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24. März 2004

Commerzbank: Aufsichtsrat stellt Jahresabschluss fest

  • Commerzbank: Aufsichtsrat stellt Jahresabschluss fest
  • Aktionärsstruktur-Analyse: institutioneller Anteil 76%; rund 360.000 Aktionäre
  • Gute Ertragsentwicklung vom Januar setzte sich weiter fort

Der Aufsichtsrat der Commerzbank hat auf seiner Bilanzsitzung am 23. März den Jahresabschluss 2003 festgestellt. Gegenüber den bereits am 18. Februar veröffentlichten Zahlen haben sich keinerlei Veränderungen ergeben. Auf der Sitzung teilte Klaus-Peter Müller, der Sprecher des Vorstands, mit, dass sich die gute Entwicklung des Commerzbank-Konzerns vom Januar zwischenzeitlich weiter fortgesetzt hat.

Im neuen Geschäftsbericht werden auch die Ergebnisse einer aktuellen und umfassenden Aktionärsstruktur-Untersuchung vorgestellt, die von der Bank in Auftrag gegeben worden war. Danach hat sich der Anteil des Aktienkapitals der Commerzbank, der von institutionellen Anlegern gehalten wird, in den letzten Jahren weiter auf inzwischen 76% erhöht. Eine entsprechende Analyse im Jahr 1999 hatte noch einen institutionellen Anteil von 60% und zuvor im Jahr 1994 von erst 49% ergeben. In dieser Entwicklung spiegeln sich sowohl ein langfristiger Trend zur "Institutionalisierung" als auch die Beobachtung wider, dass die Paketverkäufe der jüngeren Vergangenheit und die Kapitalerhöhung der Bank im vergangenen November überwiegend in institutionelle Depots gewandert sind. Dadurch hat sich gleichzeitig der sogenannte Free Float in der Aktie auf knapp 82% erhöht. Dr. Eric Strutz, CFO der Bank, fügt hinzu: ¿Ich sehe in dem hohen Engagement professioneller Marktteilnehmer auch einen deutlichen Vertrauensbeweis für die Commerzbank und die Erwartung einer langfristig positiven Performance unserer Aktie.¿

Entsprechend dem stark steigenden institutionellen Gewicht hat sich der in privaten Depots liegende Aktienanteil auf 24% zurückgebildet. Die absolute Zahl privater Anleger ist heute zwar niedriger als 1999, sie hat sich jedoch in den letzten Jahren bei knapp 350.000 stabilisiert. Einschließlich der Unternehmen und Institutionen beträgt die Gesamtzahl der Aktionäre weitgehend unverändert rund 360.000. Damit gehört die Commerzbank zu den großen deutschen Pubikumsgesellschaften. Aufgrund der seit fast drei Jahrzehnten regelmäßig ausgegebenen Belegschaftsaktien halten aktive und ehemalige Bankmitarbeiter mittlerweile bereits mehr als 3% an ihrer Bank.

Gut die Hälfte (52%) des Aktienkapitals wird im Inland gehalten. Größter Einzelaktionär und gleichzeitig größter Anteilseigner überhaupt ist hier die Münchener Rückversicherung mit 9,5%. Ihr folgen unter den ausländischen Aktionären die italienische Assicurazioni Generali (9,1%), der Allfinanzpartner der Commerzbank, die spanische Großbank SCH sowie die beiden italienischen Institute Banca Intesa und Mediobanca. Neben diesen bedeutenden Einzelaktionären in Italien und Spanien werden auch in Großbritannien (8%), in der Schweiz (6%) sowie in den USA (4%) in größerem Umfang Commerzbank-Aktien gehalten.

Hinweis: Einige weitere Details zu der Untersuchung finden Sie im neuen Geschäftsbericht 2003 der Commerzbank auf den Seiten 47/48. Dieser steht ab sofort im Internet zur Verfügung und wird in diesen Tagen auch per Post ausgeliefert. Zwei Schaubilder zur Aktionärsstruktur finden Sie unter "Rund um die Commerzbank Aktie".

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