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08. Januar 2021

Commerzbank erwartet, den bestehenden Goodwill in Höhe von rund 1,5 Mrd. Euro vollständig abzuschreiben, und rechnet mit einem negativen Risikoergebnis von mindestens 1,7 Mrd. Euro für das Geschäftsjahr 2020. Das Risikoergebnis beinhaltet ein Top-Level-Adjustment von rund 500 Mio. Euro für in 2021 erwartete Corona-bedingte Sachverhalte.

Diese Ad-hoc Mitteilung wurde veröffentlicht am 08. Januar 2021 um 11:27 Uhr MEZ.

Auf Grund verschlechterter Marktparamenter, unter anderem wegen des Zinsniveaus der Eurozone und in Polen, erwartet die Bank, dass der bestehende Goodwill in Höhe von rund 1,5 Mrd. Euro vollständig abgeschrieben wird. Diese Goodwill-Abschreibung hat keine Auswirkung auf die regulatorische Eigenkapitalquote (CET1).

Zudem erwartet die Bank für das Geschäftsjahr 2020 ein negatives Risikoergebnis von mindestens 1,7 Mrd. Euro. Darin sind bereits rund 500 Millionen Euro zusätzliche Vorsorge („Top-Level-Adjustment“) für im Jahr 2021 zu erwartende Corona-bedingte Sachverhalte enthalten. Die Bank antizipiert mit dem höheren Risikoergebnis auch die derzeit erwarteten Auswirkungen des zweiten Lockdowns.

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Disclaimer
Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen. Dabei handelt es sich um Aussagen, die keine Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Solche Aussagen in dieser Mitteilung betreffen unter anderem die erwartete zukünftige Geschäftsentwicklung der Commerzbank, erwartete Effizienzgewinne und Synergien, erwartete Wachstumsperspektiven und sonstige Chancen für eine Wertsteigerung der Commerzbank sowie die erwarteten zukünftigen finanziellen Ergebnisse, Restrukturierungsaufwendungen und sonstige Finanzentwicklungen und -angaben. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen basieren auf aktuellen Planungen, Erwartungen, Schätzungen und Prognosen des Vorstands. Sie sind von einer Reihe von Annahmen abhängig und unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen wesentlich von jenen abweichen, die durch diese in die Zukunft gerichteten Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und in anderen Regionen, in denen die Commerzbank einen erheblichen Teil ihrer Erträge erzielt und einen erheblichen Teil ihrer Vermögenswerte hält, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, insbesondere aufgrund der andauernden europäischen Schuldenkrise, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung ihrer strategischen Initiativen zur Verbesserung des Geschäftsmodells, die Verlässlichkeit ihrer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement, Risiken aufgrund regulatorischer Änderungen sowie andere Risiken. In die Zukunft gerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Die Commerzbank ist nicht verpflichtet, die in dieser Mitteilung enthaltenen, in die Zukunft gerichteten Aussagen auf den neuesten Stand zu bringen oder abzuändern, um Ereignisse oder Umstände zu reflektieren, die nach dem Datum dieser Mitteilung eintreten.

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