• Was kosten Pflasterarbeiten?

    Was kosten Pflasterarbeiten?

    Preisliste, Rechenbeispiele und mehr

Pflasterarbeiten: Kosten und Möglichkeiten im Überblick

Ob Einfahrt, Gartenwege oder Terrasse: Pflasterarbeiten sind gefragt. Dies begründet sich in erster Linie in der schönen Optik und in der hohen Funktionalität. Möchten Sie auch Ihr Grundstück pflastern lassen und so verschönern? Hier erfahren Sie, mit welchen Preisen und Kosten Sie bei Pflasterarbeiten rechnen müssen. Darüber hinaus informiert Sie der Ratgeber über das Pflastern im Allgemeinen und was es dabei zu berücksichtigen gilt.


Sollen Sie sich für das Pflastern von Einfahrt oder Terrasse entscheiden?

Pflasterarbeiten ermöglichen Ihnen, eine ganz neue Nutzung von Terrasse und Einfahrt. Sorgfältig durchgeführt begeistern Pflasterarbeiten durch eine lange Haltbarkeit und eine schöne Optik. Über Wege mit Pflastersteinen gelangen Sie sauberen Fußes in Ihr Zuhause. Das Pflastern Ihrer Terrasse verwandelt den Außenbereich in eine leicht zu reinigende Wohlfühlzone. Pflasterarbeiten sind daher eine tolle Möglichkeit, den Boden zu begradigen und gut befahr- sowie begehbar zu machen. Doch Pflasterarbeiten können auch erheblich in die Kosten gehen. Durch ein geschicktes Vorgehen ist es möglich, Geld zu sparen.

Pflastersteine oder lieber Asphalt?

Oft wägen Verbraucher zwischen Pflastersteinen und Asphalt ab. Zwischen beiden Bodenbelägen gibt es deutliche Unterschiede. So sehen Pflastersteine eleganter aus als eine Asphaltfläche. Der Asphalt versiegelt komplett den Boden, weswegen Ablaufrinnen und eine Versickerungsanlage notwendig werden. Dafür ist der Asphalt jedoch sehr pflegeleicht. Kein Unkraut dringt durch ihn durch. Darüber hinaus hält er oft bis zu 30 Jahren. Bei Pflastersteinen hängt die Haltbarkeit von der Art der Steine ab. Im Hinblick auf die Kosten ist der Unterbau von Asphaltflächen aufwendiger als von Flächen mit Pflastersteinen. Die Kosten pro Quadratmeter können beim Asphalt daher höher liegen. Dafür sind Pflege- und Instandhaltungsaufwand erheblich geringer. Kurzum: Wenn Ihnen die Optik nicht so wichtig ist und Sie für sehr große Flächen einen Bodenbelag suchen, ist Asphalt eine gute Wahl. Ansonsten empfehlen sich schon allein wegen der Optik Pflastersteine.

Pflastern oder Asphalt: Vorteile und Nachteile

Welche Pflastersteine gibt es und was sind ihre Preise?

Die Auswahl an Pflastersteinen ist umfangreich. Grob lassen sie sich in die Kategorien Betonsteine und Natursteine unterteilen. Zu beiden Kategorien gehören jeweils diverse Unterarten, die sich im Preis stark unterscheiden können.

Infografik: Welche Pflastersteine gibt es?

Wie kommen die unterschiedlichen Preise zustande?

Der Preis von Pflastersteinen hängt von diversen Faktoren ab. Hier sind die wichtigsten Faktoren:

  • Materialqualität
  • Form und Größe
  • Stärke
  • Oberflächenart und Beschichtung
  • Witterungsbeständigkeit
  • Belastbarkeit
  • Versickerung
  • Farbe oder Nuancen
  • Seltenheitsgrad
Preisunterschiede bei Pflastersteinen
Tipp: Die Oberflächenstruktur der Pflastersteine beeinflusst die Kosten

Wie wirkt sich die Oberflächenstruktur auf die Kosten aus?

Umso stärker der Stein bearbeitet wurde, umso teurer ist er. Für Beton- und für Natursteine kommen spezielle Oberflächenbearbeitungen und Beschichtungen zum Einsatz. So kann das Material hydrophobiert worden sein, wodurch es weniger Wasser aufnehmen und sich dadurch die Lebensdauer verlängern kann. Darüber hinaus verschmutzen solche Steine weniger.

Ihnen fehlt das nötige Kleingeld für hochwertige Pflastersteine, Sie wollen bei der Qualität jedoch keine Abstriche machen? Eine neue Einfahrt Terrasse, können Sie kostengünstig mit einem Mödernisierungskredit finanzieren. So können Sie Ihr Projekt schnell und einfach in die Tat umsetzen. Der Clou dabei: Der Modernisierungskredit wird nicht ins Grundbuch eingetragen.

Welche Vorteile und Nachteile haben Betonsteine und Natursteine?

Beton- und Natursteine haben bestimmte Vor- und Nachteile hinsichtlich entscheidender Kaufkriterien. Am besten wägen Sie diese gegeneinander ab, um die für Sie beste Lösung zu finden.

  • Kosten: Beton ist preiswerter als Naturstein.
  • Vielfalt im Design: Da Betonsteine produziert werden, gibt es die unterschiedlichsten Formen und Farben. Bei Naturstein ist die Designvielfalt limitierter.
  • Maßgenauigkeit: Betonsteine sind maßgenau, wohingegen es bei Natursteinen Abweichen geben kann. Es ist ein Naturmaterial.
  • Verlegbarkeit: Betonsteine sind so einfach zu verlegen, dass diesen Job auch ein Laie übernehmen kann. Das Verlegen der Natursteine ist aufwendiger.
  • Lebensdauer: Bei Betonsteine hängt die Haltbarkeit stark von der Qualität ab. Nach Erfahrungswerten ist sie jedoch kürzer als bei Natursteinen.
  • Befestigung: Betonsteine verrutschen gelegentlich, was eine Randbefestigung unerlässlich macht. Natursteine liegen sicherer.
  • Rutschfestigkeit: Betonsteine bleiben auch bei gefrierender Nässe noch rutschfest. Bei Natursteinen kann dies anders sein. Spezielle Oberflächenbehandlungen verschaffen Abhilfe.

Welche Verlegmuster gibt es beim Pflastern?

Die Auswahl an Verlegemuster ist umfangreich. Einige Muster sind aufwendiger zu verlegen als andere. Ein Profi kann Ihnen jedoch unterschiedlichste Verlegemuster anbieten.

Hier ein paar Beispiele für beliebte Verlegemuster:

  • Reihen- oder Läuferverband
  • Diagonalverband
  • Ellenbogenverband
  • Fischgrätverband
  • Mittelstein
  • Block- oder Parkettverband
  • Schuppenbogenverband
  • Segmentbogenverband
Infografik: Verschiedene Verlegmuster beim Pflastern
Infografik: Verschiedene Verlegmuster beim Pflastern

Kosten für Pflasterarbeiten: Lohnt sich Eigenregie oder sollte lieber der Fachmann ran?

Ob Einfahrt oder Terrasse: Das Verlegen von Pflastersteinen ist eine aufwendige Arbeit, die Zeit, Mühe und Kraft kostet. Zudem ist ein gewisses Maß an Fachwissen und handwerkliches Geschick gefragt. Es ist daher ratsam, sich gut zu überlegen, ob Sie selbst die Pflastersteine verlegen möchten. Es reicht nicht aus, Steine auf den Boden zu legen. Denn Sie müssen vor der Pflasterung einen Bodenausgleich durchführen. Im Anschluss planen Sie, in welchem Muster die Steine verlegt werden. Teilweise kommt Bindematerial zum Einsatz. Wer diese anspruchsvolle und zeitaufwendige Arbeit selbst vornehmen kann, spart an Arbeitskosten. Ansonsten ist es ratsamer, einen Profi zu beauftragen. Wer beim Verlegen in Eigenregie nämlich Fehler macht, muss sie im Nachhinein kostenaufwendig ausbessern. Am Ende kann dies dann teurer sein, als von Anfang an einen Profi die Arbeit machen zu lassen.

Welche Faktoren beeinflussen die Kosten für das Pflastern?

Zwei Faktoren bestimmen maßgeblich die Kosten für Pflasterarbeiten:

Kostenfaktoren für das Pflastern: Arbeitszeit

Arbeitszeit

Neben der Arbeitszeit für das Verlegen der Pflastersteine müssen hierbei auch die vorbereitenden Arbeitsschritte berücksichtigt werden. Dazu zählen zum Beispiel das Ausheben des Bodens, das Ausfüllen des Unterbaus mit Schotter sowie das Auslegen des Splittbetts.

Kostenfaktoren für das Pflastern: Material

Material

Die Materialkosten werden in der Regel pro Quadratmeter berechnet. Zusätzlich zu den Pflastersteinen müssen je nach Bedarf auch Kosten für Schotter, Split und Randsteine einkalkuliert werden.

An einem kleinen Beispiel lässt sich dies gut darstellen

Familie Meier plant die Pflasterung der Einfahrt. Als Erstes muss der Bereich vorbereitet werden, denn ohne Unterbau ist kein Verlegen möglich. Im ersten Schritt erfolgt ein Bodenaushub von rund 40 cm Tiefe. Oft ist hierfür ein kleiner Bagger erforderlich, der rund 100 € pro Tag kostet. Anschließend wird der Aushub abtransportiert, was wiederum circa 5 € pro m² kosten wird. Dann können hierzu noch Anfahrtskosten für das Abfuhrunternehmen kommen. Engagiert dafür Familie Meier einen Profi, übernimmt er all diese Aufgaben zumeist im Rahmen eines Komplettpreises. Ist alles vorbereitet, erfolgt das Verlegen der Pflastersteine.

Die Materialkosten setzen sich aus verschiedenen Posten zusammen. Neben den Pflastersteinen benötigt Familie Meier Schotter und Split, um den Unterbau auszufüllen. Auf diese Weise wird der Untergrund stabil, sodass die Steine darauf gut halten. Für etwaige Oberflächenbehandlungen der Steine fallen weitere Kosten an.

Wie hoch sind die Kosten für das Pflastern einer Einfahrt?

Rechenbeispiel: Kosten für das Pflastern einer Einfahrt

Bei einer Einfahrt von einer Größe von 60 m² (10x6cm) Läge der Preis bei ca. 6.700 €.

Wie hoch sind die Kosten für das Pflastern einer Terrasse?

Rechenbeispiel: Kosten für das Pflastern einer Terrasse

Bei einer Terrasse von einer Größe von 20 Quadratmeter läge der Preis für das Pflastern daher bei ca. 2.300 €.


5 Tipps für Planung und Einsparungen bei Pflasterarbeiten

Tipp zu Pflasterarbeiten: Materialauswahl

Wählen Sie die richtigen Materialien

Ein seltener Naturstein treibt die Kosten stark nach oben. Suchen Sie sich hingegen einen preiswerten Betonstein aus, können Sie erheblich bei der Pflasterung der Einfahrt oder Terrasse sparen.

Tipp zu Pflasterarbeiten: Arbeitskosten

Reduzieren Sie die Arbeitskosten

Selbst wer handwerklich wenig geschickt ist, kann beispielsweise den Aushub für den Unterbau der Einfahrt übernehmen. Auf diese Weise sparen Sie. Für das Verlegen selbst beauftragen Sie Handwerker.

Tipp zu Pflasterarbeiten: Grundfläche

Minimieren Sie die Größe der zu verlegenden Fläche

Überlegen Sie vorab gut, wie groß die zu verlegende Fläche tatsächlich sein muss. Ist eine Einfahrt von 50 m² erforderlich oder reichen nicht auch 30 m² aus? Den Rest füllen Sie mit Kies aus.

Tipp zu Pflasterarbeiten: Sonderrabatte

Verhandeln Sie Sonderrabatte

Eine weitere Möglichkeit, die Materialkosten zu minimieren, ist die Nutzung von Rabatten. Teilweise können Sie Restbestände von Pflastersteinen für Einfahrt oder Terrasse aufkaufen. So kaufen Sie die Steine zu besonders geringen Preisen ein.

Tipp zu Pflasterarbeiten: Finanzierung

Finanzieren Sie clever

Die Pflasterung von Einfahrt oder Terrasse kann den Kontostand stark belasten. Bevor Sie zum Zahlen der Rechnungen Ihren Dispokredit beanspruchen, sollten Sie alternative Finanzierungsmöglichkeiten bedenken. Ein spezieller Modernisierungskredit oder ein Ratenkredit bieten Ihnen niedrigere Zinssätze, wodurch Sie gegebenenfalls Kosten einsparen können.


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