• US-Dollar: Übergewichten

    US-Dollarschwäche vorbei

Geschlossen am 11.12.2018: Marktidee Renten – US-Dollar kaufen

Stand 27.04.2018

Seit Anfang 2017 zeigte der US-Dollar eine Schwäche in der Breite. Diese setzte sich bis in dieses Jahr fort, obwohl die Zins-und Renditedifferenzen eigentlich schon seit längerem für eine Dollarerholung sprechen. Seit Mitte Januar tendiert der Euro ggü. dem US-Dollar in einer Seitwärtsrange von 1,220 bis 1,255 USD. Stärkere Zinserhöhungserwartungen für die Fed haben dem US-Dollar zuletzt Auftrieb gegeben und den US-Bondmarkt ordentlich unter Druck gebracht. Die Rendite 2-jähriger US-Treasuries stieg auf über 2,5 %, den höchsten Stand seit Mitte 2008 und mehr als 300 Bp. über entsprechenden Bundrenditen. Die Rendite 10-jähriger US-Staatstitel stieg erstmals seit Anfang 2014 auf über 3 %. Ein nachhaltiges Überschreiten der Marke ist durchaus realistisch. Zuletzt sind nicht nur die Inflationserwartungen, sondern auch die Realrenditen angestiegen. Die Aufwertung des US-Dollar ggü. den weltweit wichtigsten Währungen zeigt sich im breiten Dollar-Index, der aus der Seitwärtsrange ausgebrochen ist. Wir heben das Votum für den US-Dollar von Neutral auf Übergewichten an.

  • Fed dürfte noch dreimal in diesem Jahr ihre Zinsen erhöhen
  • Zins- und Renditedifferenz gegenüber Euroraum auf Rekordniveau ausgeweitet
  • Wachstum in den USA durch Steuerreform unterstützt

Risikohinweise

  • Ausweitung des Handels- und Leistungsbilanzdefizits
  • Haushaltsdefizit vergrößert sich aufgrund der Steuersenkungen
  • Protektionismuspolitik, Handelskrieg

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Chart Bund Future 5 Jahre

Ladevorgang...

Prognosen

Leitzins USD pro EUR
27.04.18 1,75 % 1,21
3 Mon. 2,00 % Erwartete Wertveränderung Fremdwährung zwischen 2 % - 5 %
12 Mon. 2,75 % Erwartete Wertveränderung Fremdwährung besser als 5 %

Anlagestratege Martin Hartmann, CEFA

Anlagestratege: Martin Hartmann, CEFA