• Sind meine Einlagen sicher?

    Wie sicher sind meine Einlagen in Zeiten der Corona-Krise?

Leere Supermarktregale, Kontaktbeschränkungen und geschlossene Geschäfte: Corona hat unser Alltagsleben in kürzester Zeit massiv verändert. Und schürt Ängste:

Wie sicher ist mein Geld eigentlich in dieser Krise? Muss ich es horten wie Toilettenpapier und Desinfektionsmittel? Oder kann ich sicher sein, dass es auch morgen noch verfügbar ist? Und was passiert mit meinem Geld eigentlich, wenn meine Bank die Krise nicht überlebt?

Wer sich mit diesen Fragen auseinandersetzt, kann sich erst einmal über zwei gute Nachrichten freuen:

Icon: Nummer 1

Die Bargeldversorgung in Deutschland funktioniert reibungslos, hierbei wird es durch Corona zu keinen Engpässen kommen. Zwar haben wir zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern einige kleinere Filialen vorübergehend geschlossen. Die SB-Bereiche bleiben aber geöffnet und sichern auch weiterhin rund um die Uhr den freien Zugang zu Ihrem Geld.

Icon: Nummer 2

Das auf Giro- oder Tagesgeldkonto liegende Geld ist in Deutschland durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Bis zu einem Betrag von 100.000 Euro garantiert der Gesetzgeber die Sicherheit. Sollte eine Bank tatsächlich mal in Schieflage geraten, hilft der gesetzliche Einlagensicherungsfonds aus. Er wird von den Banken finanziert und erstattet innerhalb von 30 Tagen alle Vermögensverluste bis 100.000 Euro.

Über diesen Betrag hinaus gibt es zwar keine Zahlungsgarantien mehr. Aber: Während der Finanzmarktkrise hat Bundeskanzlerin Merkel mit dem damaligen Finanzminister Peer Steinbrück zusammen für alle Spareinlagen eine Garantie ausgesprochen. Diese wurde bis zum heutigen Tage nicht revidiert. Von daher gibt es zumindest einen moralischen Anspruch, auch Schäden über 100.000 Euro ersetzt zu bekommen.

  • Ihr Wertpapierdepot zählt dabei übrigens nicht zu den 100.000 Euro dazu. Alle darin enthaltenen Wertpapiere sind ohnehin gesetzliches Sondervermögen.
    Bedeutet: Ihre Aktien, Anleihen oder Geldmarktfonds gehören Ihnen und werden von Ihrer Bank nur verwahrt. Eine Bankpleite ändert entsprechend nichts an Ihrem Besitzanspruch.

Und zu guter Letzt:

Die Corona-Krise unterscheidet sich spürbar von der Finanzmarktkrise. Heute haben die Banken ihre Hausaufgaben gemacht und deutlich mehr Kapitalpuffer für Rückschläge als damals. Zudem tragen sie an der Corona-Krise anders als damals keine Schuld. Bereits im zweiten Halbjahr rechnen wir mit einer deutlichen Besserung der Situation. Damit dürfte die Corona-Krise wesentlich schneller zu Ende gehen als die Finanzmarktkrise. Von daher sollte der Bankensektor durch Corona kaum Schaden nehmen.


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