Änderung der Digital Banking Bedingungen

Aufgrund des Inkrafttretens der zweiten Stufe der zweiten EU-Zahlungsdiensterichtlinie, die neue Standards auch im Online Banking setzt, werden wir unsere Digital Banking Bedingungen mit Wirkung zum 14. September 2019 ändern. Das bedeutet für Sie im Wesentlichen noch weiter erhöhte Sicherheit im Digital Banking und mehr Möglichkeiten und Komfort bei der Nutzung sogenannter Drittdienste. Unsere Digital Banking Bedingungen sind überarbeitet worden, um die gesetzlichen Neuerungen inklusive der Änderung von Begriffen und die verfahrenstechnischen Entwicklungen zu berücksichtigen.

Dies betrifft insbesondere:

  • Nummer 1 Absatz 1 – Nutzung von Drittdiensten
    Zur Klarstellung wird nunmehr ergänzt, dass Sie auch sonstige, von Ihnen ausgewählte Drittdienste nutzen können, die nicht von der EU-Zahlungsdiensterichtlinie erfasst sind. Wichtig hierbei: Sonstige Drittdienste unterliegen nicht unbedingt der Bankenaufsicht und sollten deshalb von Ihnen sorgfältig ausgewählt werden, um in Ihrem Interesse die Sicherheit des Online Banking zu schützen (vgl. dazu auch Nummer 8.1 Absatz 4).
  • Nummer 2 – Neuer Begriff „Authentifizierungselement“
    Um einerseits den neuen gesetzlichen Vorgaben zu entsprechen und anderseits den Bedingungstext technikneutral zu halten, werden die bisherigen Begriffe „Authentifizierungsinstrument“ und „personalisiertes Sicherheitsmerkmal“ durch den neuen Sammelbegriff „Authentifizierungselement“ ersetzt. Sodann werden entsprechend dem Gesetz die Unterarten, nämlich Wissens- (z.B. PIN), Besitz- (z.B. TAN) und Seinselemente (z.B. Fingerabdruck), beschrieben.
  • Nummer 3 Absatz 2 – Starke Kundenauthentifizierung
    Neu ist Folgendes: Beim Zugriff auf Kontoinformationen im Online Banking müssen Sie künftig zwei Authentifizierungselemente – beispielsweise Online Banking-PIN und –TAN - einsetzen, wie Sie es bereits von der Erteilung von Zahlungsaufträgen im Online Banking gewohnt sind.
  • Nummer 8.1 – Sorgfaltspflichten des Teilnehmers
    Ihre Sorgfaltspflichten im Online Banking werden wegen der Einführung des neuen Sammelbegriffs „Authentifizierungselemente“ und der technischen Entwicklungen aktualisiert (Nummer 8.1).
    Allgemein gilt weiterhin: Zum Schutz Ihrer Authentifizierungselemente vor unbefugtem Zugriff müssen Sie - wie bisher - alle zumutbaren Vorkehrungen treffen. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass das Online Banking von Unbefugten missbräuchlich genutzt werden könnte.
    In Nummer 8.1 Absatz 2 werden die Schutzpflichten wie bisher an Hand von Regelbeispielen beschrieben, die nach den Kategorien Wissen, Besitz und Sein untergliedert sind. Die einzelnen Verhaltenspflichten sind an aktuelle Entwicklungen angepasst worden.

Wir würden uns freuen, wenn Sie diese Änderungen akzeptieren. In diesem Fall müssen Sie nichts tun. Ihre Zustimmung gilt somit als erteilt, wenn Sie uns nicht vor dem 14.9.2019 Ihre Ablehnung mitteilen. Aus rechtlichen Gründen müssen wir Sie darauf hinweisen, dass Sie die von dieser Änderung betroffenen DigitalBanking-Vereinbarung fristlos und selbstverständlich kostenfrei kündigen können. Sie sind uns als Kunde wichtig, deshalb freuen wir uns, wenn Sie weiterhin bei uns bleiben.