Templeton Asian Growth Fund USD

Portfolioumbau zeigt Wirkung

Votum: Verkauf

Eine Beschreibung der Risiken dieser Anlage finden Sie in der Wesentlichen Anlegerinformation (gesetzliche Pflichtinformation).

Highlights

  • Emerging Markets mit Votum Neutral
  • Managerwechsel in 2017 und 2018
  • Massive Portfolioveränderungen
  • Weiterhin insgesamt schwache Performance

06.08.2020

Investmentansatz

Anlageziel des Fonds

Der Templeton Asian Growth zielt darauf ab, an der Entwicklung der asiatisch-pazifischen Wirtschaftsregion zu partizipieren und dabei den breiten asiatischen Aktienmarkt zu übertreffen. Mit einer langfristigen Ausrichtung investiert er dafür in Aktien von Unternehmen, die in asiatischen Schwellenländern (d.h. ohne Australien, Japan und Neuseeland) ihren Sitz oder den Schwerpunkt ihrer Aktivitäten haben. Die Basiswährung des Fonds ist USD.

Unternehmenskontakte sind Grundlage für die Titelauswahl

Für die langfristige Einzeltitelauswahl greifen die beiden Portfoliomanager auf ein Analysten-Team von rund 90 Investmentexperten an gut 20 Standorten zurück. Im Rahmen deren Fundamentalanalysen steht vor allem der direkte Kontakt zu den Unternehmen und ihrem Management im Fokus (ca. 2000 - 2500 Unternehmensbesuche pro Jahr). Das Portfolio wird unabhängig von einem Index erstellt und ist mit 50 – 70 Aktien relativ konzentriert.

Wertentwicklung 5 Jahre

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Angaben zur bisherigen Wertentwicklung erlauben keine verlässliche Prognose für die Zukunft.

Quelle: FactSet

Zahlen und Fakten

Stammdaten
Fondsgesellschaft Franklin Templeton Investment Funds
Fondstyp Aktienfonds
Anlagesegment Asien ex Japan All Caps
Managementtyp Aktiv
Währung USD
Ertragsverwendung Ausschüttend
WKN 971661
ISIN LU0029875118
Kosten
Ertragsanteil, orientiert am Ausgabeaufschlag1 5,75%
Performanceabhängige Vergütung -
Laufende Kosten2 2,21%

1 Wird von der Commerzbank AG einmalig beim Kauf vereinnahmt

2 Kosten, die nach Angabe der Fondsgesellschaft vom Fondsvermögen im Laufe des Jahres abgezogen werden

Erneuter Managerwechsel

2017 übernahm Allan Lam die volle Managementverantwortung von Mark Mobius, der die massive Underperformance mit seinem auf lange Sicht angelegten Value-Ansatz erklärte. Während der „Growth-Rally“ 2017 und im Jahr 2018 zeigte sich der Fonds wieder abgeschlagen. Der Fonds hat in Südostasien viele Trends verpasst, insbesondere im Technologiesektor. Im Februar 2018 wurde Allan Lam, der letzte Manger der „alten Schule“, von Sukumar Rajah abgelöst. Unterstützung erhält er von Eric Moc.

Umfangreiche Portfolioumschichtungen

Der neue Manager bricht mit der Anlagepolitik seiner Vorgänger, so dass die ausgeprägten, rein volkswirtschaftlich motivierten Länder-Wetten (Thailand), die früher das Portfolio charakterisierten, der Vergangenheit angehören. Auch mit Blick auf die Sektoren hat das Portfolio des Templeton Asian Growth umfangreiche Umschichtungen erfahren. Energietitel hat der Manager reduziert, Technologie-Aktien kaufte er zu. Viele Technologie-Aktien nahm er erstmals ins Portfolio (z.B. Tencent) oder stockte sie - wie im Fall von Indexschwergewicht Samsung oder Taiwan Semiconductor Manufacturing - auf.

Gegenüber Anfang 2018 hat sich der Anteil des Technologiesektors dadurch mehr als verdreifacht und ist nun mit gut 24 Prozent im Vergleich zum Index sogar deutlich übergewichtet.

Bei allem Mut zur Veränderung bleibt Sukumar dem Grundsatz von Franklin Templeton treu: So konzentriert er sich weiter auf Unternehmen mit nachhaltiger Ertragskraft, die unter ihrem Substanzwert gehandelt werden und kauft diese teils losgelöst von volkswirtschaftlichen Überlegungen, d.h. Value kombiniert mit Bottom-Up. Die Überschneidungen zwischen Portfolio und Vergleichsindex sollen zudem möglichst niedrig bleiben.

Portfolioumbau zeigte 2019 positive Wirkung

Der Porfoliomanager hat es geschafft, die einseitige Value-Ausrichtung des Portfolios aufzubrechen und durch eine höhere Benchmark-Disziplin des Portfolios dessen Risiko zu reduzieren. Die oben beschriebenen Portfolio-Veränderungen haben sich in 2019 positiv ausgezahlt: Gegenüber dem MSCI AC Asia ex Japan verzeichnete der Fonds in 2019 eine Outperformance von +3,8%; gegenüber dem Durchschnitt vergleichbarer Fonds waren es immerhin +2,6%.

Weiterhin insgesamt schwache Performance

Nach einem guten Start ins neue Jahr haben die Turbulenzen im Frühjahr, bedingt durch Corona-Virus und Ölkrise, dem Aktienmarkt und auch dem Fonds zugesetzt. Der Templeton Asian Growth Fund weist derzeit (Stand: 06.08.2020) in 2020 ein Minus von 1,2% und damit einen Rückstand von 1,4% gegenüber dem Vergleichsindex und von 3% gegenüber dem Durchschnitt der Vergleichsgruppe auf. In dieser positioniert er sich über 3 Jahre im letzten Quartil, aber auch in der jüngeren Vergangenheit (neuer Fondsmanager) überwiegend im 3. Quartil. Wir bestätigen daher unser „Verkauf“-Votum.

06. August 2020

Struktur nach Ländern

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Struktur nach Top Holdings

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Übersicht ausgewählter Strukturgrafiken

Struktur nach Ländern

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Struktur nach Branchen

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Struktur nach Top Holdings

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Struktur nach Währungen

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Zahlen und Fakten

Stammdaten
Fondsgesellschaft Franklin Templeton Investment Funds
Fondstyp Aktienfonds
Anlagesegment Asien ex Japan All Caps
Managementtyp Aktiv
Währung USD
Ertragsverwendung Ausschüttend
WKN / ISIN 971661 / LU0029875118
Fondsauflage 30.06.1991
Orderannahmezeit Erfassung bis 17.00 h (t), Bewertungstag: t+0, Valuta: t+3
Produkt-Risikoklasse E
Sparplan ab 25 EUR
VL-fähig Nein
Weitere Anteilsklassen USD thesaurierend
785343
EUR thesaurierend
A0F6WM
H-EUR thesaurierend
A0MZKY
EUR ausschüttend
A0F6WL
Kennzahlen per 18.09.2020
Wertentwicklung 1/3/5 Jahre in %3 +8,32% / +7,96% / +46,67%
Volatilität (3 Jahre)3 19,57%
Kosten
Ertragsanteil, orientiert am Ausgabeaufschlag1 5,75%
Verwaltungsvergütung 1,35%
Performanceabhängige Vergütung -
Laufende Kosten2 2,21%
Laufende Vertriebsprovision4 89,11% der Verwaltungsvergütung

1 Wird von der Commerzbank AG einmalig beim Kauf vereinnahmt

2 Kosten, die nach Angabe der Fondsgesellschaft vom Fondsvermögen im Laufe des Jahres abgezogen werden

3 Quelle: FactSet, Wertentwicklung in EUR

4 Fließt an die Commerzbank AG

Die anfallenden Kosten beim Kauf (Ertragsanteil, orientiert am Ausgabeaufschlag bzw. Transaktionskosten) sowie die laufenden Fondskosten (z.B. Pauschalvergütung, performanceabhängige Vergütung, laufende Vertriebsprovisionen) entnehmen Sie diesem Dokument unter „Zahlen & Fakten“. Grundsätzlich wird der angegebene Ertragsanteil, orientiert am Ausgabeaufschlag erhoben. Er variiert jedoch in Abhängigkeit des gewählten Depotmodells. So fällt z.B. beim PremiumDepot und PremiumFondsDepot dieser Kostenbestandteil nicht an.

Eine auf die jeweilige Transaktion bezogene Aufstellung der Gesamtkosten („Kosteninformation vor Wertpapiergeschäft“) erhalten Sie rechtzeitig vor Auftragserteilung. Die „Kosteninformation vor Wertpapiergeschäft“ beinhaltet neben den beim Kauf und Verkauf anfallenden Kosten und den laufenden Fondskosten als Teil der Produktkosten auch zusätzliche Kostenbestandteile wie z.B. ein eventuelles Depot- bzw. Pauschalentgelt und Produktkosten sowie die Auswirkung der Gesamtkosten auf die Rendite der Anlage.

Chancen & Risiken

Chancen

  • Aktien bieten auf lange Sicht überdurchschnittliches Renditepotenzial verglichen mit anderen Anlageklassen
  • Durch die Investition in einen Fonds wird das Risiko gegenüber einer Investition in Einzeltitel reduziert (Risikostreuung, Diversifikation)
  • Aufgrund der Anlage in Fremdwährung kann der Fondsanteilwert begünstigt werden
  • Der Fonds ermöglicht eine gezielte Teilhabe an Aktienmarktchancen in Asien (ohne Japan). Diese Fokussierung bietet die Chance, von der Entwicklung der Aktienmärkte in Asien (ohne Japan) zu profitieren
  • Aktien aus Schwellenländern bieten besondere Ertragschancen

Risiken

  • Investmentfonds unterliegen Kursschwankungen sowie dem Risiko sinkender Anteilspreise, sodass diese möglicherweise bei einem Verkauf nicht mehr dem Wert des ursprünglichen Kapitals entsprechen
  • Die Volatilität (Wertschwankung) des Fondsanteilwerts kann stark erhöht sein
  • Aufgrund der Anlage in Fremdwährungen kann der Fondsanteilwert durch Wechselkursänderungen belastet werden
  • Mit der Fokussierung auf Aktien Asien (ohne Japan) ist gleichzeitig jedoch auch das Risiko verbunden, dass sich der Aktienmarkt in Asien (ohne Japan) und somit auch der Fonds schwächer entwickelt als andere Regionen bzw. der Gesamtmarkt
  • Aktien aus Schwellenländern weisen erhöhte Kursrisiken auf
  • Ein grundsätzliches Risiko bei Investmentfonds besteht in der vorübergehenden Aussetzung der Anteilsrücknahme aufgrund nicht ausreichender Liquidität bis hin zu einer geordneten Auflösung des Fonds