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23. März 2011

Commerzbank integriert Deutsche Schiffsbank

  • Kunden profitieren von breitem Produktportfolio
  • Stefan Otto wird Sprecher des Vorstands der Deutschen Schiffsbank
  • Werner Weimann bleibt der Deutschen Schiffsbank als Berater verbunden
  • Klösges: "Schiffsfinanzierung ist Teil unseres Kerngeschäfts"

Die Commerzbank AG plant, die Deutsche Schiffsbank, einen der weltweit führenden Schiffsfinanzierer, zu integrieren. Vorgesehen ist die Verschmelzung der in Hamburg ansässigen Deutschen Schiffsbank auf die Commerzbank AG. Das Geschäftsmodell der Deutschen Schiffsbank bleibt unverändert. Die Kunden werden weiterhin von Hamburg aus betreut. Auch an der Präsenz in den Kernmärkten ändert sich nichts. Jochen Klösges, im Vorstand der Commerzbank für die zum Segment Asset Based Finance gehörende Schiffsfinanzierung verantwortlich: "Die Deutsche Schiffsbank ist für ihre Kunden weiterhin verlässlicher und starker Finanzierungspartner mit einem breiten Produktangebot und einer leistungsfähigen Infrastruktur. Schiffsfinanzierung ist Teil unseres Kerngeschäfts und nach der erfolgreichen Neuaufstellung ist die Integration der konsequente nächste Schritt." In den vergangenen zwei Jahren hat die Deutsche Schiffsbank die Kreditportfolios und Schiffsfinanzierungsaktivitäten der drei Banken Deutsche Schiffsbank, Commerzbank und Dresdner Bank zusammengeführt. Die Deutsche Schiffsbank hat 2010 ihr Kreditportfolio optimiert und die Risikovorsorge gesenkt. Sie hat ihre Kunden bei neuen Projekten rund um die kommerzielle Schifffahrt begleitet.

Stefan Otto (39) wechselte zum 1. Oktober 2009 aus leitender Funktion in der Mittelstandsbank der Commerzbank als Generalbevollmächtigter zur Deutschen Schiffsbank. Er verantwortet dort derzeit die Abteilungen Markt Ausland, Debt Capital Markets & Transaction Management, Treasury sowie Unternehmensentwicklung. Mit Wirkung zum 1. April 2011 wurde er vom Aufsichtsrat der Deutschen Schiffsbank in den Vorstand der Gesellschaft berufen. Zum 1. Juli 2011 soll Stefan Otto Bereichsvorstand der Commerzbank für das Geschäftsfeld "Deutsche Schiffsbank" werden. Bis zur vorgesehenen Verschmelzung ist er ab dann zugleich Sprecher des Vorstands der Deutschen Schiffsbank AG. Stefan Otto: "Ich freue mich sehr darauf, mit unseren langjährigen Kunden im In- und Ausland neue Projekte in Angriff zu nehmen und ihnen dabei die gesamte Bandbreite der Bankdienstleistungen der Commerzbank anbieten zu können. Natürlich bleibt darüber hinaus unser Fokus auch auf dem aktiven und risikoschonenden Management unseres Bestandsportfolios."

Stefan Otto folgt als Sprecher auf Werner Weimann (64), der zum 1. Juli 2011 in den Ruhestand geht. Weimann trat vor 35 Jahren in die Commerzbank ein und hatte seither eine Reihe leitender Positionen im Konzern inne. So wurde er bereits im Dezember 2008 in den Vorstand der Schiffsbank berufen. Er bleibt der Bank nach seinem Ausscheiden aus dem Vorstand beratend verbunden. "Werner Weimann hat die Schiffsbank sicher durch schwieriges Wasser gesteuert und erfolgreich auf Kurs gebracht. Mit Stefan Otto haben wir einen ausgewiesenen Fachmann für die weitere Entwicklung unseres Geschäftsfeldes "Deutsche Schiffsbank" gewonnen. Der Aufsichtsrat der Deutschen Schiffsbank bedankt sich herzlich bei Werner Weimann und wünscht Stefan Otto in seiner neuen Aufgabe allen Erfolg", sagte Jochen Klösges in seiner Funktion als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Deutschen Schiffsbank.

Die Commerzbank hält 92 Prozent des Grundkapitals der Deutschen Schiffsbank. Die übrigen Anteile liegen bei der UniCredit. Commerzbank und UniCredit führen derzeit Gespräche über die Umsetzung. Die Verschmelzung steht unter dem Vorbehalt dieser Einigung sowie der Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden.


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