SEPA für Unternehmen

Der Standard für Ihren Zahlungsverkehr

Junge Frau, die einem Café mit Laptop  auf ihren Beinen arbeitet

Mit SEPA wurden Überweisungen und Lastschriften in Euro in ganz Europa standardisiert. SEPA steht für „Single Euro Payments Area“ (= einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum). Für Überweisungen und Lastschriften werden nicht mehr Kontonummer und Bankleitzahl, sondern IBAN und BIC verwendet, innerhalb Deutschlands reicht die IBAN.

SEPA, IBAN und BIC

Aufbau und Reihenfolge

Die Nummer für Ihr Konto - IBAN

Die „International Bank Account Number“ (IBAN) ist die neue Nummer für Ihr Konto. In Deutschland hat die IBAN 22 Stellen.

1. An den ersten beiden Stellen steht das Länderkürzel. Für Deutschland ist das DE.
2. Nach dem Länderkürzel folgen zwei Prüfziffern.
3. Es folgt die 8-stellige Bankleitzahl.
4. Am Ende stehen 10 Stellen für die Kontonummer.

Gut zu wissen

Ihre Kontonummer hat weniger als 10 Stellen?

Ist die Kontonummer kürzer und besteht nur aus neun, acht oder weniger Stellen, wird sie um sogenannte führende Nullen ergänzt. Das heißt: die Kontonummer wird so in das Feld geschrieben, dass sie rechts anschließt. Freie Felder davor, also links vor der Kontonummer, werden mit der Ziffer „0“ aufgefüllt.

Wie ändert sich meine Bankverbindung?

Kontonummer und Bankleitzahl bleiben gleich. Hinzu kommen lediglich die vier Ziffern davor: Das Länderkürzel DE für Deutschland und die individuelle zweistellige Prüffziffer.

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an uns. Ihr persönlicher Berater hilft Ihnen gerne weiter.

Aufbau und Reihenfolge

BIC - International standardisierter Code

BIC, der „Business Identifier Code“, ist ein international standardisierter Code für die weltweit eindeutige Identifikation von Banken und Unternehmen. Er ist vergleichbar mit der in Deutschland benutzen Bankleitzahl.

  1. Standardkürzel des Banknamens (Commerzbank = COBA)
  2. Länderkennung (Deutschland = DE)
  3. Regionaler Standort (z.B. Frankfurt = FF)
  4. Bank-Filiale (optional)

Wissenswertes

Wo finde ich IBAN und BIC

Bei einer SEPA-Überweisung kommen IBAN und BIC zum Einsatz. Hier erklären wir Ihnen, an welcher Stelle bei beleghaften Überweisungen Sie die beiden Codes finden und eintragen müssen

  1. Auf Ihrer Commerzbank Girocard und Kreditkarte: IBAN und BIC finden Sie als Aufdruck auf Ihren Kreditkarten sowie der Commerzbank Girocard.
  2. Im Online Banking: Die IBAN für Ihr Konto finden Sie im Online Banking unter „Finanzübersicht“.
  3. Auf dem Kontoauszug: IBAN und BIC stehen jeweils oben rechts auf Ihrem Kontoauszug.
  4. Auf Rechnungen oder Überweisungsvordrucken: Die jeweilige IBAN Ihres Zahlungsempfängers finden Sie auf deren Rechnung oder Überweisungsvordrucken.

SEPA im Geschäftsalltag

Gläubiger-ID & Mandatsverwaltung

Die Gläubiger-ID beantragen

Vereinbarungen mit Zahlungspflichtigen zum Einzug von Forderungen mittels Lastschriften müssen in Form eines SEPA-Mandates geschlossen werden.

Um SEPA-Lastschriften einreichen zu können, benötigen Sie eine Gläubiger-Identifikationsnummer (Gläubiger-ID). Diese muss jeder Lastschrift mitgegeben werden und dient zur eindeutigen Identifikation des Zahlungsempfängers. Die Beantragung der Gläubiger-ID ist für Sie kostenfrei und kann nur auf der Internetseite der Deutschen Bundesbank erfolgen. Hier können Sie Ihre Gläubiger-ID gleich jetzt beantragen.

Mandatsverwaltung

Für jedes SEPA-Lastschriftmandat benötigen Sie neben der Gläubiger-ID eine eindeutige Mandatsreferenz. Diese wird von Ihnen selbst festgelegt. Zum Beispiel können Sie die jeweilige Kunden- oder Vertragsnummer einsetzen. Die Mandatsreferenz darf maximal 35 alphanumerische Zeichen umfassen.

Wir empfehlen Ihnen, einen Prozess für die Verwaltung Ihrer Lastschriftmandate einzurichten. Die Original-Mandate Ihrer Kunden müssen Sie aufbewahren und auf Verlangen vorzeigen können.

SEPA auf einen Blick:

SEPA-Lastschriften

Informationen zu Basis- und Firmenlastschriften.

Die SEPA-Firmenlastschrift

Das Abbuchungsauftrags-Verfahren endete bereits am 01.02.2014. Seit diesem Zeitpunkt werden Lastschriften im Abbuchungsauftrags-Verfahren nicht mehr ausgeführt. An seine Stelle ist das SEPA-Firmenlastschrift-Verfahren getreten. Wenn als neues Zahlungsverfahren ein Firmenlastschriftmandat vereinbart werden soll, muss dieses neu eingeholt werden.

Die SEPA-Basislastschrift

Die bisherigen Lastschriftverfahren wurden auf die neuen SEPA-Formate umgestellt. Wir haben die wichtigsten Änderungen für Sie zusammengefasst.

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an uns. Ihr persönlicher Berater hilft Ihnen gerne weiter.

Standards und Datenformate

Electronic Banking-Software und SEPA-Fähigkeit

Mit der Einführung von SEPA gelten verbindlich neue Standards für Datenformate. Sie betreffen insbesondere Datenfelder und Feldlängen. Seit dem Ende der Übergangsfrist dürfen Banken von Unternehmerkunden Aufträge im alten DTA-Format nicht mehr entgegennehmen. Seit diesem Zeitpunkt muss der elektronische Zahlungsverkehr auf das XML-Format (Extensible Markup Language) umgestellt sein. Die Commerzbank nimmt nach dem 01.08.2014 bei geschäftlich genutzten Konten keine DTA-Formate mehr entgegen.

Das XML-Format besitzt gegenüber dem DTA-Format zusätzliche Datenfelder, der Verwendungszweck hat nur noch eine maximale Länge von 140 Stellen. Ausführliche Informationen finden Sie auf Seite 8 der Informationsbroschüre für SEPA.

HBCI-Software

Falls Sie eine HBCI-Software nutzen, finden Sie hier nähere Angaben zu den uns bekannten SEPA-fähigen Softwareversionen und die entsprechenden Kontaktmöglichkeiten zu den jeweiligen Anbietern bereitgestellt.

Wichtige Informationen

Weitere wesentlichen Informationen zum Herunterladen und Ausdrucken

SEPA auf einen Blick:

Häufige Gründe bei Dateirückgabe: