Invesco Pan European Structured Equity Fund

Der europäische Aktienfonds mit „Risikobremse“

Votum: Starker Kauf

Eine Beschreibung der Risiken dieser Anlage finden Sie in der Wesentlichen Anlegerinformation (gesetzliche Pflichtinformation).

Highlights

  • Geringe Schwankungsbreite als Schlüssel zum Erfolg
  • Aktienauswahl ermessensfrei und nachvollziehbar
  • Ideal geeignet für Seitwärtsmärkte

22.11.2018

Investmentansatz

Das Anlageziel des Fonds

Zur Erzielung langfristigen Kapitalzuwachses investiert der Fonds in ein diversifiziertes Portfolio aus Aktien von Unternehmen, die ihren Sitz in einem europäischen Land haben oder ihre Geschäftstätigkeiten überwiegend in europäischen Ländern ausüben.

Strukturierter Investmentprozess plus Optimierung

Der Fonds strebt ein attraktives Risiko-Ertrags-Profil an, indem der Fokus des Investmentprozesses auf einer möglichst geringen Schwankungsbreite liegt. Mehrertrag wird durch eine zahlenbasierte Einzeltitelauswahl generiert, die vier Bereiche umfasst: Gewinnmomentum, Kursmomentum, Qualität sowie Bewertung. Für alle vier Bereiche berechnet Invesco für jede Aktie mehrere quantitative Indikatoren. Der klar strukturierte und rein zahlenbasierte Auswahlprozess bewertet die Attraktivität jeder einzelnen Aktie. Abschließend wird das Portfolio anhand eines Optimierungsprozesses zusammengestellt, der die erwartete Rendite jeder Aktie sowie Risikoparameter berücksichtigt.

Wertentwicklung 5 Jahre

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Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft.

Quelle: FactSet

Zahlen und Fakten

Stammdaten
Fondsgesellschaft INVESCO Asset Management S.A.
Fondstyp Aktienfonds
Anlagesegment Europa
Managementtyp Aktiv
Währung EUR
Ertragsverwendung Ausländisch ausschüttend
WKN A1CV21
ISIN LU0482499141
Kosten
Ertragsanteil, orientiert am Ausgabeaufschlag1 5,26%
Performanceabhängige Vergütung -
TER2 1,57%

1 Wird von der Commerzbank AG einmalig beim Kauf vereinnahmt

2 Total Expense Ratio, Gesamtkosten nach Angabe der Fondsgesellschaft für das letzte abgelaufene Geschäftsjahr

Nachvollziehbare Auswahl dank Mathematik und Statistik

Der Invesco Pan European Structured Equity Fund unterscheidet sich bereits bei der Aktienauswahl ganz wesentlich von den „traditionellen“ Managern. Letztere bilden sich üblicherweise eine Meinung über einzelne Unternehmen und richten daran ihre Investitionsentscheidungen aus. Demgegenüber verwendet der quantitative, ermessensfreie Investmentprozess des Invesco Fonds mathematische sowie statistische Techniken und ist deshalb nachvollziehbar strukturiert. Allein diese unterschiedliche Herangehensweise bringt einen hohen Diversifikationseffekt für ein Depot, welches bereits europäische Aktienfonds enthält.

Attraktive Aktien mit besonders vorteilhaften Risikoeigenschaften

Das sehr breite Anlageuniversum von ca. 1000 Aktien eröffnet Chancen abseits der üblichen Fokus-Titel. Da aber am Aktienmarkt nicht jedes Risiko mit höheren Erträgen belohnt wird, konzentriert sich das Fondsmanagement darauf, nur in attraktive Aktien mit besonders vorteilhaften Risikoeigenschaften zu investieren. Konkret sehen wir darin folgende Vorteile: Begrenzung des Rückschlagspotenzials, Mehrwert aus der Einzelaktienauswahl und hohe Partizipation an Kursgewinnen, so dass insgesamt eine Glättung der Wertschwankung angestrebt wird.

Für welchen Anleger ist der Fonds genau richtig?

Der Invesco Pan European Structured Equity Fund eignet sich für Anleger, die primär bestrebt sind, 1. in Abwärtsmärkten massive Verluste zu vermeiden, 2. in Aufwärtsmärkten die positive Entwicklung mitzunehmen und 3. in Seitwärtsmärkten nichts zu verlieren oder einen positiven Ertrag zu erzielen.

Oktober verhagelt Gesamtperformance

Der Fonds hat in den letzten Jahren eine erfreuliche Outperformance gezeigt, doch insbesondere die Underperformance im Juli und Oktober hat die Gesamtperformance gedrückt. Im Oktober litt die Performance hauptsächlich wegen des negativen Beitrags der Momentum-Faktoren in einem stark korrigierenden Markt. Das Multi-Faktor-Modell funktionierte für die von Invesco am meisten favorisierten Aktien nicht gut. Gerade Aktienwerte, die seit Jahresanfang sehr gut liefen (z.B. Swedish Orphan Biovitrum +121% von Jan. bis Sept), mussten im Oktober herbe Rückschläge (-29%) hinnehmen.

Die defensive Sektorpositionierung, insbesondere die Übergewichtung von Basiskonsumgütern, half zwar in der Marktkorrektur, wurde jedoch durch die beiden oben genannten Effekte überschattet.

In der Vergangenheit trat eine Underperformance von mehr als 1% in einem Bärenmarkt (Benchmark-Rendite <-3%) nur in drei von 26 Monaten auf. Eine ähnlich negative Performance wie im Oktober gab es nur nach dem Brexit-Votum im Juni 2016 und im März 2008 (Zusammenbruch von Bear Stearns).

Qualität des Fonds unverändert hoch

Das Risikoreduktionspotenzial des Fonds war nach mehreren Jahren sehr niedriger Marktvolatilität begrenzt. Auch war der Oktober ein außergewöhnlicher Monat mit verschiedenen Verwerfungen, unter denen etliche Manager zu leiden hatten. Trotzdem gehört der Fonds bei der Volatilität relativ zum Index weiterhin zu den defensivsten.

An der hohen Qualität des Invesco Pan European Structured Equity Fund hat sich also nichts geändert, so dass auch kein Grund besteht, am mittel- bis langfristigen Erfolg des Fonds zu zweifeln. Im Zusammenhang mit dem nachfolgenden positiven Ausblick für den europäischen Aktienmarkt bestätigen wir das Votum für den Fonds mit „Starker Kauf“.

Positive Einschätzung für Europa

Die relative Underperformance des Euroraums und insbesondere des deutschen Marktes gegenüber dem US-Markt hat ein recht extremes Niveau erreicht. Die Argumente (Bewertung, Gewinnentwicklung, bereits recht starke Mittelabflüsse) zugunsten einer Gegenbewegung mehren sich. Zwar ist die politische Lage weiterhin ein Unsicherheitsfaktor, aber bei einer fundamentalen Betrachtung sollten sich Käufe in die aktuelle Schwächephase hinein lohnen.

22. November 2018

Struktur nach Ländern

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Struktur nach Top-Holdings

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Übersicht ausgewählter Strukturgrafiken

Struktur nach Ländern

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Struktur nach Top-Holdings

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Struktur nach Branchen

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Zahlen und Fakten

Stammdaten
Fondsgesellschaft INVESCO Asset Management S.A.
Fondstyp Aktienfonds
Anlagesegment Europa
Managementtyp Aktiv
Währung EUR
Ertragsverwendung Ausländisch ausschüttend
WKN / ISIN A1CV21 / LU0482499141
Fondsauflage 29.04.2010
Orderannahmezeit Erfassung bis 12.00h (t), Bewertungstag: t+0, Valuta: t+3
Produkt-Risikoklasse E
Sparplan ab 25 EUR
VL-fähig Nein
Weitere Anteilsklassen EUR ausl. thesaurierend
796421
Kennzahlen per 15.12.2018
Wertentwicklung 1/3/5 Jahre in %3 -10,66% / +1,21% / +34,34%
Volatilität (3 Jahre)3 13,72%
Kosten
Ertragsanteil, orientiert am Ausgabeaufschlag1 5,26%
Verwaltungsvergütung 1,30%
Performanceabhängige Vergütung -
TER2 1,57%
Laufende Vertriebsprovision4 62,5% der Verwaltungsvergütung

1 Wird von der Commerzbank AG einmalig beim Kauf vereinnahmt

2 Total Expense Ratio, Gesamtkosten nach Angabe der Fondsgesellschaft für das letzte abgelaufene Geschäftsjahr

3 Quelle: FactSet, Wertentwicklung in EUR

4 Fließt an die Commerzbank AG

Bei einem Anlagebetrag von 10.000,00 EUR fallen für dieses Wertpapier im Depotmodell

  • KlassikDepot/StartDepot Kosten des Wertpapierkaufs von 527,98 EUR und während der Haltedauer (pro Jahr) von 216,00 EUR* an. Für den Wertpapierverkauf fallen Kosten in Höhe von 1,98 EUR an. Bei einer angenommenen Haltedauer von 5 Jahren belaufen sich die voraussichtlichen Gesamtkosten auf 1606,00 EUR und reduzieren die Rendite um durchschnittlich 3,21% pro Jahr. Die Gesamtkosten setzen sich aus Dienstleistungskosten (der Bank und fremde) von 1057,26 EUR inklusive Zahlungen an die Bank (Vertriebsvergütungen) von 406,26 EUR und Produktkosten (nach Zahlung an die Bank) von 548,74 EUR zusammen. Für das Firmendepot gelten entsprechende Werte.
  • PremiumDepot Kosten des Wertpapierkaufs von 1,98 EUR und während der Haltedauer (pro Jahr) von 336,00 EUR* an. Für den Wertpapierverkauf fallen Kosten in Höhe von 1,98 EUR an. Bei einer angenommenen Haltedauer von 5 Jahren belaufen sich die voraussichtlichen Gesamtkosten auf 1680,00 EUR und reduzieren die Rendite um durchschnittlich 3,36% pro Jahr. Die Gesamtkosten setzen sich aus Dienstleistungskosten (der Bank und fremde) von 1131,26 EUR inklusive Zahlungen an die Bank (Vertriebsvergütungen) von 406,26 EUR und Produktkosten (nach Zahlung an die Bank) von 548,74 EUR zusammen.
  • PremiumFondsDepot Kosten des Wertpapierkaufs von 1,98 EUR und während der Haltedauer (pro Jahr) von 281,00 EUR* an. Für den Wertpapierverkauf fallen Kosten in Höhe von 1,98 EUR an. Bei einer angenommenen Haltedauer von 5 Jahren belaufen sich die voraussichtlichen Gesamtkosten auf EUR 1405,00 EUR und reduzieren die Rendite um durchschnittlich 2,81% pro Jahr. Die Gesamtkosten setzen sich aus Dienstleistungskosten (der Bank und fremde) von 856,26 EUR inklusive Zahlungen an die Bank (Vertriebsvergütungen) von 406,26 EUR und Produktkosten (nach Zahlung an die Bank) von 548,74 EUR zusammen.

* Setzen sich aus den laufenden Fondskosten, Transaktionskosten innerhalb des Fonds, Performance Fee und Depotgebühren zusammen.

Chancen & Risiken

Chancen

  • Aktien bieten auf lange Sicht überdurchschnittliches Renditepotenzial verglichen mit anderen Anlageklassen
  • Aufgrund der Anlage in Fremdwährungen kann der Fondsanteilwert durch Wechselkursänderungen begünstigt werden
  • Durch die Investition in einen Fonds wird das Risiko gegenüber einer Investition in Einzeltitel reduziert (Risikostreuung, Diversifikation)
  • Der Fonds ermöglicht eine gezielte Teilhabe an Aktienmarktchancen in Europa. Diese Fokussierung bietet die Chance, von der Entwicklung der Aktienmärkte in Europa zu profitieren

Risiken

  • Die Volatilität (Wertschwankung) des Fondsanteilwerts kann stark erhöht sein
  • Mit der Fokussierung auf europäische Aktien ist gleichzeitig jedoch auch das Risiko verbunden, dass sich der Aktienmarkt in Europa und somit auch der Fonds schwächer entwickelt als andere Regionen bzw. der Gesamtmarkt
  • Aufgrund der Anlage in Fremdwährungen kann der Fondsanteilwert durch Wechselkursänderungen belastet werden
  • Investmentfonds unterliegen Kursschwankungen sowie dem Risiko sinkender Anteilspreise, so dass diese bei einem Verkauf möglicherweise nicht mehr dem Wert des ursprünglich eingesetzten Kapitals entsprechen
  • Ein grundsätzliches Risiko bei Investmentfonds besteht in der vorübergehenden Aussetzung der Anteilsrücknahme aufgrund nicht ausreichender Liquidität bis hin zu einer geordneten Auflösung des Fonds