China – Offizielle PMIs deuten auf weitere Schwäche hin

Die Dynamik im verarbeitenden Gewerbe hat im November erneut nachgelassen. Noch besorgniserregender ist der Rückgang des Dienstleistungsindexes.

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Tommy Wu

Commerzbank Economic Research

30. November 2023

Die Dynamik im verarbeitenden Gewerbe hat im November erneut nachgelassen. Noch besorgniserregender ist der Rückgang des Dienstleistungsindexes, der zum ersten Mal in diesem Jahr unter die neutrale Marke von 50 fiel. Die jüngsten staatlichen Hilfen für den Immobiliensektor und die höheren Steuerausgaben werden das Wachstum Anfang 2024 ankurbeln. Aber wahrscheinlich sind weitere Maßnahmen erforderlich, um das Wachstum im nächsten Jahr zu stützen.

Die offiziellen Einkaufsmanagerindizes für den Monat November gaben Anlass zur Sorge über den Zustand der chinesischen Wirtschaft. Der PMI des verarbeitenden Gewerbes befindet sich weiter im kontraktiven Bereich bei 49,4 (nach 49,5 im Oktober). Dieser Index war damit 2023 nur einen einzigen Monat, nämlich im September, oberhalb der neutralen Marke von 50 (Chart 1). Das verarbeitende Gewerbe in China konnte daher offenbar nach dem anfänglichen Aufschwung im Zuge der Wiedereröffnung nach der Corona-Pandemie den Kurs nicht halten. Die Daten deuten darauf hin, dass sowohl die Inlands- als auch die Auslandsnachfrage schwach geblieben sind. Außerdem haben große Unternehmen weiterhin besser abgeschnitten als kleine und mittlere.

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