Über Jürgen Ponto Über Jürgen Ponto

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Jürgen Ponto, von 1969 bis zu seinem Tod im Jahr 1977 Vorstandssprecher der Dresdner Bank, war eine herausragende Persönlichkeit der deutschen Wirtschaft und Zeit seines Lebens ein bedeutender Förderer der Kunst. Sein besonderes Interesse galt jungen Künstlern, die am Anfang ihrer Karriere standen. Ponto unterstützte und förderte sie mit großem persönlichem Engagement.

So spendete die Dresdner Bank auf die Initiative Pontos anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums im Jahr 1972 500.000 Euro für die damals von Herbert von Karajan neu gegründete Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker. Ein bedeutender Grundstein für die Existenz und das Fortbestehen dieser Institution in ihren Anfangsjahren war somit gelegt. Heute ist die Orchester-Akademie eine feste Adresse für junge, begabte Instrumentalisten mit abgeschlossenem Hochschulstudium, die von erfahrenen Musikern der Berliner Philharmoniker auf die besonderen Anforderungen, die an jedes einzelne Mitglied eines Spitzenorchesters gestellt werden, vorbereitet werden möchten.

Ebenfalls auf eine Idee Jürgen Pontos zurückzuführen ist der von der Dresdner Bank errichtete Stiftungsfonds für Kunst und Wissenschaft unter dem Dach des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft.

Im Juli 1977 wurde Jürgen Ponto von Mitgliedern der Rote Armee Fraktion (RAF), einer linksextremistischen Terrororganisation in Deutschland, in seinem Wohnhaus in der Nähe von Frankfurt am Main ermordet. Dem Terror der RAF fielen in den 1970er bis 1990er Jahren 34 Menschen zum Opfer.

Um an die Leistung und das Engagement Pontos für den künstlerischen Nachwuchs zu erinnern, gründeten seine Frau Ignes Ponto und die Dresdner Bank noch im Jahr 1977 die Jürgen Ponto-Stiftung zur Förderung junger Künstler.

Nach der Verschmelzung der Dresdner Bank mit der Commerzbank im Jahr 2008 setzte die Jürgen Ponto-Stiftung ihre Arbeit unter dem Dach der Commerzbank unverändert fort.

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