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30. November 2009

Commerzbank setzt auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz:

• Ökostrom-Anteil ab 2010 bei 90%, Senkung der CO2-Emissionen um 30% bis 2011• klima:coach berät Firmenkunden bei Energieeffizienz• Kompetenz-Zentrum für Erneuerbare Energien Marktführer in Deutschland• Bereits heute führende Rolle im Emissionshandel• Annuscheit: „Wir werden unsere Aktivitäten im Rahmen unserer Klimastrategie weiter forcieren“

Die Commerzbank hat heute in einem "Klimagespräch" ihre Klimastrategie vorgestellt. "Wir nehmen unsere Verantwortung, an Lösungen für gesamtgesellschaftliche Herausforderungen mitzuwirken, auch beim Thema "Klimaschutz" wahr", sagte Frank Annuscheit, als Vorstand der Commerzbank unter anderem zuständig für Organisation und Umweltmanagement der Bank. So wurden die Umweltmanagement-Systeme im Zuge der Integration der Dresdner Bank operativ zusammengeführt und bereits Mitte 2009 wurde das Zertifikat für die neue Commerzbank bestätigt. Ab dem 1. Januar 2010 beträgt die Ökostromquote für beide Häuser 90 %. Darüber hinaus wurde der sogenannte CO2-Fußabdruck (Carbon Footprint) der neuen Bank ermittelt und darauf aufbauend das CO2-Reduktionsziel für 2011 festgelegt. Annuscheit unterstrich: "Wir werden unsere Aktivitäten beim Klimaschutz weiter forcieren. Ganz oben auf der Agenda steht zum Beispiel das Thema "Klimaneutralität" der neuen Commerzbank." Annuscheit weiter: "Aber nicht nur durch unser nachhaltiges Umweltmanagement sondern auch mit innovativen Produkten tragen wir zum Klimaschutz bei."

Minderung der Treibhausgasemissionen

Die Commerzbank will ihre Treibhausgasemissionen bis 2011 gegenüber dem Basisjahr 2007 um 30% senken und das Unternehmen in der Folgezeit schrittweise klimaneutral stellen. Mit der Senkung der CO2-Emissionen aus dem Stromverbrauch ab dem Jahr 2010 um 130.000 Tonnen CO2 pro Jahr ist ein erster großer Schritt dorthin bereits getan. Diese CO2-Reduzierung entspricht in etwa dem jährlichen strombedingten CO2-Ausstoß der Stadt Mainz.

Bereits seit dem 1. Januar 2008 wird das Commerzbank-Hochhaus ausschließlich mit Ökostrom aus Erneuerbaren Energien versorgt. ¿Diese Umstellung hat unsere strombedingten CO2-Emissionen in Frankfurt um knapp 14% und in Deutschland um 6% verringert¿, betonte Annuscheit. In dem kürzlich verliehenen Green-Building-Award der Stadt Frankfurt für die Commerzbank-Zentrale sieht er eine Bestätigung für das betriebliche Umwelt- und Klimaengagement der Commerzbank.

Klimafreundliche Produkte und Dienstleistungen im Kerngeschäft

Vorgestellt wurden beim ¿Klimagespräch¿ auch klimarelevante Geschäftsfelder wie die Finanzierung Erneuerbarer Energien, der von der Dresdner Bank übernommene Emissionshandel und das Beratungstool klima:coach der Mittelstandsbank.

Das Center of Competence Renewable Energies (CoC RE) zählt zu den weltweit zehn größten Finanzierern von Erneuerbaren Energien. Dr. Jan-Philipp Gillmann, Mitleiter des CoC RE: "Unser Portfolio umfasste 2008 bereits rund 4 Mrd. Euro. Bei den Projekten entfielen etwa 70% auf Windenergie, circa 20% auf Solarenergie und die restlichen 10% verteilten sich unter anderem auf Bioenergie und Wasserkraft." Mit den von der Commerzbank in Deutschland bisher finanzierten Windenergieanlagen werden hierzulande jährlich Emissionen in Höhe von 8,6 Mio. t CO2 eingespart. "Dies entspricht etwa 10% der gesamten Reduktion von CO2-Emissionen durch Erneuerbare Energien in Deutschland", hob Gillmann hervor. Das CoC RE ist weltweit tätig, auch in Ländern, die im Bereich Erneuerbarer Energien erst am Anfang stehen. So arrangierte es beispielsweise jüngst in führender Rolle die Finanzierung des ersten Windparks in der Republik Zypern. Diese Anlage wird zukünftig etwa 8% des Energiebedarfs des Landes decken.

Eines der zentralen Instrumente zur Begrenzung des Klimawandels ist der Handel mit CO2-Emissionsrechten. Ein eigenes Team für den Emissionshandel konnte sich innerhalb der vergangenen fünf Jahre als einer der weltweit führenden Anbieter von Klimaschutzlösungen etablieren. Die weitere Entwicklung hängt stark von politischen Vorgaben ab, wie zum Beispiel dem im Dezember in Kopenhagen stattfindenden Weltklimagipfel. Ingo Ramming, Co-Head der Commodity Solutions Group, ist jedoch optimistisch: "Wir erwarten auch in der Zukunft ein starkes Wachstum. Der Emissionshandel ist das ideale Instrument, um Treibhausgase zu den niedrigsten Kosten zu reduzieren."

Als neue innovative Dienstleistung wurde im ersten Quartal 2009 der klima:coach der Mittelstandsbank am Markt eingeführt - das erste Finanzprodukt seiner Art in Deutschland. Der klima:coach stellt sowohl Klima- als auch Finanzexpertise für mittelständische Kunden bereit. So analysiert er die Energieeffizienz und CO2-Intensität der Unternehmensprozesse und vergleicht diese anhand von Benchmarks mit branchenähnlichen Unternehmen. Auf dieser Datenbasis zeigt er Einsparpotenziale auf und liefert individuell auf das Unternehmen zugeschnittene Handlungs- und Finanzierungsempfehlungen. Markus Plöger, Produktmanager des klima:coach: "Klima war gestern noch ein Thema im Wetterbericht, morgen ist es ein Thema in ihrer Unternehmensbilanz."

Kommunikation zum Klimaschutz

Die Commerzbank nutzt zahlreiche Wege, um ihre Mitarbeiter und die Öffentlichkeit für das Thema Klimawandel zu sensibilisieren. Dazu gehören eigene Initiativen, wie die Veranstaltungsreihe "UnternehmerPerspektiven", vielfältige Kunden- und Mitarbeiterinformationen sowie Mitgliedschaften in Klimaschutzinitiativen wie dem Carbon Disclosure Project, dem "Finanz-Forum: Klimawandel" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung sowie der "Aktionswoche Klima und Finanzen" des Bundesumweltministeriums.


Kontakt:
Michael Machauer, 069 263-57079

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