Angehende Steuerberater & Wirtschaftsprüfer

Stellen Sie Ihr Studium auf eine solide finanzielle Basis

Als angehender Steuerberater und Wirtschaftsprüfer kennen Sie sich bald mit Steuererklärungen und Bilanzen aus. Während Ihrer Ausbildung lernen Sie außerdem den Umgang mit komplexen finanzmathematischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Zusammenhängen.

Damit Sie sich auf diesem arbeits- und lernintensiven Weg den Rücken frei halten, sollten Sie so früh wie möglich mit Ihrer persönlichen Budgetplanung beginnen. Eine besonders tragfähige und realistische Finanzierung gründet auf der Kombination verschiedener Geldquellen.

Unterhalt der Eltern

Aktuell werden – so eine Erhebung des Deutschen Studentenwerks – 87 Prozent aller Hochschüler von ihren Eltern unterstützt. Sie bekommen im Schnitt 445 Euro im Monat.

Eltern sind verpflichtet, ihren unverheirateten Kindern eine angemessene Erstausbildung zu finanzieren. Die Höhe der Unterstützung hängt vom Einkommen der Eltern ab. Einen Anhaltspunkt für die Unterhaltshöhe können Sie der sogenannten Düsseldorfer Tabelle entnehmen, die jährlich aktualisiert wird.

Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)

Zuweilen können Eltern ihren Kindern den Lebensunterhalt zum Studieren nicht oder nur zum Teil finanzieren. Ist dies auch bei Ihnen der Fall, dann sind Sie berechtigt, staatliche Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) zu beantragen. Die Obergrenze liegt bei 670 Euro im Monat.

Wichtig: Die BAföG-Förderung müssen Sie zur Hälfte nach dem Ende Ihres Studiums in Raten zurückzahlen. Zahlen Sie größere Beträge oder alles auf einen Schlag, kann auf Antrag ein Teil der Schulden erlassen werden.

Weitere Informationen zum BAföG finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Nebenjob

Während des Semesters dürfen Sie wöchentlich 20 Stunden Geld hinzuverdienen. Gut zu wissen: Diese Begrenzung gilt nicht für Einsätze nach Feierabend oder am Wochenende. Auch in den Semesterferien sind mehr als 20 Stunden erlaubt, aber nur bis zu 26 Wochen im Jahr

Übersteigt Ihr monatliches Einkommen 450 Euro, werden Beiträge zur Rentenversicherung fällig. Als angehender Steuerexperte sollten Sie außerdem wissen, dass der Grundfreibetrag für Studenten bei 8.130 Euro im Jahr liegt. Zu diesem können noch 920 Euro Werbungskosten addiert werden.

BAföG-Empfänger müssen beim Jobben besonders aufpassen. Denn jeder Verdienst ist dem BAföG-Amt zu melden. Derzeit liegt die Verdienstgrenze bei 400 Euro im Monat beziehungsweise 4.800 Euro im Jahr. Alles darüber wird auf die monatliche BAföG-Zahlung angerechnet.

Praktikum als Nebenjob

Schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe: In der Beratungs- und Prüfungsbranche lässt sich auch als Praktikant gut hinzuverdienen. Laut einer aktuellen Studie des Recruiting-Dienstleisters alma mater werden dort im Schnitt 714 Euro pro Monat gezahlt.

Stipendien

Wer besonders begabt ist, sich sozial oder politisch engagiert, hat gute Aussichten auf ein Stipendium. Die Höhe orientiert sich in der Regel am BAföG. Informationen finden Sie auch auf den Internetseiten der Begabtenförderungswerke.

Wohngeld

Wenn Ihr Einkommen sehr gering ist, haben Sie Anrecht auf Wohngeld. Sie erhalten unter anderem auf diesem Wege einen Miet- und Heizkostenzuschuss. Den Wohngeldantrag können Sie bei der Wohngeldstelle Ihres Studien- beziehungsweise Wohnortes beantragen. Wenn Sie bereits BAföG beziehen, entfällt in der Regel ein zusätzlicher Anspruch auf Wohngeld.

Studienkredit

Die KfW-Förderbank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet Studierenden einen zinsgünstigen Kredit3. Dieser ist einkommens- und elternunabhängig und wird zur Finanzierung von bis zu zehn Fachsemestern gewährt. Ihren Antrag sollten Sie möglichst drei Monate vor dem gewünschten Finanzierungsbeginn stellen. Ihr Commerzbank Berater hilft Ihnen gerne dabei.

Sichern Sie sich frühzeitig und optimal ab

In Ihrer späteren Tätigkeit als Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer sorgen Sie für Finanz- und Planungssicherheit. Sicherheit benötigen Sie aber auch für Ihren eigenen Karriereweg. Denn selbst ein junges Leben kann von unerwarteten Wendungen getroffen werden. Sorgen Sie deshalb frühzeitig vor, damit Sie ohne Leistungseinbußen und finanzielle Nachteile Ihre Ziele erreichen.

Kranken- und Pflegeversicherung

Bis zu Ihrem 25. Geburtstag sind Sie über den Hauptverdiener in Ihrer Familie beitragsfrei mitversichert, sofern dieser der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung angehört. Dabei sollten Sie beachten, dass Ihr eigenes monatliches Einkommen, zum Beispiel aus einem Job, Mieteinkünften oder Rente, 385 Euro nicht übersteigen darf. Bei geringfügig Beschäftigten beträgt die Grenze seit Januar 2013 450 Euro. Unterhaltszahlungen oder BAföG werden dabei nicht berücksichtigt.

Sie können sich als Student aber auch unabhängig von Ihren Eltern für die gesetzliche Krankenversicherung entscheiden. Studenten unter 30 Jahren zahlen bei allen Kassen bundesweit einen einheitlichen Beitragssatz. Mit Vollendung Ihres 30. Lebensjahres oder ab dem 15. Fachsemester müssen Sie sich allerdings freiwillig versichern.

Die Alternative: Bei einer privaten Krankenversicherung (PKV) sind Sie bis zu Ihrem 35. Geburtstag und unabhängig von der Anzahl Ihrer Fachsemester zum Studententarif versichert. Diese Option ist besonders attraktiv, falls Sie nach Ihrem Jurastudium direkt eine Promotion anstreben. Für den Wechsel in eine PKV haben Sie nach dem Auslaufen der Familienversicherung drei Monate Zeit. Oder Sie entscheiden sich gleich zu Beginn des Studiums dafür.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Wenn Sie als Student krankheitsbedingt nicht mehr in der Lage sind, zu arbeiten und Ihre Ausbildung weiterzuverfolgen, stehen Sie schnell vor dem finanziellen Kollaps und Karriere-Aus. Auf die gesetzliche Erwerbsminderungsrente sollten Sie sich lieber nicht verlassen. Die private Berufsunfähigkeitsvorsorge sichert Sie besser ab. Denn sie springt unter bestimmten Voraussetzungen bereits ab einer 50-prozentigen Berufsunfähigkeit ein.

Die gesetzliche Rentenversicherung und das Versorgungswerk der Rechtsanwälte helfen Ihnen hingegen erst, wenn eine komplette oder nahezu vollständige Erwerbs- bzw. Berufsunfähigkeit vorliegt. Übrigens: Je jünger Sie beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsvorsorge sind, desto günstiger sind die Konditionen. Somit ist das Studium ein guter Abschluss-Zeitpunkt.

Private Haftpflichtversicherung

In der ersten eigenen Wohnung kann einiges schief gehen. Sie vergessen im Winter Ihren Streudienst. Oder die maroden Schläuche Ihrer Waschmaschine platzen. Wenn Menschen zu Schaden kommen, können die daraus entstehenden Regressansprüche schnell in die Ruinen führen. Mit einer Haftpflichtversicherung schlafen Sie während des Studiums garantiert ruhiger.

Tipp: Prüfen Sie rechtzeitig, ob Sie durch die elterliche Haftpflichtversicherung mitversichert sind. Oftmals ist die Mitversicherung an Altersgrenzen gebunden. In diesem Fall sollten Sie so rasch wie möglich eine eigene Versicherung abschließen. Denn ist der Schadensfall erst einmal eingetreten, kann es schon zu spät sein. Spätestens im Referendariat endet übrigens der „elterliche“ Schutz in jedem Fall.

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Nachhaltig kalkulieren: Mit einer fairen Bank an Ihrer Seite

Ihre Ausbildung und die notwendigen berufsrechtlichen Prüfungen verlangen Ihnen Einiges ab. Angehende Experten fürs Fiskalische wie Sie wissen, dass dabei die Organisation von Geldgeschäften sehr wichtig ist. Wir sind für Sie da und gestalten Ihre Finanzangelegenheiten mit Ihnen gemeinsam – unkompliziert, vorausschauend und transparent.

Kostenlose Kontoführung für Studierende

Weil in der Studienzeit jeder Euro zählt, bieten wir für Studenten bis einschließlich 30 Jahre1 das kostenlose StartKonto mit vielen Extras und Zufriedenheitsgarantie2 an. Mit der Young Visa Kreditkarte3 ist das StartKonto auch die Eintrittskarte zu über 300.000 Online-Shops und in mehr als 200 Länder dieser Erde, in denen Sie bargeldlos zahlen können. Sie wickeln Ihre Bankgeschäfte mit dem Girokonto ganz bequem ab: in der Filiale, am Bankterminal, per Telefon Banking, mit dem Smartphone oder online am Rechner.

Auf einen Blick:

  • Kostenlose Kontoführung
  • Commerzbank Girocard
  • Young Visa Kreditkarte3 ab 300 Euro monatlichen Geldeingang
  • Kostenfrei an bundesweit über 9.000 Geldautomaten der Cash Group4 Geld abheben
  • 50 Euro Zufriedenheitsgarantie2 bei Nichtgefallen

Vermögensaufbau schon in der Ausbildung starten

Ein frühzeitiger Einstieg in den Kapitalaufbau lohnt sich, auch wenn das Budget im Studium zumeist auf Kante genäht ist. Gerade als angehender Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer haben Sie einen langen Weg bis zur Zulassung vor sich. Verschenken Sie deshalb nicht entscheidende Zinsjahre bis zum Berufsstart.Bereits mit 25 Euro im Monat können Sie einen Grundstock für die Altersvorsorge oder die spätere Kanzlei anlegen. Zum Beispiel, indem Sie mit einem Sparplan sukzessive Anteile an einem Investmentfonds erwerben. Wenn Sie später mehr verdienen, stocken Sie einfach flexibel auf.

Übrigens: Falls Sie neben dem Studium rentenversicherungspflichtig arbeiten, können Sie auch riestern. Diese staatliche Förderungsmöglichkeit Ihrer Altersvorsorge sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

1 Gültiger Studiennachweis erforderlich.

2 Zahlung von 50 Euro bei Nichtgefallen nach aktiver Kontonutzung über mindestens 1 Jahr (mind. 5 monatliche Buchungen über je 25 Euro oder mehr und nachfolgender Kontokündigung unter Angabe von Gründen binnen 15 Monaten nach Kontoeröffnung).

3 Volljährigkeit und Bonität vorausgesetzt.

4 Zur Cash Group gehören Commerzbank, Deutsche Bank, HypoVereinsbank, Postbank sowie deren Tochterunternehmen.