• Der Immobilienmarkt in der (Corona-)Krise Wir bleiben rund um die Immobilienfinanzierung an Ihrer Seite.

    Corona-Krise: Der Immobilienmarkt in der (Corona-)Krise

Wir bleiben rund um die Immobilienfinanzierung an Ihrer Seite.

Das konnte ja nicht ewig so weitergehen – so oder ähnlich dachten in den letzten Jahren, Monaten und Wochen viele Bundesbürger über die Immobilienpreise. Ein Jahrzehnt voller Steigerungen im wahrsten Sinne des Wortes liegt hinter uns: Während im Jahr 2009 noch moderate Kaufpreise für den Quadratmeter aufgerufen wurden, hat sich das begehrte Eigentum in den vergangenen zehn Jahren in schweres Betongold entwickelt. Fünf von 14 deutschen Großstädten präsentieren sich heute mit einem mehr als doppelt so hohen Quadratmeterpreis als 2009 – allen voran München und Berlin. Da geht noch was – in diesen beiden Metropolen war dies durchaus an der „Jahresordnung“. Beide Städte verzeichneten den stärksten Preisanstieg der letzten Dekade. Andere Großstädte zogen mit, wenngleich nicht in ganz so großen Schritten. Gäbe es kein Corona: Die Branche rechnete für die kommenden zehn Jahre durchaus mit weiter steigenden Immobilienpreisen von nochmals 60 Prozent und mehr. Nun aber ist die Pandemie da – was bedeutet das für den Immobilienmarkt?

Status Quo in Deutschland

Während in Europa weitgehend Stillstand auf dem Immobiliensektor herrscht, bewegt sich in Deutschland noch einiges auf virtuellem Wege. Die Makler bleiben auch in der Krise kreativ und verlagern ihre Serviceleistungen vorübergehend ins Internet: Sie konzentrieren sich zunehmend auf die digitale Beratung und optimieren ihre virtuellen Objektbesichtigungen, diese sollen Interessenten die Kaufentscheidung erleichtern. Viele potenzielle Käufer hadern derzeit mit einem „Ja“ zum Immobilienkauf. Sie bangen um Einkommenseinbußen oder sogar um ihren Arbeitsplatz. Aber: Es wird auch eine Zeit nach Corona geben – und das relativiert diese Perspektiven.

Expertenstimmen unterschiedlich

Während Logistikimmobilien aufgrund des zunehmenden Lieferverkehrs die Krise scheinbar gut stemmen könnten, gestaltet sich der Ausblick auf die Marktentwicklung für Wohn- und Büroimmobilien sowie Neubauten eher neutral, trotz des noch anhaltenden Niedrigzinses. Weitere Zurückhaltungen bei der Nachfrage sind vorerst nicht auszuschließen. Vorübergehend wohlgemerkt – denn einige Experten rechnen durchaus mit einer Reaktivierung der Nachfrage und damit einem langsamen Preisanstieg. Grund: Immobilien zählen unverändert zu den beliebtesten Geldanlagen in Deutschland und scheinen trotz Corona nichts von ihrer Attraktivität eingebüßt zu haben.

Beschäftigen Sie sich gerade mit dem Erwerb einer Immobilie, sollten Sie alt bewährte Kriterien zur Begutachtung des Objektes hinzuziehen. Das A und O der Immobilienbewertung bleibt weiterhin: Lage, Lage, Lage. Darüber hinaus können Sie sich an der Ausstattung des Objektes orientieren, denn Objekte mit gehobener Ausstattung in Ballungszentren werden voraussichtlich auch nach der Coronakrise fortwährend stabile Werteentwicklungen vorweisen. Es stellt sich also die Frage, ob man das bereits anvisierte Objekt in attraktiver Lage tatsächlich auf Eis legen sollte oder sich mit einer passgenauen Finanzierung eine Immobilie sichert, die nach der Krise spürbar an Wert gewinnen kann. Denn zeichnet sich annähernd wieder Normalität am Horizont ab, steigt auch wieder die Nachfrage und damit die Preise. Gegebenenfalls ist dann die bereits gefundene Traumimmobilie vergriffen.

Wir unterstützen Sie gerne weiterhin bei Ihrem Kaufentscheidungsprozess und der Finanzierung Ihrer Traumimmobilie, unsere Spezialisten sind nach wie vor an Ihrer Seite.


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