• Tilgungsplan richtig verstehen

    Tilgungsplan verstehen und nutzen

    So planen Sie Ihre Kreditrückzahlung richtig

So funktioniert der Tilgungsplan für Ihre Rückzahlung

Ein Tilgungsplan gibt Ihnen Auskunft darüber, wie sich Ihr Darlehen im Laufe der Rückzahlung entwickelt. In tabellarischer Form zeigt er auf einen Blick, welche künftigen Tilgungsbeiträge anstehen, wie sich die Kreditzinsen auswirken und welche Fälligkeiten Sie auf keinen Fall verpassen dürfen.


Was ist ein Tilgungsplan?

Wenn Sie einen Kredit aufnehmen, sollten Sie sich unbedingt einen Überblick über die fälligen Zahlungen verschaffen. Hier hilft ein Tilgungsplan. Dem entnehmen Sie Ihre regelmäßigen Zahlungspflichten, aufgeteilt in Tilgungs- und Zinsausgaben. Sie können dadurch langfristig planen. In der Regel erstellt der Kreditgeber, etwa eine Bank, einen solchen Tilgungsplan. Sofern es sich bei dem Darlehen um einen Verbraucherkredit handelt, ist der Tilgungsplan sogar Pflicht. Aber auch bei vielen anderen Krediten ist diese Form der tabellarischen Aufstellung üblich und nützlich.

Ihr Tilgungsplan gibt Auskunft über:

  • Art des Kredits
  • Zahlungsfälligkeiten
  • Höhe der Restschuld
  • Zinssatz
  • Tilgungssatz
  • Auswirkungen von Sondertilgungen

Wann braucht man einen Tilgungsplan?

Vom geliehenen Betrag über die Laufzeit bis zu den einzelnen Tilgungsperioden – der Tilgungsplan enthält alle Informationen über den abgeschlossenen Kredit. Verpflichtend ist ein solcher Plan dann, wenn ein Verbraucherdarlehen vergeben wurde, also ein Darlehen, das ein Verbraucher von einem Unternehmen gewährt bekommt.

In diesem Fall muss der Tilgungsplan Teil des Vertrags sein, so regelt es das Bürgerliche Gesetzbuch in Art. 247, § 6. Dort heißt es unter anderem, dass der Darlehensnehmer jederzeit vom Kreditgeber eine Aufstellung der Tilgung in Form eines Plans verlangen kann. Der Tilgungsplan muss bestimmte Angaben beinhalten: die Art des Kredits, die Höhe des Kredits, den Zinssatz (Nominalzins und Effektivzins), Raten von Zins und Tilgung sowie individuell getroffene Vereinbarungen.

Wann braucht man einen Tilgungsplan

Welche Vorteile bringt ein Tilgungsplan?

Um einen Tilgungsplan zu erstellen, muss vorab ein Festzins vereinbar worden sein, außer der Tilgungsplan beschränkt sich auf die Aufstellung der Tilgungsraten und enthält keine weiteren Details. Der im Tilgungsplan festgelegte Tilgungsrhythmus kann vom Kreditnehmer nicht einseitig verändert werden. Sondertilgungen können demnach nur dann vorgenommen werden, wenn dies vorab vereinbart wurde.

Ein Tilgungsplan macht nicht nur langfristige Kredite wie eine Baufinanzierung nachvollziehbarer und transparenter, sondern auch Konsumentenkredite, Sofortkredite und andere Kredite. Bei einem Annuitätendarlehen zum Beispiel, also bei einer Rückzahlung in gleichbleibend hohen Raten, hilft der Tilgungsplan, die eigene Finanzsituation besser zu überblicken. Tilgen Sie in Form einer Annuität, sinkt nämlich Ihre Restschuld oftmals schneller als gedacht.


Tilgungsplan: Diese Begriffe sollten Sie kennen

Um sich selbst einen Überblick zu verschaffen und verschiedene Szenarien durchzurechnen, eignet sich ein Tilgungsrechner. Damit sie die Felder eines solchen Rechners korrekt ausfüllen können, sollten Sie mit den folgenden Begriffen rund um die Tilgung eines Darlehens, in diesem Fall eines Annuitätendarlehens, vertraut sein:

  • Sollzinsbindung: Die Zinsen werden auf einen bestimmten Zeitraum festgeschrieben. Das bedeutet, dass innerhalb eines bestimmten Zeitraums, beispielsweise von fünf Jahren, bei einer Sollzinsbindung immer derselbe Zinssatz und Tilgungsanteil bezahlt wird. Nach Ablauf dieser Zeit ist das Darlehen abbezahlt.
  • Tilgungssatz: Als Tilgungssatz bezeichnet man den prozentualen Anteil des gesamten Kredits, der tatsächlich die Rückzahlung des Darlehens betrifft. Je nach Tilgungsvariante bleibt er über die gesamte Rückzahlung gleich – das ist bei einem Annuitätendarlehen oder einem Ratenkredit der Fall –, bei anderen Kreditarten verändert er sich.
  • (Soll-)Zins: Der Sollzins, auch Nominalzins genannt, beziffert die Darlehenszinsen, ohne weitere Nebenkosten zu berücksichtigen. Die Höhe der Sollzinsen richtet sich nach dem allgemeinen Marktniveau und hängt eng mit der Dauer der Zinsbindung zusammen. Je länger die Zinsbindung, umso höher ist in der Regel der Zinssatz. Auch Bonität, Höhe des Darlehens und individuelle Kriterien des Kreditgebers haben Einfluss auf den Zinssatz.
  • Sondertilgung: Eine Sondertilgung ist eine außerplanmäßige Tilgung, die nichts mit den regelmäßigen Tilgungsraten zu tun hat. Im Tilgungsplan kann eine Sondertilgung bereits eingerechnet werden, um zu sehen, wie sie sich auf die Restschuld sowie auf den Zinsanteil und den Tilgungsanteil auswirkt.
  • Restschuld: Die Restschuld gibt an, wie viel vom Darlehen oder Kredit noch abzuzahlen ist. Zu zahlende Zinsen sind darin nicht enthalten. Der Zinsanteil wird mit dem vorab festgelegten Zinssatz immer von der Restschuld berechnet.
  • Annuität: Die Annuität ist die jährliche Zahlungsgröße, durch die ein Kredit oder Darlehen einschließlich Zinsen getilgt wird. Die Annuität setzt sich aus einem Zins- und einem Tilgungsanteil zusammen. Weil sich der Zinsanteil im Lauf der Zeit verringert und der Tilgungsanteil steigt, variieren diese zwei Größen bei einem Annuitätendarlehen. Die Höhe der Annuität bleibt während der Laufzeit allerdings immer gleich.

Tilgungsplan an zwei Beispielen erklärt

Beispiel 1: Der Ratenkredit

Wenn Sie einen Ratenkredit abschließen, können Sie anhand des Tilgungsplans ablesen, wie lange es dauern wird, bis Sie mit einer bestimmten monatlichen Tilgungsrate den Kredit restlos abbezahlt haben. Der Tilgungsplan gibt auch Auskunft darüber, wie hoch Ihre Tilgungsrate sein muss, wenn Sie die Länge der Laufzeit vorab festlegen. Ein Beispiel: Sie schließen einen Ratenkredit über 20.000 Euro mit einer Laufzeit von acht Jahren ab, der Zinssatz liegt bei 2,95 Prozent, die monatliche Rate beträgt 233,78 Euro.

Jahr Schuldenstand Ratenhöhe Zinsanteil Tilgungsanteil Restschuld
1 20.000 2.805,36 552,10 2.253,26 17.746,74
2 17.746,74 2.805,36 485,65 2.319,71 15.427,04
3 15.427,04 2.805,36 417,24 2.388,12 13.038,92
4 13.038,90 2.805,36 346,81 2.458,55 10.580,37
5 10.580,37 2.805,36 274,31 2.531,05 8.049,32
6 8.049,32 2.805,36 199,66 2.605,70 5.443,63
7 5.443,63 2.805,36 122,82 2.682,54 2.761,09
8 2.761,09 2.804,79 43,71 2.761,09 0,00

Der Tilgungsplan zeigt: Bei einer gleichbleibenden Ratenhöhe, wie das beim Ratenkredit der Fall ist, sinkt jedes Jahr der Zinsanteil, und der Tilgungsanteil steigt. Bei der vorab festgelegten Ratenhöhe von 233,78 Euro monatlich bzw. 2.805,36 Euro im Jahr ist der Kredit nach acht Jahren abbezahlt.

Beispiel 2: Das Annuitätendarlehen

Ein langfristiges Immobiliendarlehen zahlen Sie, wie der Name schon sagt, über mehrere Jahre ab. Um den Überblick zu behalten, wann Sie wie viel zahlen müssen und wie sich Ihre Zahlungen auf die Restschuld auswirken, empfiehlt sich ebenfalls ein Tilgungsplan. Zum Beispiel bei einem Annuitätendarlehen, das häufig bei der Baufinanzierung abgeschlossen wird: Hier zahlt der Kreditnehmer während der festgelegten Zinsbindungsdauer monatlich gleichbleibende Raten aus Zinsanteil und Tilgungsanteil, man spricht von der sogenannten Annuität. Die Höhe der Annuität ergibt sich daraus, welchen Zins- und welchen Tilgungssatz Sie mit dem Kreditgeber vereinbart haben.

Beispiel: Sie kaufen eine Immobilie und nehmen zur Finanzierung ein Annuitätendarlehen in Höhe von 200.000 Euro auf. Mit der Bank vereinbaren Sie einen Jahresnominalzins von 2 Prozent, der Tilgungssatz beträgt 3 Prozent. Der Zinssatz wird für zehn Jahre festgeschrieben. Die monatliche Ratenhöhe beträgt dabei 833,33 Euro; sie bleibt bei einem Annuitätendarlehen immer gleich. Die folgende Tabelle zeigt, wie sich der Zinsanteil, der Tilgungsanteil und die Restschuld in den ersten Monaten der Rückzahlung verändern:

Datum Ratenhöhe Zinsanteil Tilgungsanteil Restschuld
Monat 1 833,33 333,33 500,00 199.500
Monat 2 833,33 332,50 500,83 198.999,17
Monat 3 833,33 331,67 501,66 198.497,51
Monat 4 833,33 330,83 502,50 197.995,01
Monat 5 833,33 329,99 503,34 197.491,67

Sie sehen, dass sich der Zinsanteil beim Annuitätendarlehen monatlich verringert, der Tilgungsanteil dagegen steigt. Zusammen ergeben beide Anteile immer dieselbe Ratenhöhe.


So berechnen Sie Ihren Tilgungsplan selbst

Wer seinen eigenen Tilgungsplan erstellen möchte, um verschiedene Zinssätze durchzurechnen, kann folgendermaßen vorgehen. (Das Rechnungsbeispiel bezieht sich auf die vereinfachte Form eines Tilgungsplans für einen Ratenkredit, bei dem nur die jährliche Abrechnung betrachtet wird, Sondertilgungen bleiben außen vor.)

Tilgungsplan berechnen: Schritt 1

Zinsanteil und Tilgungsanteil im ersten Jahr berechnen

Multiplizieren Sie den gesamten Darlehensbetrag mit dem jeweiligen Prozentsatz und dividieren Sie das Ergebnis durch 100. Bei einem Zinssatz von 3 Prozent und einem anfänglichen Tilgungssatz von 4 Prozent sind das bei einem Darlehen von 10.000 Euro also 300 Euro Zinsanteil und 400 Euro Tilgungsanteil.

Tilgungsplan berechnen: Schritt 2

Restschuld berechnen

Um zu erfahren, wie viel Sie nach einem Jahr getilgt haben, subtrahieren Sie den Tilgungsanteil von der Darlehenssumme. In unserem Beispiel bleibt nach einem Jahr eine Restschuld von 9.600 Euro.

Tilgungsplan berechnen: Schritt 3

Annuität berechnen

Die jährliche Zahlungssumme setzt sich zusammen aus Zinsanteil und Tilgungsanteil und beträgt in der Beispielrechnung 700 Euro. Die Annuität bleibt über den gesamten Rückzahlungszeitraum gleich.

Tilgungsplan berechnen: Schritt 4

Weitere Rückzahlungsjahre berechnen

Mit der errechneten Restschuld verfahren Sie wie im ersten Jahr und berechnen davon den Zinsanteil. Dieser beträgt dann noch 288 Euro. Da die Annuität immer gleich bleibt, ziehen Sie den neu errechneten Zinsanteil davon ab und erhalten somit den Tilgungsanteil im zweiten Jahr: 700 Euro – 288 Euro = 412 Euro. Mit den weiteren Jahren verfahren Sie ebenso.

Um einen detaillierten Tilgungsplan, nach Monaten aufgeschlüsselt, inklusive der Berücksichtigung von etwaigen Sondertilgungen zu erhalten, sollten Sie einen Tilgungsrechner nutzen oder auf die Expertise von Beratern zurückzugreifen.

Welchen Einfluss hat der Zins auf den Tilgungsplan?

Welchen Einfluss hat der Zins auf den Tilgungsplan?

Es wird unterschieden zwischen Nominalzins und Effektivzins. Im Nominalzins sind Kosten wie Bearbeitungsgebühren seitens des Kreditgebers nicht enthalten. Im Tilgungsplan wird in der Regel der Nominalzins angegeben, trotzdem lohnt es sich für den Kreditnehmer, auch einen Blick auf den Effektivzins zu werfen, um später nicht von hohen Zusatzkosten überrascht zu werden. Diese variieren je nach Kreditgeber.

Der nominale Zinssatz wird beim Abschluss eines Darlehens- oder Kreditvertrags vereinbart. Er orientiert sich am Marktniveau. Mit der Sollzinsbindung wird ein Zeitraum festgelegt, in dem der Zinssatz unverändert gleich bleibt. Ein Zinssatz von beispielsweise 2 Prozent richtet sich immer nach der Restschuld. Da die Restschuld durch die monatlichen Zahlungen sinkt, sinkt auch der Zinsanteil. Abhängig davon erhöht sich bei gleichbleibenden Tilgungsraten monatlich der Tilgungsanteil. Das zeigt: Je niedriger der vereinbarte Sollzins ist, desto mehr Spielraum bleibt für die Tilgung. Da lohnt es sich schon, auf einzelne Nachkommastellen zu achten.

Wenn nach der Zinsbindung das Darlehen komplett abbezahlt ist, es sich also um ein sogenanntes Volltilgerdarlehen handelt, brauchen Sie sich über das Zinsänderungsrisiko keine Gedanken machen, denn der Zinssatz bleibt über den kompletten Rückzahlungszeitraum gleich. Das ist bei einem Ratenkredit der Fall.

In der Regel bleibt bei höheren Darlehenssummen wie bei einer Baufinanzierung nach Ende der Sollzinsbindung aber eine Restschuld bestehen. Die müssen Sie dann über eine Anschlussfinanzierung tilgen. Während der Sollzinsbindung, beispielsweise über zehn oder 15 Jahre, hat sich aber vermutlich das marktübliche Zinsniveau geändert. Ist es gesunken, ist das gut für Ihre Haushaltskasse, denn der Zinsanteil im neuen Tilgungsplan wird kleiner. Sind die Zinsen inzwischen aber gestiegen, wird die Rückzahlung des Darlehens teurer. Es kann passieren, dass die Zinsen innerhalb einer Spanne von 15 Jahren um mehrere Prozent steigen. Sie können diese Mehrbelastung in Ihrem Tilgungsplan berechnen und anhand dessen überlegen, auf wie viele Jahre Sie die Zinsbindung festsetzen sollten.

Bei der Erstellung Ihres Tilgungsplans sollten Sie Folgendes beachten:

  • Darlehensrate: Machen Sie sich zunächst ein realistisches Bild von Ihrer finanziellen Situation. Die Darlehensrate muss zu Ihrer Lebenslage und vor allem zu Ihrem Budget passen.
  • Darlehenslaufzeit: Eine langfristige Finanzierung sollte möglichst bis zum Renteneintritt abgeschlossen sein. Die Tilgungsdauer lässt sich mit dem Tilgungssatz beeinflussen. Je höher der Tilgungssatz, desto schneller ist das Darlehen zurückgezahlt.
  • Sollzinsbindung: Schauen Sie sich an, wie sich das Zinsniveau aktuell entwickelt. Generell gilt: Wählen Sie bei hohen Zinsen eine kurze Sollzinsbindung, wenn das Zinsniveau sinkt. Bei niedrigen Zinsen und steigendem Zinsniveau wählen Sie eine lange Sollzinsbindung.
  • Anschlussfinanzierung: In Ihrem Tilgungsplan sehen Sie, wann die Zinsbindung ausläuft und wie viel Restschuld dann noch besteht. Planen Sie rechtzeitig Ihre Anschlussfinanzierung .
  • Sondertilgungen: Mit Sondertilgungen können Sie die Restschuld senken. Erkundigen Sie sich vor Vertragsabschluss, ob Sondertilgungen möglich sind und welchen Aufschlag in welcher Höhe Ihre Bank für entgangene Zinsgewinne erhebt.
  • Tilgungswechsel: Klären Sie ab, ob die Möglichkeit eines Tilgungswechsels besteht. Dadurch können Sie Ihren Tilgungssatz bei Bedarf erhöhen oder senken.

FAQs zum Tilgungsplan

Wie wirken sich tilgungsfreie Jahre auf den Tilgungsplan aus?

Bei langfristigen Darlehen vereinbaren Kreditnehmer und Kreditgeber häufig, dass die ersten Monate tilgungsfrei sind. Die Rückzahlung beginnt dann beispielsweise erst drei Monate später. Entweder werden in der tilgungsfreien Zeit im Tilgungsplan nur die fälligen Zinszahlungen berechnet oder sie werden komplett in die erste Darlehensrate geplant.

Was passiert, wenn die Sollzinsbindung ausläuft?

Die Sollzinsbindung wird gerade bei langfristigen Darlehen nur für eine bestimmte Zeit, beispielsweise zehn Jahre, festgesetzt. Der Tilgungsplan kann nur über diesen Zeitraum ausgelegt werden. Läuft die Sollzinsbindung aus, muss mit der verbleibenden Restschuld und einem neu verhandelten Zinssatz ein neuer Tilgungsplan erstellt werden.

Wie können Sondertilgungen im Tilgungsplan berücksichtigt werden?

In der Regel werden außerplanmäßige Tilgungen nicht im Tilgungsplan erfasst. Nach Zahlung einer Sondertilgung sollte daher ein neuer Rückzahlungsplan erstellt werden, der die neue Restschuld beinhaltet. Natürlich kann bei der Berechnung der Tilgung eine Sondertilgung schon einkalkuliert werden, um die Auswirkungen auf die Darlehenslaufzeit zu sehen.

Wie funktionieren Online-Tilgungsrechner?

Geben Sie im Tilgungsrechner Ihre Daten ein: Darlehensbetrag, Höhe des Sollzinses, Sollzinsbindung, Laufzeit der Tilgung. Außerdem müssen Sie angeben, wie hoch die monatliche Tilgung sein soll. Der Tilgungsrechner ermittelt dann die monatliche Tilgungsrate aus Tilgungsanteil und Zinsanteil und zeigt, wie viel Restschuld nach Ablauf der Sollzinsbindung bestehen bleibt.

Wie plane ich die Anschlussfinanzierung?

Wenn nach Ende der Sollzinsbindung noch eine Restschuld vorhanden ist, brauchen Sie meist eine Anschlussfinanzierung . Fangen Sie möglichst frühzeitig an, sich nach Angeboten umzusehen, und sprechen Sie mit Ihrem bisherigen Kreditgeber über die Konditionen für die Anschlussfinanzierung. Beobachten Sie auch die aktuelle Zinsentwicklung – mindestens sechs Monate, bevor Ihre Zinsbindung ausläuft. In der Regel erhalten Sie drei Monate vor Ende der Zinsbindung vom bisherigen Kreditgeber ein Verlängerungsangebot, das Sie anschließend mit den Angeboten von anderen Kreditgebern vergleichen können.


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