Gesetz zur gleichberechtigten Teilhabe Gesetz zur gleichberechtigten Teilhabe

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Zielquoten zum "Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst", Umsetzung bis Ende 2021

Zielquote für die erste und zweite Führungsebene

Das 2015 in Kraft getretene „Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst" sieht vor, dass börsennotierte und/oder mitbestimmte Unternehmen Zielquoten für Frauen in Führungspositionen auf der ersten und zweiten Führungsebene festsetzen. Spätestens zum 30. September 2015 mussten die Zielquoten und Fristen intern erstmals festgelegt und veröffentlicht werden. Diese Fristen durften nicht länger als bis zum 30. Juni 2017 dauern. Für alle folgenden Fristen gilt ein maximaler Zeitraum von fünf Jahren.

Im Mai 2017 hat der Vorstand neue Zielquoten für die Commerzbank AG festgelegt. Für die erste Führungsebene ist die Zielquote 17,5 Prozent (Stand 12/2016 = 15.2 Prozent), für die zweite Führungsebene 20 Prozent (Stand 12/2016 = 14,9 Prozent). Für die Zielquote gilt eine Zielerreichungsfrist bis zum 31.12.2021. Die Commerzbank verfolgt damit weiter das klare Ziel, den Anteil von Frauen in Führungspositionen kontinuierlich zu steigern.

Zielquote für die weibliche Besetzung auf Vorstandsebene

Im Hinblick auf die gesetzlich festzulegende Quote von Frauen im Vorstand der Commerzbank AG hat der Aufsichtsrat eine Zielgröße von mindestens einem weiblichen Mitglied bis zum 31. Dezember 2021 festgelegt. Dieses Ziel wurde bereits erreicht: Dr. Bettina Orlopp ist mit Wirkung zum 1. November 2017 Mitglied des Vorstands der Commerzbank AG. Sie ist dort zuständig für die Themen, für die sie seit Mai 2016 als Generalbevollmächtigte zuständig war: Compliance, Human Resources und Legal. Damit beträgt der Frauenanteil im Vorstand der Commerzbank AG 14,3 Prozent.

Zielquote für die weibliche Besetzung des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat der Commerzbank hat beschlossen, einen Frauenanteil im Aufsichtsrat von mindestens 30 Prozent zu erfüllen. Dies entspricht der in § 96 Absatz 2 Aktiengesetz festgelegten Quote. Derzeit beträgt der Frauenanteil im Aufsichtsrat 33 Prozent. Der Aufsichtsrat der Commerzbank AG hat sich zudem in seiner Geschäftsordnung und im Anforderungsprofil für Aufsichtsratsmitglieder dafür ausgesprochen, dass bei den Vorschlägen zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern auf Vielfalt geachtet und dabei insbesondere eine angemessene Berücksichtigung von Frauen angestrebt werden soll.

Frauenförderung hat für Commerzbank seit Jahren sehr hohe Bedeutung

Ungeachtet der gesetzlichen Regelung ist das Thema "Frauenförderung" für die Commerzbank seit vielen Jahren sehr wichtig. Im Jahr 2010 haben wir das Projekt "Frauen in Führungspositionen" ins Leben gerufen und seitdem die Zahl der Frauen in Führungspositionen kontinuierlich gesteigert. Heute (Stand 12/2017) haben wir konzernweit mit 30,7 Prozent über alle Führungsebenen unsere ursprüngliche Zielquote bereits übertroffen.

Mit verschiedenen Maßnahmen unterstützen wir Frauen aktiv auf ihrem Weg in die Führungsaufgabe. Diesen erfolgreichen Weg wird die Commerzbank fortsetzen. Denn für die Commerzbank ist immer klar gewesen: Eine Position wird nach Kompetenz und Qualifikation besetzt, nicht nach Geschlecht. Dieser Überzeugung werden wir nach wie vor folgen.

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