• Was Sie über Vermögensaufbau wissen sollten

    Was Sie über den Vermögensaufbau wissen sollten

    Anlagestrategien, Möglichkeiten und Schritt für Schritt Anleitung

Vermögensaufbau leicht gemacht

Aktien und Co. sind im Gegensatz zum guten alten Sparbuch heutzutage beim Vermögensaufbau unverzichtbar. Doch auch wenn das Risiko an der Börse auf den ersten Blick höher erscheint als auf dem Sparbuch, hilft eine sinnvoll aufgesetzte Anlagestrategie, langfristig ein Vermögen zu generieren. In unserem Ratgeber geben wir Ihnen einen Überblick über verschiedene Geldanlage-Optionen, wie diese funktionieren und was Sie bei der jeweiligen Geldanlage beachten müssen.


Sinnvolle Anlagestrategie ist Gold wert

Sinnvolle Anlagestrategie ist Gold wert

Deutsche Anleger leiden unter der andauernden Zins-Depression. Schon seit Jahren bringen Tagesgeld, Sparbuch und Festgeld keine Rendite mehr. Schuld daran ist die Europäische Zentralbank (EZB), die den europäischen Leitzins in den vergangenen Jahren immer weiter senkte, um die Wirtschaft nach Finanz- und Eurokrise wieder in Schwung zu bringen. Die Leidtragenden sind die Anleger, die sich nun mit einer Rendite weit unter der Inflationsrate begnügen müssen und so mit ihrem Ersparten jedes Jahr Kaufkraft einbüßen.

Doch es gibt einen Ausweg aus der Misere – zumindest für all jene, die den Schritt an die Börse wagen. Denn Aktien, Fonds und Co. legten in den vergangenen Jahren – mit kleinen Rücksetzern 2016 und 2018 – beständig zu. Allein im Jahr 2019 konnten sich Investoren im Schnitt über eine Rendite von 35 % freuen. Dabei braucht es kein großes Vermögen, um an der Börse erfolgreich zu investieren. Schon kleine Beträge, regelmäßig und langfristig angelegt, reichen aus. So entstehen über die Jahre erstaunliche Vermögen.

Doch wie funktioniert der Vermögensaufbau an der Börse eigentlich? Was gilt es bei der Geldanlage zu beachten? Und wie helfen Durchschnittskosteneffekt, Zinseszinseffekt und Risikostreuung beim Vermögensaufbau?


Welche Möglichkeiten gibt es, heute noch ein Vermögen aufzubauen?

Sparer, die ihr Geld renditeträchtig anlegen möchten, kommen heute an der Börse nicht vorbei. Denn während die bisherigen Geldanlage-Lieblinge der Deutschen – nämlich Fest- und Tagesgeld sowie Sparbuch – Anleger mit Zinsen weit unter 1 % abspeisen, erzielten Fondssparpläne und Aktien in den vergangenen Dekaden Jahresrenditen von 4 bis 7 %.

Das funktioniert aber nur, wenn auch die Fonds zum Großteil in Aktien investieren. Denn im Gegensatz zu den Unternehmensbeteiligungen bringen auch Bundeswertpapiere, Anleihen und Schuldverschreibungen nicht mehr die gewünschte Rendite.

Doch die Börsenkurse vieler Beteiligungen schwanken – gerade Börsenneulinge werden auch bei kleinen Kurskorrekturen schnell nervös und scheuen das Risiko. Langfristig orientierte Anleger sollten sich von Kursschwankungen allerdings nicht beeindrucken lassen. Denn je länger der Anlagehorizont, desto unwesentlicher sind kurzfristige Schwankungen für den Vermögensaufbau.

Möglichkeiten für Vermögensaufbau
Möglichkeiten für Vermögensaufbau
Geldanlage in Aktien

Geldanlage in Aktien

Aktien sind Anteile an Unternehmen. Aktiengesellschaften teilen im Zuge des Börsengangs ihr Eigenkapital in Anteilsscheine auf und verteilen diese Wertpapiere an interessierte Aktionäre. So müssen die Unternehmen das Eigenkapital nicht mehr selbst vorhalten. Anleger beteiligen sich dagegen am Produktivvermögen des Unternehmens – also an den Maschinen, Gebäuden und Patenten. Doch nicht nur das: Viele Unternehmen beteiligen ihre Aktionäre auch an ihren Gewinnen und schütten regelmäßig eine Dividende aus.

Aktionäre, die ihr Investment in eine Firma beenden möchten, geben die Aktien nicht an das Unternehmen zurück. Sie verkaufen sie über die Börse. Die ermittelt aus Angebot und Nachfrage den aktuellen Börsenkurs. Der besseren Übersichtlichkeit werden Aktien kategorisiert und in verschiedene Indizes verpackt. Der Deutsche Aktienindex DAX repräsentiert zum Beispiel die 30 größten deutschen Unternehmen, der Mid-Cap-Index, M-DAX, die 50 nächstgrößeren Werte. Der Standard & Poor's 500, S&P 500, fasst dagegen die 500 größten börsennotierten US-Unternehmen zusammen. Der MSCI World spiegelt gar die Entwicklung von über 1.600 Unternehmen aus 23 Industrienationen wider.

Geldanlage in Rohstoffen

Geldanlage in Rohstoffen

Anleger sind gut beraten, im Zuge der Risikostreuung ihr Geld nicht nur in Unternehmen, sondern auch in Rohstoffe zu investieren. Dabei sind die Rohstoffinvestments fast genauso vielseitig wie die Aktieninvestments: Anleger können aus einer Fülle von Rohstoffen wählen. Zur Risikoabsicherung eignen sich zum Beispiel Gold und Silber, Öl, Aluminium und Kupfer oder auch Nahrungs- und Genussmittel wie Kaffee. Während Gold und Silber durchaus direkt gekauft und im eigenen Tresor oder Bankschließfach verwahrt werden können, ist ein Direktinvestment in andere Rohstoffe eher schwierig.

Einfacher ist da der Griff zu Exchange Traded Commodities, kurz ETC. Diese Schuldverschreibungen bilden die Wertentwicklung eines Rohstoffs nach und werden in auch für Privatanleger handlichen Größen an der Börse gelistet und gehandelt. Zudem besteht die Möglichkeit, direkt in Unternehmen zu investieren, die zum Beispiel Silber schürfen oder nach Öl bohren.

Geldanlage in Immobilien

Geldanlage in Immobilien

Betongold hat sich in den vergangenen Jahren zu einer der beliebtesten Arten, ein Vermögen zu erschaffen und zu mehren, ausgebildet. Diese Entwicklung hat jedoch die Preise vor allem für Wohnimmobilien in städtischen Lagen mächtig nach oben getrieben. Für Privatanleger ist ein Direktinvestment in Immobilien oft schlicht nicht mehr machbar – zumal sich aufgrund der Immobilienpreise das Vermögensportfolio nicht mehr ausreichend diversifizieren ließe. Doch es geht auch anders. Sparern, die an der Entwicklung der Immobilienmärkte partizipieren möchten, stehen verschiedene Möglichkeiten offen: Eine der beliebtesten ist das Investment in offene Immobilienfonds.

Andere Anleger entscheiden sich, gezielt Aktien von Unternehmen der Wohnwirtschaft oder Immobilienprojektentwicklern zu kaufen. Immer weiter in den Fokus der Anleger rücken Real Estate Investment Trusts, kurz REITs. Diese speziell auf die Immobilienwirtschaft zugeschnittene Rechtsform gilt für Unternehmen, die ihre Gewinne aus Vermietung und Verpachtung von Immobilien und Grundstücken sowie aus Veräußerungsgewinnen erzielen. Das Vermögen von REITs besteht vor allem aus Immobilien, Beteiligungen an Immobiliengesellschaften und Hypothekarkrediten. REITs geben Aktien aus, die über die Börse gehandelt werden.

Breit gestreut, nie bereut: Diversifikation im Portfolio ist clever!

Breit gestreut, nie bereut: Diversifikation im Portfolio ist clever!

Diese alte Börsenweisheit ist heute wichtiger denn je. Denn wer all sein Vermögen in wenige Einzelwerte, vielleicht nur in ein oder zwei Aktien oder gar in nur eine vermietete Eigentumswohnung steckt, setzt sein Depot einem unnötig hohen Risiko aus. Besser ist es da, das Risiko zu streuen und in möglichst viele verschiedene Werte, in Aktien genauso wie in Immobilien und Rohstoffe, zu investieren und für kleinere Notfälle einen Notgroschen vorzuhalten. Möglich wird das über Investmentfonds. Hier können Anleger aus einer Vielzahl von Aktien-, Renten-, Immobilien- und Mischfonds wählen und auch entscheiden, ob diese Fonds aktiv oder passiv verwaltet werden.

Fonds

Was sind Fonds?

Das Risiko streuen Anleger am besten über Investmentfonds. Bei dieser Form der Geldanlage sammeln Fondsmanager Geld von vielen verschiedenen Anlegern ein und investieren es in Aktien, aber auch in Unternehmensanleihen, Schuldverschreibungen, Immobilien oder Derivate. Ziele der Fondsmanager sind immer der Werterhalt und die Wertsteigerung im Rahmen der ihnen durch die Fondsstatuten eingeräumten Möglichkeiten. Anleger kaufen mit einem Anteil eines Investmentfonds also nicht nur eine Aktie, sondern ein ganzes Aktienpaket. So streuen sie das Risiko: Strauchelt ein Unternehmen und verliert an Wert, fangen die anderen diesen Wertverlust auf.

Woraus sich dieses Anlagepaket zusammensetzt, wird individuell in den Fondsstatuten festgelegt. Im Rahmen dieser Fondsstatuten steht es den Fondsmanagern frei, Investments zu kaufen und zu verkaufen. Handeln sie erfolgreich, haben die Anleger Anspruch auf eine Beteiligung. Diese Arbeit lassen sich die Fondsmanager allerdings gut bezahlen. So fallen bei der Geldanlage in herkömmliche Investmentfonds regelmäßig Gebühren an, die auf die Rendite drücken und den Vermögensaufbau beeinträchtigen können.

ETF

Was sind ETF?

Anders ist das bei passiv verwalteten Fonds. Diese auch als Exchange-Traded Fund, kurz ETF, bezeichneten Fonds bilden einen Aktienindex eins zu eins nach. Wer also einen ETF auf den DAX kauft, investiert sein Geld ganz stur in die 30 größten deutschen Unternehmen.

ETF brauchen keinen Fondsmanager, der regelmäßig die gehaltenen Werte prüft und anpasst. Anleger profitieren deshalb von den extrem niedrigen Kosten.

Jedoch gibt es auch in Krisenzeiten niemanden, der einzelne Werte veräußert. Steigt der Wert des zugrunde liegenden Index, steigt auch der Wert des EFT, fällt der Index-Wert, fällt auch der des EFT.


Sparplan: Vermögensaufbau auf Raten

Gemein ist all diesen Anlagen, dass Sparer keine großen Summen brauchen, um mit der Geldanlage zu beginnen. Denn Fondsanteile, sowohl von aktiv als auch von passiv gehandelten Fonds, lassen sich schon mit kleinen Beträgen erwerben. Je nach Anbieter reichen 25 € im Monat aus, um Anteile zu kaufen. Diese Fondssparpläne waren in den vergangenen Jahren so erfolgreich und wurden auch bei Anlegern immer beliebter, dass Banken nun auch Sparpläne auf verschiedene Einzelaktien oder Aktienpakete ermöglichen.

Das Prinzip der Geldanlage auf Raten ist dabei denkbar einfach: Mit wiederkehrenden Beträgen kaufen Sparer monatlich, zweimonatlich, viertel- oder halbjährlich Anteile des gewünschten Investments. Dabei profitieren sie nicht nur von der regelmäßigen Sparleistung, sondern auch vom Durchschnittskosteneffekt.

Was ist der Cost Average Effect?

Was ist der Cost Average Effect?

Der Durchschnittskosteneffekt oder auch Cost Average Effect führt dazu, dass Wertschwankungen weniger ins Gewicht fallen. Investieren Sparer regelmäßig gleichbleibende Raten, kaufen sie in Zeiten hoher Kurse weniger Anteile, in Zeiten fallender Kurse allerdings ganz automatisch mehr Anteile. So bezahlen sie im Schnitt für jeden Anteil das harmonische Mittel. Und dieses liegt - langfristig gesehen - in der Regel über dem arithmetischen Mittel der Preise, die sie bezahlt hätten, hätten sie regelmäßig gleiche Anteilsstückzahlen erworben.

Doch der Cost Average Effect hat noch einen weiteren Vorteil: Gerade vorsichtige und unsichere Anleger profitieren psychologisch von diesem Effekt, da vorübergehende Verluste auch in Krisenzeiten weniger ausgeprägt erscheinen.


Geldanlage auch mit kleinen Beträgen möglich

Mit der zunehmenden Verbreitung der Sparpläne hat sich das Börsen-Investment auch privaten Anlegern und Kleinsparern geöffnet. Denn viele Sparpläne können heute schon mit kleinen Beträgen zwischen 25 und 150 € im Monat bespart werden. Sicherlich gilt bei der Geldanlage noch immer: Mehr ist mehr. Doch wer nur ein geringes Einkommen zur Verfügung oder hohe finanzielle Belastungen, zum Beispiel eine hohe Rate für die Immobilienfinanzierung, zu stemmen hat, kann auch im kleinen Beträgen viel erreichen.

Wichtig dabei sind aber ein langfristiger Anlagehorizont und Ausdauer. Wer seine Ziele vor Augen hat und sich bewusst macht, warum er spart – etwa für den entspannten Ruhestand oder die Ausbildung der Kinder –, der ist auch motiviert, jeden Monat etwas zurückzulegen. Und das über einen langen Zeitraum. Denn nach nur 1 oder 2 Jahren fährt auch das beste Investment keine ordentliche Rendite ein. Anders sieht es aber nach 10, 20 oder gar 30 Jahren aus. Bei langfristigem Anlagehorizont war das Investment an der Börse auch in der Vergangenheit der Geldanlage auf dem Sparbuch überlegen.

Geldanlage auch mit kleinen Beträgen möglich

Vermögensaufbau: Früh übt sich

Vermögensaufbau: Früh übt sich

Deshalb gilt beim Vermögensaufbau: je früher, desto besser. Anleger, die ihr Geld möglichst schon in jungen Jahren investieren, profitieren gleich mehrfach: Sie erlangen Disziplin im Umgang mit Geld, aber auch mit dem Risiko. Denn wer viel Zeit hat, kann Krisenzeiten entspannter aussitzen und freut sich bei fallenden Kursen über gute Einstiegsmöglichkeiten. Auch sind junge Menschen generell risikobereiter und lernen, wenn sie früh anfangen, zu investieren, das Risiko an der Börse abzuschätzen und damit umzugehen. Und nicht zuletzt schlägt bei der Geldanlage mit langfristigem Anlagehorizont der Zinseszinseffekt positiv zu Buche.

Was ist der Zinseszinseffekt?

Was ist der Zinseszinseffekt?

Vom Zinseszinseffekt profitieren Anleger, die nicht nur regelmäßig Geld zur Seite legen, sondern auch die darauf resultierenden Erträge immer wieder anlegen. Diese Erträge werden dann nämlich in der nächsten Periode mitverzinst. Und die Effekte sind enorm: Wer über einen Zeitraum von 10 Jahren monatlich 100 € mit einer Rendite von 4 % anlegt, verfügt am Ende der Laufzeit dank Zinseszinseffekt über einen Betrag von 14.719,49 €. Und das, obwohl er nur 12.000 € eingezahlt hat. Nach 20 Sparjahren hätte er schon 36.507,92 € statt der angesparten 24.000 €, nach 30 gar 68.760,13 €.

Beim Sparbuch war das seinerzeit denkbar einfach: Sparer ließen die Zinsen einfach auf dem Sparkonto. Anders ist das bei Fonds oder Aktien. Fonds unterscheiden sich je nachdem, wie sie die Erträge – in der Regel also Dividenden der im Fonds enthaltenen Unternehmen, Anleihezinsen oder Veräußerungsgewinne aus Aktienverkäufen – verwenden. Einige Investmentfonds legen diese Erträge automatisch wieder an, andere schütten sie an die Anleger aus. Aktiengesellschaften verfahren ähnlich: Einige belassen ihre Gewinne im Unternehmen und wirtschaften mit dem Kapital, andere schütten Teile davon in Form von Dividenden an die Aktionäre aus. Sowohl bei ausschüttenden Fonds als auch bei Dividenden müssen sich Sparer also selbstständig Gedanken machen, wie sie diese Erträge wieder anlegen. Denn beim langfristigen Vermögensaufbau empfiehlt es sich, auch die Erträge erneut zu investieren.


Vermögensaufbau: In 7 Schritten zur passenden Geldanlage

Sie wollen nun loslegen mit dem Vermögensaufbau, wissen aber nicht, was Sie zuerst machen sollen. Wir geben Ihnen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. So klappt's mit der Geldanlage:

Erfassen Sie Ihre Ausgaben und Ihr aktuelles Vermögen!

Erfassen Sie Ihre Ausgaben und Ihr aktuelles Vermögen!

Verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Ausgaben. Das funktioniert am besten, wenn Sie einige Monate ein Haushaltsbuch führen. Hier zeigt sich auch Sparpotenzial. Wichtig zudem: Listen Sie alle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten auf. Das können etwa eine Immobilie, Geldbestände auf Sparbuch, Anlagekonto, ein Bausparvertrag oder Schließfach sein. Erstellen Sie auch eine Aufstellung über Ihre Verbindlichkeiten wie Immobilienfinanzierung, Ratenkredite oder Kreditkartenschulden.

Legen Sie eine eiserne Reserve an!

Legen Sie eine eiserne Reserve an!

Waschmaschine, Auto oder Dach gehen immer dann kaputt, wenn Sie den Schaden am wenigsten gebrauchen können. Legen Sie für solche Fälle einen Notgroschen in Höhe von 3 Nettomonatsgehältern zurück, an den Sie jederzeit herankommen.

Legen Sie Anlagehorizont und -ziele fest!

Legen Sie Anlagehorizont und -ziele fest!

Überlegen Sie, wofür Sie Ihr Vermögen verwenden möchten. Wollen Sie im Alter die Welt bereisen und unabhängig von der staatlichen Rente sein? Wollen Sie Ihren Kindern die bestmögliche Ausbildung bieten? Oder wollen Sie möglichst früh aus dem Job aussteigen und von Ihren Investments leben? Es ist wichtig, solche Ziele zu definieren, aber auch, sie mit Blick auf die verfügbaren Mittel kritisch zu hinterfragen. Denn nicht alle Ziele sind auch realistisch. Sie werden eher nicht jedes Jahr 20 % Rendite erwirtschaften; 7 % Rendite pro Jahr sind jedoch machbar. Ähnlich sieht es beim Anlagehorizont aus: Wer langfristig denkt und früh beginnt, ist bei der Geldanlage erfolgreicher.

Wählen Sie Ihre Anlagestrategie!

Wählen Sie Ihre Anlagestrategie!

Wenn es so richtig rund geht an der Börse und die Kurse von einem Extrem ins andere jagen, fühlen Sie sich lebendig? Oder ängstigt Sie eine solche Situation eher? Fakt ist: Jeder Mensch ist anders – das gilt auch bei der Geldanlage. Deshalb machen Sie sich klar, wie risikoscheu Sie sind und wie Sie Ihr Depot so aufstellen, dass Sie nachts ruhig schlafen können. Risikobewusste Anleger wählen meist Direktinvestments oder reine Aktienfonds; risikoscheue Anleger greifen dagegen lieber zu Mischfonds, auch zu dem Preis, ein paar Prozent weniger Rendite einzufahren.

Nutzen Sie verschiedene Anlageklassen!

Nutzen Sie verschiedene Anlageklassen!

Ein gut strukturiertes Portfolio zeichnet sich durch den richtigen Mix aus verschiedenen Investments aus. Konkret heißt das: Legen Sie nicht alle Eier in einen Korb – mischen Sie Ihr Portfolio und setzen Sie auf verschiedene Anlageklassen, wie Aktien, Immobilien, Renten oder Rohstoffe – ob in Form von Einzelinvestments oder Fonds.

Halten Sie sich an Ihre Ziele und Vorhaben!

Halten Sie sich an Ihre Ziele und Vorhaben!

Das Entscheidendste beim Vermögensaufbau: Bleiben Sie am Ball. Nur wer langfristig denkt und seine Ziele über Jahre und Jahrzehnte verfolgt, wird belohnt. Deshalb: Besparen Sie Ihre Sparpläne regelmäßig, halten Sie gute Aktien, schichten Sie Ihr Depot nicht zu oft um. Und setzen Sie Ihre Sparpläne nicht zugunsten kurzfristiger Konsumwünsche aus.

Legen Sie los!

Legen Sie los!

Warten Sie nicht auf den perfekten Einstiegszeitpunkt. Den gibt es nicht. Doch während Sie warten, verschenken Sie wertvolle Rendite. Besser ist es, direkt loszulegen und den Sparplan zum nächsten Ersten aufzusetzen oder die ersten Fondsanteile oder Aktien zu erwerben. Sie werden sehen: Es ist einfacher, als Sie denken. Nutzen Sie die Chancen, die der Kapitalmarkt Ihnen bietet und packen Sie Ihren Vermögensaufbau noch heute an!


Wichtige Grundvoraussetzungen für einen sinnvollen Vermögensaufbau

Um sich ein Vermögen aufzubauen, sind drei Grundvoraussetzungen wichtig. Zum einen sollten Sie sich die Chancen und Risiken der jeweiligen Geldanlage bewusst machen. Zum anderen ist die Strategie bei der Suche nach der individuell passenden Geldanlage wichtig. Und drittens müssen Sie Geduld und Zeit mitbringen, um Kursschwankungen zu überstehen. Erfüllen Sie die Anforderungen, können Sie direkt mit Ihrem privaten Vermögensaufbau beginnen und an der Börse investieren. Besteht bei Ihnen noch Zweifel, wie Sie starten können bzw. welche Anlagestrategie für Sie die richtige ist, wenden Sie sich an Ihren vertrauensvollen Anlagenberater.

Wichtige Grundvoraussetzungen für einen sinnvollen Vermögensaufbau

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