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25. November 2009

Commerzbank: Ertrags- und Ergebnisziele der "Roadmap 2012" erneut bestätigt

• Blessing: "Wir kommen gut voran und setzen unsere Strategie konsequent um"

Die Commerzbank hat anlässlich ihres heutigen Investors' Day ihre Ziele für 2012 erneut bestätigt. "Wir kommen gut voran und die 'Roadmap 2012' steht unverändert", sagte Martin Blessing, der Vorsitzende des Vorstands der Commerzbank. "Wir setzen unsere Strategie konsequent und in Teilen sogar schneller um als ursprünglich geplant. Das ist auch eine Antwort auf die Herausforderungen der Finanzmarktkrise."

2009 werden krisenbedingte Belastungen (Risikovorsorge und Wertkorrekturen auf Wertpapiere) insgesamt deutlich unter der Planung bleiben. Allerdings haben sich zwischen den Positionen Verschiebungen ergeben, auch als Folge der Gründung der Portfolio Restructuring Unit. "Wir werden 2010 noch Belastungen aus der Finanzmarktkrise sehen. Sie werden aber weiter sinken. Für das Jahr 2012 erwarten wir eine Risikovorsorge von rund 2 Milliarden Euro", sagte Stefan Schmittmann, im Vorstand der Commerzbank für die Risikosteuerung verantwortlich.

"Die Brutto-Erträge sollen 2012 bei knapp unter 14 Milliarden Euro liegen, die Kostenbasis soll weniger als 8 Milliarden Euro betragen. Das gibt uns die Grundlage für ein operatives Ergebnis von über 4 Milliarden Euro und damit für eine Nach-Steuer-Rendite von mehr als 12%", sagte Finanzvorstand Eric Strutz.

Die Commerzbank erwartet aus der Dresdner Bank-Übernahme jährliche Kostensynergien von rund 2,4 Milliarden Euro, das sind pro Jahr 500 Millionen Euro mehr als ursprünglich geplant. Die Synergien werden ab 2013 in vollem Umfang wirksam. Ursache dafür sind Einsparungen in der Abwicklung, bei Flächen- und Raumkosten sowie Größenvorteile im Einkauf. Dazu kommt die bereits umgesetzte verstärkte Fokussierung in den kapitalmarktnahen Bereichen.

Die zur Realisierung der Synergien erforderlichen Aufwendungen erhöhen sich dadurch um einmalig rund 500 Millionen Euro. "Wir investieren einmal 500 Millionen Euro und sparen so Jahr für Jahr 500 Millionen Euro zusätzlich. Eine Investition, die sich lohnt", sagte Strutz. Die Kosten der Integration belaufen sich auf insgesamt rund 2,5 Milliarden Euro.


Pressekontakt:

Reiner Roßmann: +49 69 1 36 4 66 46
Simone Fuchs: +49 69 1 36 4 49 10

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