ComStage LevDAX x2 TRN UCITS ETF

Bodenbildung läuft

Votum: Starker Kauf

Eine Beschreibung der Risiken dieser Anlage finden Sie in der Wesentlichen Anlegerinformation (gesetzliche Pflichtinformation).

Highlights

  • Synthetische Index-Nachbildung
  • Geringe Handelsspanne zwischen Kauf- und Verkaufskurs

08.05.2018

Investmentansatz

Anlageziel des ComStage LevDAX x2 TRN UCITS ETF

Der ComStage LevDAX x2 TRN UCITS ETF ist ein börsengehandelter Investmentfonds (Exchange Traded Fund). Das Anlageziel des ETF besteht darin, den Anlegern einen Ertrag zukommen zu lassen, der an die Wertentwicklung des LevDAX x2 TR Index anknüpft. Der von der Deutsche Börse AG berechnete Index ist ein an die Entwicklung des deutschen Leitindex DAX® gekoppelter Strategieindex, der auf Indexebene die tägliche Performance einer Anlage mit einem zweifachen Hebel auf den DAX® Index abbildet. Das bedeutet, dass eine prozentuale Veränderung im Basisindex grundsätzlich zu einer ungefähr doppelten prozentualen Veränderung im Index führt.

Bei der Berechnung des Strategieindex werden neben den Kurswerten der in ihm enthaltenen Unternehmen auch Dividenden- und Bonuszahlungen abzüglich der Quellensteuer berücksichtigt.

Synthetische ETF Struktur

Dieser ETF wird über die swapbasierte Replikationsmethode (Nachbildung) abgebildet. Das bedeutet, swapbasierte ETFs investieren in der Regel nicht in die Bestandteile des abzubildenden Index. Vielmehr gibt es ein sogenanntes Trägerportfolio, welches in der Zusammensetzung deutlich vom abzubildenden Index abweichen kann. Um die Differenz in der Wertentwicklung zwischen dem Trägerportfolio (sogenannter Basket) und dem abzubildenden Index auszugleichen, schließt der Fonds mit der Commerzbank einen Tauschvertrag (sogenannter Index-Swap) ab.

Hieraus ergeben sich sowohl für die Commerzbank als auch für den Fonds Zahlungsverpflichtungen. Entwickeln sich beispielsweise die im Index enthaltenen Wertpapiere besser als die vom Fonds erworbenen, ist die Commerzbank verpflichtet, den Unterschied in der Wertentwicklung an den Fonds zu zahlen.

Der Hauptgrund der synthetischen Replikation ist, dass durch das Swap-Geschäft die Abweichung (der Tracking Error) zwischen der Wertentwicklung des Index und der des ETFs in der Regel nur sehr gering ist. Gerade bei sehr breiten oder illiquiden Marktindizes können synthetische ETFs unter anderem durch ihre Kostenoptimierung Vorteile bieten. So machen Handelsrestriktionen, unterschiedliche Zeitzonen und auch steuerliche Aspekte eine physische Replikation schwierig.

Commerzbank als zuverlässiger Swap-Partner

Forderungen des ETF gegen den Swap-Partner unterliegen dem Risiko der Insolvenz des Swap-Partners. Der Swap-Partner für die ETFs von ComStage ist die Commerzbank. Bei ComStage ETFs liegt dieses Risiko aufgrund einer vollständigen Besicherung durch deutsche Staatsanleihen bei 0%.

Wertentwicklung 5 Jahre

Ladevorgang...

Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft.

Quelle: FactSet

Zahlen und Fakten

Stammdaten
Fondsgesellschaft Commerz Funds Solutions S.A.
Fondstyp Aktienfonds
Anlagesegment Deutschland
Managementtyp Passiv (ETF)
Währung EUR
Ertragsverwendung Ausländisch ausschüttend
WKN ETF043
ISIN LU1104579369
Kosten
Ausgabeaufschlag1 0,00%
Transaktionskosten (gemäß Preis-/Leistungsverzeichnis): 1,00% vom Kurswert (fließen an die Commerzbank) zzgl. Courtage
Performanceabhängige Vergütung -
TER2 0,30%

1 Fließen an die Commerzbank

2 Total Expense Ratio, Gesamtkosten nach Angabe der Fondsgesellschaft für das letzte abgelaufene Geschäftsjahr

Bodenbildung läuft

Nachdem das Frühjahr für einen breiten Strauß an negativen (Kurs-)Überraschungen (Volatilitätsschock, Zinssorgen, Konjunktursorgen, Strafzölle, drohender Handelskrieg, Militärschlag gegen Syrien, Sanktionen gegen Russland) gesorgt hatte, haben sich die globalen Aktienmärkte nunmehr wieder gefangen.

Eine Rückkehr in das Performancemuster des vergangenen Jahres in dem es unter geringen Schwankungen und nur einer zwischenzeitlichen Korrektur von mehr als 5% recht stetig aufwärts ging, ist allerdings nicht zu erwarten. Der Geist ist sozusagen aus der Flasche. Die Volatilität ist wieder zurückgekehrt und das aktuelle Umfeld deutet an, dass sie uns auch für den Rest des Jahres erhalten bleiben wird. Denn die Anzahl der „Baustellen“ an den Märkten ist nicht wirklich geringer geworden. Die Sorge um einen Handelskrieg kann jederzeit wieder hochkochen. US-Präsident Trump ist in dieser Hinsicht unberechenbar. Und er hat nachdrücklich bewiesen, dass er das Thema Protektionismus sehr ernst meint.

Die konjunkturellen Frühindikatoren, die immer auch einen wichtigen Fingerzeig für die Aktienmärkte abgeben, sinken und die Irritationen über die Zukunft von Facebook und Co. sind auch noch am Markt spürbar. Wenngleich mit stark abschwächender Tendenz. Das schwächere Abschneiden des IT-Sektors hat dem Dax im Vergleich mit den US-Indizes allerdings geholfen, da das Indexgewicht von IT hier deutlich geringer als in den USA ausfällt.

Wachstum in Deutschland weiterhin sehr solide

Die deutsche Wirtschaft dürfte in den ersten drei Monaten 2018 weniger zugelegt haben als zuvor. Auf Basis der bisherigen Daten rechnen wir mit einem Plus des realen Bruttoinlandsprodukts gegenüber Vorquartal von knapp 0,5%, nach Zuwachsraten zwischen 0,6% und 0,9% im vergangenen Jahr. Die zuletzt schwächeren Auftragseingänge und fallenden Frühindikatoren lassen erwarten, dass auch für die kommenden Quartale eher mit einer geringeren Dynamik zu rechnen ist.

Ein Ende des Aufschwungs ist dies allerdings wohl kaum. Im Gesamtjahr 2018 dürfe die deutsche Wirtschaft immer noch mit 2,3% expandieren. Denn ein wichtiger Treiber für die Konjunktur dürfte der private Konsum bleiben. Dieser profitiert von der steigenden Beschäftigung und ordentlichen Lohnzuwächsen – wir rechnen 2018 bei den Tariflöhnen mit einem Plus von 2,8%.

Außerdem sorgt die expansive Geldpolitik der EZB weiterhin für günstige Finanzierungsbedingungen. Weitere Impulse werden wohl wieder die Bauinvestitionen liefern, die von der hohen Nachfrage nach Immobilien angefacht werden.

Fazit

Ob Inflations- und Zinssorgen, Handelskrieg, geopolitische Gefahren oder eine nachlassende konjunkturelle Dynamik, viel spricht für ein bescheidenes kurzfristiges Kurspotenzial und anhaltende Volatilität. Dennoch dürfte der laufende Aufwärtszyklus insgesamt noch nicht beendet sein. Damit bleiben Dax und Co. mittelfristig eine lohnenswerte Anlage, auch weil es an Anlagealternativen mangelt.

08. Mai 2018

Top-Holdings

Ladevorgang...

Zahlen und Fakten

Stammdaten
Fondsgesellschaft Commerz Funds Solutions S.A.
Fondstyp Aktienfonds
Anlagesegment Deutschland
Managementtyp Passiv (ETF)
Währung EUR
Ertragsverwendung Ausländisch ausschüttend
WKN / ISIN ETF043 / LU1104579369
Fondsauflage 18.02.2015
Orderannahmezeit Börsenhandel (z.B. Xetra 09:00 - 17:30 Uhr)
Produkt-Risikoklasse E
Sparplan -
VL-fähig Nein
Weitere Anteilsklassen
Kennzahlen per 19.06.2018
Wertentwicklung 1/3/5 Jahre in %3 +0,87% / +22,93% / -
Volatilität (3 Jahre)3 36,78%
Kosten
Ausgabeaufschlag1 0,00%
Transaktionskosten (gemäß Preis-/Leistungsverzeichnis): 1,00% vom Kurswert (fließen an die Commerzbank) zzgl. Courtage
Verwaltungsvergütung 0,30%
Performanceabhängige Vergütung -
TER2 0,30%
Laufende Vertriebsprovision1 -

1 Fließen an die Commerzbank

2 Total Expense Ratio, Gesamtkosten nach Angabe der Fondsgesellschaft für das letzte abgelaufene Geschäftsjahr

3 Quelle: FactSet, Wertentwicklung in EUR

Chancen & Risiken

Chancen

  • Aktien bieten auf lange Sicht überdurchschnittliches Renditepotenzial verglichen mit anderen Anlageklassen
  • Durch die Investition in einen Fonds wird das Risiko gegenüber einer Investition in Einzeltitel reduziert (Risikostreuung, Diversifikation)
  • Nahezu vollständige Teilhabe an der täglichen Performance des zugrundeliegenden Index
  • ETFs zeichnen sich durch hohe Liquidität und einfache Handelbarkeit aus. Market Maker sorgen für börsentägliche Liquidität bei einer engen Geld-/Brief Spanne und ermöglichen die einfache Handelbarkeit unter normalen Marktbedingungen
  • Der Fonds ermöglicht die Teilhabe an der Entwicklung des deutschen Aktienmarktes und damit eine besonders breite Streuung (Diversifikation) des Fondsportfolios, sodass dieser weniger abhängig von der Entwicklung einzelner Regionen/Branchen ist

Risiken

  • Die Volatilität (Wertschwankung) des Fondsanteilwerts kann stark erhöht sein
  • Investmentfonds unterliegen Kursschwankungen sowie dem Risiko sinkender Anteilspreise, sodass diese möglicherweise bei einem Verkauf nicht mehr dem Wert des investierten Kapitals entsprechen
  • Die vollständige Teilhabe an der täglichen Performance des zugrundeliegenden Index ist nicht garantiert, sodass es zu Abweichungen in der Wertentwicklung kommen kann
  • Dieser ETF beinhaltet ein Kontrahentenrisiko von max. 10% des Nettoinventarwerts aus Derivaten (Swap)
  • Es ist möglich, dass sich einzelne Regionen/Branchen besser entwickeln als der Fonds und dass der Fonds unter Umständen nicht oder nur geringfügig in diese investiert ist
  • Der ETF bildet die tägliche prozentuale und nicht die absolute Wertentwicklung des Basisindex annähernd zweifach (je nach Hebel) ab. Die Kursentwicklung des Basisindex wirkt sich stärker auf den ETF aus aufgrund des Hebels.
  • Ein grundsätzliches Risiko bei Investmentfonds besteht in der vorübergehenden Aussetzung der Anteilsrücknahme aufgrund nicht ausreichender Liquidität bis hin zu einer geordneten Auflösung des Fonds