ComStage LevDAX x2 TRN UCITS ETF

Innerhalb Europas favorisieren wir den deutschen Markt

Votum: Starker Kauf

Eine Beschreibung der Risiken dieser Anlage finden Sie in der Wesentlichen Anlegerinformation (gesetzliche Pflichtinformation).

Highlights

  • Sämtliche Erträge des Fonds werden thesauriert und erhöhen damit die Performance
  • Synthetische Index-Nachbildung
  • Geringe Handelsspanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs

09.11.2017

Investmentansatz

Anlageziel des ComStage LevDAX x2 TRN UCITS ETF

Der ComStage LevDAX x2 TRN UCITS ETF ist ein börsengehandelter Investmentfonds (Exchange Traded Fund). Das Anlageziel des ETF besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des LevDAX x2 TR Index anknüpft. Der von der Deutsche Börse AG berechnete Index ist ein an die Entwicklung des deutschen Leitindex DAX® gekoppelter Strategieindex, der auf Indexebene die tägliche Performance einer Anlage mit einem zweifachen Hebel auf den DAX® Index abbildet. Das bedeutet, dass eine prozentuale Veränderung im Basisindex grundsätzlich zu einer ungefähr doppelten prozentualen Veränderung im Index führt.

Bei der Berechnung des Strategieindex werden neben den Kurswerten der in ihm enthaltenen Unternehmen auch Dividenden- und Bonuszahlungen abzüglich der Quellensteuer berücksichtigt.

Synthetische ETF Struktur

Dieser ETF wird über die swapbasierte Replikationsmethode (Nachbildung) abgebildet. Das bedeutet, swapbasierte ETFs investieren in der Regel nicht in die Bestandteile des abzubildenden Index. Vielmehr gibt es ein sogenanntes Trägerportfolio, welches in der Zusammensetzung deutlich vom abzubildenden Index abweichen kann. Um die Differenz in der Wertentwicklung zwischen dem Trägerportfolio (sogenannter Basket) und dem abzubildenden Index auszugleichen, schließt der Fonds mit der Commerzbank einen Tauschvertrag (sogenannter Index-Swap) ab.

Hieraus ergeben sich sowohl für die Commerzbank als auch für den Fonds Zahlungsverpflichtungen. Entwickeln sich beispielsweise die im Index enthaltenen Wertpapiere besser als die vom Fonds erworbenen, ist die Commerzbank verpflichtet, den Unterschied in der Wertentwicklung an den Fonds zu zahlen.

Der Hauptgrund der synthetischen Replikation ist, dass durch das Swap-Geschäft die Abweichung (der Tracking Error) zwischen der Wertentwicklung des Index und der des ETFs in der Regel nur sehr gering ist. Gerade bei sehr breiten oder illiquiden Marktindizes können synthetische ETFs unter anderem durch ihre Kostenoptimierung Vorteile bieten. So machen Handelsrestriktionen, unterschiedliche Zeitzonen und auch steuerliche Aspekte eine physische Replikation schwierig.

Commerzbank als zuverlässiger Swap-Partner

Forderungen des ETF gegen den Swap-Partner unterliegen dem Risiko der Insolvenz des Swap-Partners. Der Swap-Partner für die ETFs von ComStage ist die Commerzbank. Bei ComStage ETFs liegt dieses Risiko aufgrund einer vollständigen Besicherung durch deutsche Staatsanleihen bei 0%.

Wertentwicklung 5 Jahre

Ladevorgang...

Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft.

Quelle: FactSet

Zahlen und Fakten

Stammdaten
Fondsgesellschaft Commerz Funds Solutions S.A.
Fondstyp Aktienfonds
Anlagesegment Deutschland
Managementtyp Passiv (ETF)
Währung EUR
Ertragsverwendung Ausländisch thesaurierend
WKN ETF043
ISIN LU1104579369
Kosten
Ausgabeaufschlag1 0,00%
Transaktionskosten (gemäß Preis-/Leistungsverzeichnis): 1,00% vom Kurswert (fließen an die Commerzbank) zzgl. Courtage
Performanceabhängige Vergütung -
TER2 0,30%

1 Fließen an die Commerzbank

2 Total Expense Ratio, Gesamtkosten nach Angabe der Fondsgesellschaft für das letzte abgelaufene Geschäftsjahr

Neuer Schwung durch die EZB

Nach der Seitwärtsbewegung der vergangenen Monate konnte der Dax in den vergangenen Tagen wieder neuen Schwung gewinnen. Auch wenn die auf der jüngsten EZB-Ratssitzung beschlossenen Maßnahmen im Vorfeld bereits kolportiert worden waren, so fielen die Aussagen von EZB-Chef Mario Draghi insgesamt doch „taubenhafter“ aus als von vielen Marktteilnehmern erwartet.

Dies - in Verbindung mit weiter positiv überraschenden Makrodaten nahezu weltweit - sorgte für neuen Schwung an den Märkten und damit auch für neue historische Hochs.

Jahresendrally bereits gestartet

Damit ist die „traditionelle Jahresendrally“ bereits gestartet. Das positive Umfeld bietet zwar noch Luft für eine Fortsetzung, allerdings ist diese Bewegung bereits recht weit fortgeschritten. Eine Fortsetzung der jüngsten Dynamik erscheint uns daher unwahrscheinlich.

Noch ein sehr positives Umfeld, aber die konjunkturelle Dynamik ist so nicht haltbar und damit verringert sich auch die Performancechance

Mit einer nachlassenden konjunkturellen Dynamik verändert sich auch die Performancechance. Wie bei einem startenden Flugzeug lässt der Steigungswinkel nach, sobald man sich der Flughöhe nähert.

Aktuell dürften wir uns bei dieser Betrachtung schon in einem sehr weit fortgeschrittenen Stadium des Zyklus befinden. Nämlich in der Phase, in der die Frühindikatoren ihren Höhepunkt erreichen und dann die Dynamik nachlässt. Das heißt nicht, dass damit angezeigt wird, dass es mit der Konjunktur dann schon wieder abwärts gehen dürfte, sondern nur, dass sich das Wachstum verlangsamen sollte.

Die Aktienmärkte reagieren in diesen Zeiträumen üblicherweise mit geringeren Performancezahlen und oft mit längeren Seitwärtsbewegungen. Problematisch wird es erst dann, wenn sich in dieser Phase die Wahrscheinlichkeit einer Rezession erhöht. Sei es, weil es zu externen Schocks kommt (z.B. Finanzkrise, Ölpreisentwicklung) oder auch, weil die Notenbanken durch ihre Zinserhöhungen das Wachstum abwürgen. Da sich die Notenbanken allerdings erst am Beginn eines Zinserhöhungszyklus befinden und sich Wachstumraten und Inflation als mäßig darstellen, sehen wir diese Gefahr derzeit noch nicht.

Fazit

Das aktuelle Umfeld einer besser als erwartet laufenden globalen Konjunktur in Verbindung mit einer noch immer sehr expansiven Geldpolitik bei verhaltenen Inflationsraten und steigenden Unternehmensgewinnen ist unverändert positiv für Aktien. Damit bleibt der deutsche Aktienmarkt eine lohnenswerte Anlage, auch weil es an Anlagealternativen mangelt. Allerdings sollte man die bisherige Performance des Jahres so für das kommende Jahr nicht weiter fortschreiben.

09. November 2017

Zahlen und Fakten

Stammdaten
Fondsgesellschaft Commerz Funds Solutions S.A.
Fondstyp Aktienfonds
Anlagesegment Deutschland
Managementtyp Passiv (ETF)
Währung EUR
Ertragsverwendung Ausländisch thesaurierend
WKN / ISIN ETF043 / LU1104579369
Fondsauflage 18.02.2015
Orderannahmezeit Börsenhandel (z.B. Xetra 09:00 - 17:30 Uhr)
Produktrisikokategorie E
Sparplan -
VL-fähig Nein
Weitere Anteilsklassen
Kennzahlen per 18.11.2017
Wertentwicklung 1/3/5 Jahre in %3 +46,45% / - / -
Volatilität (3 Jahre)3 -
Kosten
Ausgabeaufschlag1 0,00%
Transaktionskosten (gemäß Preis-/Leistungsverzeichnis): 1,00% vom Kurswert (fließen an die Commerzbank) zzgl. Courtage
Verwaltungsvergütung 0,30%
Performanceabhängige Vergütung -
TER2 0,30%
Laufende Vertriebsprovision1 -

1 Fließen an die Commerzbank

2 Total Expense Ratio, Gesamtkosten nach Angabe der Fondsgesellschaft für das letzte abgelaufene Geschäftsjahr

3 Quelle: FactSet, Wertentwicklung in EUR

Chancen & Risiken

Chancen

  • Aktien bieten auf lange Sicht überdurchschnittliches Renditepotenzial verglichen mit anderen Anlageklassen
  • Durch die Investition in einen Fonds wird das Risiko gegenüber einer Investition in Einzeltitel reduziert (Risikostreuung, Diversifikation)
  • Nahezu vollständige Teilhabe an der täglichen Performance des zugrundeliegenden Index
  • ETFs zeichnen sich durch hohe Liquidität und einfache Handelbarkeit aus. Market Maker sorgen für börsentägliche Liquidität bei einer engen Geld-/Brief Spanne und ermöglichen die einfache Handelbarkeit unter normalen Marktbedingungen
  • Der Fonds ermöglicht die Teilhabe an der Entwicklung des deutschen Aktienmarktes und damit eine besonders breite Streuung (Diversifikation) des Fondsportfolios, sodass dieser weniger abhängig von der Entwicklung einzelner Regionen/Branchen ist

Risiken

  • Die Volatilität (Wertschwankung) des Fondsanteilwerts kann stark erhöht sein
  • Investmentfonds unterliegen Kursschwankungen sowie dem Risiko sinkender Anteilspreise, sodass diese möglicherweise bei einem Verkauf nicht mehr dem Wert des investierten Kapitals entsprechen
  • Die vollständige Teilhabe an der täglichen Performance des zugrundeliegenden Index ist nicht garantiert, sodass es zu Abweichungen in der Wertentwicklung kommen kann
  • Dieser ETF beinhaltet ein Kontrahentenrisiko von max. 10% des Nettoinventarwerts aus Derivaten (Swap)
  • Es ist möglich, dass sich einzelne Regionen/Branchen besser entwickeln als der Fonds und dass der Fonds unter Umständen nicht oder nur geringfügig in diese investiert ist
  • Der ETF bildet die tägliche prozentuale und nicht die absolute Wertentwicklung des Basisindex annähernd zweifach (je nach Hebel) ab. Die Kursentwicklung des Basisindex wirkt sich stärker auf den ETF aus aufgrund des Hebels.
  • Ein grundsätzliches Risiko bei Investmentfonds besteht in der vorübergehenden Aussetzung der Anteilsrücknahme aufgrund nicht ausreichender Liquidität bis hin zu einer geordneten Auflösung des Fonds