Altersvorsorgedepot punktet besonders bei Jüngeren und Familien
01.10.2026
Zusammenfassung:
- Repräsentative YouGov-Studie zum Altersvorsorgedepot mit über 1.500 Teilnehmenden im Auftrag von Commerzbank und comdirect
- 38 % aller Befragten halten einen Abschluss für wahrscheinlich – bei den 18- bis 25-Jährigen sind es bereits 47 %
- Mit der Anzahl der Kinder steigt auch die Abschlussbereitschaft
- 70 % wollen beim Altersvorsorgedepot selbst über die Geldanlage entscheiden – 45 % wünschen sich Unterstützung durch einen Wertpapierberater
- Mehr als jeder Zweite würde das Depot bevorzugt bei einem Anbieter eröffnen, bei dem er bereits Kunde ist
- Privat- und Unternehmerkundenvorstand Thomas Schaufler: „Das staatlich geförderte Altersvorsorgedepot ist eine große Chance, aus Sparern Anleger zu machen. Was vielen Menschen jedoch noch fehlt, sind Informationen, um die für sie passende Lösung zu finden.“
Das zum Jahresbeginn 2027 geplante staatlich geförderte Altersvorsorgedepot trifft besonders bei jungen Menschen und Familien auf Interesse. Allerdings fehlt es vielen für eine Entscheidung noch an Orientierung. Dies geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag von Commerzbank und comdirect hervor. Für die Studie wurden über 1.500 Personen im Alter von 18 bis 55 Jahren befragt. Demnach halten 38 % der Befragten die Eröffnung eines Altersvorsorgedepots für wahrscheinlich, bei den 18- bis 25-Jährigen sind es mit 47 % bereits deutlich mehr. Auch bei Familien mit Kindern, die von einer zusätzlichen Zulage in Höhe von bis zu 300 Euro pro Kind profitieren können, ist die Abschlussbereitschaft höher als beim Durchschnitt. Sie steigt von 42 % bei Eltern mit einem Kind auf 55 % bei Familien mit zwei oder mehr Kindern.
Wissen führt zu Abschlussbereitschaft
Das Altersvorsorgedepot ist zwar einer Mehrheit grundsätzlich bekannt und 56 % der Befragten finden eine staatliche Förderung der privaten Altersvorsorge über Wertpapieranlagen sinnvoll. Der Informationsbedarf bleibt jedoch groß: So haben 62 % der Befragten zwar schon vom Altersvorsorgedepot gehört, aber wissen nur wenig darüber. 35 % kennen das Modell bislang gar nicht. Bei der Selbsteinschätzung des Wissensstands zeigen sich deutliche Unterschiede: Während sich 51 % der Männer, die schon mal vom Altersvorsorgedepot gehört haben, gut informiert fühlen, sind es bei den Frauen lediglich 31 %. Bei den 18- bis 25-Jährigen fühlen sich zwei Drittel gut informiert, während es bei den 46- bis 55-Jährigen nur 29 % sind.
„Die Umfrage macht den Zusammenhang zwischen Wissen und Handlungsbereitschaft sehr deutlich. Wir sehen es daher als unsere Aufgabe an, noch stärker aufzuklären – sowohl digital als auch persönlich“, sagt Privat- und Unternehmerkundenvorstand Thomas Schaufler. So würden von den Befragten, die sich gut informiert fühlen, 68 % sehr oder eher wahrscheinlich ein Altersvorsorgedepot eröffnen.
Genaue Rentenlücke ist oft nicht bekannt
Wissenslücken bestehen auch bei den Renteneinkünften: So befürchten zwar 60 % finanzielle Einschränkungen im Ruhestand und 57 % glauben, dass ihr Einkommen im Alter nicht für den heutigen Lebensstandard ausreichen wird. Allerdings kennen nur 39 % auch tatsächlich die Höhe ihrer persönlichen Rentenlücke. Immerhin geben drei Viertel der Befragten an, bereits ein oder mehrere Produkte für die private Altersvorsorge zu nutzen. Zugleich planen 40 % der Befragten innerhalb der nächsten zwölf Monate (weitere) Vorsorgemaßnahmen zu ergreifen. Unter den 18- bis 25-Jährigen liegt dieser Anteil mit 52 % noch höher.
Selbstbestimmung und Beratung beim Altersvorsorgedepot wichtig
Bei der Ausgestaltung des Altersvorsorgedepots spielen für die Befragten sowohl Selbstbestimmung bei der Geldanlage als auch Beratung eine wichtige Rolle. So möchten 70 % selbst entscheiden, wie ihr Geld im Altersvorsorgedepot angelegt wird. Zugleich wünschen sich 45 % Unterstützung durch Wertpapierspezialistinnen oder -spezialisten. Wichtig ist für die Mehrheit (80 %) zudem, dass der Anbieter das Produkt einfach und verständlich erklärt. Für 62 % würde eine unkomplizierte Eröffnung und Verwaltung die Abschlussbereitschaft erhöhen. Mehr als jeder Zweite würde das Depot bevorzugt bei einem Anbieter eröffnen, bei dem er bereits Kunde ist.
Mehr als die Hälfte wollen 50 Euro oder mehr monatlich einzahlen
Die Bereitschaft, mehr als die Mindestsumme von 10 Euro monatlich in das Altersvorsorgedepot einzuzahlen, ist groß: Fast 60 % können sich monatliche Einzahlungen von mindestens 50 Euro vorstellen. Knapp ein Drittel würde monatlich bis 100 Euro anlegen. Für jeweils 14 % kommen Beträge von 100 bis 150 Euro und darüber hinaus infrage.
„Die Ergebnisse zeigen: Die Bereitschaft, Verantwortung für die eigene Altersvorsorge zu übernehmen, ist hoch. Das staatlich geförderte Altersvorsorgedepot ist eine große Chance, aus Sparern Anleger zu machen. Was vielen Menschen aber noch fehlt, sind Informationen, um die für sie passende Lösung zu finden“, sagt Thomas Schaufler. „Genau hier setzen wir mit unseren beiden Marken an: comdirect richtet sich mit zwei digitalen Angeboten an selbstbestimmte Anlegerinnen und Anleger, während die Commerzbank ein Angebot mit aktiv gemanagten Anlagelösungen anbietet – mit Beratung und digitaler Abschlussmöglichkeit. So schaffen wir Wahlfreiheit und Orientierung für unterschiedliche Anlagetypen“, betont der Privatkundenvorstand.
Passende Lösungen von Commerzbank und comdirect zum Förderstart 2027
Die Commerzbank plant ein voll förderfähiges Altersvorsorgedepot mit persönlicher oder digitaler Beratung und entsprechenden Abschlussmöglichkeiten. Das Angebot setzt auf zwei aktiv gemanagte Multi-Asset-Fonds von Allianz Global Investors (AGI): eine defensive Variante mit durchschnittlich 15 Prozent Aktienanteil und eine chancenorientierte Variante mit durchschnittlich 70 Prozent. Die Geldanlage ist breit über verschiedene Anlageklassen gestreut, wird an Alter und Spardauer angepasst und einmal jährlich automatisch neu ausgerichtet. Einzahlungen werden direkt investiert, die Aufteilung kann flexibel geändert werden.
comdirect richtet sich mit einem digitalen Angebot an selbstbestimmte Anlegerinnen und Anleger. Das „Altersvorsorgedepot Standard“ basiert auf zwei ETFs und richtet sich an diejenigen, die eine unkomplizierte Altersvorsorge am Kapitalmarkt suchen. Bei dieser Vorsorgevariante sind die einzelnen ETFs für Anlegerinnen und Anleger bereits ausgewählt und es muss nur noch die Gewichtung der beiden Bausteine bestimmt werden. Zusätzlich bietet comdirect das „Altersvorsorgedepot Flexibel“ für erfahrenere Anlegerinnen und Anleger an. Es bietet die Möglichkeit, für individuellere Vorsorgebedürfnisse aus einer breiteren Auswahl an ETFs und Fonds auszuwählen. comdirect-Kundinnen und -Kunden können sich bereits heute für einen zukünftigen Produktabschluss registrieren und damit eine Early-Bird-Prämie von 50 Euro sichern.
Thomas Schaufler: „Mit diesem Angebot stellen wir sicher, dass wir innerhalb des Konzerns für jeden Anlagetyp eine passende, staatlich geförderte Altersvorsorge am Kapitalmarkt ermöglichen.“
Weitere Informationen zum Altersvorsorgedepot, zur staatlichen Förderung sowie zu den Neuerungen ab 2027 gibt es bei der Commerzbank und comdirect .
Pressekontakt
Kathrin Ruhland
Christine Klich-Bender
Maike Pelikan
Über die Studie
Die Daten dieser Befragung basieren auf Online-Interviews mit Mitgliedern des YouGov Panels, die der Teilnahme vorab zugestimmt haben. Für die Studie wurden im Zeitraum vom 30. Juli bis 3. August.2026 insgesamt 1.517 Personen befragt. Die Erhebung wurde nach Alter, Geschlecht und Region quotiert und die Ergebnisse anschließend entsprechend gewichtet. Die Ergebnisse sind repräsentativ für die Wohnbevölkerung in Deutschland (18 bis 55 Jahre). Die einzelnen Werte stellen teilweise einen aggregierten Prozentwert aus mehreren Skalenpunkten (Top2Boxes) dar.
Über die Commerzbank
Mit ihren beiden Geschäftssegmenten – Firmenkunden sowie Privat- und Unternehmerkunden – bietet die Commerzbank als Universalbank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen. Sie ist die führende Bank im Firmenkundengeschäft in Deutschland und für den deutschen Mittelstand sowie starke Partnerin von rund 24.000 Firmenkundenverbünden und begleitet mit einem Anteil von rund 30 % den deutschen Außenhandel. Mit einer Präsenz in mehr als 40 Ländern ist die Commerzbank überall dort vertreten, wo ihre Mittelstandskunden, Großunternehmen sowie institutionelle Kunden sie benötigen. Zudem begleitet die Commerzbank internationale Kunden mit einem Geschäftsbezug zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz sowie Unternehmen aus ausgewählten Zukunftsbranchen. Mit einem angelegten Vermögen von mehr als 400 Mrd. Euro ist die Commerzbank zugleich eine der führenden Banken für Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland. Unter der Marke Commerzbank bietet sie mit ihrem Omnikanalansatz ein umfangreiches Leistungs- und Serviceangebot: online und mobil, telefonisch und per Video im Beratungscenter sowie persönlich in ihren rund 400 Standorten. Unter der Marke comdirect bietet sie als digitale Hauptbank rund um die Uhr alle Kernleistungen und als Leistungsbroker Lösungen für das Sparen, Anlegen und Handeln mit Wertpapieren. Die polnische Tochtergesellschaft mBank S.A. ist eine innovative Digitalbank und betreut rund 6 Millionen Privat- und Firmenkunden überwiegend in Polen sowie in der Tschechischen Republik und der Slowakei.