Nachhaltigkeit braucht Unternehmen, die vorangehen

Gelebte Nachhaltigkeit heißt, Vorreiter für den nachhaltigen wirtschaftlich-ökologischen Wandel zu sein.

people___profile_24_outline
Angela Hütter

Commerzbank

Mann mit Tablet lehnt an einem Baum im Wald.
Überall die nachhaltigen Finanzen im Blick. Copyright: Adobe Stock
Gelebte Nachhaltigkeit heißt, Vorreiter für den nachhaltigen wirtschaftlich-ökologischen Wandel zu sein. Dieser Anspruch spiegelt sich auch im Angebot für unsere Kunden wider. Etwa beim Fonds-Portfolio, das nachprüfbaren Kriterien genügen muss.

Nachhaltiges Denken hat bei der Commerzbank Tradition. Nur drei Beispiele: Sie finanzierte schon in den 1980er-Jahren als erste deutsche Großbank Windkraftanlagen. Seit mehr als einem Jahrzehnt bietet das Asset-Management gezielt nachhaltige Investments an.

Für die Commerzbank ist klar: Kluges kaufmännisches Denken hat mit Ressourcenschutz zu tun. Heute lebt die Bank ein verantwortungsbewusstes und zukunftsorientiertes Handeln vor, das global anerkannte Normen und Werte beachtet.

Zahl nachhaltig orientierter Anleger steigt

Dazu gehören selbstverständlich auch passende Investmentangebote, wie etwa spezielle Sustainability-Fonds, die nachhaltige Unternehmenspapiere bündeln. In den vergangenen Jahren hat das Interesse an solchen Geldanlagen spürbar zugenommen, auch wenn nach wie vor die Mehrheit der Anlegenden mehr auf Rendite als auf nachhaltiges Wirtschaften achtet. Dabei geht beides. „Die Performance nachhaltiger Investments ist langfristig mindestens genauso gut wie bei anderen Anlageformen“, sagt Peter Körndl, Leiter Nachhaltigkeit im Asset Management der Commerzbank. Deshalb investieren immer mehr Fonds nur dort, wo der Dreiklang stimmt: ressourcenschonender Umgang, soziale Aspekte und effiziente Kontrollprozesse.

"Die Performance nachhaltiger Investments ist langfristig mindestens genauso gut wie bei anderen Anlageformen."

Regelmäßige Überprüfung der Kriterien

Nicht überall, wo Nachhaltigkeit draufsteht, ist auch Nachhaltigkeit drin. Daher prüft die Ratingagentur MSCI ESG-Research für die Commerzbank regelmäßig tausende Unternehmen weltweit, wie sie in den Kategorien Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (Environment, Social und Governance = ESG) positioniert sind. Bankintern werden die Ergebnisse mit den Kriterien der Commerzbank abgeglichen sowie mit einem „Best-In-Class-Ansatz“ verknüpft. Er berücksichtigt in puncto des Managements von Nachhaltigkeitsrisiken die Klassenbesten ihrer Branche.

Zentraler Punkt der Nachhaltigkeitsstrategie für Anlegende ist die Beratung. Hierbei wird gezielt die Nachhaltigkeitspräferenz abgefragt. Mit der Abfrage will die EU erreichen, dass bei Anlagen noch mehr auf die ESG-Kriterien geachtet wird. Die Idee dahinter: Kundinnen und Kunden sollen von nachhaltigen Investments überzeugt werden.

Noch etliche Herausforderungen sind zu stemmen

Wahr ist aber auch, dass der Weg zum absolut nachhaltigen Portfolio noch weit ist. Einzelne „saubere“ Fonds gibt es bereits. Doch werden zahlreiche börsennotierte Unternehmen auf absehbare Zeit harte Grenzen, etwa beim CO2-Ausstoß, nicht einhalten können. Viele entscheidende Nachhaltigkeits-Kriterien werden zudem noch nicht systematisch erfasst. Gleichwohl werden ab 2025 bei allen Vermögensverwaltungs-Lösungen der Commerzbank Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigt.

Die Bank hat für ihr Handeln als Fonds-Vermittler und Geschäftspartner klare und über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehende Regeln und Ziele definiert, um mit gutem Beispiel voranzugehen. Das Engagement soll mit Innovation und Verstand der Verantwortung für diese und künftige Generationen gerecht werden. Denn Nachhaltigkeit fängt bei einem selbst an.

communication___envelope_24_outline