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10. Mai 2001

Commerzbank mit kräftiger Ertragsverbesserung im 1. Quartal 2001

Nach der ungünstigen Entwicklung im 4. Quartal 2000 hat der Commerzbank-Konzern im 1. Quartal 2001 eine deutliche Ertragswende geschafft: Das Ergebnis vor Steuern erreichte 309 Mio Euro und der Gewinn nach Abzug von Steuern und konzernfremden Gesellschaftern zustehenden Erträgen 168 Mio Euro. Im Vergleich zum 1. Quartal 2000, dem börsenbedingt bis dahin besten Quartalsergebnis, entspricht dies einem Rückgang von jeweils rund der Hälfte.

Einen starken, volumensbedingten Anstieg (Konzernbilanzsumme gegenüber Ende 2000 +7,2% auf 493 Mrd Euro) zeigte im 1. Quartal der Zinsüberschuss (+19,6%). Dagegen reichten Provisionsüberschuss und Handelsergebnis auf Grund der schwachen Umsatztätigkeit an den Aktienbörsen nicht an die Vorjahreszahlen heran. Der Verwaltungsaufwand weist zwar nochmals eine hohe Zuwachsrate (+19,4%) auf, absolut war er aber um 12% niedriger als im Vorquartal. Der Gewinn je Aktie betrug 0,32 Euro (nach 0,71 Euro vor einem Jahr). Der Vorstand ist zuversichtlich, die Ertragskraft der Bank in den nächsten Monaten weiter stärken zu können.

Wichtige G + V-Positionen im 1. Quartal 2001 (1. Qu. 2000) in Mio Euro:

Zinsüberschuss:905 (757)+ 19,6%
Risikovorsorge:152 (141)+ 7,8%
Provisionsüberschuss:613 (751)- 18,4%
Handelsergebnis:300 (360)- 16,7%
Finanzanlageergebnis:129 (67)+ 92,5%
Verwaltungsaufwand:1430 (1198)+ 19,4%
Ergebnis vor Steuern:309 (598)- 48,3%
Ertragsteuern:116 (217)- 46,5%
Gewinn:168 (364)- 53,8%

Der komplette Zwischenbericht steht im Internet zur Verfügung.


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