Commerzbank erzielt bestes Neunmonatsergebnis der Konzerngeschichte
05.11.2026
Zusammenfassung:
- Operatives Ergebnis nach neun Monaten um 17 % auf neuen Höchststand von 4 Mrd. Euro gesteigert – in Q3 im Vergleich zum Vorjahresquartal Zuwachs von 25 % auf 1,3 Mrd. Euro
- 9M-Nettoergebnis um 41 % auf Rekord von 2,7 Mrd. Euro und in Q3 um 45 % auf 859 Mio. Euro erhöht
- Erträge nach neun Monaten um 8 % auf 9,7 Mrd. Euro erhöht – in Q3 um 9 % auf 3,2 Mrd. Euro verbessert
- Provisionsüberschuss nach neun Monaten getragen von starkem Wertpapiergeschäft um rund 8 % auf 3,2 Mrd. Euro gesteigert – in Q3 Plus von 9 % auf 1,1 Mrd. Euro
- Zinsüberschuss in den ersten neun Monaten auf 6,2 Mrd. Euro und in Q3 auf 2,1 Mrd. Euro leicht erhöht
- Cost-Income-Ratio inkl. Pflichtbeiträgen nach 9M auf 53 % und ohne Pflichtbeiträge auf 50 % verbessert
- Q3-Risikoergebnis mit minus 210 Mio. Euro im Rahmen der Erwartungen – NPE-Quote bei 1,2 %
- Nettoeigenkapitalrendite jeweils um rund 4 Prozentpunkte auf 12,4 % nach 9M und 11,9 % in Q3 erhöht
- CET1-Quote bei 14,2 %
- Ausblick 2026: Kernziele bestätigt
Die Commerzbank hat ihre starke Entwicklung in den ersten neun Monaten dieses Jahres fortgesetzt und das beste Neunmonatsergebnis ihrer Geschichte erzielt: Das Operative Ergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17 % auf 4 Mrd. Euro und das Nettoergebnis erhöhte sich deutlich auf 2,7 Mrd. Euro. Die Nettoeigenkapitalrendite (Netto-RoTE) wuchs in den ersten neun Monaten dieses Jahres auf 12,4 %. Die Erträge legten um 8 % auf 9,7 Mrd. Euro zu. Grund dafür waren ein um 8 % gestiegener Provisionsüberschuss und ein höherer Zinsüberschuss. Auch die stark gesunkenen Vorsorgen für Rechtsrisiken aus Fremdwährungskrediten bei der mBank wirkten sich positiv auf die Erträge aus. Gleichzeitig verbesserte die Bank die Cost-Income-Ratio inklusive Pflichtbeiträgen auf 53 % und ohne Pflichtbeiträge auf 50 %. Das Risikoergebnis bewegte sich nach neun Monaten mit minus 554 Mio. Euro im Rahmen der Erwartungen.
Fortschritt bei laufendem Aktienrückkauf
Anfang September dieses Jahres hat die Bank einen weiteren Aktienrückkauf über bis zu 1,2 Mrd. Euro gestartet. Von dem angestrebten Volumen hat sie bereits Aktien im Umfang von rund 70 % zurückgekauft. Der aktuelle Fortschritt des Aktienrückkaufs ist auf der Website von Investor Relations einsehbar. Insgesamt strebt die Commerzbank eine Kapitalrückgabe von rund 3,2 Mrd. Euro für das Geschäftsjahr 2026 an – basierend auf dem Nettogewinnziel von mindestens 3,4 Mrd. Euro. Diese soll weiterhin durch eine Kombination aus Aktienrückkäufen und Dividendenzahlung erfolgen, wobei der Dividendenanteil auf mindestens 50 % steigen soll. Die Bank plant, 100 % ihres Nettoergebnisses nach Abzug der Additional-Tier-1-(AT1-)Kuponzahlungen und vor außerordentlichen Einmalposten an ihre Aktionärinnen und Aktionäre zurückzugeben.
Zufriedenheit der Firmenkunden auf Rekordniveau
Die Commerzbank hat auch im Sommerquartal große Fortschritte bei der Umsetzung ihrer Strategie „Momentum 2030“ erzielt. Im Segment Firmenkunden baute die Bank ihr Angebot weiter aus. So hat sie erweiterte Funktionen im Firmenkundenportal und in der Corporate Banking App eingeführt, die Bankleistungen leichter zugänglich machen. Kunden können damit mehr Bankgeschäfte im Alltag einfacher erledigen. Zudem weitete die Bank ihr Angebot im Rohstoffhandel und die Nutzung künstlicher Intelligenz (KI) im Handelsgeschäft weiter aus. Eine neu eingeführte Plattform vereinfacht die Abwicklung des dokumentären Auslandsgeschäfts, mit dem Unternehmen ihren internationalen Waren- und Zahlungsverkehr absichern. Die hohe Kompetenz der Commerzbank im Devisengeschäft spiegelt zudem die Auszeichnung als beste FX-Bank für Firmenkunden in Deutschland des Fachmagazins „Euromoney“ wider. Auch die eigene Kundenbefragung zeigt: Die Zufriedenheit der Firmenkunden ist auf Rekordniveau.
Privat- und Unternehmerkunden: Wertpapiergeschäft weiter ausgebaut
Das Segment Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland baute sein Wertpapiergeschäft weiter aus. Die Kundinnen und Kunden investierten seit Jahresbeginn netto mehr als 5 Mrd. Euro in die drei größten aktiv gemanagten Produktlösungen: die interne Vermögensverwaltung sowie die Asset-Lösungen von Yellowfin und Allianz Global Investors. Auch mit Blick auf die private Altersvorsorge erweitert die Commerzbank ihr Wertpapierangebot gezielt. Commerzbank und comdirect werden ihren Kundinnen und Kunden zum Start der neuen staatlichen Förderung im Jahr 2027 voll förderfähige Altersvorsorgedepots anbieten. Dabei verbindet die Bank die Stärken beider Marken mit Angeboten für unterschiedliche Anlagebedürfnisse und ermöglicht so langfristigen Vermögensaufbau mit staatlicher Förderung. Für ihr Produkt- und Serviceangebot wurde die Commerzbank vom „Handelsblatt“ zudem vor Kurzem als „Beste Hausbank“ ausgezeichnet. In der aktuellen Kundenbefragung verbesserte sich die Zufriedenheit im Vergleich zum Vorjahr weiter deutlich.
Personalumbau planmäßig vorangeschritten
Auch im Personalbereich setzte die Commerzbank die Transformation fort. Rund 1.800 Mitarbeitende haben bereits individuelle Vereinbarungen für einen geordneten Übergang getroffen. Außerdem hat sich die Bank mit den Arbeitnehmervertretenden auf ein erneutes freiwilliges Altersteilzeit-Programm verständigt, das aktuell umgesetzt wird. Mehr als 1.100 Mitarbeitende haben das Angebot bereits angenommen. Dazu kommen Abgänge durch natürliche Fluktuation und Renteneintritte. Dass die Commerzbank dabei weiterhin als Arbeitgeber überzeugt, zeigt die Bewerberzahl, die einen neuen Höchststand erreicht hat.
Abschluss des Übernahmeangebots der UniCredit in den kommenden Monaten erwartet
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat der UniCredit am 15. Oktober 2026 die aufsichtsrechtliche Genehmigung erteilt, ihre Beteiligung an der Commerzbank über die bislang geltende regulatorische Schwelle hinaus zu erhöhen. Der Abschluss des Übernahmeangebots steht jedoch noch unter dem Vorbehalt weiterer regulatorischer Freigaben. Mit dem Erhalt der ausstehenden Freigaben wird im Verlauf des vierten Quartals oder spätestens bis Anfang des Jahres 2027 gerechnet.
„Unverändert bleibt es unsere Aufgabe als Unternehmensführung, in jeder Situation den Weg zu wählen, der den größten Wert schafft – für unsere Kundinnen und Kunden, unsere Mitarbeitenden und unsere Aktionärinnen und Aktionäre. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam mit UniCredit Wert schaffen können, indem wir die Stärken beider Banken konsequent nutzen“, sagte Bettina Orlopp.
Geschäftsentwicklung: Provisionsüberschuss wächst um 9 % im dritten Quartal
Im dritten Quartal steigerte die Commerzbank ihre Erträge im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9 % auf 3.199 Mio. Euro (Q3 2025: 2.939 Mio. Euro). Den Provisionsüberschuss erhöhte die Bank um 9 % auf 1.072 Mio. Euro (Q3 2025: 985 Mio. Euro), getragen vor allem vom starken Wertpapiergeschäft im Segment Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland. Der Zinsüberschuss legte um mehr als 3 % auf 2.115 Mio. Euro zu (Q3 2025: 2.044 Mio. Euro). Positiv wirkten sich höhere Beiträge aus dem Kredit- und Einlagengeschäft mit Firmenkunden sowie aus dem Replikationsportfolio aus.
Die Gesamtkosten lagen mit 1.677 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahresquartals (Q3 2025: 1.677 Mio. Euro). Die Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich nur leicht auf 1.638 Mio. Euro (Q3 2025: 1.624 Mio. Euro). Dies ist vor allem auf gestiegene Personalaufwendungen infolge von allgemeinen Gehaltsanpassungen, den Ausbau der Shoring- und Sourcing-Aktivitäten sowie das anhaltende Wachstum der mBank zurückzuführen. Der Anstieg wurde durch aktives Kostenmanagement, gesunkene Sachaufwendungen und im Jahresvergleich bewertungsbedingt geringere Aufwendungen für die aktienbasierte variable Vergütung teilweise ausgeglichen.
Zugleich gingen die Pflichtbeiträge auf 40 Mio. Euro (Q3 2025: 53 Mio. Euro) zurück, da die Beiträge zur deutschen und polnischen Einlagensicherung im Jahr 2026 entfielen. Gegenläufig wirkte eine höhere polnische Bankensteuer infolge des Bilanzwachstums der mBank. Ohne Berücksichtigung der mBank sanken die Kosten im Konzern im Vergleich zum Vorjahresquartal leicht auf 1.404 Mio. Euro (Q3 2025: 1.412 Mio. Euro). Die Cost-Income-Ratio inklusive Pflichtbeiträgen verbesserte sich im dritten Quartal auf rund 52 % (Q3 2025: 57 %); ohne Pflichtbeiträge lag sie bei 51 % (Q3 2025: 55 %). In den ersten neun Monaten stiegen die Kosten im Konzern leicht auf 5.126 Mio. Euro (9M 2025: 5.073 Mio. Euro). Die Cost-Income-Ratio senkte die Bank im Einklang mit ihrem Jahresziel auf 53 % inklusive Pflichtbeiträgen (9M 2025: 56 %) und auf 50 % ohne Pflichtbeiträge (9M 2025: 54 %).
Das Risikoergebnis belief sich im dritten Quartal auf minus 210 Mio. Euro (Q3 2025: minus 215 Mio. Euro) und lag damit im Rahmen der Erwartungen. Nach neun Monaten betrug es minus 554 Mio. Euro (9M 2025: minus 515 Mio. Euro). Die Non-Performing-Exposure-Quote (NPE-Quote) lag bei 1,2 % (Q2 2026: 1,1 %; Q3 2025: 1,0 %). Dies unterstreicht die hohe Qualität des Kreditbuchs in einem weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld.
Auf Basis der höheren Erträge und der stabilen Kosten steigerte die Commerzbank ihr Operatives Ergebnis im dritten Quartal um 25 % auf 1.312 Mio. Euro (Q3 2025: 1.047 Mio. Euro). Nach neun Monaten erhöhte es sich um 17 % auf 4.037 Mio. Euro (9M 2025: 3.442 Mio. Euro) und damit auf das beste Neunmonatsergebnis in der Geschichte der Bank. Das Nettoergebnis nach Steuern und Minderheiten stieg im dritten Quartal um 45 % auf 859 Mio. Euro (Q3 2025: 591 Mio. Euro). Im Neunmonatsvergleich legte es um 41 % auf 2.669 Mio. Euro zu (9M 2025: 1.888 Mio. Euro). Neben der starken Ertragsentwicklung ist der Anstieg in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auch auf die damals gebuchten Restrukturierungsaufwendungen zurückzuführen.
Die harte Kernkapitalquote (CET1-Quote) lag zum 30. September 2026 bei 14,2 % (30. Juni 2026: 14,4 %; 30. September 2025: 14,7 %). Der Abstand zur regulatorischen Mindestanforderung (MDA-Schwelle), die derzeit bei rund 10,5 % liegt, war mit 370 Basispunkten weiter komfortabel.
Ihre Rentabilität steigerte die Bank weiter. Die Nettoeigenkapitalrendite (Netto-RoTE) verbesserte sich im dritten Quartal auf 11,9 % (Q3 2025: 7,8 %). Auf Neunmonatssicht steht mit 12,4 % (9M 2025: 8,2 %; ohne Restrukturierungsaufwendungen 10,1 %) ein Rekordwert zu Buche. Für das Gesamtjahr strebt die Commerzbank weiterhin eine Nettoeigenkapitalrendite von rund 12 % an.
Entwicklung der Segmente: PUK Deutschland mit Rekordquartal
Das Segment Privat- und Unternehmerkunden (PUK) in Deutschland steigerte seine Erträge im dritten Quartal um 13 % auf 1.241 Mio. Euro (Q3 2025: 1.102 Mio. Euro). Treiber waren insbesondere das gesteigerte Ergebnis aus Einlagen sowie das starke Wertpapiergeschäft, das sowohl volumen- als auch transaktionsbasiert zulegte. Das Wertpapiervolumen erhöhte sich zum Quartalsende um 33 Mrd. Euro auf 291 Mrd. Euro (Q3 2025: 259 Mrd. Euro), was neben der guten Marktperformance auch auf das hohe Neugeschäftsvolumen von 6 Mrd. Euro seit September 2025 zurückzuführen ist. Das Baufinanzierungsvolumen blieb in einem wettbewerbsintensiven Umfeld und trotz des Neugeschäftsrückgangs im Gesamtmarkt im Vergleich zum Vorjahresquartal mit rund 95 Mrd. Euro nahezu stabil.
Das neue Preismodell für das Girokonto sowie steigende Kreditkartenerträge aus der Zusammenarbeit mit VISA ließen die Erträge aus dem Zahlungsverkehr deutlich steigen. Neben einem guten Zinsmanagement wirkten sich steigende Beiträge aus dem Replikationsportfolio positiv auf das Einlagengeschäft aus. Der Provisionsüberschuss des Segments PUK in Deutschland kletterte um 14 % auf 570 Mio. Euro (Q3 2025: 499 Mio. Euro); der Zinsüberschuss legte um 12 % auf 664 Mio. Euro zu (Q3 2025: 592 Mio. Euro). Insgesamt erzielte das Segment mit einem Plus von 77 % auf 485 Mio. Euro das bislang beste Operative Ergebnis in einem Quartal (Q3 2025: 275 Mio. Euro). Zwischen Januar und September des laufenden Jahres stieg das Ergebnis um 44 % auf 1.381 Mio. Euro (9M 2025: 961 Mio. Euro) – ebenfalls ein Rekord.
Die polnische Tochtergesellschaft mBank steigerte ihre Erträge im dritten Quartal um 15 % auf 701 Mio. Euro (Q3 2025: 607 Mio. Euro). Dabei profitierte sie von einem anhaltend kräftigen Wachstum bei Krediten und Einlagen sowie von stark gesunkenen Vorsorgen für Rechtsrisiken aus Fremdwährungskrediten, die auf 18 Mio. Euro zurückgingen (Q3 2025: 107 Mio. Euro). Den Provisionsüberschuss steigerte die mBank getragen von hoher Kundenaktivität unter anderem im Wertpapiergeschäft um 2 % auf 142 Mio. Euro (Q3 2025: 139 Mio. Euro). Den Zinsüberschuss hielt sie mit 562 Mio. Euro trotz deutlich gesunkener Zinsen nahezu auf Vorjahresniveau (Q3 2025: 566 Mio. Euro). Einen deutlich positiven Beitrag leisteten Effekte aus Zinsabsicherungsinstrumenten, die im Fair-Value-Ergebnis ausgewiesen werden. Das Operative Ergebnis der mBank stieg im dritten Quartal um 25 % auf 366 Mio. Euro (Q3 2025: 294 Mio. Euro). Auch das Ergebnis nach neun Monaten ist exzellent: Es erhöhte sich um 33 % auf 1.060 Mio. Euro (9M 2025: 798 Mio. Euro).
Das Segment Firmenkunden (FK) steigerte seine Erträge im dritten Quartal um 5 % auf 1.264 Mio. Euro (Q3 2025: 1.203 Mio. Euro). Dazu trugen insbesondere das Wachstum im Kredit- und Einlagengeschäft sowie das weiterhin starke Kapitalmarktgeschäft bei. Das durchschnittliche Kredit- und Einlagenvolumen im FK-Segment erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal über alle Kundengruppen hinweg. Der Zinsüberschuss stieg dank des höheren Zinsniveaus und des gestiegenen Einlagen- und Kreditvolumens um 4 % auf 664 Mio. Euro (Q3 2025: 637 Mio. Euro). Gegenläufig wirkten höhere Refinanzierungskosten, die jedoch durch Erträge aus Absicherungsgeschäften im Fair-Value-Ergebnis mehr als ausgeglichen wurden. Der Provisionsüberschuss erhöhte sich leicht auf 358 Mio. Euro (Q3 2025: 353 Mio. Euro), insbesondere aufgrund gestiegener Erträge aus der Außenhandelsfinanzierung, vor allem im Garantiegeschäft, sowie aus dem Zahlungsverkehr. Unter dem Strich erhöhte sich das Operative Ergebnis des Segments trotz gestiegener Kosten und eines höheren Risikoergebnisses um 2 % auf 539 Mio. Euro (Q3 2025: 531 Mio. Euro). Nach neun Monaten lag es mit 1.597 Mio. Euro leicht unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums (9M 2025: 1.628 Mio. Euro).
Ausblick für 2026: Gewinnziel von mindestens 3,4 Mrd. Euro bestätigt
Auf Basis der Ergebnisse nach neun Monaten bestätigt die Commerzbank ihr Gewinnziel von mindestens 3,4 Mrd. Euro für das Gesamtjahr 2026. Bei den Erträgen rechnet die Bank unverändert mit rund 13,2 Mrd. Euro. Ihre Erwartung für den Zinsüberschuss passt die Commerzbank auf rund 8,5 Mrd. Euro an, nachdem sie bislang von rund 8,6 Mrd. Euro ausgegangen war. Grund hierfür ist der verstärkte Wettbewerb um Einlagen. Beim Provisionsüberschuss geht sie unverändert von einem Wachstum um rund 7 % auf rund 4,3 Mrd. Euro aus. Für den Beitrag aus dem Fair-Value-Ergebnis und den Sonstigen Erträgen erwartet die Commerzbank nun einen Wert von rund 0,4 Mrd. Euro statt wie zuvor von rund 0,3 Mrd. Euro. Die Kosten im Gesamtjahr sollen weiterhin rund 7,0 Mrd. Euro betragen. Das Ziel für die Cost-Income-Ratio inklusive Pflichtbeiträgen bleibt mit rund 53 % unverändert. Dies entspricht einer Cost-Income-Ratio von 51 % ohne Pflichtbeiträge. Auch an ihrer Erwartung für das Risikoergebnis von rund 850 Mio. Euro hält die Bank fest. Die CET1-Quote erwartet die Commerzbank zum Jahresende nach der Kapitalrückgabe weiterhin bei mehr als 14 %, die Nettoeigenkapitalrendite bei rund 12 %. Ihre am 8. Mai dieses Jahres kommunizierten Ziele der Strategie „Momentum 2030“ bestätigt die Bank.
Die Veranstaltungen des Tages im Überblick:
- 9.00 Uhr MEZ: Onlinetelefonkonferenz für Analystinnen und Analysten zu den Ergebnissen des dritten Quartals 2026 („listen-only“, in englischer Sprache)
- 10.30 Uhr MEZ: Onlinetelefonkonferenz für Journalistinnen und Journalisten zu den Geschäftszahlen des dritten Quartals 2026 (in deutscher Sprache; registrieren Sie sich bitte etwa 15 Minuten vor Beginn)
Die Unterlagen zum Geschäftsergebnis des dritten Quartals sowie des ersten Halbjahres 2026 können ab etwa 7.00 Uhr im Internet abgerufen werden.
Pressekontakt
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Über die Commerzbank
Mit ihren beiden Geschäftssegmenten – Firmenkunden sowie Privat- und Unternehmerkunden – bietet die Commerzbank als Universalbank ein umfassendes Portfolio an Finanzdienstleistungen. Sie ist die führende Bank im Firmenkundengeschäft in Deutschland und für den deutschen Mittelstand sowie starke Partnerin von rund 24.000 Firmenkundenverbünden und begleitet mit einem Anteil von rund 30 % den deutschen Außenhandel. Mit einer Präsenz in mehr als 40 Ländern ist die Commerzbank überall dort vertreten, wo ihre Mittelstandskunden, Großunternehmen sowie institutionelle Kunden sie benötigen. Zudem begleitet die Commerzbank internationale Kunden mit einem Geschäftsbezug zu Deutschland, Österreich oder der Schweiz sowie Unternehmen aus ausgewählten Zukunftsbranchen. Mit einem angelegten Vermögen von mehr als 400 Mrd. Euro ist die Commerzbank zugleich eine der führenden Banken für Privat- und Unternehmerkunden in Deutschland. Unter der Marke Commerzbank bietet sie mit ihrem Omnikanalansatz ein umfangreiches Leistungs- und Serviceangebot: online und mobil, telefonisch und per Video im Beratungscenter sowie persönlich an ihren rund 400 Standorten bundesweit. Unter der Marke comdirect bietet sie als digitale Hauptbank rund um die Uhr alle Kernleistungen und als Leistungsbroker Lösungen für das Sparen, Anlegen und Handeln mit Wertpapieren. Die polnische Tochtergesellschaft mBank S.A. ist eine innovative Digitalbank und betreut rund 6 Millionen Privat- und Firmenkunden überwiegend in Polen sowie in der Tschechischen Republik und der Slowakei.
Disclaimer
Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen. Dabei handelt es sich um Aussagen, die keine Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Solche Aussagen in dieser Mitteilung betreffen unter anderem die erwartete zukünftige Geschäftsentwicklung der Commerzbank, erwartete Effizienzgewinne und Synergien, erwartete Wachstumsperspektiven und sonstige Chancen für eine Wertsteigerung der Commerzbank sowie die erwarteten zukünftigen finanziellen Ergebnisse, Restrukturierungsaufwendungen und sonstige Finanzentwicklungen und -angaben. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen basieren auf aktuellen Planungen, Erwartungen, Schätzungen und Prognosen des Vorstands. Sie sind von einer Reihe von Annahmen abhängig und unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen wesentlich von jenen abweichen, die durch diese in die Zukunft gerichteten Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Solche Faktoren sind unter anderem die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und in anderen Regionen, in denen die Commerzbank einen erheblichen Teil ihrer Erträge erzielt und einen erheblichen Teil ihrer Vermögenswerte hält, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen zur Verbesserung des Geschäftsmodells, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement, Risiken aufgrund regulatorischer Änderungen sowie andere Risiken. In die Zukunft gerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Die Commerzbank ist nicht verpflichtet, die in dieser Mitteilung enthaltenen in die Zukunft gerichteten Aussagen auf den neuesten Stand zu bringen oder abzuändern, um Ereignisse oder Umstände zu reflektieren, die nach dem Datum dieser Mitteilung eintreten.