Anleger und Anlegerinnen ganz einfach, durch die parallele Veranlagung kleinerer Summen in vielen unterschiedlichen Kreditfinanzierungen. Erleidet ein privates Projekt einen Absturz, ist diese Entwicklung dank breiter Streuung unkompliziert aufzufangen und es können trotzdem noch Gewinne erzielt werden.

Für interessierte Kreditnehmer und Kreditnehmerinnen gibt es bis zum Erreichen des Finanzierungslimits keine Garantie den Kredit gewährt zu bekommen. In diesem Fall sind alle Präsentationsmühen umsonst. Entscheidend ist nicht immer der beste Schufa-Score, sondern ob die Crowd an die Finanzierungsidee glaubt. Ist das geschehen, funktioniert auch die Kreditvergabe. Mit durchschnittlich 5% bis 7% Zinsen müssen Kreditnehmer und Kreditnehmerinnen bei Crowdlending-Plattformen kalkulieren.