US-Inflation erneut überraschend hoch

Die US-Verbraucherpreise sind im September deutlich um 0,6% gegenüber dem Vormonat gestiegen.

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Dr. Christoph Balz

Commerzbank Economic Research

14.10.2026

Dies lag nicht nur am spürbar teureren Benzin. Noch wichtiger ist der zu hohe unterliegende Preisdruck, den die über den Erwartungen liegende Kernrate ohne Energie und Nahrungsmittel von 0,3% belegt. Offensichtlich treiben auch die gute Konjunktur und indirekte Effekte der höheren Energiepreise die Inflation. Die US-Notenbank wird die Leitzinsen weiter erhöhen.

Die Daten

Die US-Verbraucherpreise sind im September gegenüber dem Vormonat um 0,6% gestiegen. Ohne Energie und Nahrungsmittel sind sie um 0,3% gestiegen, etwas stärker als von uns und dem Konsens erwartet. Die Vorjahresraten legten zu, die alle Güter und Dienstleistungen umfassende Gesamtrate von 3,4% auf 3,7%, die Kernrate von 2,4% auf 2,6%.

Der Hintergrund

Der Inflationsdruck in den USA bleibt hoch. Die ausgewiesenen Vormonatsraten von bereits hohen 0,6% (Gesamtrate) und 0,3% (Kernrate ohne Energie und Nahrungsmittel) untertreiben den Preisdruck noch, denn mit auf drei Nachkommastellen berechnet 0,649% bzw. 0,335% fehlte nicht viel zur Rundung nach oben.

Den vollständigen Text finden Sie im PDF-Dokument.