Niedrigzinspolitik: Definition, Risiken und Folgen

Seit 2016 liegen die Leitzinsen im Euro-Raum bei 0% und wurden nicht mehr verändert. Was sind die Gründe für die anhaltende Niedrigzinspolitik und welche Auswirkungen hat sie für Sparer und Kreditnehmer?

Junge Frau stützt lächelnd ihren Kopf auf das Kinn.

Was ist eine Niedrigzinspolitik?

Der Begriff Niedrigzinspolitik bezeichnet die Gesamtheit der Maßnahmen einer Geldpolitik, mit der eine Zentralbank das allgemeine Zinsniveau senken beziehungsweise auf einem niedrigen Stand halten möchte. Das wichtigste geldpolitische Instrument zur Umsetzung einer Niedrigzinspolitik ist eine Senkung der Leitzinsen durch die Zentralbank. Darüber hinaus kann die Zentralbank das – auch als Marktzins bezeichnete – allgemeine Zinsniveau senken, indem sie Staatsanleihen oder festverzinsliche Wertpapiere privatwirtschaftlicher Emittenten (jemand, der Wertpapiere ausgibt), wie beispielsweise Unternehmensanleihen, ankauft.

Niedrigzinsphasen: Beispiele aus Historie und Gegenwart

Die Dauer einer durch eine entsprechende Geldpolitik eingeleiteten Niedrigzinsphase kann einige Wochen oder Monate, aber auch mehrere Jahre betragen. Bekannte Beispiele für langjährige Niedrigzinsphasen sind die Geldpolitik der Bank of Japan (BoJ) in den 1990er Jahren sowie seit 2013 und die aktuelle Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) im Euro-Raum. Hier hatte die EZB den Hauptrefinanzierungssatz am 10. März 2016 auf 0% gesenkt. Seit bereits einigen Jahren behält die EZB dieses Leitzinsniveau unverändert bei.

Was ist der Hauptrefinanzierungssatz und wie steuert die EZB damit das Zinsniveau?

Der Hauptrefinanzierungssatz ist ein sogenannter Mindestbietungssatz. Das heißt, es ist der niedrigste Zinssatz, zu dem die EZB aktuell bereit ist, Geschäftsbanken im Rahmen des Hauptrefinanzierungsinstruments Geld zur Verfügung zu stellen. Das Hauptrefinanzierungsinstrument wiederum stellt das wichtigste Instrument der Geldpolitik der EZB dar, mit dessen Hilfe sie das Zinsniveau am Geld- und Kapitalmarkt indirekt beeinflusst. Vereinfacht dargestellt, haben Geschäftsbanken dabei die Möglichkeit, sich für einen bestimmten Zeitraum Geld von der Zentralbank zu besorgen, indem sie dafür bestimmte Wertpapiere als Sicherheiten hinterlegen. Interessierte Geschäftsbanken erklären jeweils gegenüber der EZB, zu welchem Zinssatz sie das geplante Geschäft abwickeln würden. Dieser Zinssatz muss mindestens dem aktuellen Hauptrefinanzierungssatz entsprechen. Nach Abgabe der Gebote erfolgt dann die Zuteilung der Gelder, die sich an den Geboten der einzelnen Geschäftsbanken orientiert.

Welche Gründe hat eine Niedrigzinspolitik?

Zinsen fungieren in der Wirtschaft als Entgelt für die zeitweise Überlassung von Kapital. Umgangssprachlich formuliert, sind die Zinsen also der Preis für Geld. Deshalb wird die Niedrigzinspolitik einer Zentralbank auch als "Politik des billigen Geldes" bezeichnet. Das zentrale Motiv dafür, mit niedrigen Zinsen für billiges Geld zu sorgen, ist das Stimulieren der konjunkturellen Entwicklung. Indem die Zentralbank die Kosten für Kapital reduziert und niedrig hält, sollen Unternehmen dazu angeregt werden, mehr Kapital zu investieren. Gleichzeitig erweitert ein niedriges Zinsniveau die Spielräume von Staaten für eine expansive Fiskalpolitik in Form von Steuersenkungen und/oder höheren Staatsausgaben.

Vor- und Nachteile einer Niedrigzinspolitik

Eine Niedrigzinspolitik hat in den unterschiedlichen Teilbereichen einer Volkswirtschaft jeweils spezifische Auswirkungen. Dabei sind vor allem drei Bereiche zu unterscheiden: Unternehmen, Staatliche und kommunale Haushalte und Privathaushalte

Vorteile einer Niedrigzinspolitik für private Verbraucher

Eine durch eine entsprechende Geldpolitik der Zentralbank eingeleitete Niedrigzinsphase kann für private Verbraucher mehrere Vorteile haben. Zunächst einmal kann dadurch die Sicherheit ihrer Arbeitsplätze erhöht werden beziehungsweise es können neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Außerdem können Privatpersonen Darlehen mit geringeren Zinsen aufnehmen und damit größere Anschaffungen realisieren oder, beispielsweise durch den Kauf einer vermieteten Immobilie als Kapitalanlage, in ihre Altersvorsorge beziehungsweise den Aufbau ihres Vermögens investieren. Die Bildung von Wohneigentum wird durch Niedrigzinsen ebenfalls begünstigt, zumindest so lange, wie die Immobilienpreise sich infolge der Politik des billigen Geldes noch nicht stark erhöht haben.

Vorteile niedriger Zinsen für Unternehmen: Investitionen werden attraktiver

Die wichtigsten Vorteile einer Niedrigzinspolitik sind die vielfältigen Anreize für eine Belebung der konjunkturellen Entwicklung. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen Unternehmen immer wieder Kapital investieren. So sind Investitionen in Forschung und Entwicklung die Voraussetzung dafür, innovative Produkte auf den Markt bringen zu können. Investitionen in Maschinen und Anlagen wiederum sind notwendig, um Produkte in ausreichenden Mengen und in der gewünschten Qualität herstellen zu können.

Die verheerenden Auswirkungen völlig unzureichender Investitionen über Jahre und Jahrzehnte ließen sich beispielsweise in den Betrieben der ehemaligen DDR und in den anderen Ländern des früheren sozialistischen Einflussbereichs beobachten. Einige dieser Betriebe waren in den 1950er und 1960er Jahren durchaus noch in der Lage, international konkurrenzfähige Produkte zu entwickeln und herzustellen. Allerdings verloren sie aufgrund ausbleibender oder viel zu geringer Investitionen immer mehr den Anschluss an die Entwicklung in ihren jeweiligen Branchen.

Schließlich waren ihre Produkte veraltet und wiesen zudem häufig qualitative Mängel auf, sodass die betreffenden Unternehmen sich an den internationalen Märkten nicht mehr behaupten konnten.

Da vor allem umfangreichere und langfristige Investitionen in der Regel zu einem signifikanten Anteil mit Fremdkapital, beispielsweise durch Kredite oder Unternehmensanleihen, finanziert werden, können sie in einem Niedrigzinsumfeld zu geringeren Kosten realisiert werden. Sinken die Zinsen, so kann dies für Unternehmen folglich ein Anreiz sein, für später geplante Investitionen vorzuziehen oder mehr Kapital zu investieren als ursprünglich geplant. Die dadurch steigende Nachfrage nach Investitionsgütern wiederum führt zu höheren Auftragseingängen und Umsätzen bei den Unternehmen, die sie herstellen.

Vorteile für Staaten und Kommunen: Niedrigzinsen entlasten Haushalte

Für Staaten und Kommunen bieten Niedrigzinsen den Vorteil, Haushaltsdefizite der öffentlichen Hand mit geringeren Kosten finanzieren zu können. So können Staatsanleihen mit einer geringeren Verzinsung emittiert werden und Kommunen günstigere Kredite aufnehmen. Dies wiederum eröffnet zum einen die Möglichkeit, die Wirtschaft zusätzlich durch höhere staatliche Ausgaben – beispielsweise für Infrastrukturprojekte – zu stimulieren. Zum anderen können durch Steuersenkungen Anreize für höhere Konsumausgaben der Privathaushalte und höhere Investitionen von Unternehmen gesetzt werden, die ihrerseits einen stimulierenden Effekt auf die Konjunktur der Wirtschaft in den betreffenden Staaten haben.

Nachteile einer Niedrigzinsphase

Grundsätzlich klingt es natürlich erst einmal positiv, wenn "Geld billig" ist. Doch in der Praxis kann eine Niedrigzinsphase durchaus auch eine Reihe von Nachteilen mit sich bringen:

Zum einen können in einem Niedrigzinsumfeld Unternehmen, die nicht produktiv und rentabel arbeiten, künstlich am Leben gehalten werden, indem sie sich durch billiges Geld zu niedrigen Zinsen weiter finanzieren, statt in die Insolvenz zu geraten. Schon wenn die Zinsen sich dem Wert von 0% annähern, sind entsprechende Tendenzen zu beobachten. Verlangt die EZB oder eine andere Zentralbank von Banken in ihrem Zuständigkeitsbereich höhere Strafzinsen für deren Kapitaleinlagen bei der Zentralbank, dann kann das dazu führen, dass selbst die Kreditgewährung an unrentable Unternehmen attraktiver wird. Zum anderen haben Niedrigzinsen den Nachteil, den Innovationsdruck zu reduzieren. Können sich beispielsweise europäische Firmen aufgrund der Geldpolitik der EZB günstig finanzieren, ohne innovative Produkte auf den Markt zu bringen, dann verlieren sie auf internationaler Ebene an Wettbewerbsfähigkeit und ihre Wachstumschancen verringern sich.

Welche Risiken sind mit einer Niedrigzinspolitik verbunden?

Wenn die EZB als Zentralbank für den Euro-Raum über längere Zeit eine Niedrigzinspolitik verfolgt, kann dies neben den damit beabsichtigten positiven Effekten auch mit bestimmten Risiken verbunden sein. So kann beispielsweise die angestrebte stimulierende Wirkung der niedrigen Zinsen auf die Wirtschaft ausbleiben, wenn sich Unternehmen und private Verbraucher entschließen, ungeachtet des Niedrigzinsumfeldes nicht mehr zu investieren oder zu konsumieren. Ein möglicher Grund dafür ist vor allem die Unsicherheit über die wirtschaftlichen Perspektiven.

Ein weiteres Risiko, das typischerweise mit einem Niedrigzinsumfeld verbunden ist, stellt die Gefahr einer Blasenbildung dar. Besonders deutlich zeigt sich die immer wieder an den Immobilienmärkten von Staaten, wo eine entsprechende Geldpolitik zu einer längeren Niedrigzinsphase geführt hat. Niedrige Zinsen lassen die Nachfrage nach Immobilien vor allem aus zwei Gründen steigen:

Zum einen erleichtern Kredite mit vergleichsweise geringen Zinsen die Finanzierung von Immobilienkäufen, und zum anderen werden Immobilien als Anlagemöglichkeit attraktiver, wenn andere Anlagealternativen – wie zum Beispiel Festgeld oder Staatsanleihen – aufgrund der Niedrigzinsen kaum noch rentabel sind. Auf der Ebene von Staaten und Kommunen bringt eine Niedrigzinsphase nicht nur den Vorteil günstiger Finanzierungsmöglichkeiten der öffentlichen Haushalte mit sich, sondern zugleich auch ein nicht zu unterschätzendes Risiko. Denn wenn die Aufnahme neuer Schulden zu niedrigen Zinsen möglich ist, besteht für die jeweiligen Regierungen kaum noch einen Anreiz, ihre Haushalte zu sanieren. Zudem sinkt die Motivation, Wirtschafts- und Strukturreformen umzusetzen, die für einen nachhaltigen und langfristigen wirtschaftlichen Aufschwung eigentlich notwendig wären.

Folgen einer Niedrigzinsphase für Sparer und Wirtschaft

Klassische Anlageprodukte verlieren an Bedeutung

Während niedrige Zinsen für die Wirtschaft eine Reihe positiver Auswirkungen haben können, stellen sie private Sparer und institutionelle Kapitalanleger vor erhebliche Probleme. Anlageprodukte wie Staatsanleihen und andere festverzinsliche Wertpapiere, Sparbriefe oder Fest- und Tagesgelder, die lange Zeit große Bedeutung für die private Geldanlage hatten, verlieren stark an Attraktivität und werden kaum noch nachgefragt. Liegen die Zinsen im Euro-Raum aufgrund einer entsprechenden Geldpolitik der EZB dauerhaft unterhalb der Inflationsrate, dann ist dies für Sparer mit einem fortlaufenden Vermögensverlust verbunden.

Dieses Problem macht sich indirekt auch an anderer Stelle bemerkbar: Da Versicherungen, Pensionskassen und Versorgungswerke traditionell ebenfalls einen großen Teil des von ihnen verwalteten Vermögens in Anleihen investieren, fällt es ihnen immer schwerer, die ihren Versicherten gegebenen Renditeversprechen einzuhalten. Somit können nur noch geringere Erträge zugesichert werden. Der Garantiezins, den deutsche Versicherer beim Abschluss einer Lebensversicherung oder Rentenversicherung ihren Kunden zusagten, lag in den 1990er Jahren teilweise noch bei rund 4%. 2012 unterschritt der Garantiezins erstmals die Marke von 2%, und seit 2017 liegt er nur noch bei 0,9%. Damit verlieren auch klassische, in der Vergangenheit stark nachgefragte Anlageprodukte wie die Kapitallebensversicherung oder die private Rentenversicherung stark an Attraktivität.

Wie Sparer auf Niedrigzinsen reagieren können

Infolge dieser Entwicklung müssen sich private Anleger zunehmend nach alternativen Anlagemöglichkeiten umsehen, wenn sie einem schleichenden Vermögensverlust entgegenwirken und weiterhin Renditen erzielen wollen. Grundsätzlich kommen dabei vor allem Investments am Aktienmarkt sowie am Immobilienmarkt infrage. Für private Anleger ohne umfassende Aktien- oder Immobilienmarktkenntnisse empfehlen sich aus Gründen der Risikostreuung insbesondere aktiv gemanagte Aktien- oder Immobilienfonds oder sogenannte passive Fonds wie Exchange Traded Funds (ETF), die bestimmte Indizes nachbilden.

Bei Immobilien haben indirekte Anlageformen wie offene oder geschlossene Immobilienfonds zudem den Vorteil, dass sie ein Engagement am Immobilienmarkt schon mit deutlich geringeren Anlagesummen erlauben, als dies bei einem Direktinvestment möglich wäre. Neben Einmalanlagen bieten viele Fondsgesellschaften auch Fondssparpläne an, die den Vorteil des Cost-Average-Effekts haben: Aufgrund der gleichbleibenden monatlichen Anlagebeträge werden automatisch mehr Fondsanteile erworben, wenn der Anteilswert niedrig ist.

Umgekehrt werden für das gleiche Geld weniger Anteile gekauft, wenn der Anteilspreis gerade hoch ist. Dadurch ergibt sich insgesamt ein vorteilhafter durchschnittlicher Einstandspreis. Wer die niedrigen Zinsen nutzen möchte, um eine Baufinanzierung aufzunehmen und Wohneigentum oder eine Eigentumswohnung als Kapitalanlage zu erwerben, sollte die Preisentwicklung an den Immobilienmärkten ebenso im Blick behalten wie die lokale Relation zwischen Kaufpreisen, Mietniveau und eventuellem Mietsteigerungspotenzial.

Auswirkungen einer Niedrigzinspolitik auf die Banken

Für Banken haben Niedrigzinsphasen einen erheblichen Nachteil, weil ihre Erträge aus dem klassischen Einlagen- und Kreditgeschäft zurückgehen. Zudem müssen sie besonders risikobewusst agieren, damit es beispielsweise nicht zur Vergabe sogenannter toxischer Kredite an unrentable Unternehmen kommt, die ohne Niedrigzinsumfeld wahrscheinlich schon von ihren Wettbewerbern verdrängt worden wären. Würden Banken in diesem Kontext zu hohe Ausfallrisiken in Kauf nehmen, könnten sie ihrerseits zu einem Risikofaktor für das Finanzsystem werden. Dies war beispielsweise während der internationalen Finanzkrise 2007/2008 der Fall.

Warum scheuen Zentralbanken wie die EZB vor einer Zinserhöhung zurück?

Betrachten Sie verschiedene Niedrigzinsphasen in unterschiedlichen Staaten und Währungsräumen, dann kann leicht der Eindruck entstehen, die Zentralbanken scheuten vor einer Erhöhung der Zinsen zurück. Dieser Eindruck ist allerdings nur teilweise richtig. Zu beachten ist dabei vor allem der Unterschied zwischen einer Zentralbank wie der Federal Reserve in den USA, die für eine Volkswirtschaft mit einer Währung zuständig ist, und der EZB. Der Zuständigkeitsbereich der EZB erstreckt sich auf den gesamten Euro-Raum, der zwar ebenfalls nur eine Währung besitzt, allerdings aus zum Teil sehr heterogenen Volkswirtschaften zusammengesetzt ist.

Wenn ihre Geldpolitik einen stimulierenden Effekt auf die Konjunktur im Euro-Raum haben soll, muss sich die EZB vor allem an den Volkswirtschaften mit der schwächsten Konjunkturentwicklung orientieren. Dadurch kommt es jedoch auch in anderen, wirtschaftlich stärkeren Volkswirtschaften zu einer Niedrigzinsphase, obwohl die konjunkturelle Entwicklung dort eher ein Anheben des Zinsniveaus rechtfertigen würde. Insofern erweckt die Geldpolitik der EZB mitunter tatsächlich den Eindruck, die Zentralbank des Euro-Raumes scheue vor Zinserhöhungen zurück. Verstärkt wird dieser Eindruck durch den Vergleich mit der US-Notenbank oder mit den Zentralbanken anderer Staaten. Denn diese reagieren meist viel schneller mit Leitzinsanpassungen auf aktuelle konjunkturelle Entwicklungen, weil sie sich im Unterschied zur EZB bei ihren Entscheidungen jeweils nur an der Volkswirtschaft eines Landes und Währungsraumes orientieren müssen.

So können Anleger und Sparer auf die Niedrigzinspolitik der EZB reagieren

Die im Zuge der globalen Finanzkrise 2007/2008 eingeleitete und bis heute fortgesetzte Niedrigzinspolitik der EZB dürfte sich angesichts der ökonomischen Auswirkungen der Corona-Pandemie in absehbarer Zukunft kaum ändern. Private Anleger können daher in viele klassische Spar- und Anlageprodukte nicht mehr investieren, ohne auf Dauer einen Vermögensverlust zu erleiden. Um trotz der niedrigen Zinsen noch attraktive Renditen erwirtschaften und ihre Anlageziele erreichen zu können, müssen sie deshalb verstärkt alternative Anlagemöglichkeiten wie Aktien oder Immobilien in Betracht ziehen. Diese können mit zusätzlichen Risiken wie dem Kursänderungsrisiko bei Aktien oder dem Wertänderungsrisiko bei Immobilien verbunden sein. Die Risiken lassen sich jedoch durch eine Streuung des investierten Geldes mithilfe entsprechender Fondsprodukte reduzieren. Mit Aktien- oder Immobilienfonds beziehungsweise ETFs gekoppelte Sparpläne erlauben auch im aktuellen Niedrigzinsumfeld einen kontinuierlichen Vermögensaufbau, – und das schon mit relativ geringen Sparbeträgen und zu überschaubaren Risiken.