Finanziell abgesichert durchs Jurastudium

Stellen Sie Ihr Jurastudium auf eine solide finanzielle Basis

Als zukünftiger Anwalt ist Ihnen das strategische Denken nicht fremd. Schon bevor Sie Ihre langwierige Hochschulausbildung beginnen, sollten Sie sich eine solide und realistische Finanzierungsstrategie überlegen. Wenn Sie fern der Heimatstadt studieren und das Elternhaus verlassen, fordern Lebenshaltungs- und Mietkosten, Semestergebühren und Lehrbücher Ihnen einiges ab. Ratsam ist es, gleich mehrere Geldquellen anzuzapfen und diese geschickt zu kombinieren.

Unterhalt der Eltern

Eltern sind verpflichtet, ihren unverheirateten Kindern eine angemessene Erstausbildung zu bezahlen. Die Höhe orientiert sich am Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG).

Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG)

Zuweilen können Eltern ihren Kindern den Lebensunterhalt zum Studieren nicht oder nur zum Teil finanzieren. Ist dies auch bei Ihnen der Fall, dann sind Sie berechtigt, staatliche Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) zu beantragen.

Weitere Informationen zum BAföG finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Nebenjob

Als Studierender der Rechtswissenschaft dürfen Sie während des Semesters 20 Stunden pro Woche arbeiten.

Gut zu wissen: Diese Begrenzung gilt nicht, wenn Sie abends beziehungsweise nachts oder während der Semesterferien arbeiten. Achtung: Übersteigt Ihr Einkommen 400 Euro, werden Beiträge zur Rentenversicherung fällig. Und für BAföG-Empfänger liegt die Verdienstgrenze bei 400 Euro im Monat.

Stipendien

Wer besonders begabt ist, sich sozial oder politisch engagiert, hat gute Aussichten auf ein Stipendium. Die Höhe orientiert sich in der Regel am BAföG. Informationen finden Sie auch auf den Internetseiten der Begabtenförderungswerke.

Studienkredit

Die KfW-Förderbank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet Studierenden einen zinsgünstigen Kredit3. Dieser ist einkommens- und elternunabhängig und wird zur Finanzierung von bis zu zehn Fachsemestern gewährt. Ihren Antrag sollten Sie möglichst drei Monate vor dem gewünschten Finanzierungsbeginn stellen. Ihr Commerzbank Berater hilft Ihnen gerne dabei.

Wohngeld

Wenn Ihr Einkommen sehr gering ist, haben Sie Anrecht auf Wohngeld. Sie erhalten unter anderem auf diesem Wege einen Miet- und Heizkostenzuschuss. Den Wohngeldantrag können Sie bei der Wohngeldstelle Ihres Studien- beziehungsweise Wohnortes beantragen. Wenn Sie bereits BAföG beziehen, entfällt in der Regel ein zusätzlicher Anspruch auf Wohngeld.

Unterhaltsbeihilfe

Während des zweijährigen Referendariats erhalten Sie als angehender Jurist Unterhaltsbeihilfe. Der Satz variiert von Bundesland zu Bundesland. Er reicht von 900 Euro brutto in Hamburg bis zu über 1.200 Euro brutto in Thüringen (Stand: September 2012).

Sichern Sie sich frühzeitig und optimal ab

In Ihrer späteren Tätigkeit als Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer sorgen Sie für Finanz- und Planungssicherheit. Sicherheit benötigen Sie aber auch für Ihren eigenen Karriereweg. Denn selbst ein junges Leben kann von unerwarteten Wendungen getroffen werden. Sorgen Sie deshalb frühzeitig vor, damit Sie ohne Leistungseinbußen und finanzielle Nachteile Ihre Ziele erreichen.

Kranken- und Pflegeversicherung

Bis zu Ihrem 25. Geburtstag sind Sie über den Hauptverdiener in Ihrer Familie beitragsfrei mitversichert, sofern dieser der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung angehört. Dabei sollten Sie beachten, dass Ihr eigenes monatliches Einkommen, zum Beispiel aus einem Job, Mieteinkünften oder Rente, 385 Euro nicht übersteigen darf. Bei geringfügig Beschäftigten beträgt die Grenze seit Januar 2013 450 Euro. Unterhaltszahlungen oder BAföG werden dabei nicht berücksichtigt.

Sie können sich als Student aber auch unabhängig von Ihren Eltern für die gesetzliche Krankenversicherung entscheiden. Studenten unter 30 Jahren zahlen bei allen Kassen bundesweit einen einheitlichen Beitragssatz. Im Sommersemester 2013 waren das inklusive Pflegeversicherung monatlich 77,01 Euro. Mit Vollendung Ihres 30. Lebensjahres oder ab dem 15. Fachsemester müssen Sie sich allerdings freiwillig versichern. Bei den gesetzlichen Kassen fallen dafür etwa 130 Euro im Monat an.

Die Alternative: Bei einer privaten Krankenversicherung (PKV) sind Sie bis zu Ihrem 35. Geburtstag und unabhängig von der Anzahl Ihrer Fachsemester zum Studententarif versichert. Für den Wechsel in eine PKV haben Sie nach dem Auslaufen der Familienversicherung drei Monate Zeit. Oder Sie entscheiden sich gleich zu Beginn des Studiums dafür.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Sind Sie als Student krankheitsbedingt nicht mehr in der Lage zu arbeiten und Ihre Ausbildung weiterzuverfolgen, droht schnell das Karriere-Aus. Auf den Staat sollten Sie sich dann lieber nicht verlassen. Die private Berufsunfähigkeitsvorsorge sichert Sie besser ab. Selbst wenn Sie sich über ein berufsständisches Versorgungsnetzwerk absichern, ist eine zusätzliche private BU-Vorsorge sinnvoll. Denn sie springt schon ab einer 50-prozentigen Berufsunfähigkeit ein

Private Haftpflichtversicherung

In der ersten eigenen Wohnung kann Einiges schief gehen. Sie vergessen im Winter Ihren Streudienst. Oder die maroden Schläuche Ihrer Waschmaschine platzen. Wenn Menschen zu Schaden kommen, können die daraus entstehenden Regressansprüche schnell in den Ruin führen. Mit einer Haftpflichtversicherung schlafen Sie während des Studiums garantiert ruhiger.

Tipp: Prüfen Sie rechtzeitig, ob Sie durch die elterliche Haftpflichtversicherung mitversichert sind. Oftmals ist die Mitversicherung an Altersgrenzen gebunden. In diesem Fall sollten Sie so rasch wie möglich eine eigene Versicherung abschließen. Denn ist der Schadensfall erst einmal eingetreten, kann es schon zu spät sein. Spätestens im Referendariat endet übrigens der „elterliche“ Schutz in jedem Fall.

Privatrechtschutzversicherung

Als Jurastudent wissen Sie um den Wert einer Rechtsschutzversicherung. Diese ist bereits im Studium eine gute Wahl, denn noch können Sie sich vor Gericht nicht professionell selbst vertreten. Zum Beispiel bei einer unliebsamen Auseinandersetzung mit dem Vermieter. Falls sich ein Streit nicht außergerichtlich lösen lässt, ist Ihre Privatrechtschutzversicherung zur Stelle und übernimmt die Anwaltskosten oder Gerichtsgebühren.

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Ihr gutes Recht: Eine faire Bank an Ihrer Seite

Wer Anwalt oder Notar werden möchte, benötigt einen langen Atem. Jura zählt zu den zeitaufwendigsten und lernintensivsten Studiengängen. Schon einen Studienplatz zu bekommen, ist alles andere als einfach. Im Idealfall warten auf Sie neun Semester an der Universität und zwei Jahre Referendariat. Dazu kommen noch anspruchsvolle Staatsexamen. Allein die Kosten für juristische Fachliteratur und das Repetitorium zur Examensvorbereitung sind nicht von Pappe.

Damit Sie sich in Ihrer Studienzeit voll auf Ihre Ausbildung konzentrieren können, unterstützen wir Sie bei Ihren täglichen Geldgeschäften und helfen in puncto Finanzfragen. So können Sie bereits frühzeitig die Weichen für eine erfolgreiche Karriere und Ihre spätere Laufbahn stellen.

Kostenlose Kontoführung für Studierende

Weil in der Studienzeit jeder Euro zählt, bieten wir für Studenten bis einschließlich 30 Jahre1 das kostenlose StartKonto mit vielen Extras und Zufriedenheitsgarantie2 an. Mit der Young Visa Kreditkarte3 ist das StartKonto auch die Eintrittskarte zu über 300.000 Online-Shops und in mehr als 200 Länder dieser Erde, in denen Sie bargeldlos zahlen können. Sie wickeln Ihre Bankgeschäfte mit dem Girokonto ganz bequem ab: in der Filiale, am Bankterminal, per Telefon Banking, mit dem Smartphone oder online am Rechner.

Auf einen Blick:

  • Kostenlose Kontoführung
  • Commerzbank Girocard
  • Young Visa Kreditkarte3 ab 300 Euro monatlichen Geldeingang
  • Kostenfrei an bundesweit über 9.000 Geldautomaten der Cash Group4 Geld abheben
  • 50 Euro Zufriedenheitsgarantie3 bei Nichtgefallen

Vermögensaufbau schon im Studium starten

Auch wenn das Geld im Studium zumeist knapp ist, lohnt ein frühzeitiger Einstieg in den Kapitalaufbau. Je länger Sie ansparen, desto weniger müssen Sie investieren. Sie profitieren vom Zinseszins-Effekt. Mit einer regelmäßigen Rücklage von beispielsweise 50 Euro monatlich bilden Sie bereits während Ihres Jurastudiums eine sichere Grundlage für die künftige Kanzleigründung oder Ihre Altersvorsorge.

Ganz sicher finden wir für den persönlichen Vermögensaufbau die richtige Anlageform. Falls Sie neben dem Studium rentenversicherungspflichtig jobben oder bereits im Referendariat sind, bietet sich der Abschluss eines Riester-Vertrages an. Bei dieser Altersvorsorgeform profitieren Sie von der staatlichen Förderung. Diese sollten Sie sich nicht entgehen lassen!

1 Gültiger Studiennachweis erforderlich.

2 Zahlung von 50 Euro bei Nichtgefallen nach aktiver Kontonutzung über mindestens 1 Jahr (mind. 5 monatliche Buchungen über je 25 Euro oder mehr und nachfolgender Kontokündigung unter Angabe von Gründen binnen 15 Monaten nach Kontoeröffnung).

3 Volljährigkeit und Bonität vorausgesetzt.

4 Zur Cash Group gehören Commerzbank, Deutsche Bank, HypoVereinsbank, Postbank sowie deren Tochterunternehmen.