Deutschland – Leichter Aufwind für den Early Bird

Unser Frühinidikator für die deutsche Wirtschaft hat im Januar um 0,08 Punkte zugelegt und damit den Rückgang im Dezember wieder wettgemacht.

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Dr. Ralph Solveen

Commerzbank Economic Research

9. Februar 2024

Ausschlaggebend hierfür war eine etwas bessere Auslandskonjunktur. Mit -0,21 Punkten liegt der Early Bird aber weiterhin eindeutig im negativen Bereich und macht damit wenig Hoffnung auf eine baldige Erholung der deutschen Wirtschaft.

Nach dem deutlichen Rückgang im Dezember hat der Early Bird im Januar wieder um 0,08 Punkte von -0,29 auf -0,21 Punkte zugelegt. Ausschlaggebend für den besseren Januar-Wert war, dass alle drei in dem Indikator berücksichtigten Einkaufsmanagerindizes für die Industrie (USA, Euroraum ohne Deutschland und China) gestiegen sind. Das außenwirtschaftliche Umfeld stellt sich also nicht mehr ganz so negativ dar wie im Vormonat. Zudem hat der Gegenwind vom Devisenmarkt etwas abgenommen. So war der Indikator der preislichen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft – der reale Außnewert einer fiktiven D-Mark – im Januar kaum noch höher als vor einem Jahr. In den Monaten zuvor hatte hier ein recht deutlicher Anstieg zu Buche gestanden. Teilweise ausgeglichen wurden diese positiven Faktoren durch einen wegen der fallenden Inflationsrate höheren kurzfristigen Realzins ...

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