• Gebäudeversicherung: Leistungen im Überblick

    Gebäudeversicherung: Leistungen im Überblick

    Kostenfaktoren, Rechenbeispiel und Spartipps für Ihre Gebäudeversicherung

Eigentum mit einer Gebäudeversicherung schützen

Die Deutschen sind mächtig stolz auf Ihre Eigenheime. Das wiesen Glücksforscher vom Happiness Research Institute im „TheGoodHome Report 2019“1 nach. Doch Schäden am Haus bedeuten finanzielle Einbußen. Eine Gebäudeversicherung bietet Ihnen den notwendigen Schutz. Hier erhalten Sie einen Überblick über ihre Leistungen und die Kosten einer Gebäudeversicherung.


Was ist eine Gebäudeversicherung?

Treten Schäden am Haus auf, sind hohe Kosten für Handwerker, Bauunternehmen und Material vorprogrammiert. Manche Hauseigentümerinnen und Eigentümer verfügen kurzfristig über genug Finanzmittel für die Reparaturen. Andere müssen sich teilweise hoch verschulden oder den Verkauf des Hauses in Betracht ziehen. Eine Wohngebäudeversicherung schützt Sie vor finanziellen Verlusten, falls Schäden durch Feuer, Leitungswasser oder Sturm eintreten. Der Versicherungsschutz bei Elementarschäden ist optional.

Was ist eine Gebäudeversicherung?

Welche Leistungen bietet eine Gebäudeversicherung?

Bevor wir Ihnen einen Überblick über das Leistungsportfolio der Wohngebäudeversicherung geben, ist zu klären, wo die Schäden auftreten müssen, dass sie der Versicherer trägt.

Der Versicherungsgegenstand

Der Versicherungsgegenstand einer Gebäudeversicherung

Die Gebäudeversicherung springt bei Schäden am Gebäude (zum Beispiel Dächer) oder bei festem Inventar des Wohnraums ein. Beispiele dafür sind fest verlegte Fußböden, Heizungsanlagen, eingebaute Badewannen, an das Haus angepasste Einbauküchen oder Antennen. Der Schutz dehnt sich weiterhin auf Nebengebäude wie Gartenhütten oder Garagen aus.

Der Leistungsumfang grenzt die Gebäudeversicherung zu Hausratversicherung und Grundbesitzerhaftpflicht ab. Die Hausratversicherung übernimmt Schäden an beweglichen Einrichtungsgegenständen wie Möbeln oder Elektrogeräten. Die Grundbesitzerhaftpflicht schützt den Versicherungsnehmer vor finanziellen Ansprüchen von Mitmenschen, die auf seinem Grundstück zu Schaden kommen. Sie springt etwa ein, wenn eine fremde Person auf der vereisten Hofeinfahrt stürzt.

Bestandteile der Gebäudeversicherung

Die 3 Bestandteile der Gebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung ist eine verbundene Sachversicherung mit 3 Leistungsbereichen. Diese decken Schäden ab, die durch Feuer, Wasser oder Sturm entstehen.

  • Feuerversicherung: Brand, Blitzschlag, Explosion und Implosion
  • Leitungswasserversicherung: bestimmungswidrig ausgetretenes Wasser, Frost- und Bruchschaden
  • Sturmversicherung: Sturm ab Windstärke 8 bzw. 63km/h, Hagel- und Dachschaden

Die Gebäudeversicherung lässt Ihnen die Wahl, ob Sie einen einzelnen Bereich versichern, eine Kombination aus 2 oder alle 3 gemeinsam absichern möchten. Auch wenn Sie durch den Ausschluss von Leistungen jährlich ein paar Euro sparen, sollten Sie die Gesamtversicherung von Feuer, Leitungswasser und Sturm in Anspruch nehmen. Alle 3 Säulen sind unersetzlich und das Risiko keiner einzelnen zu unterschätzen.

Freiwillige Leistungen

Freiwillige Leistungen für zusätzlichen Versicherungsschutz

Andere Leistungen können Sie an Ihre individuellen Wünsche anpassen.

Die Versicherung von Elementarschäden an Gebäuden

Optional ist der Versicherungsschutz sogenannter Elementarschäden. Durch den Klimawandel häufen sich Naturereignisse, auf die Überschwemmungen, Erdbeben, Erdrutsche, Lawinen oder Starkregen folgen. Gleichzeitig stellen Gebäudereparaturen bei Elementarschäden einen besonders großen Kostenfaktor dar. Eine Absicherung von Elementarschäden bieten die Wohngebäudeversicherungen daher als Zusatzleistung an.

Versicherungsschutz trotz grober Fahrlässigkeit

In Folge von grober Fahrlässigkeit eingetretene Schäden übernehmen Gebäudeversicherer in Standardtarifen meist nicht. Buchen Sie die Extraleistung dazu, greift der Versicherungsschutz auch bei eigenem Verschulden. Es könnte passieren, dass Sie bei einem Unwetter vergessen, ein Fenster zu schließen. Den durch grobe Fahrlässigkeit entstandenen Wasserschaden übernimmt die Gebäudeversicherung nur bei Abschluss der entsprechenden Zusatzvereinbarung.


Wann die Gebäudeversicherung eintritt und wann nicht

Wann die Gebäudeversicherung eintritt und wann nicht

Die Gebäudeversicherung reduziert das finanzielle Risiko von Hausbesitzern. Im Schadenfall steht sie für die Reparaturkosten bei Gebäudeschäden ein. Der Versicherungsschutz einer Gebäudeversicherung ist umfangreich.

Welche Risiken trägt eine Gebäudeversicherung?

Die Gebäudeversicherung übernimmt die Kosten direkter Schäden am Haus sowie deren Folgekosten. Deckt ein Sturm etwa das Dach eines Hauses ab, erstattet die Versicherung die Reparatur des Daches und die durch den Regen entstandenen Wasserschäden.

Die Wohngebäudeversicherung sichert folgende Risiken ab:

  • Abbruch-, Aufräum-, Bewegungs- und Schutzkosten
  • Überspannungsschäden und deren Folgen
  • Zusatzkosten durch Behördenauflagen
  • Dekontamination im Erdreich, zum Beispiel durch Heizöl
  • Zu- und Ableitungsrohre von Wasser in und außerhalb des Grundstücks
  • Einbruchschäden am Gebäude
  • Mietausfall
  • Schadensabwehr, Schadensminderung
  • Sachverständigenkosten

Trotzdem gibt es Fälle, in denen die Wohngebäudeversicherung nicht greift. Wir nennen Ihnen die wichtigsten.

In welchen Fällen zahlt die Versicherung nicht?

In welchen Fällen zahlt die Versicherung nicht?

Die Wohngebäudeversicherung haftet bei fertiggestellten Häusern. Etwaige Schäden während des Baus sichert sie nicht ab. Hier empfiehlt sich der Abschluss einer Bauherrenhaftpflicht oder einer Feuerrohbauversicherung.

Zu den Pflichten des Versicherungsnehmers gehört es, die Versicherung zügig über gefahrerhöhende Umstände zu informieren. Dazu zählen Leerstand, Bauarbeiten, Umnutzung sowie gewerbliche Nutzung von Räumen. Unterlassen Sie die Meldung, entfällt der Versicherungsschutz.

  • Finanzierungstipp: Die Commerzbank unterstützt Sie bei Hausbau oder Wohnungssanierung. Unser Angebot beinhaltet Baufinanzierungen und Modernisierungskredite. Wenn Sie vom Eigenheim träumen, der finanzielle Rahmen aber noch nicht gegeben ist, denken Sie über Bausparen nach!

Entsprechen Teile des Gebäudes nicht der landeseigenen Bauverordnung, übernimmt die Versicherung Schäden ebenfalls nicht. In fast allen Bundesländern ist die Installation von Rauchmeldern in Schlaf- und Kinderzimmern sowie Fluren gesetzlich vorgeschrieben. Hätten diese einen Brand verhindert, übernimmt die Gebäudeversicherung keine Kosten.

Außerdem sind von der Versicherung ausgeschlossen:

  • Kriegsschäden
  • Kaminbrand
  • bewusst angezündete Gegenstände
  • Grundwasserschäden
  • Schäden durch Aquariumwasser
  • Sturm unter einer Windstärke von 8 bzw. 63km/h
  • Fotovoltaikanlagen
  • Einbauten durch Mieterinnen und Mieter, zum Beispiel eine Markise

Ein regelmäßiger Vergleich Ihrer Gebäudeversicherung mit Konkurrenzanbietern zeigt Ihnen die Schwachstellen Ihres aktuellen Versicherungsschutzes. Wollen Sie die Gebäudeversicherung wechseln, ist eine Kündigung der bestehenden notwendig.


Kostenfaktoren der Gebäudeversicherung

Die Leistungen der Wohngebäudeversicherung und ihre Kosten sollten in einem fairen Verhältnis stehen. Vergleichsportale liefern gute Resultate, um den Versicherungsschutz verschiedener Anbieter gegenüberzustellen. Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Gebäudeversicherungen variiert hierbei stark.

Generell bestimmt sich der Preis durch Wohnfläche, Ausstattung, Bauweise (zum Beispiel Art des Daches), Wohnort und Nutzung des Hauses. Die Versicherungsprämie hängt von der Höhe der Versicherungssumme und der Risikozone ab, in der sich das Gebäude befindet.

Die Versicherungsprämie in Abhängigkeit vom Neuwert

Die Versicherungssumme sollte dem Neuwert Ihres Hauses entsprechen. Der Neuwert bezeichnet den Betrag, den Sie heute aufbringen müssen, um exakt dasselbe Haus unter gegenwärtigen Kosten zu errichten.

Es gibt 3 Möglichkeiten zur Bestimmung des Neuwerts eines Hauses.

Gleitender Neuwert

Gleitender Neuwert

Der Versicherer passt die Versicherungssumme an die Wertentwicklung des Hauses an. Dafür rechnet er den Wert ins Referenzjahr 1914 zurück und multipliziert ihn mit dem jeweils aktuellen Baupreisindex. Die jährliche Anpassung stellt sicher, dass die Versicherung im Schadenfall noch nach Jahren den genauen Hausneuwert erstattet. Aktuelle Materialkosten und Lohnaufwendungen für die Bauarbeiter werden berücksichtigt.

Wohnflächentarif

Wohnflächentarif

Er bemisst sich aus der Größe des Hauses. Statt einer Versicherungssumme haftet die Wohngebäudeversicherung bis zu einer Höchstentschädigungsgrenze, die auf dem ortsüblichen Neubauwert beruht.

Problematisch ist die Vernachlässigung der Baukostenentwicklung. Es droht eine Unterversicherung, sollten die Baukosten steigen.

Wertgutachten

Wertgutachten

Ein Sachverständiger schätzt den Wert des Gebäudes.

Statt der Kosten für den Wiederaufbau ermittelt er den Verkehrswert.

Große Differenzen zwischen den Beträgen wirken sich im Schadenfall nachteilig aus.

Die geografische Unterscheidung nach Risikozonen

Je größer die Wahrscheinlichkeit eines Schadenfalls durch Wasser, Sturm und Elementarschäden ist, desto höher die Versicherungsprämie. Deutschland ist in 4 Risikozonen untergliedert. Sie weisen unterschiedliche Gefahrenstufen durch Sturm oder Elementarschäden auf.

Auf die Versicherungssumme und die Risikozone der Wohngebäudeversicherung haben Sie keinen Einfluss. Welche Kosten Sie für freiwillige Zusatzleistungen zahlen, können Sie aber aktiv beeinflussen.

Kostenrelevante freiwillige Zusatzvereinbarungen

Wägen Sie ab, ob sich Ihr Haus in einem Risikogebiet befindet und eine erhöhte Gefahr für Überschwemmungen, Lawinen und Co besteht. Andernfalls können Sie auf die zusätzliche Versicherung von Elementarschäden verzichten.

Bei einer Gebäudeversicherung mit Selbstbeteiligung übernehmen Sie Schäden bis zu einer festgelegten Höhe selbst. Der Selbstbehalt liegt häufig bei 250€. Sie profitieren von einem geringeren Versicherungsbeitrag und weniger organisatorischen Aufwand bei kleinen Schadensfällen.

Die Versicherungsprämien schwanken aufgrund der genannten Einflussfaktoren. Wie groß die Unterschiede ausfallen, verdeutlicht ein Kostenbeispiel.


Rechenbeispiel für die Kosten einer Gebäudeversicherung

Wir stellen Ihnen die jährlichen Kosten einer Wohngebäudeversicherung vor – beispielhaft in den Städten Halle und Bielefeld für ein Einfamilienhaus (Baujahr 2000) und eine Doppelhaushälfte (Baujahr 1980). Die Versicherungstarife decken Schäden aus Feuer, Wasser und Sturm ab, aber keine Elementarschäden. Beim Minimalpreis beträgt die Versicherungssumme rund 350.000€, beim Maximalpreis ist der Versicherungsschutz unbegrenzt.

Minimalpreis

  • Einfamilienhaus (Halle): 170€
  • Einfamilienhaus (Bielefeld): 220€
  • Doppelhaushälfte (Halle): 230€
  • Doppelhaushälfte (Bielefeld): 290€

Maximalpreis

  • Einfamilienhaus (Halle): 770€
  • Einfamilienhaus (Bielefeld): 1.070€
  • Doppelhaushälfte (Halle): 890€
  • Doppelhaushälfte (Bielefeld): 1.230€

Der Aufschlag für Elementarschäden beträgt bei den betrachteten Tarifen jeweils zwischen 60 und 80€.2

Wer kontinuierlich Gelder auf einem Tagesgeld- oder Girokonto zurücklegt, sollte den Jahresbetrag stemmen können. Berücksichtigen Sie unsere Tipps und profitieren Sie von weiterem Einsparungspotenzial!

Rechenbeispiel für die Kosten einer Gebäudeversicherung

Kündigungsleitfaden für Ihre Gebäudeversicherung

Was müssen Sie tun, wenn Sie Ihre Gebäudeversicherung kündigen möchten? Wir geben Ihnen nachfolgend Hilfestellung:

Kündigung durch den Versicherungsnehmer

Die reguläre Kündigungsfrist beträgt 3 Monate zum Ende eines Versicherungsjahres. Mehrjährige Laufzeiten machen eine Kündigung erst zum Vertragsende möglich. Ein außerordentliches Kündigungsrecht mit Einmonatsfrist erhält der Versicherte nach einem Schadenfall oder einer Beitragserhöhung. Sie darf nicht auf eine Neuwerterhöhung oder eine Leistungserweiterung zurückzuführen sein.

Beim Hauskauf übernimmt der Käufer zunächst die Gebäudeversicherung vom Vorbesitzer. Eine Kündigung durch den neuen Eigentümer ist bis zu einem Monat nach dem Grundbucheintragung möglich.

Kündigungstipps:

  • Kündigen Sie Ihre Wohngebäudeversicherung nie überstürzt! Holen Sie zunächst Angebote für Alternativen ein.
  • Beachten Sie die Kündigungsfrist! Verpassen Sie den richtigen Zeitpunkt, verlängert sich die Gebäudeversicherung automatisch.
  • Liefern Sie notwendige Informationen! Nennen Sie der Versicherung im Kündigungsschreiben Ihre Versicherungsnummer, um eine verzögerte Bearbeitung zu vermeiden.

Kündigung durch den Versicherer

Auch dem Versicherer steht im Schadenfall das Recht auf außerordentliche Kündigung zu. Einen neuen Anbieter mit vergleichbarem Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden, ist schwierig. Sie sind verpflichtet, den neuen Versicherer in Kenntnis zu setzen – über Schadenshistorie sowie die Kündigung vonseiten der bisherigen Versicherung.

Tipps für gekündigte Hauseigentümer

  • Bitten Sie die Versicherung um Kündigungsumkehr! Wenn die Kündigung von Ihnen ausgeht, sendet das keine schlechten Signale an andere Versicherer.
  • Verheimlichen bringt nichts! Enthalten Sie Versicherungen auf keinen Fall Informationen vor. Sie nutzen ein gemeinsames Informationssystem, über das auch Kündigungsinformationen ausgetauscht werden.

Für wen ist eine Gebäudeversicherung sinnvoll?

Für wen ist eine Gebäudeversicherung sinnvoll?

Der Abschluss einer Gebäudeversicherung ist für alle Haus- oder Wohnungseigentümer ratsam. Bereits mit dem Bau gehen Privatpersonen große finanzielle Verpflichtungen ein. Gebäudeschäden verursachen Kosten, die ohne Versicherungsschutz existenzbedrohend sein können. Sind Sie bereits mit hohen Schulden konfrontiert, dann vertrauen Sie auf einen Ratenkredit!

Infobox: Für wen sich eine Gebäudeversicherung lohnt

Hinweis: Kreditgebende Banken setzen oft den Versicherungsschutz einer Gebäudefeuerversicherung voraus. Sie schützt die Immobilie, die der Bank als Sicherheit bei der Fremdfinanzierung dient. Auch wenn ein Haus als finanzielle Altersvorsorge gedacht ist, hat der Versicherungsschutz höchste Relevanz. Nur so haben Sie im Schadenfall keine finanziellen Einbußen.

Mieterinnen und Mietern bleibt die Auseinandersetzung mit der Wohngebäudeversicherung erspart. Vermieterinnen und Vermieter können sie jedoch an den Kosten beteiligen, indem sie die Beiträge auf die Mieter umlegen.


Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Schadensfall

Ein Schadensfall am Eigenheim ist nicht nur psychisch belastend, sondern auch mit Verwaltungsaufwand gegenüber der Wohngebäudeversicherung verbunden. Wir zeigen Ihnen, wie Sie schrittweise vorgehen, um den Überblick zu behalten.

Schritt 1: Schäden eingetreten?

Schäden eingetreten?

Nehmen Sie unverzüglich Kontakt zur Versicherung auf und erstatten Sie Meldung.

Schritt 2: Drohen Folgeschäden?

Drohen Folgeschäden?

Verhindern Sie diese, indem Sie Notmaßnahmen einleiten. Dazu zählen Handlungen, die die Schäden eingrenzen (zum Beispiel Löcher im Dach abdecken). Eine Schadensbehebung ist nicht notwendig.

Schritt 3: Können Sie die Schäden nachweisen?

Können Sie die Schäden nachweisen?

Halten Sie den Schadensfall schriftlich fest und erstellen Sie Fotos zur Dokumentation.

Schritt 4: Ihr Haus ist unbewohnbar?

Ihr Haus ist unbewohnbar?

Halten Sie Rücksprache mit dem Versicherer, wenn Sie Teile der Schäden beheben müssen. Achten Sie auf eine vollständige Dokumentation inklusive Handwerkerrechnungen, Entsorgungen und sonstiges.

Schritt 5: Ist der Schaden umfangreich?

Ist der Schaden umfangreich?

Manche Versicherer verlangen, dass ein Gutachter oder eine Gutachterin die Schäden betrachtet, bevor die Schadensbehebung folgt.


3 Spartipps bei der Gebäudeversicherung

Eine Gebäudeversicherung abzuschließen, ist empfehlenswert um zukünftige, unerwünschte Schäden zu begleichen. Mit diesen 3 Tipps können Sie beim Abschluss einer Gebäudeversicherung sparen:

Tipp 1: Kombinieren Sie die Gebäudeversicherung mit anderen Leistungen.

Kombinieren Sie die Gebäudeversicherung mit anderen Leistungen.

Empfehlenswert ist der Abschluss einer Gebäudeversicherung in Kombination mit der Hausratversicherung. Zwei gute Gründe sprechen dafür: Zum einen verhindert dies Streit über die Zuständigkeiten im Schadenfall. Häufig trifft ein Schaden gleichzeitig das Gebäude und dessen Einrichtung. Die Schadensbearbeitung erfolgt schneller. Zum anderen profitieren Sie finanziell. Versicherer bieten in der Regel Rabatte für Kombi-Pakete an. Sie sparen bis zu 5%.

Tipp 2: Setzen Sie die Kosten ab.

Setzen Sie die Kosten ab.

Besitzen Sie eine Gebäudeversicherung für ein vermietetes Haus, dürfen Sie die Versicherungskosten steuerlich geltend machen. Jedoch lassen sie sich nur absetzen, wenn Sie die Kosten nicht auf die Mieter umlegen.

Tipp 3: Vergleichen Sie Tarifangebote.

Vergleichen Sie Tarifangebote.

Nur so lässt sich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für Ihre Gebäudeversicherung herausfinden. Dabei ist es von Vorteil, die Versicherung bei einem Anbieter abzuschließen, dessen Produkte Sie bereits verwenden, um Kombi-Pakete zu nutzen.


Die Gebäudeversicherung – unerlässlich für jeden Hauseigentümer

Hausbesitzerinnen und Besitzer haben Interesse daran, ihr wertvolles Eigentum zu schützen. Schäden aufgrund von Feuer, Wasser, Sturm oder Hagel verursachen hohe Kosten für Reparaturen und die Behebung von Folgeschäden. Umso wichtiger ist eine Wohngebäudeversicherung, die umfassenden Schutz bietet. Zwischen unverzichtbaren und ausgeschlossenen Leistungen sind freiwillige Zusatzvereinbarungen möglich, wie eine Elementarschadenversicherung. Die Leistungen beeinflussen die Kosten der Wohngebäudeversicherung ebenso wie die Art des Hauses und dessen Lage. Zu wissen, dass die Gebäudeversicherung im Schadensfall für entstandene Kosten aufkommt, verschafft Ihnen Sicherheit, um weiterhin glücklich in Ihrem Haus zu leben.


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1 https://docs.wixstatic.com/ugd/928487_9626bd8a53f14922885b065a512c4939.pdf

2 https://www.mr-money.de/Vergleichen/Wohngebaeude