Literaturpreis 2016 Literaturpreis 2016

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Den Literaturpreis 2016 der Jürgen Ponto-Stiftung erhält Birgit Birnbacher. Die Autorin wird für ihren Debütroman "Wir ohne Wal" ausgezeichnet. Das Buch erscheint im September im Verlag Jung und Jung in Salzburg.

Brigit Birnbacher / Foto: Eva-Maria MarazekBirgit Birnbacher wurde 1985 in Schwarzach im Pongau/Österreich geboren. Sie studierte Soziologie in Salzburg und war als diplomierte Behindertenpädagogin in der Kinder- und Jugendarbeit tätig, unter anderem in Äthiopien und Indien. Sie lebt in Salzburg und arbeitet als Soziologin in den Bereichen Generationenwohnen und Stadtteilarbeit.

Über das Buch

In zehn Episoden erzählt Birnbacher von Menschen an der Schwelle zum Erwachsensein, die auf Suche sind und nicht einmal so recht wissen, was und wonach. Von Menschen, die jede Wahl haben, aber keinen festen Platz in der Gesellschaft. Die ihr Leben so leben, als würden sie auf etwas warten, während sich längst Entscheidendes ereignet. Ist das schon das Leben? Ist das alles schon ernst? Und während sie sich fragen, was es, zum Beispiel, zu bedeuten hat, dass der Mensch genetisch zu über 50 Prozent mit einer Banane übereinstimmt, kriegt einer die Kurve und eine andere die Panik. Und während sie sich noch immer auf der Suche glauben, stellen sie fest, sie sind bereits mittendrin. Zehn Figuren lässt Birnbacher davon erzählen, wie sich innerhalb eines Jahres plötzlich alles ändert, obwohl alles ist wie immer.

"Sachlich und poetisch zugleich, hart und weich, realistisch, doch auch ins Irreale gleitend – schöner Roman über junge Menschen in erstaunlich sicherer Sprache", so das Resümee von Professor Dr. Hans-Martin Gauger, Fachkurator der Jürgen Ponto-Stiftung für den Bereich Literatur. Zusammen mit dem Schriftsteller Arnold Stadler und dem Autor und Literaturkritiker Christoph Schröder zeichnet er für die Auswahl der Literaturpreisträger verantwortlich.

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