Neujahresvorsatz "Sparen" realistisch planen
, Ihr Sparplan für 2026: In 3 Schritten zum Ziel

20.01.2026 - Über 50 Prozent der Deutschen wollen 2026 mehr sparen. Sie auch? Wir zeigen, wie Sie saisonale Kosten einplanen und Ihren Vorsatz Schritt für Schritt umsetzen.

„Sparen“ ist der Top-Vorsatz 2026

Wenn Sie in diesem Jahr mehr aus Ihrem Geld machen möchten, sind Sie in bester Gesellschaft: Gemeinsam mit “Mehr Sport treiben” führt “Mehr Geld sparen” die Liste der Top-Vorsätze für 2025 an.1

Wie immer bei Vorsätzen gilt auch hier: Aller Anfang ist schwer. Aber: Wir haben einen Plan, mit dem Sie schon im Januar die Weichen stellen, um aus Ihrem Vorsatz gelebte Realität zu machen.

Schritt 1:
, Bringen Sie Ordnung ins Finanzchaos

Wenn Sie mehr sparen möchten, müssen Sie zuerst wissen, wie viel Sie überhaupt sparen können (und wollen). Dafür brauchen Sie einen ordentlichen Überblick:

Prüfen Sie Ihre Ein- und Ausgaben

  • Führen Sie ein klassisches oder digitales Haushaltsbuch – zum Beispiel mit Excel oder Notizen auf dem Smartphone.
  • Ordnen Sie Ihre Ein- und Ausgaben in zwei Kategorien: Fixkosten (Miete, Strom, Versicherungen) und variable Kosten (Freizeit, Einkäufe, Abos).

So sehen Sie, wo Ihr Geld hingeht – und wie viel monatlich fürs Sparen bleibt.

Unser Tipp: Viele Banking-Apps können Ihnen schnell und einfach helfen, sich einen Überblick über Ihre Ein- und Ausgaben zu verschaffen. In der Commerzbank Banking App zum Beispiel übernimmt der FinanzAssistent die Analyse und Optimierung Ihrer Finanzen.

Schritt 2:
, Optimieren Sie Ihre Sparrate mit der 50-30-20-Regel

Wie viel sollten Sie monatlich sparen? Eine einfache Orientierung bietet die 50-30-20-Regel:
  • 50 % für Fixkosten (Wohnen, Versicherungen, Lebenshaltung)
  • 30 % für Freizeit und variable, saisonale Ausgaben
  • 20 % fürs Sparen

Diese Regel ist kein Muss, sondern ein Richtwert. Entscheidend ist, dass Sie Ihre Rate an teure und günstige Monate individuell anpassen.

Monatsübersicht:
, Saisonale Ausgaben, die viele unterschätzen

Q1 (Januar–März) 

Das Jahr startet oft mit vielen Abbuchungen: Jahresbeiträge für Versicherungen, Vereine, ÖPNV oder Abos werden fällig, dazu kommen oft noch Kreditkartenabrechnungen aus dem Vorjahr – gefolgt von Winterurlaub, Geschenke zum Valentinstag und Reifenwechsel.

Q2 (April–Juni)

Mit dem Frühling erwacht nicht nur die Natur, sondern auch der Tatendrang: Garten und Balkon wollen auf Vordermann gebracht werden, vielleicht steht ein Oster-Trip an. Und dann sind da noch die vielen Einladungen: Hochzeiten, Kommunionen und Konfirmationen – schöne Anlässe, die aber durchaus ins Geld gehen können.

Q3 (Juli–September)

Die warme Jahreszeit lädt zum Geldausgeben ein: Sommerurlaub, Schwimmbadbesuche, Festivals und gesellige Grillabende summieren sich schnell. Dazu kommt für viele der Schulstart oder Studienbeginn – neue Materialien und Bücher müssen her. Ein Quartal, das oft unterschätzt wird!

Q4 (Oktober–Dezember)

Zum Jahresende geht es nochmal richtig rund: Eventuell braucht's neue Winterklamotten, der Weihnachtsmarkt lockt, Dekoration fürs Fest will besorgt werden. Geschenke für alle, Feiertagsreisen und Silvester-Partys runden das Jahr ab – und schmälern das Konto.

Schritt 3
, So legen Sie Ihren Sparplan richtig an

Jetzt wird's konkret: Sie wissen nun, was monatlich rein- und rausgeht, und haben die saisonalen Kostenpunkte im Blick. Auch Ihr realistischer Sparbetrag pro Monat steht fest. Fehlen nur noch die passenden Finanzwerkzeuge, mit denen Sie Ihre Sparziele auch wirklich erreichen. Dafür geben wir Ihnen zwei Tipps mit auf den Weg:

Tipp 1
, Tagesgeldkonto – flexibel sparen mit Plan

Für kurzfristige, saisonale Ausgaben oder Notfälle wie die kaputte Waschmaschine eignet sich ein Tagesgeldkonto. Es bringt Zinsen und Sie kommen jederzeit an Ihr Geld, falls Sie es doch mal in einem kostenintensiveren Monat benötigen. Wenn Sie wieder mehr Spielraum haben, überweisen Sie das Geld einfach wieder vom Giro- aufs Tagesgeldkonto zurück.

Dafür empfehlen wir Ihnen ein Tagesgeldkonto: Das bringt Zinsen und Sie kommen jederzeit an das Geld, wenn Sie es brauchen. Außerdem dient das Tagesgeldkonto als sicheres Gegengewicht zu Ihrer Wertpapieranlage.

Tipp 2
, ETF-Sparplan mit Depot – langfristig Vermögen aufbauen

Für größere Ziele – etwa Weltreise, Auto, Sabbatical oder auch Absicherung im Alter – sollten Sie parallel und langfristig planen. Immer mehr Menschen in Deutschland setzen dabei auf Wertpapiere, besonders auf ETFs: Rund 14,5 Millionen Deutsche haben inzwischen ETFs im Depot – deutlich mehr als noch vor wenigen Jahren. Damit gehören sie zu den meistgenutzten Anlageformen für langfristigen Vermögensaufbau.

Kein Wunder: Geld auf dem Girokonto oder im Sparschwein verliert durch Inflation an Wert. Wertpapiersparpläne auf ETFs oder Fonds konnten dagegen in den vergangenen Jahren solide Renditen erzielen und gelten im Gegensatz zu Einzelaktien als stabiler: Immerhin bündeln sie hunderte oder tausende Aktien in einem Produkt und sorgen so für breite Streuung.

Risiken bleiben trotzdem: Märkte schwanken, Verluste sind möglich. Auf lange Sicht gleichen sich Kursschwankungen bei ETF- und Fondssparplänen über die Jahre jedoch häufig aus.

Die gute Nachricht: Der Einstieg ist einfacher als gedacht. Einen Wertpapiersparplan können Sie bereits ab 25 Euro monatlich starten. Dafür brauchen Sie nur ein Depot – bei der Commerzbank ist das in Verbindung mit einem Sparplan sogar depotgebührenfrei. Zusätzlich gibt es ausgewählte ETF- und Fondssparpläne, die drei Jahre ohne Kaufkosten bespart werden können.