• Sind meine Einlagen sicher?

    Wie sicher sind meine Einlagen in Zeiten der Corona-Krise?

Leere Supermarktregale, Kontaktbeschränkungen und geschlossene Geschäfte: Corona hat unser Alltagsleben in kürzester Zeit massiv verändert. Und schürt Ängste:

Wie sicher ist mein Geld eigentlich in dieser Krise? Muss ich es horten wie Toilettenpapier und Desinfektionsmittel? Oder kann ich sicher sein, dass es auch morgen noch verfügbar ist? Und was passiert mit meinem Geld eigentlich, wenn meine Bank die Krise nicht überlebt?

Wer sich mit diesen Fragen auseinandersetzt, kann sich erst einmal über zwei gute Nachrichten freuen:

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Die Bargeldversorgung in Deutschland funktioniert reibungslos, hierbei wird es durch Corona zu keinen Engpässen kommen. Zwar haben wir zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern einige kleinere Filialen vorübergehend geschlossen. Die SB-Bereiche bleiben aber geöffnet und sichern auch weiterhin rund um die Uhr den freien Zugang zu Ihrem Geld.

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Die Einlagen auf Girokonten und Tagesgeldkonten sowie Termin- und Spareinlagen sind bei allen Banken in Deutschland durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt. Bis zu einem Betrag von 100.000 Euro je Einleger garantiert die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken die Rückzahlung dieser Einlagen. Zusätzlich ist die Commerzbank AG Mitglied des Einlagensicherungsfonds (ESF) des Bundesverbandes deutscher Banken e.V.. Der Einlagensicherungsfonds bietet eine Anschlussdeckung zur gesetzlichen Entschädigungseinrichtung. Die Sicherungsgrenze der jeweiligen Bank kann beim ESF abgefragt werden.

  • Ihr Wertpapierdepot zählt dabei übrigens nicht zu den 100.000 Euro dazu. Alle darin enthaltenen Wertpapiere stellen grundsätzlich ein gesetzliches Sondervermögen dar. Bedeutet: Ihre Aktien, Anleihen oder Geldmarktfonds gehören Ihnen und werden von Ihrer Bank nur verwahrt.

Weitere Informationen:
Einlagen von Privatkunden und Unternehmen sind im Allgemeinen durch die Einlagensicherungssysteme entschädigungsfähig. Für bestimmte Einlagen geltende Ausnahmen werden auf der Webseite des zuständigen Einlagensicherungssystems mitgeteilt. Ihr Kreditinstitut wird Sie auf Anfrage auch darüber informieren, ob bestimmte Produkte entschädigungsfähig sind oder nicht. Wenn Einlagen entschädigungsfähig sind, wird das Kreditinstitut dies auch auf dem Kontoauszug bestätigen.

Und zu guter Letzt:

Die Corona-Krise unterscheidet sich spürbar von der Finanzmarktkrise. Heute haben die Banken ihre Hausaufgaben gemacht und deutlich mehr Kapitalpuffer für Rückschläge als damals. Zudem tragen sie an der Corona-Krise anders als damals keine Schuld. Bereits im zweiten Halbjahr rechnen wir mit einer deutlichen Besserung der Situation. Damit dürfte die Corona-Krise wesentlich schneller zu Ende gehen als die Finanzmarktkrise. Von daher sollte der Bankensektor durch Corona kaum Schaden nehmen.


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Auch in den kommenden Wochen sind wir weiterhin 24 Stunden am Tag für Sie da:

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