• Liquide (flüssige) Mittel für Ihr Unternehmen

    Was sind liquide (flüssige) Mittel?

    Nützliche Basics und anschauliche Infos rund um das Thema Liquidität

Liquide Mittel als A und O …

Ob als Selbstständiger, Start-up oder mittelständiges Unternehmen: Geht es um die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens, ist Liquidität das A und O. Erfahren Sie hier, was genau man unter flüssigen Mitteln versteht, warum sie so wichtig sind und wie genau sie berechnet werden.

Definition:

Liquide, also flüssige Mittel eines Unternehmens sind die Geldmittel und Bestände, die sofort zur Zahlung bereitstehen. Also genau die Teile eines Gesamtvermögens, die entweder direkt zur Verfügung stehen, um Verbindlichkeiten begleichen zu können, oder aber innerhalb von kurzer Zeit in Geld verwandelt werden können.

Demnach sind liquide Mittel Teil des Umlaufvermögens und finden sich auf der Seite der Aktiva einer Bilanz wieder.

Warum flüssige (liquide) Mittel so entscheidend sind

Warum liquide Mittel wichtig sind

Nun aber genug der Theorie. Sie fragen sich weiterhin, warum gerade flüssige Mittel ein Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen sein sollten?

Dann nun ein konkretes, vereinfachtes Beispiel. Sie sind ein Unternehmer und verkaufen eine Dienstleistung. Beispielsweise für Garten- und Landschaftsbau. Das heißt, dass Sie einerseits Ihr Können an Kunden verkaufen, andererseits die hierfür benötigten Produkte (in unserem Beispiel wären dies vielleicht Pflanzen und Geräte) und natürlich Ihre eigenen laufenden Kosten wie beispielsweise die Miete von Büroräumen begleichen müssen. Genau hier gilt es nun, ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen eigenen Verbindlichkeiten (Passiva) und bestehenden Forderungen (Aktiva) herzustellen.

Denn: Kommt es zu falschen Kalkulationen oder sollten Kunden Ihre Rechnungen einmal nicht begleichen, entstehen schneller als gedacht Liquiditätsprobleme . Die nicht nur die eigene Zahlungsfähigkeit gefährden, sondern im schlimmsten Fall zur Insolvenz führen könnten.

Mithilfe flüssiger Mittel und kurzfristigen Verbindlichkeiten Liquidität berechnen

Um eigenen Rechnungen nachzukommen, gilt es also, immer eine gewisse Menge an Geldreserven parat zu haben, mit denen kurzfristige Verbindlichkeiten beglichen werden können.

Wie das geht und wie Sie Liquidität berechnen? Ganz einfach. Indem zunächst die vorhandenen flüssigen Mittel kategorisiert und anschließend den bestehenden Verbindlichkeiten gegenübergestellt werden. Und los geht’s:

Kategorien liquider Mittel nach Verfügbarkeit und kurzfristige Verbindlichkeiten:

Liquide Mittel 1. Ordnung

Liquide Mittel 1. Ordnung

Flüssige Mittel, die sofort zur Verfügung stehen wie Guthaben auf Bankkonten oder Kassenbestände.

Liquide Mittel 2. Ordnung

Liquide Mittel 2. Ordnung

Vermögen, das sich kurzfristig in Geld verwandeln lässt wie Wertpapiere, Schecks oder kurzfristige Forderungen.

Liquide Mittel 3. Ordnung

Liquide Mittel 3. Ordnung

Guthaben, das nur mittelfristig zur Verfügung steht wie beispielsweise Waren und Vorräte.

Kurzfristige Verbindlichkeiten

Kurzfristige Verbindlichkeiten

Eigene Verpflichtungen zur Zahlung mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Liquidität in Prozent berechnen

Wir kennen nun die verschiedenen Kategorien flüssiger Mittel und können diese den Verbindlichkeiten gegenüberstellen. Der Wert der Berechnung ergibt die Zahlungsfähigkeit, also Liquidität, eines Unternehmens in Prozent.

Liquidität 1. Grades berechnen

Liquidität 1. Grades (Cash Ratio oder Barliquidität)

Die Barliquidität eines Unternehmens berechnet sich mithilfe der liquiden Mittel 1. Ordnung und der kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen und liegt vorzugsweise unter 100 Prozent.

Liquidität 2. Grades berechnen

Liquidität 2. Grades (Quick Ratio oder Einzugsliquidität)

Nun wird es ernst: Mithilfe der Einzugsliquidität wird das Verhältnis der liquiden Mittel 1. und 2. Ordnung zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten berechnet. Der Wert sollte mindestens 100 Prozent abdecken.

Liquidität 3. Grades berechnen

Liquidität 3. Grades (Current Ratio oder umsatzbedingte Liquidität)

Diese letzte Berechnung zeigt das Verhältnis aller liquiden Mittel (d. h. des gesamten Umlaufvermögens) zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten und liegt bestenfalls deutlich über 100 Prozent.

Merke:

Die Liquidität 1. 2. und 3. Grades berechnet sich, indem unterschiedliche Posten des Umlaufvermögens den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenübergestellt werden.

Liquidität richtig planen

So niedrig wie möglich aber so hoch wie nötig? Gemanagte Liquidität!

Wir haben bisher erfahren, was man unter liquiden Mitteln versteht und wie Liquidität berechnet wird. Warum aber sollte die Barliquidität nicht bei 100 Prozent liegen?

Eine hohe Barliquidität garantiert zwar die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens, es handelt sich bei diesen Geldbeständen jedoch um Geld, das keine Gewinne durch z. B. Investitionen erwirtschaftet. Aus diesem Grund heißt die goldene Regel „So niedrig wie möglich aber so hoch wie nötig“ und das Zauberwort „Liquiditätsplanung “. Und zwar nicht nur im Bereich größerer Unternehmen, sondern angefangen beim Ein-Mann-Betrieb. Denn nur wer seine Einnahmen und Ausgaben umfassend im Blick hat, kann zukunftsorientiert planen!

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