Steuerberater & Wirtschaftsprüfer im Angestelltenverhältnis

Gute Aussichten für Ihre Karriere

Nach Abschluss Ihres wirtschafts- oder rechtswissenschaftliches Studium oder Ihrer Ausbildung zum Steuerfachangestellten beginnt endlich der Ernst des Berufslebens: Sie steigen in die Praxis ein und sammeln viele neue Erfahrungen. Dabei rückt Ihre zweite Bewährungsprobe, die Prüfung zum Steuerberater beziehungsweise Wirtschaftsprüfer, immer näher.

Die Rahmenbedingungen für eine Karriere in Ihrem Berufsfeld sind sehr gut. Im Jahr 2012 waren in Deutschland insgesamt 89.900 Steuerberater und 14.400 Wirtschaftsprüfer bei den Kammern zugelassen. Binnen 30 Jahren ist ihre Zahl um mehr als 250 Prozent gestiegen. Branchenexperten sehen weiterhin gute Karrierechancen für den gesamten Berufsstand – dem komplexen Steuersystem, der immer verzweigteren Rechnungslegung und den steigenden Prüfungspflichten sei Dank.

Damit sind ideale Voraussetzungen geschaffen, um als Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer das Fortkommen strategisch in Angriff nehmen. Das gilt genauso für Ihre fachliche Qualifizierung wie die berufliche und private Absicherung.

Weiterbildung zahlt sich aus

Die Berufsordnung erwartet von Ihnen die lebenslange Fortbildung, und der permanente Wandel des Steuerrechts verlangt, zuweilen auch ein Fachblatt mit in den Urlaub zu nehmen. Welche Qualifikation sich für Sie anbietet, hängt in erster Linie von Ihrer weiteren Laufbahnplanung ab.

Zusatzqualifikationen

Heutzutage hat schon jeder vierte Steuerberater eine Zusatzqualifikation. Die häufigste ist mit 12,3 Prozent die Qualifikation als Wirtschaftsprüfer. Umgekehrt führen neun von zehn Wirtschaftsprüfern einen Titel als Steuerberater.

Master of Business Administration (MBA)

In den großen Beratungsunternehmen werden fachliche Spezialisierung, wie etwa auf internationale Rechnungslegung oder Betrugsbekämpfung (Compliance), immer populärer. Als weitere Qualifikation eignet dazu vor allem ein Master of Business Administration (MBA). Insbesondere in großen Kanzleien wird dieser als Ergänzung oder Alternative zum Doktortitel gerne gesehen.

International anerkannte Spezialisierungen

Im Kommen sind auch die angloamerikanischen Pendants zur deutschen Ausbildung wie Certified Financial Analyst (CFA), Certified Public Accountant (CPA) oder Certified Fund Specialist (CFS). Mit diesen Titeln qualifizieren Sie sich in Steuer-, Controlling-, Finanz- und Wirtschaftsprüfungsthemen. Sie sind hauptsächlich dann interessant, wenn Sie für internationale Mandanten arbeiten. In Deutschland gelten nach wie vor die beiden Kammertitel als Maß aller Dinge.

Risiken minimieren

Eine versäumte Frist, eine übersehene Angabe oder ein Zahlendreher – bei aller Sorgfalt ist niemand im beruflichen Alltag gegen Fehler gefeit. Aber gerade in Ihrem Beruf als Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer können daraus gravierende rechtliche und finanzielle Folgen entstehen.

Sicherheit im Beruf

Als bestellter Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer müssen Sie eine Vermögensschaden- beziehungsweise Berufshaftpflichtversicherung nachweisen. Die Mindestdeckung muss bei 250.000 Euro pro Fall liegen. Damit werden alle Vermögensschäden bei Mandanten durch ein fahrlässiges Verhalten Ihrerseits abgedeckt. Selbstständige benötigen eine eigene Police. Als Angestellter müssen Sie nachweisen, dass sie in die Police des Arbeitgebers aufgenommen wurden. Wer regelmäßig große Mandate betreut, muss abwägen, ob ihm die Mindestversicherungssumme ausreicht oder ob eine Aufstockung sinnvoll ist. Grundsätzlich haften Sie Ihrem Mandanten gegenüber unbegrenzt.

Sicherheit für Sie und Ihre Familie

Einmal beim Abbiegen einen Fahrradfahrer übersehen oder beim Kicken mit dem Nachwuchs die Panoramascheibe beim Nachbarn zerdeppert – vor Unglücksfällen ist niemand gefeit. Besonders bei Personenschäden können Schadensersatzansprüche schnell existenzbedrohende Ausmaße erreichen. Mit einer Privathaftpflichtversicherung sind Sie und Ihre Familie in solchen Fällen auf der sicheren Seite.

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Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft stellen

Als angestellter Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer befinden Sie sich in einer Lebensphase, in der sich vieles ändert. Ihr Beruf verlangt Ihnen viel Energie und Konzentration ab – unabhängig davon, ob Sie in einer kleinen Kanzlei oder einer der großen Prüfunternehmen wie Deloitte, Ernst & Young, KPMG oder PwC arbeiten. Das Positive: Sie verdienen gutes Geld und verfügen über ein viel besseres Budget

Es eröffnen sich finanzielle Spielräume für Sie

So liegen Assistenten für Steuerberatung bei einem monatlichen Bruttogehalt zwischen 2.000 und 3.000 Euro1. Nach erfolgreich abgelegter Prüfung steigen die Bezüge erheblich2: Steuerberater in Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern kommen auf durchschnittlich 43.800 Euro Jahresgehalt. Wirtschaftsprüfern werden dort im Schnitt 56.500 Euro gezahlt. Noch besser sind die Verdienstaussichten in größeren Kanzleien: Steuerberater erhalten im Schnitt 48.000 Euro (unter 100 Mitarbeiter) beziehungsweise 53.100 Euro (mehr als 100 Mitarbeiter) im Jahr. Wirtschaftsprüfer liegen mit etwa 79.000 Euro Jahresgehalt in beiden Unternehmensgrößen noch einmal deutlich darüber.

Den langfristigen Vermögensaufbau ins Auge fassen

Unabhängig von der Höhe Ihrer Einkommens und Ihrer Karrierestufe sollten Sie rechtzeitig damit beginnen, Ihre Finanzen langfristig in Ihre berufliche und private Lebensplanung einzubeziehen. Die Commerzbank unterstützt Sie individuell bei Ihrem Vermögensaufbau.

Altersvorsorge planen und staatliche Zuschüsse nutzen

Für die Altersvorsorge ist es nie zu früh: Spätestens mit dem Eintritt ins Berufsleben rückt das Thema in den Fokus. Zudem gewinnt die Absicherung im Rahmen der Familiengründung an Bedeutung.

Mit der Bestellung zum Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer haben Sie das Recht, die gesetzliche Sozialversicherung zu verlassen und in die berufsständischen Versorgungswerke zu wechseln. Vor dem Wechsel sollten Sie sich jedoch bei Ihrem Rentenversicherer und dem Versorgungswerk beraten lassen. Nicht immer hat die Zugehörigkeit zu einem Versorgungswerk nur Vorteile.

Der Staat fördert mit hohen Zulagen und Steuervorteilen die private Altersvorsorge. Zum Beispiel winkt mit dem Abschluss einer Riester-Rente gerade für Familien jedes Jahr eine attraktive Altersvorsorgezulage von mehreren hundert Euro. Übrigens können Sie die Riester-Förderung mittlerweile fürs Eigenheim einsetzen. Auch als Mitglied in einem Versorgungswerk profitieren Sie von der Riester-Förderung. Und zwar, wenn Ihr Ehepartner gesetzlich rentenversichert ist und ebenfalls in einem Riester-Vertrag spart.

Apropos: Seit 2013 wird auch die private Pflegevorsorge vom Staat unterstützt. Wer monatlich zehn Euro in eine geförderte Pflegetagegeldversicherung einzahlt, bekommt jeden Monat fünf Euro geschenkt. Ihr Commerzbank Berater hilft Ihnen gerne weiter.

Beruf und Familie absichern

Was passiert mit Ihnen und Ihrer Familie, wenn etwas Schlimmes passiert? Wir sichern Sie mit der Risikolebensversicherung inklusive Berufsunfähigkeitsversicherung ab. Im Fall der Fälle ist so für Ihre Familie gesorgt. Und bei Berufsunfähigkeit bleibt Ihr Einkommen durch eine monatliche Rente erhalten. Ihr Commerzbank Berater hilft Ihnen gerne weiter.

Werte schaffen und Vermögen aufbauen

Für den Aufbau bleibender Werte steht Ihnen eine ganze Palette von Investitionsmöglichkeiten zur Verfügung. Für die Rendite ist ein guter Anlage-Mix wichtig. Mit internationalen Aktien- und Mischfonds haben Anleger im Schnitt der vergangenen drei Jahrzehnte Renditen von jährlich gut sieben Prozent erzielt. Insbesondere Fondssparpläne, mit denen Sie regelmäßig Investmentfondsanteile erwerben, sind eine gute Wahl. Die Pluspunkte: Sie können die Sparraten flexibel aufstocken oder reduzieren und Anteile jederzeit wieder verkaufen.

Für Ihren langfristigen Kapitalaufbau raten wir Ihnen zum Wertpapiersparen. Bei der Commerzbank profitieren Sie bei der Vermögensverwaltung von der langjährigen Erfahrung unserer Kapitalmarkt-Experten.

Den Grundstein fürs Eigenheim legen

Nach dem Berufseinstieg stellt sich für die meisten Menschen irgendwann die Frage: Mieten oder kaufen? Wohneigentum bildet nicht nur ein solides Fundament für Ihre weitere Altersvorsorge. Die Investition in eine fremdgenutzte Immobilie kann auch als Kapitalanlage sinnvoll sein. Besonders wenn Sie eine Kanzleigründung planen.

Das Beste daran: Bausparen und Immobilienvorhaben werden gleich mehrfach unterstützt. Etwa durch Vermögenswirksame Leistungen (VL) des Arbeitgebers oder durch die Arbeitnehmersparzulage und Wohnungsbauprämie seitens des Staates.

Den Vermögensaufbau für Ihr Eigenheim können Sie gezielt mit einem Bausparvertrag unseres Partners Wüstenrot starten. So sparen Sie flexibel für Ihren zukünftigen Immobilienerwerb oder Modernisierungs- und Renovierungsmaßnahmen.

Wenn es soweit ist, unterstützt die Commerzbank Bau- und Immobilienfinanzierung Ihren Traum von den eigenen vier Wänden. Natürlich beraten wir Sie auch im Hinblick auf mögliche Unterstützung durch die KfW-Förderbank (Kreditanstalt für Wiederaufbau).

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1 Laut Vergütungsportal Gehaltsvergleich.com

2 Die Zahlen wurden von der Vergütungsberatung Personalmarkt ermittelt.