Euroraum-PMIs klettern trotz Iran-Eskalation

Der zusammengefasste Einkaufsmanagerindex für den Euroraum (PMI) ist im September von 52,0 auf 53,1 gestiegen und hat damit die Erwartungen deutlich übertroffen.

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Dr. Vincent Stamer

Commerzbank Economic Research

23.09.2026

Der Stimmungsindikator trotzt damit nicht nur der erneuten Eskalation im Mittleren Osten, sondern steigt sogar in einen Bereich, in dem die Wirtschaft in der Vergangenheit überdurchschnittlich gewachsen ist. Besonders der Dienstleistungssektor hat diesen Anstieg angeschoben. Die Stimmung im verarbeitenden Gewerbe verblieb auf erhöhtem Niveau.

Die Stimmung bei den Unternehmen im Euroraum trotzt der erneuten Eskalation im Mittleren Osten und den in der Folge gestiegenen Energiepreisen. Der zusammengefasste Einkaufsmanagerindex im Euroraum stieg im September deutlich auf 53,1 Punkte von 52,0 Punkten im Vormonat. Zuvor befragte Ökonomen hatten mit einem leichten Rückgang gerechnet. Der Einkaufsmanagerindex liegt damit in einem Bereich, in dem die Wirtschaft im Euroraum in der Vergangenheit überdurchschnittlich – d.h. mit mindestens 0,4% gegenüber dem Vorquartal – gewachsen ist.

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