• Was sind ETFs – mehr erfahren im ETF-FAQ der Commerzbank

    Was sind ETFs? Wie investiere ich in sie?

    Wir erklären Ihnen die moderne Anlageform der ETFs

ETFs - börsengehandelte Indexfonds für den effizienten und langfristigen Vermögensaufbau

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zum Thema ETF. Bei konkreten Fragestellungen zu Produkten oder unterschiedlichen Anlageformen helfen Ihnen unsere Berater gerne persönlich weiter.

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Was ist ein ETF?

Das Kürzel ETF steht für „Exchange Traded Funds“. Demnach handelt es sich um Indexfonds, die an der Börse gehandelt werden. ETFs bilden in der Regel die Wertentwicklung eines Index (Aktien, Anleihen) ab. Deshalb werden sie auch börsengehandelte Indexfonds genannt. Kaufen Sie einen Anteil, werden Sie an der Gewinn- und Verlustentwicklung der im Fonds enthaltenen Wertpapiere beteiligt. Ein ETF kann zum Beispiel die Kursentwicklung des DAX nachbilden. Steigt der DAX-Wert, erzielen Sie als Anleger Kursgewinne, sinkt der DAX, machen Sie Verluste.

Weltweit gibt es aktuell mehrere tausend Indexfonds (ETFs). In den letzten Jahren sind ETFs in Deutschland immer beliebter geworden und die Nachfrage nach der modernen Anlageform ist deutlich gestiegen.

Geschichte der ETFs

Sind ETFs für Anfänger geeignet?

ETFs sind für Investmenteinsteiger eine einfache und moderne Form der Geldanlage, um sich kostengünstig mit Wertpapieren vertraut zu machen. Wie bei allen Börsengeschäften beinhalten auch ETFs ein Verlustrisiko. Doch ein großer Vorteil der ETFs besteht in ihrer relativ einfachen Verständlichkeit und Transparenz.

Wo werden ETFs gehandelt?

ETFs werden an der Börse gehandelt. Auf diese Weise handelt es sich um eine sehr liquide Anlageform, da die Anteile grundsätzlich an jedem Handelstag an der Börse gekauft und verkauft werden können.

Welche ETFs gibt es?

Weltweit gibt es aktuell mehrere tausend Indexfonds (ETFs). In den letzten Jahren sind ETFs in Deutschland immer beliebter geworden und die Nachfrage nach der modernen Anlageform deutlich gestiegen. Bei der Commerzbank finden Sie klassische ETFs wie den COMSTAGE DIVDAX UCITS ETF, der die Wertentwicklung des DivDAX abbildet, oder den ISHARES STOXX GLOBAL SELECT DIVIDEND 100 UCITS ETF, der einen Index der 100 dividendenstärksten Aktien der Welt abbildet.

Wie einen ETF auswählen?

Einen Indexfonds sollten Sie auf der Basis Ihrer Risikobereitschaft und Ihres Anlageziels auswählen. Wie bei Aktien steigt auch bei Indexfonds in der Regel das Risiko mit steigender Renditeaussicht. Darüber hinaus sollten Sie sich im Vorfeld überlegen, in welche Anlageklassen (Assets) Sie mit Ihrem Fonds investieren wollen. Die klassischen ETFs beziehen sich meist auf Aktienindizes. Im nächsten Schritt können Sie überlegen, welcher Aktienindex Ihrem Fonds zugrunde liegen soll. Gerade für Einsteiger ist es meist empfehlenswert in EFTs zu investieren, die sehr breit gestreut sind, wie zum Beispiel der COMSTAGE MSCI WORLD UCITS ETF - I USD DIS (WKN: ETF110), der in Aktien weltweit investiert.

Sie sind sich unsicher, wie Sie Ihr ETF-Portfolio aufbauen sollen?

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Wie sicher sind ETF-Fonds?

Da es sich bei ETFs um börsengehandelte Fondsanteile handelt, unterliegen diese Börsengeschäfte einem Kursrisiko. Allerdings gelten Indexfonds als Sondervermögen. Würde eine Fondsgesellschaft insolvent gehen, bliebe das Fondskapital und somit das Kapital der Anleger geschützt.

Wie kaufe ich ETFs?

Um Anteile an ETFs zu kaufen, benötigen Sie ein Wertpapierdepot, wie zum Beispiel das DirektDepot der Commerzbank. Über Ihr Depot können Sie ETF-Anteile an der gewünschten Börse ordern, kaufen oder verkaufen.

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Was ist ein Sparplan?

Ein ETF-Sparplan verknüpft das klassische Sparen mit einer Investition in ETFs. Als Kunde legen Sie monatlich eine feste Summe zurück (bei uns schon ab 25 Euro möglich), die über den Sparplan in einen ETF investiert wird. Durch diese Form des Sparens können Sie von einer höheren Rendite als mit herkömmlichen Sparbüchern profitieren.
Gleichzeitig können Sie im Vergleich zum Kauf von einzelnen ETF-Anteilen schon mit kleinen Monatsbeträgen in Indexfonds investieren. ETF-Sparpläne eignen sich gut zum langfristigen Vermögensaufbau, weil sie das Risiko streuen, Anleger von einem dem Zinseszins ähnlichen Rendite-Effekt profitieren können und weil das Fondsparen mit geringem Verwaltungsaufwand verbunden ist.

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Mit einem ETF- Sparplan der Commerzbank können Sie sich ganz einfach Sparziele setzen – und sie auch erreichen! So bauen Sie kontinuierlich und ganz nebenbei Vermögen auf. Und das bereits ab einer monatlichen Spareinlage von 25 Euro.

Übrigens, Fachleute haben unser ETF-Sparplan-Angebot in einem aktuellen Test mit 'Sehr Gut' bewertet! Hervorgehoben wurde insbesondere das breiteste Produktangebot unter den getesteten Filialbanken.

Hier erfahren Sie mehr über Ihre Sparplan-Möglichkeiten

Gibt es Dividenden-ETFs?

Abhängig vom gewählten Indexfonds können Sie auch von ausgezahlten Dividenden der Unternehmen profitieren. Ein ETF mit Dividendenanspruch ist zum Beispiel der ISHARES EURO STOXX SELECT DIVIDEND 30 UCITS ETF, der in 30 Aktien mit hoher Dividendenrendite aus der Eurozone investiert.

Was ist bei ETFs hinsichtlich der Steuern zu beachten?

Die Einkünfte durch den Verkauf von ETF-Anteilen müssen versteuert werden. Ihre Depotbank führt die entstehende Abgeltungssteuer sowie ggf. anfallende Kirchensteuer an den Fiskus ab.

Was sind thesaurierende oder ausschüttende ETFs?

Ein Indexfonds thesauriert, wenn die erzielten Gewinne (Dividenden, Zinsen) wieder in den ETF zurückgeführt werden. Dadurch steigt das Fondsvermögen gleichmäßig und für Anleger die Möglichkeit, höhere Renditen zu erzielen. Thesaurierende ETFs sind für den langfristigen Vermögensaufbau ohne regelmäßige Gewinnausschüttungen geeignet. Durch die Rückführung der Gewinne in den Fonds profitieren Anleger von einem dem Zinseszins ähnlichen Effekt.

Im Gegensatz dazu werden die Gewinne, also Dividenden oder Zinsen, bei ausschüttenden ETFs regelmäßig ausgezahlt. Die Anteile der Anleger am Fondsvermögen bleiben dabei immer gleich.

Was ist ein DAX-ETF?

Als DAX-ETF werden Indexfonds bezeichnet, welche die Kursentwicklung des DAX und somit der 30 größten und umsatzstärksten deutschen Aktiengesellschaften nachbilden.

Wie viele ETFs soll ich in mein Depot aufnehmen?

Für die Aufnahme von ETFs in ein Depot gibt es wie bei Aktien keine Begrenzung. Es kann auch bei der Geldanlage über Indexfonds empfehlenswert sein, das Kapital zu streuen und zum Beispiel risikoreichere Investments mit risikoärmeren Fonds abzusichern.

Wann werden ETFs geschlossen?

ETFs sind börsengehandelte Produkte und können somit fortlaufend erworben und veräußert werden. Darüber hinaus kann es zu Verschmelzungen kommen. Ein ETF kann geschlossen werden, wenn das Fondsvermögen nicht ausreicht. Meist werden Fonds aber nicht geschlossen, sondern mit einem größeren ETF verschmolzen.

ETFs oder Aktien – was ist besser?

Die Frage, ob Sie als Anleger in ETFs der Wertpapiere wie Aktien investieren sollen, lässt sich nicht pauschal beantworten. ETFs bieten den Vorteil, dass auch Einsteiger mit überschaubarem Aufwand am Aktienmarkt teilhaben können. Dahingegen kann das Investment in Aktien höhere Gewinne einbringen. ETFs bieten eine breitere Streuung der Geldanlage und somit ein geringeres Risiko, bei einzelnen Aktien hingegen ist die Wette und somit das Risiko größer. Ein Beispiel: Wenn Sie einen DAX-ETF kaufen, setzen Sie gleichzeitig auf Aktien der 30 umsatzstärksten Aktiengesellschaften in Deutschland. Sinkt der Kurs bei einem Unternehmen, gibt es noch 29 andere Kurse, die die Verluste ausgleichen können. Das Verlustrisiko wird somit geringer. Grundsätzlich sollten Sie die Form Ihrer Geldanlage in Wertpapiere von Ihrer Risikobereitschaft und Ihren Anlagezielen abhängig machen. Hierbei können wir Sie gerne beraten.

Besser in ETFs oder in aktiv gemanagte Fonds investieren?

Wer in einen ETF investiert, kann mit geringeren Gebühren rechnen als bei der Investition in einen aktiv gemanagten Fonds. Da der ETF einen Index abbildet, ist die Entwicklung des Fonds sehr transparent nachvollziehbar. Aktiv gemanagte Fonds besitzen ETFs gegenüber den Vorteil des Risikomanagements, das in Verlustphasen Verluste eindämmen kann.

ETC vs. ETF - wo liegt der Unterschied?

Ein ETC, Kurzform für Exchange Traded Commodity, funktioniert ähnlich wie ein ETF. ETCs bilden eine Wertentwicklung eines Rohstoffindex, Rohstofffutures oder eines Rohstoffs ab. Wie ETFs können ETCs auch an der Börse gehandelt werden. Allerdings besteht ein entscheidender Unterschied zum ETF: Bei einem ETC handelt es sich um eine unbefristete Schuldverschreibung und somit nicht um Sondervermögen. Wenn ein Emittent aufgrund hoher Verluste Insolvenz anmelden muss, können Anleger ihr komplettes Vermögen verlieren. Zur Erhöhung der Anlagesicherheit werden ETC deshalb meist mit physischen Basiswerten abgesichert.

Muss ich für ETFs Ordergebühren bezahlen?

Für den Kauf und Verkauf von ETF-Anteilen entstehen Transaktionsgebühren. Mit dem DirektDepot der Commerzbank können Sie sich ab einer Order im Quartal die Depotgebühren sogar sparen.

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Aktien & Aktienhandel - was Sie darüber wissen müssen.

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