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19. März 2013

Commerzbank veröffentlicht Geschäftsbericht 2012

  • Geschäftsjahr 2012: Operatives Ergebnis mit 1,2 Mrd. Euro gegenüber Vorjahr deutlich gesteigert
  • Strategische Agenda bis 2016 vorgestellt: Investitionen von mehr als 2 Mrd. Euro in das Kerngeschäft, stabile Kosten durch zusätzliche Effizienzmaßnahmen, weitere Verbesserung der Kapitalausstattung

In einem schwierigen Marktumfeld hat die Commerzbank im Geschäftsjahr 2012 ein Operatives Ergebnis von 1.216 Millionen Euro erwirtschaftet, nach 507 Millionen Euro im Vorjahr. In der Kernbank erreichte die Bank ein Operatives Ergebnis in Höhe von 2,6 Mrd. Euro. Das Konzernergebnis belief sich vor allem auf Grund von Abschreibungen auf latente Steueransprüche und des Verkaufs der Bank Forum auf 6 Millionen Euro.

„2012 war erneut ein ereignisreiches Jahr mit vielen Herausforderungen. Vieles haben wir erreicht: Wir haben wie geplant nicht-strategische Portfolios weiter abgebaut und Risiken reduziert, unser Kostenmanagement konsequent umgesetzt und auch bei der Stärkung unserer Kapitalstruktur sind wir weiter vorangekommen. Vor dem Hintergrund des anhaltend schwierigen Marktumfeldes haben wir mit Blick auf zukünftige Wachstums- und Ertragschancen wichtige strategische Weichen gestellt. Die konsequente Umsetzung dieser Maßnahmen wird für die Commerzbank ein entscheidendes Ziel für die nächsten Jahre sein“, so Martin Blessing, Vorsitzender des Vorstands im heute vorgelegten Geschäftsbericht 2012. 

Im ersten Halbjahr hat die Commerzbank mit Hilfe eines umfangreichen Maßnahmenpaketes die Kapitalanforderungen der European Banking Authority (EBA) aus eigener Kraft erfüllt. Hiermit und dank weiterer Maßnahmen verbesserte die Commerzbank 2012 ihre Kapitalstruktur, wie beispielsweise im Juni 2012 durch die Auszahlung der variablen Vergütung in Aktien. Aufgrund der unsicheren Situation an den Finanzmärkten hat die Commerzbank zur Mitte des Berichtsjahres die Fokussierung auf ihr Kerngeschäft beschleunigt und im Juni 2012 ihren vollständigen Rückzug aus der gewerblichen Immobilienfinanzierung und der Schiffsfinanzierung angekündigt. Die beiden Bereiche wurden vollständig in das neu geschaffene Abbausegment Non-Core Assets (NCA) übertragen. Im Zuge der Überprüfung ihrer Konzernstrategie hat die Commerzbank zudem ihren Anteil an der ukrainischen Bank Forum veräußert.

Im Rahmen ihres Investorentags im November 2012 hat die Commerzbank ihre strategische Agenda bis zum Jahr 2016 vorgestellt. Die Commerzbank will ihr Geschäftsmodell in den kommenden Jahren an die veränderten Rahmenbedingungen in der Finanzbranche anpassen und fokussiert wachsen. Bis zum Jahr 2016 will die Bank mehr als 2,0 Mrd. Euro in die Ertragskraft ihres Kerngeschäfts investieren und beabsichtigt dabei durch zusätzliche Effizienzmaßnahmen ihre Kosten stabil zu halten sowie ihre Kapitalausstattung weiter zu verbessern. Entsprechend ihrer klaren strategischen Ausrichtung entlang der Bedürfnisse ihrer Kunden hat die Commerzbank auch ihren internationalen Markenauftritt neu gestaltet. Das bisherige Markenversprechen „Gemeinsam mehr erreichen“ wurde durch den Claim „Die Bank an Ihrer Seite“ ersetzt.

„Damit verdeutlichen wir die Ausrichtung der Commerzbank als faire und kompetente Bank, die sich strikt an den Bedürfnissen ihrer Kunden orientiert. Unser Ziel ist klar: Wir wollen ein neues Banking, das moderne Technologien, innovative Produkte und traditionelle Werte vereint. Wir sind davon überzeugt, dass die Commerzbank damit wettbewerbsfähig aufgestellt ist und wir auch in einem weiterhin herausfordernden Umfeld unsere Position als führende Bank für Privat- und Firmenkunden in Deutschland und Polen nachhaltig festigen und ausbauen werden“, so Martin Blessing. 

Der Einzelabschluss der Commerzbank AG nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) erlaubte 2012 die Zinsbedienung verschiedener Eigenmittelinstrumente. Wie bereits mitgeteilt, wird jedoch keine Dividende für das Jahr 2012 ausgeschüttet. Ausführliche Informationen zur Vorstandsvergütung sind im Vergütungsbericht enthalten (Seite 35 bis 47). Die Zahl der Mitarbeiter im Konzern lag per Ende Dezember 2012 bei 53.601 (Seite 113). 

Ausblick

2013 wird mit Blick auf das erreichbare Ergebnis kein einfaches Jahr für die Commerzbank werden. Vor dem Hintergrund des weiterhin herausfordernden Konjunktur- und Kapitalmarktumfeldes wird die Ergebnissituation im Bankensektor insgesamt schwierig bleiben. Mit der strategischen Positionierung der Commerzbank und den initiierten Wachstumsinitiativen ist die Bank jedoch überzeugt, diesen Herausforderungen auch zukünftig begegnen zu können.

 

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Über die Commerzbank

Die Commerzbank ist eine führende Bank in Deutschland und Polen. Auch weltweit steht sie ihren Kunden als Partner der Wirtschaft in allen Märkten zur Seite. Mit den Geschäftsbereichen Privatkunden, Mittelstandsbank, Corporates & Markets und Central & Eastern Europe bietet sie ihren Privat- und Firmenkunden sowie institutionellen Investoren die Bank- und Kapitalmarktdienstleistungen an, die sie brauchen. Die Commerzbank verfügt mit rund 1.200 Filialen über eines der dichtesten Filialnetze der deutschen Privatbanken und betreut insgesamt fast 15 Millionen Privat- sowie 1 Million Geschäfts- und Firmenkunden. Im Jahr 2012 erwirtschaftete sie mit durchschnittlich rund 56.000 Mitarbeitern Bruttoerträge von knapp 10 Milliarden Euro.

 

Disclaimer

Diese Mitteilung enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen. Dabei handelt es sich um Aussagen, die keine Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Solche Aussagen in dieser Mitteilung betreffen die erwartete zukünftige Geschäftsentwicklung der Commerzbank, erwartete Effizienzgewinne und Synergien, erwartete Wachstumsperspektiven und sonstige Chancen für eine Wertsteigerung der Commerzbank sowie die erwarteten zukünftigen finanziellen Ergebnisse, Restrukturierungskosten und sonstige Finanzentwicklungen und -angaben. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen basieren auf aktuellen Erwartungen, Schätzungen und Prognosen des Vorstands. Sie sind von einer Reihe von Annahmen abhängig und unterliegen bekannten und unbekannten Risiken, Unsicherheiten und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse oder Entwicklungen wesentlich von jenen abweichen, die durch diese in die Zukunft gerichteten Aussagen ausgedrückt oder impliziert werden. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, in Polen, im sonstigen Europa und in anderen Regionen, in denen die Commerzbank einen erheblichen Teil ihrer Erträge erzielt und einen erheblichen Teil ihrer Vermögenswerte hält, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und Entwicklung von Marktvolatilitäten, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung der strategischen Initiativen der Commerzbank, die Verlässlichkeit der Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement der Commerzbank sowie andere Risiken. In die Zukunft gerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Die Commerzbank ist nicht verpflichtet, die in dieser Mitteilung enthaltenen, in die Zukunft gerichteten Aussagen periodisch auf den neuesten Stand zu bringen oder abzuändern, um Ereignisse oder Umstände zu reflektieren, die nach dem Datum dieser Mitteilung eintreten.

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